Edgar Wallace - Louba der Spieler

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Louba der Spieler: краткое содержание, описание и аннотация

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Der etwas leichtsinnige junge Leutnant Reggie Weldrake dient in der englischen Armee auf Malta. Er hat Spielschulden. In Loubas Lokal hat er beim Roulette große Summen verloren. Eines Tages wird Reggie erschossen aufgefunden. Von nun an hat Captain Hurley Brown nur noch ein Ziel: Loubas Spielhölle muss unbedingt verschwinden …

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»Ich kann es kaum glauben, daß das alles echt ist!« rief Kate.

»Es ist echt, ganz echt«, erwiderte er stolz. »Du hast den grauen Alltag hinter dir gelassen und beginnst jetzt zu leben. Ich wußte, daß wir eines Tages zusammen hier sein würden.«

»Wie konntest du das denn wissen …?«

»Ich wollte dich hierherbringen, und was ich will, setze ich durch. Ich wollte dich von diesem Burschen fortholen …, und ich habe es fertiggebracht.«

»Meinst du Jimmy?«

»Ja.«

Er stieß das Wort bösartig hervor.

»Mein Gott, du sagst das in einem Ton, als ob du ihn geradezu haßtest. Jimmy hat dir doch noch nie etwas zu Leide getan.«

Er lachte leise und zuckte mit den Schultern.

Etwas später am Abend, als es kühler geworden war, gingen sie noch ein wenig im Bazar spazieren. Kate ließ sich ganz gefangennehmen von all den Merkwürdigkeiten. Selbst der schmierigste Bettler erschien ihr romantisch und ausgesprochen orientalisch.

Besonders das Feilschen hatte es ihr angetan. Diese orientalische Methode des Kaufens und Verkaufens fand sie reizend.

Dagegen nahm sie alles übel, was irgendwie englisch aussah. Den Herrn, dem man den Engländer von weitem ansah und der sie am Ärmel zupfte, als Louba einen Augenblick mit einem Händler in dessen hintere Verkaufsräume verschwand, bedachte sie mit einem sehr unfreundlichen Blick.

»Verzeihen Sie, brauchen Sie vielleicht irgendwelche Hilfe?« fragte der Mann etwas verlegen und zugleich eifrig. »Sie scheinen ganz allein hier zu sein - nur mit Louba. Wir sind weit entfernt von England, und …«

»Wir sind zwar weit genug von England entfernt, aber das ist noch lange kein Grund zur Aufdringlichkeit«, versetzte Kate zornig. »Ich kenne Sie ja gar nicht.«

»Das stimmt. Dafür kenne ich Louba, und Sie sehen nicht gerade so aus, als ob er die richtige Gesellschaft für Sie wäre.«

»Ich kenne ihn gut genug, um seine - Freundschaft zu schätzen«, sagte sie und wandte sich empört ab.

»Natürlich, ich bin ein Fremder für Sie«, entgegnete er ruhig. »Und ich kann Sie nicht darum bitten, mir zu vertrauen. Dennoch möchte ich Ihnen raten - fahren Sie so schnell wie möglich nach Hause. Ganz egal, was Sie dort erwartet; verlassen Sie Louba, solange Sie noch was vom Leben erwarten.«

Bevor sie antworten konnte, trat er schnell einen Schritt zurück, versteckte sich hinter einem Stapel von Teppichen und war im nächsten Augenblick in einer der schmalen Gassen, die vom Hauptbazar abzweigten, verschwunden.

Loubas Anblick hatte ihn verscheucht. Der war eben mit dem Ladeninhaber vor die Tür getreten und schaute einem Kunden nach, der mit einem Gegenstand unter dem Arm durch das Menschengewühl rannte.

»Interessant«, bemerkte Louba, als er wieder bei Kate war. »Für einen wertlosen Plunder hat der Mann da einen lächerlich hohen Preis gezahlt und macht sich jetzt davon, als hätte er Angst, daß ihm jemand seinen Schatz abjagt.«

»Was war es denn?« fragte Kate.

»Ein Kästchen, mit Glasperlen und farbigem Glas verziert.«

Seine Brauen zogen sich zusammen. Falls etwas zu gewinnen war, dann sah er es nicht gerne, wenn ein anderer der Gewinner war.

»Hm«, sagte er nach einer Weile. »Ich hätte gerne gewußt, was diese Sache zu bedeuten hat.«

Kate war auf dem Heimweg bei weitem nicht so aufgeräumt wie vorher beim Aufbruch. Der Zwischenfall mit dem englischen Herrn hatte den Glanz ihres romantischen Abenteuers erheblich getrübt.

Die Sonne ging unter, als sie den niedrigen Hügel hinaufstiegen; beim Zurückschauen sah die Stadt schmutzig und öde aus.

Sie schmiegte sich enger an Louba.

