Edgar Wallace - Louba der Spieler
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»Er hat den Befehl gegeben, ihn hinauszuwerfen!«
»Stimmt nicht! Der kleine Mann war unverschämt und wollte unter keinen Umständen weggehen. Wir haben ihn zuerst ganz sanft vor die Tür gesetzt, aber er kam immer wieder herein.«
»Wo ist Louba?«
Das Stimmengewirr hatte seinen Höhepunkt erreicht, als Louba auftauchte.
»Meine Herren, meine Herren, ich bitte Sie!«
Seine geschmeidigen Manieren gossen nur Öl ins Feuer.
Immer mehr Soldaten strömten in das Lokal. Da Costa, der im Hintergrund eifrig schürte, sah seine Absicht gelingen. Vorerst ließ sich Louba allerdings nicht einschüchtern und sparte nicht mit höhnischen Bemerkungen.
Als er mit der entsprechenden Betonung erklärte, daß furchtbar viel Lärm um einen degenerierten jungen Narren gemacht werde, der nicht einmal Ehre genug im Leib gehabt hätte, seine Schulden zu bezahlen - da wurde der erste Schlag ausgeteilt.
Louba schlug sofort zurück. Seine Leibgarde mischte sich in die Keilerei - die Soldaten empfingen sie mit hochgekrempelten Ärmeln.
»Wir schlagen das ganze Lokal kaputt!«
Die Drohung wurde mit Begeisterung aufgenommen und durch einen lauten Krach unterstrichen - eine Weinflasche zersplitterte an einem der glitzernden Wandspiegel.
Sofort rissen eifrige Hände jeden einigermaßen zum Werfen geeigneten Gegenstand an sich, Teller, Gabeln, Stuhlbeine - alles flog durch die Luft. Ein ohrenbetäubender Lärm ließ erkennen, daß jedes Stückchen Glas in dem Lokal im Begriff war, in Scherben zu gehen.
Von der Straße kamen immer neue Leute hereingelaufen und vermehrten das Durcheinander nach Kräften.
»Nach oben, Jungs, und schmeißt seinen Plunder aus dem Fenster!«
»Werft den Kerl samt seinem Geld ins Meer!«
Die Spieler an den Roulettetischen im ersten Stock widersetzten sich dem Eindringen der Menschenmengen. Sie hatten keine Ahnung, um was es eigentlich ging, und der Tumult wurde immer größer.
Da Costa huschte über die Bühne und erreichte mit ein paar Sprüngen den winzigen Ankleideraum, der dahinter lag. Das Zimmerchen war leer.
An den Wänden hing eine Reihe hauchdünner Chiffonkostüme, der Ankleidespiegel war mit einem Seidenvorhang drapiert - da Costa hatte ein elegantes Feuerzeug, und die Flammen züngelten im Nu an den dünnen Stoffen hoch.
Als er wieder in den Saal kam, war er fast leer; die Menge drängte sich am Treppenaufgang, um sich den übrigen im ersten Stock anzuschließen. Da Costa ließ einen Sprühregen von brennenden Streichhölzern im Saal los, besonders dort, wo sich Alkohollachen aus zerbrochenen Flaschen in den Teppich einsaugten.
Die Flammen züngelten von einem Brandherd zum andern und fraßen sich an den Vorhängen schnell in die Höhe. Schon hörte man den ersten schrillen Warnungsschrei.
Kein Mensch dachte an Löschen. Jeder rettete sich schleunigst aus dem brennenden Haus.
Da Costa erreichte als einer der ersten die Straße und lief, bis er in sicherem Abstand war.
Von dort beobachtete er, wie sich das Feuer ausbreitete
- vom flackernden Glühen bis zu einer mächtigen Flamme, die den Himmel blutrot beleuchtete.
Leute rannten an ihm vorbei; Offiziere und Militärpolizei in Autos sausten vorüber. Auch Captain Hurley Brown war darunter. Daß Loubas Lokal brannte, war ihm zwar einerlei, doch hatte er Sorge um seine Soldaten.
Endlich sah da Costa einen Menschen, dem er seine Freude mitteilen konnte. Es war ausgerechnet der arme Mr. Weldrake, dem er frohlockend verkündete:
»Loubas Lokal brennt ab!«
Als das Feuer schwächer wurde und ein schwarzer Rauchvorhang sich davorlegte, kehrte Hurley Brown zurück und blieb einen Augenblick bei Weldrake stehen. An ihnen vorbei zogen Mannschaften zurück in die Kaserne. Ohne Rock, mit rußverschmiertem Gesicht, trat plötzlich Louba auf sie zu.
