Edgar Wallace - Louba der Spieler

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Louba der Spieler: краткое содержание, описание и аннотация

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Der etwas leichtsinnige junge Leutnant Reggie Weldrake dient in der englischen Armee auf Malta. Er hat Spielschulden. In Loubas Lokal hat er beim Roulette große Summen verloren. Eines Tages wird Reggie erschossen aufgefunden. Von nun an hat Captain Hurley Brown nur noch ein Ziel: Loubas Spielhölle muss unbedingt verschwinden …

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»Undankbares Frauenzimmer! Du kommst sofort mit nach Tripolis zurück oder bezahlst mir den Kontraktbruch«, drohte da Costa, indem er sich losriß und auf die Frau zusprang.

Er fuchtelte ihr mit der Faust vor dem Gesicht herum, aber sie war seinen Beschimpfungen durchaus gewachsen - in einem halben Dutzend Sprachen schrie sie ihn an, bis Louba dazwischentrat.

»Ruhig jetzt und weitergearbeitet!« kommandierte er und schob sie zur Bühne.

Er gab den Musikern ein Zeichen, winkte zwei Kellnern, und als ob es überhaupt keine Unterbrechung gegeben hätte, spielte die Kapelle weiter. Das Mädchen zauberte sofort ein verführerisches Lächeln auf ihr Gesicht und begann mit mehr heiserer als dunkler Stimme den neuesten Schlager der Saison. Gleichzeitig packten die zwei Kellner da Costa und zerrten ihn quer durch den Saal auf die Straße, wo sie sich noch einige Zeit mit ihm herumbalgten.

Louba verbeugte sich vor den Gästen; sein glattes, schwarzes Haar schimmerte in der Saalbeleuchtung.

»Bitte tausendmal um Entschuldigung« meinte er geschmeidig. »Wenn man ein so erstklassiges Etablissement hat wie ich, muß man eben mit dem Neid der Konkurrenz rechnen.«

Er wollte gerade wieder hinter der Portiere verschwinden, als Hurley Brown auf ihn zutrat.

»Ah, Captain Brown!« Louba verneigte sich mit spöttischer Übertreibung. »Reizend von Ihnen! Welch seltenes Vergnügen … Ihr junger Freund, Leutnant Weldrake, ist ein häufigerer Gast.«

»Das ist vorbei«, lautete die grimmige Antwort.

»Wirklich?« Louba grinste. »Nun, wir werden ja sehen. Wenn er, bevor er geht, seinen Verpflichtungen nachkommt, kann mir das ja gleich sein … Verläßt er uns tatsächlich?«

»Er hat uns schon verlassen. Genau wie Sie uns verlassen werden, Louba, und wenn ich Ihnen dazu einen Stein an den Hals hängen und Sie ins Meer werfen müßte.«

»Was soll das heißen ›Er hat uns schon verlassen?‹ Es ist kaum eine Stunde her, seit ich ihn an seine Verpflichtungen mir gegenüber erinnert habe - mit Vorhaltungen wie ›britischer Offizier‹, ›Ehrenmann‹ und so weiter.«

»Louba«, sagte Hurley Brown heiser. »Ich weiß wirklich nicht, warum ich Ihnen keine Ohrfeige gebe.«

»Vielleicht weil Sie wissen, daß Sie hinausfliegen, bevor Sie mich nur angerührt haben, werter Freund.«

»Sie …!«

Captain Browns Arm wurde geschickt abgefangen, als er zuschlagen wollte.

»Durch Gewalt erreichen Sie wirklich nichts«, sagte Louba. »Außerdem schickt sich so was nicht, wie? - Was soll das ganze Gerede, daß der junge Mann fort ist, bedeuten?«

»Er wurde soeben ermordet.«

»Ermordet? Von wem?«

»Von Ihnen, Louba.«

»Oho …! Ach so«, sagte Louba nach kurzem Besinnen. »So steht die Sache. Und was wollen Sie dann hier, wenn ich fragen darf?«

»Ihnen nur sagen, daß ich selbst Sie mit einem Fußtritt aus Malta hinausbefördere, falls die Behörden Sie nicht hinauswerfen. Wir haben uns ja schon früher getroffen, Louba, und ich muß sagen - je länger Sie leben, desto gemeingefährlicher werden Sie.«

»Blödsinn! Ich begegne nur immer häufiger solchen Narren wie Sie einer sind. Und was Ihre Behörde betrifft - das habe ich für sie übrig!« Er schnippte mit den Fingern. »Man kann mich doch nicht für jeden dummen Jungen verantwortlich machen!«

Grinsend verzog er das Gesicht.

»Eines Tages«, sagte Hurley Brown, »ist das Maß Ihrer Frechheiten voll.«

»Wenn das eine Drohung sein soll«, entgegnete Louba höhnisch, »kann ich nur lachen. Ich gehe meinen Weg und zertrete das, was mir im Wege ist. Oder ich gehe darüber hinweg. Die anderen können entscheiden, ob ich sie zertreten soll oder nicht.«

Captain Brown murmelte einen Fluch und ließ den Mann stehen.

