Patricia Weiss - Böse Obhut

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Auf den Stufen einer Kirche wird ein totes Mädchen gefunden. Die Spritze steckt noch in ihrem Arm, alles sieht nach einer Überdosis aus. Für die Polizei ein klarer Fall, doch der Leiter der Drogenberatungsstelle hat Zweifel und schaltet die Detektei Peters ein.
Ihr zweiter Fall führt Laura und ihr Team in ein Internat im tiefsten Sauerland. Dort finden sie nicht nur Hinweise auf Verstrickungen mit der internationalen Mafia, sondern geraten auch ins Visier eines erbarmungslosen Mörders. Laura muss feststellen, dass das Böse sich in den Reihen vermeintlicher Beschützer verbergen kann, und dass jede Rechnung irgendwann beglichen werden muss…

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„Sag mal, bist du 'ne Psycho-Tussi? Was redest du da für einen Scheiß?“ Cora stützte die Arme auf den Tisch und guckte Gilda an, als wollte sie sich gleich auf sie stürzen.

„Cora, ich sage es nicht noch einmal: Halt dich zurück oder geh!" Michael warf einen strengen Blick auf das wütende Mädchen, dann wandte er sich an Gilda: „Nein, ich glaube nicht, dass sie Panik bekommen hat. Sie war in einem Spezialprojekt zum Drogenausstieg, da wurde sie psychologisch und medikamentös gegen Angstzustände und Depressionen behandelt. Die merken sofort, wenn irgendetwas mit den Teilnehmern nicht stimmt, und steuern dagegen. Zora hatte keine Angst vor der Zukunft. Sie hat sich darauf gefreut."

„Genau." Cora hatte sich wieder beruhigt. „Prof Martin hätte ihr sofort etwas gegeben, wenn sie einen Depri-Trip gehabt hätte. Hatte sie aber nicht. Im Gegenteil, sie war total gut drauf, weil alles so geil lief. Sie war höchstens ein bisschen mitgenommen von der Therapie. Aber so ein Entzug ist auch kein Kinderspiel."

„Prof Martin?", hakte Gilda ein. Hatte Barbara nicht heute Mittag noch von einem Professor Martin erzählt, der sie für eine Wohltätigkeitsveranstaltung gebucht hatte?

Michael lächelte schwach. „Genau der. Man bringt ihn eigentlich mit solchen Sozialprojekten nicht in Verbindung."

Gilda trank einen Schluck von ihrem Kaffee und schälte sich aus der Daunenjacke. Langsam wurde es ihr doch warm. Cora beugte sich vor, schnappte sich Michaels Feuerzeug und entzündete eine halb abgebrannte Kerze, die in einem Nest aus skelettierten Tannenzweigen steckte. Ihre anfänglichen Vorbehalte gegen Gilda schien sie abgelegt zu haben, jetzt wollte sie eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Allerdings wirkte das Gesteck so trostlos und vernachlässigt wie die ganze Einrichtung.

„Also schließt ihr Selbstmord aus?" Das Thema ging Gilda nichts an, aber sie war neugierig.

„Ja, auf jeden Fall." Michael nickte entschieden mit dem Kopf. „Sie hätte sich nicht auf den Kirchenstufen direkt vor unserer Haustür umgebracht. Das hätte sie uns nicht angetan."

Cora nickte zustimmend, stellte ihre Füße auf den benachbarten Stuhl und schlang die mageren Arme um ihre dünnen Beine.

Draußen war es stockdunkel geworden, das spärliche Licht der Deckenlampe drang kaum bis in die Ecken. Gilda sah beunruhigt auf ihre Uhr. Zu lange wollte sie sich nicht aufhalten.

„Könnt ihr für uns herausfinden, was mit Zora passiert ist?" Cora sah Gilda durch den Schleier ihrer langen Haare erwartungsvoll an.

„Nein, tut mir leid. Wir übernehmen keine Mordfälle. Und auch nichts mit Gewalttaten. Firmenpolicy."

„Firmenpolicy", äffte sie das Mädchen nach.

„Wieso glaubst du, dass es Mord war? Vielleicht ist nur irgendetwas schief gelaufen." Michael schien noch blasser geworden zu sein, sofern das in dem düsteren Raum überhaupt zu erkennen war.

Gilda beugte sich vor: „Na, entschuldigt bitte, eure Zora hatte keinen Grund, sich umzubringen, war zu erfahren, um eine Überdosis zu nehmen, und hätte nicht vor eurer Tür gespritzt. Was bleibt da noch übrig?"

Michael malte mit den Fingern nervös ein paar Buchstaben nach, die jemand in die gemaserte Holzplatte des Tisches geritzt hatte. „Weißt du, es gibt noch etwas anderes. Unsere Akten sind durchwühlt worden, es fehlen Formulare. Könntet ihr darüber mehr herausfinden?"

