Irene Dorfner - Leichenschau

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Spielende Kinder entdecken am Busparkplatz Altötting die Leiche einer jungen Frau. Der Notarzt Dr. Leichnahm ruft die Mordkommission Mühldorf, da die Leiche so geschminkt wurde, als würde die Frau noch Leben. Leo Schwartz und seine Kollegen finden heraus, dass die Tote schon viele Stunden am Busparkplatz saß und Passanten achtlos an ihr vorbei gingen. Niemandem fiel auf, dass die Frau tot war.
Dann wird mitten auf dem Kapellplatz Altötting eine weitere Leiche entdeckt…

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„Was ist mit der Schminke?“, fragte Viktoria, denn sie hielt das für eine echt heiße Spur.

„Hier handelt es sich eindeutig um professionelle Theaterschminke der Marke Stars-Make-U. Dieses Make-up wurde von einem Fachmann aufgelegt, davon sind wir beide überzeugt. Alles war so perfekt abgedeckt und dabei lebensecht gemacht, das bringt ein Laie nicht hin. Seht euch die Fotos an und urteilt selber.“

Christine legte einen Stapel Fotos auf den Tisch, die nun reihum gereicht und genau betrachtet wurden. Vor allem die Nahaufnahmen fanden großes Interesse.

„Wie lange braucht man für solch ein Make-up?“

„Ich kenne mich damit nicht aus,“ sagte Christine, „aber einige Stunden bestimmt. Ich habe das kürzlich in einem Fernsehbericht gesehen. Irgendein Model hat sich für einen besonderen Anlass zu einer alten Frau herrichten lassen. Das hat tatsächlich einen ganzen Tag gedauert.“

„Wir wissen noch nicht, ob wir den Tod als Mord oder Selbstmord behandeln müssen,“ sagte Werner. Den anderen lag dieselbe Frage auf den Lippen, hatten aber nicht den Mut, sie zu stellen.

„Mord!“, sagte das Ehepaar Krohmer fast gleichzeitig. Für beide stand es außer Frage, dass sich Silke selbst umgebracht haben könnte.

„Gut, wir haben es mit einem Mord zu tun. Wir haben jede Menge Punkte, an denen wir ansetzen können. Wo und wie kommt man an dieses Pflanzengift? Außerdem suchen wir jemanden, der so perfekt schminken kann. Dann haben wir noch diese Schminke der Marke Stars-Make-U. Vor allem gilt es herauszufinden, wo sich Ihre Nichte bis zu ihrem Tod aufgehalten hat, und wo und wie sie gelebt hat.“

„Gibt es etwas Neues bezüglich der Befragungen der Buspassagiere?“, fragte Krohmer, der die Sache hier beenden musste. Seine Frau konnte nicht mehr, das sah er ihr an.

„Ich habe den Hinweis einer alten Dame wegen eines roten Kleinwagens, der sich offenbar in den frühen Morgenstunden auf dem Busparkplatz befunden hat. Die Dame war sehr in Eile, sie kommt morgen früh aufs Präsidium.“

Hans versprach sich nicht viel von der Aussage der Frau, aber sie mussten jeder noch so kleinen Spur nachgehen.

„Ich habe leider nichts,“ sagte Werner. „Niemand hat etwas gesehen oder gehört, obwohl ich mir bei einigen sicher bin, dass sie mehr wissen. Aber die Angst, dass sie wegen unterlassener Hilfeleistung Ärger bekommen könnten, hindert viele daran, eine Aussage zu machen.“

„Haken Sie da nochmal nach. Beruhigen Sie die Leute, sagen Sie, dass sie nichts zu befürchten haben. Obwohl ich sie liebend gerne alle anzeigen würde, das können Sie mir glauben.“ Krohmer konnte immer noch nicht verstehen, warum nicht ein einziger sich um seine Silke gekümmert hatte. Die Vorstellung, dass sie dort mindestens einen ganzen Tag lang tot am Busparkplatz gesessen hatte, war für ihn unerträglich.

„Irgendetwas Neues bezüglich der Sekten in Berlin?“, fragte Krohmer nun Viktoria.

„Noch nichts, aber ich bleibe dran.“

„Dann war es das für den Moment. Machen Sie sich an die Arbeit. Sie bleiben bitte noch, Dr. Leichnahm. Du auch, Christine.“

Als die Polizisten draußen waren, schloss Krohmer die Tür, ging auf Dr. Leichnahm zu und gab ihm die Hand.

„Ich möchte mich nochmals persönlich bei Ihnen bedanken. Sie haben uns ohne Zögern und ohne Umstände geholfen und uns mit ihrer Arbeit eine Menge Zeit gespart. Nochmals herzlichen Dank, Sie haben etwas gut bei mir. Das ist nicht nur eine Floskel, ich meine das so.“

„Es war mir ein Vergnügen. Es ist lange her, dass ich in diesem Bereich gearbeitet habe. Heute war seit Langem wieder ein sehr schöner Tag für mich, eigentlich müsste ich mich bei Ihnen bedanken.“

„So, wie ich Christine verstanden habe, arbeiten Sie nicht mehr in der Pathologie?“

„Nein, leider nicht. Nach einem dummen Fehler meinerseits sah ich mich dazu gezwungen, zu kündigen. Das ist mir nicht leichtgefallen, das können Sie mir glauben. Ich war mit Leib und Seele Pathologe und kann mir immer noch keinen schöneren Beruf vorstellen.“

„Das kann ich absolut nachvollziehen,“ stimmte Christine zu, obwohl das Ehepaar Krohmer sich keinen schlimmeren Beruf vorstellen konnte und das nicht verstand.