Er drängte sich durch die Menge der Gäste, die gerade laut Beifall für die Sängerin klatschten.

Natürlich hatte er gleich gewußt, daß es sinnlos war, in dieses Lokal zu gehen - aber trotzdem war es schmählich, jetzt an Reggie Weldrake denken zu müssen, der steif und still auf seinem schmalen Bett lag, während Emil Louba in aller Gemütsruhe seinen schmutzigen Geschäften nachging.

Er fuhr zusammen, als eine wütende Stimme von der andern Straßenseite herüber an sein Ohr drang.

»Das wirst du mir noch büßen! Und wenn ich zwanzig Jahre warten muß!«

Es war da Costa, der mit der Faust nach dem Lokal Loubas drohte.

Kapitel 2

Die Aufgabe, Reggie Weldrakes Vater in Empfang zu nehmen, als er in Malta eintraf, war nicht gerade angenehm.

Der tote Offizier war unter den Mannschaften und Kameraden sehr beliebt gewesen; deshalb hörten alle mit Genugtuung, daß sein Vater erwartet wurde. McElvie drückte einen allgemeinen Wunsch aus, als er sagte, daß der alte Herr Weldrake hoffentlich ein kräftiger Mensch sei und die feste Absicht habe, mit Louba abzurechnen.

»Er kann ja aus keinem andern Grund die weite Reise gemacht haben«, bemerkte McElvie hoffnungsvoll. »Vergeßt nicht - er trägt keine Uniform und kann diesem Louba eins auswischen, daß ihm Hören und Sehen vergeht.«

Hurley Brown übernahm die Aufgabe, Mr. Weldrake senior zu begrüßen, mit einer gewissen Skepsis. Immerhin hielt auch er unwillkürlich nach einem großen und resoluten Mann, nach einer älteren und stärkeren Auflage Reggies, Ausschau. Er war sehr erstaunt, als sich ihm ein schmächtiger, verschüchterter Herr als der Vater seines toten Freundes vorstellte.

Hatte schon vorher allgemeine Entrüstung geherrscht, so waren die Leute beim Anblick des traurigen kleinen Mannes geradezu empört. Man sah ihm so deutlich an, daß sein Junge seine Welt und sein alles gewesen war und daß ihn der Tod Reggies furchtbar mitgenommen hatte.

Er klagte nicht und verlangte auch kein Mitleid. Er saß stundenlang mutterseelenallein im Zimmer des toten Offiziers herum, berührte dessen Habseligkeiten und las immer wieder seine letzten Aufzeichnungen. Eine kleine, einsame Gestalt, pilgerte er tagtäglich zu seinem Grab.

Die Sympathie, die man Reggie Weldrake entgegengebracht hatte, wurde auf seinen Vater übertragen. Der bloße Anblick des hilflosen alten Mannes war Brennstoff für das Feuer, das unter der Asche gegen Emil Louba glühte.

Da Costa entfachte die Flamme zu einer Riesenglut.

Eines Nachts traf er Weldrake, der ziel- und planlos in der Gegend umherirrte, sprach ihn an und zeigte ihm Loubas Haus.

»Wissen Sie, daß dies der Platz ist, an dem Ihr Sohn ruiniert wurde? Wissen Sie, daß der Mann, der ihn zum Selbstmord trieb, Emil Louba heißt?«

Weldrake wandte sich langsam der von roten Scheinwerfern beleuchteten Fassade des Vergnügungslokals zu.

Ohne da Costa einen weiteren Blick zu gönnen, ging er nach kurzem Zögern geradewegs auf das Lokal zu. Da Costa wußte, was für ein Empfang dem kleinen Mann bevorstehen würde, und rannte deshalb wie besessen in die Kaserne, um die Soldaten zu alarmieren.

»Mr. Weldrake ist zu Louba gegangen! Wahrscheinlich befördert ihn Louba auf die Bühne und läßt ihn für die Gäste tanzen. Los, helft ihm!«

Das genügte. Die Soldaten, die Freizeit hatten, liefen im Sturmschritt voraus - aber da Costa kam noch zeitig genug hinterher, um zu sehen, wie Weldrake mit einer Schramme quer über dem Gesicht weggeführt wurde.

Im Lokal war die Hölle los, die Kapelle spielte wie wild, wahrscheinlich, um das Durcheinander zu übertönen. Leute standen auf den Tischen, andere protestierten aufgeregt und trampelten mit den Füßen. In der Saalmitte versuchten die Kellner und einige Tänzerinnen mit vereinten Kräften, einen Haufen aufgeregter und wütender Soldaten zurückzuhalten.

»Wo ist Louba? Heraus mit ihm!« schrien sie immer wieder.

»Louba hatte überhaupt nichts mit dem alten Weldrake zu tun«, rief ein Mädchen. »Er hat ihn nicht einmal zu sehen gekriegt, weil er oben beschäftigt war.«

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