„Was meinst du damit?" Cora blickte Michael genauso erstaunt an wie Gilda.

„Jemand hat unsere Ordner durchgeblättert. Es ist bereits vier- oder fünfmal vorgekommen. Genau weiß ich es nicht, weil ich es nicht unbedingt immer bemerkt habe. Und manchmal fehlte ein Blatt."

„Was für Unterlagen?", fragte Gilda.

„Anträge für das Projekt von Prof Martin. Ab und zu fehlte ein Stammblatt mit den persönlichen Angaben einer Teilnehmerin."

„Teilnehmerin? Gibt es keine Männer?"

„Doch, aber von denen fehlt nichts."

„Komm, das war garantiert einer der DROBIES. Manche wollen nicht clean werden und durchsuchen alles, um an Kohle zu kommen." Cora winkte verächtlich ab.

„Wer sind die DROBIES?" Gilda schaute von einem zum anderen.

„Unsere Kunden, wenn du so willst. Die Menschen, die von den Drogen loskommen möchten und bei uns Unterstützung suchen. Das hier ist die DROBERA und die Leute, die wir betreuen, nennen wir DROBIES. Hat sich so eingebürgert."

„Ok", nickte Gilda. „Könnte es einer der DROBIES gewesen sein?"

„Klar", rief Cora, doch Michael schüttelte gleichzeitig den Kopf.

„Nein. Was sollen die mit den Unterlagen? Wenn die etwas mitgehen lassen, dann Bares, Ziggies oder Alk. Manchmal einen Schokoriegel. Alles andere interessiert die nicht. Hier gibt es nichts Wertvolles."

Gilda schaute sich um und musste ihm unwillkürlich recht geben. Die Möbel und das vermackte Steingut-Geschirr, das auf dem Tisch stand, waren höchstens etwas für den Sperrmüll. Den wertvollsten Gegenstand, eine uralte Kaffeemaschine, die auf der Spüle stand, hätte auch keiner freiwillig mitgenommen. „Warum ist dir das Thema so wichtig, dass du uns damit beauftragen willst? Es sind nur Papiere. So wertvoll können die nicht sein.“

„Ja, es sind nur Papiere. Aber sie gehören zu einem Projekt, über das keine Einzelheiten nach außen dringen sollen. Die Therapie ist neu entwickelt worden und befindet sich in der Erprobungsphase. Es wäre fatal, wenn die Konkurrenz jetzt davon Wind bekäme. Es könnte sein, dass jemand die Teilnehmer ausfragen möchte und deshalb die Unterlagen stiehlt. Wenn Prof Martin das erfährt, verlieren wir womöglich die Kooperation. Für uns wäre das eine Katastrophe. Dann können wir den Laden über kurz oder lang dichtmachen."

Gilda nickte. „Verstanden. Tut mir leid, wenn ich das frage, aber könnt ihr uns bezahlen? Ehrenamtlich arbeiten wir nämlich nicht."

Michael lachte hart auf. „Soll Bernd den Auftrag gleich mitübernehmen. Der hat schließlich genug Schotter." Als er Gildas unbewegte Miene sah, lenkte er ein. „Mach dir keine Sorgen. Es gibt ein Budget, das der Pfarrer unter seiner Fuchtel hat. Er wird Geld lockermachen. Hauptsache, wir geben nichts aus für die Renovierung der DROBERA oder für Neuanschaffungen. Seiner Ansicht nach wissen die DROBIES das nicht zu schätzen und machen alles nur kaputt."

Gilda wühlte in ihrer Handtasche und legte ein Formular und einen Kuli vor ihn auf den Tisch. „Das ist das Vertragsformular. Du kannst es gerne direkt unterschreiben, allerdings starten wir mit der Arbeit erst, wenn du den Vorschuss bezahlt hast. Ok?"

Michael nickte, überflog halbherzig den Text und unterschrieb. „Ich spreche noch heute mit dem Pfarrer, er kann morgen das Geld überweisen."

„Gut. Da ich dir glaube, dass du uns bezahlen wirst, kannst du mir gleich eine Liste der verschwundenen Unterlagen machen. Die nehme ich direkt mit."

Aber Michael schüttelte den Kopf. „Sorry, da muss ich mir erst ein paar Gedanken machen. Auswendig kenne ich die Namen nicht."

„Ok, schick sie mir per E-Mail. Hier ist meine Karte. Nun zu dem Thema, dessentwegen ich hier bin. Bernd Schlüter sagte, dass es deine Idee war, ein Schultreffen zu organisieren?"

„Tja, also ich finde auch, dass wir das machen sollten. Es ist alles so lange her. Es interessiert mich, was aus den anderen geworden ist."

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