Mit noch größerer Begierde als sonst lauschte sie seinen extravaganten Komplimenten und hielt nun desto leidenschaftlicher an ihrem romantischen Traum fest, weil ein kühler Hauch der Wirklichkeit sie gestreift hatte.

Sie lächelte, als sie den eingezäunten Garten des Hauses auf dem Hügel erreichten. Dann blieb sie plötzlich erschrocken stehen - drei Schritte vor ihr ging Charles Berry vorbei und sah sie an.

Sie schauderte und lehnte sich an Louba, als sie den Haß in den Augen Berrys gewahrte. Hatte er die Zurücksetzung nicht vergessen? - War er ihr bis hierher gefolgt?

Es fröstelte sie.

»Gehen wir hinein, komm«, sagte sie zu Louba. »Mir ist kalt.«

Kapitel 5

»Liebe Kate, ich weiß mir kein größeres Vergnügen, als dich mit meinen vielen Fehlern zu verschonen! Wenn es mir nicht gelingt - rege dich nicht darüber auf. Ich bitte dich inständig!«

Abgestumpft und fast gleichgültig schaute sie ihn an. Sein hämisches Lächeln, sein frecher Blick, selbst die offene Verachtung in seinen Augen konnten sie längst nicht mehr aufregen.

Mit halboffenem Mund wartete sie auf die Fortsetzung seiner Rede. Der Spott in seinem Ton, seine gehobene Laune bedeuteten nichts Gutes. Das wußte sie aus bitterer Erfahrung.

»Ich habe das Mißgeschick, dir schon seit einiger Zeit zu mißfallen«, fuhr er endlich fort. »Das quält mich …, und ich will unbedingt dein Glück vor meinem eigenen berücksichtigen.«

Er zündete sich sorgfältig eine Zigarre an und warf das Streichholz in den dunklen Garten hinaus.

Im Zimmer war kein Licht. Sie standen sich in dem matten gelben Schein gegenüber, der durch die Glasscheibe der Tür fiel.

Sie war eben aus den hellerleuchteten Räumen geflohen, in denen Louba sein altes Geschäft betrieb - sich auf Kosten anderer Leute zu bereichern. In diesem kleinen Zimmer auf der Rückseite des Lokals saß sie abends gewöhnlich stundenlang.

»Hast du vorhin wirklich den jungen Amerikaner beim Spiel betrogen?« fragte sie.

»Sei nicht so zimperlich, liebste Kate«, versetzte er höhnisch. »Dein Verhalten war - zum mindesten unbesonnen und hätte zweifellos Folgen gehabt, wenn ich nicht so geschickt reagiert hätte. Im übrigen - sei lieber ruhig … Du bist mir nicht einmal im Geschäft eine Hilfe! Dabei habe ich dich aus lauter Rücksicht auf deine gute Erziehung nicht einmal gebeten, im Kabarett als Tänzerin aufzutreten. Ich habe nicht mehr und nicht weniger von dir verlangt, als daß du an den Spieltischen präsidierst und möglichst hübsch aussiehst.«

Gelangweilt zog er die Schultern in die Höhe.

»Vielleicht kannst du tatsächlich nichts dafür, daß du nicht mehr hübsch bist - aber das ist noch lange kein Grund, meine Kundschaft mit deinem unfreundlichen Gesicht anzuöden.«

»Nun, und weiter …?« fragte sie. Es war ihr klar, daß dies alles nur die Einleitung war.

»Da ich dich nicht mehr glücklich machen kann, habe ich beschlossen, dich an jemand abzutreten, der es bestimmt fertigbringt.«

»Abtreten … mich …?« Sie lehnte sich weit vor. Ihr weißes Gesicht zeichnete sich im Lichtschimmer, der durch die Tür fiel, scharf gegen die Dunkelheit des Zimmers ab.

Er hob die Hand.

»Nur keine Mißverständnisse, Kate! Ich spreche von einem Gatten für dich, und ich werde höchstpersönlich dafür sorgen, daß die Ehe glücklich wird.«

Sie griff sich an den Hals, konnte aber keine Worte hervorbringen.

»Keine Angst, keine Angst - ein alter Freund von dir … Charles Berry ist der Glückliche. Du liebst ihn doch, wie?« fragte Louba im sanftesten Tonfall und mit verstecktem Spott.

»Ich soll Charles Berry heiraten?« Sie rang nach Atem. »Niemals!«

»Doch, liebe Kate. Du heiratest ihn bestimmt - weil ich es will!«

»Und ich will es nicht!«

»Das sagst du mir, sozusagen deinem Vormund? Wie könnte ich je wieder nach England zurückkehren, wenn ich dich unbeschützt hier lassen müßte? Glaubst du, ich hätte kein Gewissen?«

Die Situation bereitete ihm ein köstliches Vergnügen. Aber bevor er fortfahren konnte, wurde die Tür hinter ihnen aufgerissen, und ein Mann stürzte herein.

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