„Was ist damals passiert?“, wollte nun Krohmer wissen und bat Christine und Dr. Leichnahm, nochmals Platz zu nehmen. Er machte sich Sorgen um seine Frau, die sich nur schwer auf den Beinen halten konnte. Er schenkte Kaffee nach, während Christine Frau Krohmer einige Beruhigungstropfen auf einen Löffel träufelte, die diese dankbar annahm.

„Geht es, Luise?“, fragte Krohmer seine Frau. „Soll ich dich nach Hause bringen?“

„Passt schon,“ antwortete sie und trank einen Schluck Kaffee, wobei sie sich konzentrieren musste, nicht zu sehr zu zittern. „Wenn ich nicht störe, möchte ich gerne hierbleiben. Ich kann jetzt nicht alleine sein.“ Krohmer drückte ihre Hand und war zufrieden. Er wollte sie jetzt nur sehr ungern alleine lassen.

„Bitte, Herr Dr. Leichnahm, erzählen Sie. Wir sind hier in einer Runde, in der Ihnen nichts peinlich sein muss. Offenbar hält die bei uns allen geschätzte Christine große Stücke auf Sie, denn nur selten habe ich erlebt, dass sie so großzügig Lob ausspricht. Erzählen Sie frei heraus, vielleicht kann ich etwas für Sie tun.“

Dr. Leichnahm war diese Situation trotz der warmen Worte peinlich. Er sah Christine an, die ihn anlächelte, ihm zunickte und ihn dadurch ermunterte.

„Bei uns war damals viel los, ein schrecklicher Verkehrsunfall mit vielen Toten. Wir arbeiteten im Akkord rund um die Uhr bis zu unserer Belastungsgrenze. Von Seiten des Staatsanwaltes wurde angeordnet, dass alle Opfer so schnell wie möglich obduziert werden mussten. Ich möchte Sie nicht mit Einzelheiten langweilen. Um es kurz zu machen: Ich habe zwei Berichte vertauscht und dadurch auch die zugehörigen Leichen. Die Namen waren sehr ähnlich, dazu auch noch das Alter und die Verletzungen. Ich will mich nicht rausreden. Ein Bestatter hat den Fehler zwar noch rechtzeitig bemerkt, aber das hat mir auch nicht mehr geholfen. Diesen Fehler konnte ich mir nicht verzeihen und habe deshalb selbstverständlich sofort gekündigt. Für mich stand fest, dass ich in diesem Beruf unmöglich weiterarbeiten kann, so etwas darf nicht passieren.“

„Das ist alles?“, rief Luise Krohmer aus, die viel Schlimmeres erwartet hatte. „Wegen dieser Kleinigkeit werfen Sie gleich den ganzen Beruf hin? Fehler können doch passieren, auch in diesem Beruf. Sie standen unter enormen Druck.“

„Das ist zwar keine Kleinigkeit und es ist ja zum Glück nichts passiert,“ sagte nun Christine, „aber auch ich finde Ihre damalige Reaktion völlig übertrieben. Sie sind ein sehr fähiger Pathologe und gehören in diesen Beruf, denn hierin tummeln sich viel zu viele Stümper und Ignoranten.“ Sie dachte dabei in erster Linie an ihren Kollegen in Ulm, mit dem sie seit einigen Monaten zusammenarbeiten musste und dem ein Fehler nach dem anderen unterlief. Dazu ist er noch überaus unmotiviert, patzig und schlampig. Sie geriet regelmäßig mit ihm aneinander, was den Kollegen aber überhaupt nicht interessierte. Nächstes Jahr im Januar sollte sie in Pension gehen und dann würde dieser Dilettant ihre geliebte Pathologie übernehmen. Ihr Lebenswerk, das ihr sehr am Herzen lag! Die Vorstellung allein brachte sie nicht nur zur Weißglut, sondern bereitete ihr viele schlaflose Nächte.

„Sie finden wirklich, dass ich überreagiert habe?“

„Allerdings. Sie sind für den Beruf wie geschaffen und wir brauchen in unserer Branche solche Kaliber wie Sie es sind.“

Krohmer konnte sich ein Schmunzeln nach den Ausführungen von Dr. Leichnahm nicht verkneifen, denn er war während seiner Laufbahn schon mit viel schlimmeren Fehlern konfrontiert worden. Ihm war bekannt, dass in Bayern Pathologen händeringend gesucht werden und das, was Christine eben sagte, gab ihm zusätzlich zu denken. Sie sprach beileibe nicht leichtfertig Lob aus. Er erinnerte sich an ein Gespräch mit einem Kollegen während einer Tagung in München, worin sich dieser über den mangelnden Nachwuchs in dem Bereich der Pathologie ausließ und für die Zukunft schwarz sah. Jetzt saß er einem fähigen Mann gegenüber, der auch laut Christine in diesen Beruf gehörte. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn er da nicht helfen konnte.

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