»Das wird eine Kleinigkeit kosten, Captain Brown!« rief er drohend. »Wollen sehen, was Ihre Militärbehörde dazu sagt!«
»Falls du ein bißchen Grütze im Kopf hast, Louba, dann fährst du ab und läßt die Sache auf sich beruhen«, warf da Costa ein. »Die Militärbehörde könnte dir einige sehr unangenehme Fragen stellen.«
»Ah, du bist auch da? Ich weiß schon, daß du deine Hand im Spiel gehabt hast, da Costa! Eugénie hat dich gesehen!«
»Jetzt kommt sie gern mit mir zurück nach Tripolis, was?« höhnte da Costa.
»Vielleicht … und vielleicht begleite ich sie sogar. Kein schlechter Gedanke! Ich habe dich aus Port Said vertrieben, und ich werde dich auch aus Tripolis hinausbefördern.«
»Nur keine Drohungen, Louba! Ich bin dir überlegen, merk dir das. Und was du mir in der Vergangenheit geschadet hast, das wirst du schon noch bereuen.«
»Ich bereue niemals«, gab Louba hochmütig zurück und kehrte ihm den Rücken zu. »Und wenn Sie denken, Captain Brown, daß dieses Feuerchen da mich aus Malta vertreibt, dann irren Sie sich!«
»Ich sagte Ihnen, Sie würden gehen, Louba - und Sie werden gehen«, versetzte Brown bestimmt. »Auch dieser Abend kommt auf Ihr Konto.«
»Es soll Ihnen noch leid tun, Captain …«
»Das einzige, was mir leid tut, ist, daß du nicht mitsamt deiner Bude verbrannt bist«, mischte sich da Costa wieder ein.
Louba sah ihn aus den Augenwinkeln an.
»Nur die Ruhe«, murmelte er. »Ich habe Zeit …«
Weldrake war schweigsam geblieben und hatte die Szene ohne ein äußeres Zeichen von Genugtuung betrachtet. Dies war erst ein Teil der Vergeltung, und ohne ein Wort schlüpfte er davon.
Eine Stunde danach, während Hurley Brown besorgt nach ihm Ausschau halten ließ, kniete er in der Dunkelheit am Grab seines toten Jungen.
»Keine Sorge, Reggie«, flüsterte er in beruhigendem Ton. »Du wirst gerächt. Ich denke daran. Ich vergesse es nicht. Ich bleibe nicht zu Hause, bis er gebüßt hat … Keine Sorge, Reggie. Du wirst gerächt …«
Kapitel 3
Das Zimmer unterschied sich sehr wesentlich von einer Mietwohnung, wie sie im Londoner Westend üblich ist.
Orient-Teppiche und stickereiverzierte Seidenstoffe lagen verstreut umher, arabische Sitzkissen aus Leder gab es im Überfluß. Neben einer breiten Ottomane stand ein Nargileh, dessen blaßblauer Rauch sich langsam zur Decke emporkräuselte. Die süßlich duftenden Rauchringe einer parfümierten Zigarette, die ein auf dem Fußboden kauerndes Mädchen zwischen den Fingern hielt, vermischten sich damit.
Die einzige Beleuchtung spendete eine grotesk getriebene Bronzelaterne, die an Ketten von der Decke herabhing. Ihr melancholisches, düsteres Licht fiel auf die glänzend schwarzen Haare eines Mannes, der neben der Wasserpfeife hockte. Seine westeuropäische Kleidung wurde durch einen bestickten Kaftan verdeckt. Für das Mädchen, dessen Träume von dem Zauber des Ostens durch die bizarren Effekte um sie herum in Erfüllung gegangen schienen, war er eine Gestalt von echtester Romantik. Sein gebrochenes Englisch paßte zu ihm und erhöhte den Reiz noch erheblich.
»Sie scheinen Kairo schon zu kennen?« bemerkte er eben.
»Nein, nur das wenige, was mir Jimmy von der Stadt erzählt hat. Er wußte immer so interessante Dinge.«
»Aber jetzt sind sie nicht mehr interessant?« fragte Louba.
Sie schnitt eine reizende kleine Grimasse.
»Er sprach bald nur noch über Mord und Totschlag und seinen Polizeidienst - kein Wort mehr von Romantik und Kairo und Bagdad. Lassen wir ihn aus dem Spiel! Wenn ich hier in diesem Zimmer bin, möchte ich vergessen, daß um uns herum London und England liegt. Ich möchte die langweiligen Spießbürger und ihre faden Vergnügungen vergessen und wenigstens für ein paar Stunden in einem Traum leben.«
»Es ist nett von Ihnen, zu erklären, daß ich schöne Träume für Sie mache. Sie bedauern doch unsere Zusammenkünfte nicht? Oder sind Ihnen die kleinen Unannehmlichkeiten, die Sie dabei in Kauf nehmen müssen, zuviel?«
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