Wolfe Eldritch - Die Rückkehr des Wanderers

Здесь есть возможность читать онлайн «Wolfe Eldritch - Die Rückkehr des Wanderers» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Rückkehr des Wanderers: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Rückkehr des Wanderers»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das Königreich von Stennward verdankt nicht zuletzt Randolf dem Harten, dass die Zeit des Hungers und des Krieges hinter ihm liegen.
Die Überlebenden der Katastrophe, von den Menschen schlicht «Das Grau» genannt, haben sich im Laufe der letzten drei Generationen an die kältere und dunklere Welt angepasst.
Im Jahre der Gründung 826 droht dem Volk erneut Unheil. An den Grenzen verschwinden Dörfer und Schiffe, in der Natur gehen unheimliche Veränderungen vor sich und der Thronfolger ist schwer erkrankt.
Zur gleichen Zeit taucht im nördlichsten Vasallentum des Reiches eine Gestalt aus vergangenen Tagen wieder auf.
Ob die Rückkehr des alten Verbündeten der drei Jarle von Norselund Fluch oder Segen ist, wird sich bald zeigen, denn sein Einfluss wächst schnell.

Die Rückkehr des Wanderers — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Rückkehr des Wanderers», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Na na, wohin seid ihr denn unterwegs«, ertönte plötzlich eine krächzende Stimme, nur wenige Meter von ihnen entfernt. Clara und Thomas schrien vor Schreck zugleich auf und das kleine Mädchen umklammerte krampfhaft die Hüften ihres Bruders. Thomas sah die Greisin als Erster und ein Zittern lief durch seinen kleinen, erschöpften Körper.

»Dedra«, sagte er leise, »sie ist es wirklich. Alles ist gut, Clara, wir sind in Sicherheit, es ist die alte Dedra.«

Beide Kinder weinten jetzt ein bisschen. Thomas lautlos und Clara leise schluchzend, während die alte Frau auf sie zugehumpelt kam. Die krummgewachsene, magere Gestalt war an sich kein sonderlich vertrauenerweckender Anblick. Mit den graubraunen, geflickten Kleidern und dem zottigen eisgrauen Haar hätte sie ebenso gut eine Landstreicherin sein können. Aber wie alle Kinder im Dorf kannten die Geschwister sie natürlich von ihren zahllosen Besuchen. »Nun beruhigt euch erst einmal, ihr Lausekinder. Was macht ihr denn im Wald der alten Dedra? Seid beim Spielen zu weit rausgelaufen und habt euch verirrt, was?«

»Boschi war schuld«, rief das kleine Mädchen spontan und wieder klang dabei ihre Empörung ob der Gemeinheit des Tieres heraus.

»Ah, die Katze vom alten Cushing hat euch also in den Wald gelockt, ich verstehe«, meinte Dedra amüsiert und sah dem Jungen in die Augen.

»Ihr seid hier zu weit draußen, um es vor Einbruch der Nacht nach Hause zu schaffen. Das heißt, ihr würdet es schaffen, aber ich bin zu langsam und allein findet ihr den Weg nicht. Ihr werdet mit mir kommen und diese Nacht bei mir schlafen müssen. Morgen könnt ihr dann auf der Straße zurück ins Dorf gehen.«

Sie legte den Kopf schief, als sie die Reaktion in den Gesichtern der Kinder sah. »Schaut mich nicht so an, ich habe genauso wenig Lust auf die Gesellschaft von zwei kleinen Blagen, wie ihr darauf habt, bei einer verschrumpelten alten Frau zu übernachten. Aber ich schaffe den Weg zum Dorf im Dunkel nicht mehr. Außerdem bin ich müde und erschöpft, wenn ich den ganzen Tag im Wald war. Ich bin alt, falls es euch entgangen sein sollte. Also, was sagt ihr? Eine Nacht in der Hütte der alten Dedra, mit einem Teller Wurzelsuppe und einem warmen Feuer zum Schlafen oder im Wald verhungern. Ich bin nicht eure Eltern und hab euch nichts zu sagen, ist eure Entscheidung«, meinte sie lächelnd.

Clara nahm wieder die Hand ihres Bruders. Der Mund der Alten sah von so weit unten schrecklich aus, ein schiefes, dunkles Loch mit einigen wenigen Ruinen von Zähnen darin. Aber jedes Kind kannte die alte Dedra und wusste, dass sie den Leuten half. Andererseits war es eine Sache, sie zu Hause im Dorf zu sehen und eine ganz andere, stundenlang mir ihr durch den dunklen Wald zu laufen. Davon, in ihrer alten, unheimlichen Hütte zu schlafen ganz zu schweigen. Sie hatten noch nie wo anders geschlafen als bei ihren Eltern oder dem einen oder anderen Nachbarskind im Dorf. Im Wald zu bleiben und zu verhungern oder gefressen zu werden war allerdings eine noch schlimmere Vorstellung. »In Ordnung, wenn es nicht anders geht. Danke, dass du uns hilfst, Mama und Papa werden sie Suppe auch bestimmt bezahlen«, sagte das kleine Mädchen schließlich und machte einen Schritt auf die alte Frau zu. Die Greisin lachte, ein Geräusch, als zerfalle altes Laub.

