Bruno Giordano - Austreibung des triumphierenden Tieres

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Austreibung des triumphierenden Tieres: краткое содержание, описание и аннотация

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Sofia, die Weisheit, berichtet vom Konzil der Götter. Jupiter hat dieses einberufen, weil er glaubt, die Götter müssten sich von ihren Lastern befreien. Als äußeres Zeichen der Umkehr sollen die Sternbilder, die von ihren Missetaten erzählen, umbenannt und fortan den Tugenden zugeordnet werden.

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Sieh, mir vertrocknet der Körper, und das Gehirn wird mir weich. Die Nägel wachsen mir, und die Zähne fallen mir aus; das Fleisch wird mir gelb und das Haar weiß; die Augenlider werden weit, und die Sehkraft nimmt ab; der Atem wird schwach und der Husten stärker; der Puls zittert, und die Rippen werden steif; ich bleibe fest sitzen und zittere beim Gehen; die Glieder werden dünn und die Gelenke dick, und schließlich, was mich am meisten kränkt, ist der Umstand, daß mir die Fersen hart und die Sehnen schlaff werden, daß die Knochen hervortreten und das Fleisch schwindet.

Meine Juno ist nicht länger eifersüchtig,

Meine Juno kümmert sich um mich nicht mehr.

Und von deinem Vulkan, um die anderen Götter beiseite zulassen, möchte ich, daß du dieselbe Meinung hegst. Er, der mit solcher Kraft den festen Amboß zu bewegen pflegte, daß auf das Krachen und Toben, das aus dem feuerspeienden Ätna bis zum Horizonte dringt, Echo aus den Höhlen des campanischen Vesuv und des steinigen Taburnus antwortete – wo ist jetzt die Kraft meines Schmiedes und deines Gatten? Ist sie nicht erloschen? Hat er vielleicht noch die Kraft, die Blasebälge zu treten, um das Feuer anzufachen? Hat er vielleicht noch die Kraft, den schweren Hammer zu schwingen, um das glühende Metall zu schmieden? Auch du, liebe Schwester, wenn du keinem anderen glaubst, so befrage deinen Spiegel und sieh, wie du wegen der Runzeln, die du bekommen hast, und der Furchen, die der Pflug der Zeit dir ins Antlitz gegraben hat, es dem Maler von Tag zu Tag schwieriger machst, dich nach der Natur abzukonterfeien, wenn er nicht lügen will. Auf deinen Wangen, wo sich beim Lachen jene reizenden Grübchen bildeten, Zentren, Punkte inmitten der so lieblichen Vertiefungen, während dein Lachen, das die ganze Welt erheiterte, deinem Antlitz noch zehnmal mehr Anmut verlieh, so daß aus ihm ebenso wie aus deinen Augen Amor scherzend seine spitzen, glühenden Pfeile entsandte, beginnt sich jetzt, von den Mundwinkeln angefangen bis zu dem eben erwähnten Teile, von einem Ende bis zum anderen die Form von vier Parenthesen hinzuziehen, die vereinigt den Anschein erwecken, als zögen sie dir den Mund zusammen und verhinderten dich, durch jene kreisförmigen Bogen, die zwischen den Zähnen und Ohren sichtbar werden, am Lachen, so daß du einem Krokodile gleichst. Warum weinst du, Venus? Warum lachst du, Momus?« unterbrach er sich, als er sah, wie dieser seinen Mund zum Lachen verzerrte und jene Tränen vergoß. »Auch Momus erinnert sich des Abends«, fuhr er fort, »an dem einer jener Schalksnarren‚ von denen jeder dem Fürsten mehr Wahrheiten über sein Verhalten zu hören gibt als der ganze übrige Hof zusammengenommen, und durch die meistens jene, die nicht selbst zu sprechen wagen, unter der Maske des Scherzes sprechen und Vorschläge machen lassen und machen, sagte, Äskulap habe dir ein Pulver von Hirschfleisch und Korallen gegeben, nachdem er dir zwei verfaulte Mondkälber in solcher Heimlichkeit herausgenommen hat, daß es jetzt kein Steinchen im Himmel gibt, das es nicht wüßte. Du siehst also, liebe Schwester, wie die verräterische Zeit uns bezwingt, wie wir alle dem Wechsel unterworfen sind, und was uns dabei am meisten kränkt ist der Umstand, daß wir keinerlei Gewißheit oder Hoffnung haben, dasselbe Dasein zu genießen, dessen wir uns heute erfreuen. Wir gehen dahin und kehren nicht mehr als dieselben zurück, und wie wir keine Erinnerung an das haben, was wir waren, bevor wir in dieses Dasein eintraten, so können wir auch keine Kunde von dem haben, was wir dereinst sein werden. So schwinden die Scheu vor uns, die Frömmigkeit und Religion, die Anbetung, die Ehrfurcht und die Liebe dahin, und mit ihnen die Macht, die Vorsehung, die Tugend, Würde, Majestät und Schönheit, die genau so vergehen wie der Schatten zugleich mit dem Körper. Die Wahrheit allein nebst der absoluten Tugend ist unwandelbar und unsterblich, und wenn sie sich auch mitunter verbirgt und in Vergessenheit gerät, so kehrt sie doch mit Notwendigkeit zu ihrer Zeit zurück, wobei ihre Dienerin Sofia ihr den Arm reicht. Hüten wir uns daher, dies göttliche Fatum zu beleidigen und jener Doppelgottheit, die von ihr so begünstigt und beschützt wird, ein Unrecht zuzufügen. Denken wir an unser nächstkommendes Dasein und verfehlen wir nicht, als ob wir uns wenig um die allgemeine Gottheit kümmerten, unser Herz und unseren Sinn zu jener Spenderin alles Guten und Verteilerin aller anderen Lose zu erheben! Wir wollen sie anflehen, daß sie uns bei unserer Umwandlung oder Verpflanzung oder Metempsychose zu seligen Geistern mache, da, so unerbittlich sie auch sein mag, wir doch erwarten können, daß wir durch die Ablegung von Gelübden entweder in unserem gegenwärtigen Dasein erhalten werden oder in ein anderes übergehen, das besser, gleich gut oder wenig schlechter sein wird. Ich spreche nicht davon, daß freundliche Gesinnung gegen die höchste Gottheit gleichsam ein Unterpfand künftiger Gnadenerweisungen von ihrer Seite ist; wie es für den, dem es bestimmt ist, Mensch zu werden, notwendig und unerläßlich ist, daß ihn das Schicksal durch den Mutterleib geleite, und der Geist, der das Schicksal trifft, sich in einem Fisch zu verkörpern, zuvor ins Wasser tauchen muß, so geziemt es sich auch für den, der von den Göttern begünstigt werden wird, den Weg frommer Gelübde und guter Wege zu betreten.«

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