»Mach dir darüber keine Gedanken, Clara. Und dein Bruder ist Tom? Thomas, ah ich erinnere mich. Die Kinder von Bertha und Greg seid ihr beiden. Na los schon, lasst uns gehen, ich werde zu langsam für euch sein, aber reißt euch zusammen und bleibt hinter mir. Ich kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn mir jemand vor den Füßen herumläuft.«

Thomas folgte der alten Frau, die sich humpelnd in Bewegung setzte, Claras Hand fest in der seinen. Er hoffte inständig, dass er nach dieser Sache nie wieder im Wald herumlaufen musste. Jetzt stand ihnen ein langer und trostloser Weg bevor. Aber alles war besser als die nagende, ständig wachsende Angst der letzten Stunden. Es wurde zunehmend dunkler, während sie hinter der alten Frau hergingen. Sie kam wirklich nur sehr langsam voran, viel langsamer, als die Kinder hätten laufen können. Angst und Erschöpfung nach einem ganzen Tag im Wald hielten die beiden jedoch im Zaum und sie überholten sie nie.

In der langen Abenddämmerung wurden die Schatten des Waldes allmählich lebendig, nicht nur für Kinderaugen. Die beiden konnten kaum noch etwas sehen, als sie die Hütte erreichten. Es war ein klobiger, verwinkelter Holzbau, im Laufe der Jahre verwittert und immer wieder geflickt und übergestrichen. Im düsteren Licht des sterbenden Tages schien das Holz durch die vielen Schichten Teerfarbe völlig schwarz zu sein.

»Ah«, seufzte Dedra auf, »endlich zu Hause. Ich muss besser aufpassen mit meinen Ausflügen, sonst schaffe ich es irgendwann nicht mehr, vor Einbruch der Dunkelheit zurückzukommen. Kommt Kinder, und erschreckt meine Grumpel nicht, falls sie euch über den Weg läuft. Sie hat nichts gegen Leute, aber sie ist hier in ihrem Zuhause nicht an Fremde gewöhnt. Wenn sie kommt, macht keinen Krach, sie will nur ihre Ruhe. Sie ist alt und verbraucht, genau wie ich.«

Die Katze blieb tatsächlich verschwunden, was den Kindern nur recht war. Sie hatten das Tier nie gesehen, aber im Dorf erzählte man sich unter den Kindern, dass eine uralte Gespensterkatze bei der Kräuterfrau im Wald hauste. Angeblich war das Tier vor über fünfzig Jahren schon mit ihr hierhergekommen. Als sie die Hütte betreten hatten, standen sie in einem schmalen Gang, der das Gebäude in voller Länge teilte. An beiden Enden befanden sich Türen, ebenso wie in der Mitte des Ganges. Auf eine dieser beiden gegenüberliegenden Türen, dünnen Dingern aus dunkel getränktem Pinienholz, ging Dedra nun zu. Es schien so, als könne sie sich kaum noch auf den Beinen halten und ihr Stock schlug schwer auf den alten Holzboden, während sie vorwärtshumpelte.

»Kommt schon«, murrte sie, »das Feuer sollte zumindest noch Glut haben und die Suppe warm sein. Ich lasse immer irgendwas im Kessel köcheln, wenn ich mich morgens auf den Weg mache.«

Die Kinder folgten ihr in einen Raum, der so groß war wie das Schlafzimmer und die Wohnstube des kleinen Hauses ihrer Eltern zusammen. Die Zimmer dort waren allerdings nur spärlich möbliert, wovon hier keine Rede sein konnte. Die Wände wurden bis zur Decke hinauf mit völlig überladenen Regalen bedeckt. Bücher, Töpfe, Bündel, Stofflappen, Krüge und Kleidungsstücke. Eimer und Taschen, Figuren, Kästchen und Kisten stapelten sich auf durchhängenden Böden. Aller mögliche und unmögliche Krimskrams, hundert Dinge mit einem Dutzend oder gar keiner Funktion. Einige kleine Schätze und ungezählter Plunder, zusammengetragen in vielen Jahrzehnten, um dann größtenteils in Vergessenheit zu geraten.

An der von der Tür aus rechten Wand befand sich ein freistehender, in den Raum hineingemauerter Kamin. Er war fast groß genug, dass sich die alte Frau hätte hineinstellen können. Über der Feuerstelle in diesem Ungetüm aus dunklem Stein hing ein kleiner Kessel, in dem eine dunkle Flüssigkeit brodelte.

Die Alte nahm ein Holzscheit von dem Stapel, der lose neben dem Kamin lag, und legte ihn auf die dunkelrote Glut. Dann richtete sie sich schnaufend auf und deutete auf einen kleinen Tisch, an dem zwei Hocker standen.

»Setzt euch, setzt euch. Fasst nichts an und macht keine Dummheiten. Ich hoffe doch, ihr seid Müde genug, um nach dem Essen zu schlafen. Morgen früh werden wir, sobald es hell genug ist, zum Dorf aufbrechen. Eure Eltern werden ja schon außer sich sein vor Sorge.«

Bei der Erwähnung ihrer Eltern zuckten die Kinder zusammen, senkten die Köpfe und setzten sich wortlos an den Tisch. Es dauerte eine Weile, bis Dedra zwei hölzerne Schalen mit Suppe gefüllt und den Kindern hingestellt hatte.

»So«, seufzte sie, als sie neben jede Schale einen Holzlöffel gelegt hatte, »nun esst, ihr müsst hungrig sein. Und schaut es nicht so misstrauisch an, es ist einfach nur Wurzelsuppe. Ein paar Zwiebeln sind drin und ein halbes Huhn aus den Ställen eures Dorfes, keine unheimlichen Dinge aus dem Wald.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Rückkehr des Wanderers»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Rückkehr des Wanderers» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Rückkehr des Wanderers»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Rückkehr des Wanderers» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.