Stephanie Carle - Neubeginn

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In Shreveport, Louisiana, überschlagen sich einmal wieder die Ereignisse. Wenige Tage nachdem das Team um Captain Harper sich neu sortieren musste und Detective Hope Cromworth die Leitung übernommen hat, werden die Polizisten zu einem Tatort gerufen. Eine Frauenleiche mit mysteriösen Tätowierungen gibt zahlreiche Rätsel auf. Nicht genug, dass Hope auf der Abschussliste ihres neuen Vorgesetzten steht und Spielball übler Intrigen einer frustrierten Witwe wird, auch ihr neuer Kollege, der undurchsichtige Detective Christian Taylor macht ihr das Leben schwer. Immer tiefer führen die Spuren der Ermittlung in die dunkle Bandenszene im Untergrund von Bossier City und schließlich steht fest: Nur noch ein Undercover-Einsatz kann Licht ins Dunkel bringen. Doch bei aller Planung haben die Polizisten nicht mit den fatalen Folgen gewissenloser Brutalität und unstillbarer Machtgier gerechnet. Werden sie diese Leichtsinnigkeit am Ende bereuen?

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Ein kleines Lächeln hob seine Mundwinkel, als er den bierbauchigen, glatzköpfigen Mann hinter dem Tresen erkannte. „Ich hörte, hier gibt’s das köstlichste Bier im Umkreis von Meilen. Man sagt, der Wirt braut es nach dem berühmten deutschen Reinheitsgebot. Auch wenn der Kerl selber nicht mal weiß, wo Deutschland liegt.“

Berry PomPom Walsh, Inhaber des PomPom, drehte sich um und als er seinen frühen Gast erkannte, glitzerten seine dunklen Schweinsäuglein noch strahlender als die Schweißtropfen, die ihm über das puterrote Gesicht liefen. Er stellte den Bierkrug, den er gerade mit einem speckigen Tuch ausgetrocknet hatte, auf den Tresen und breitete die Arme aus. „Da hol mich doch der Teufel!“, rief er. „Mensch, Junge! Dich hab ich ja seit Ewigkeiten nicht gesehen!“ Sein gellendes Lachen, bei dem er zwei lückenhafte Zahnreihen entblößte, ging schnell in ein prustendes Husten über, bei dem er sich den dicken Bauch halten musste.

In der schmalen Bar stand der Rauch aber auch wie eine Wand und es war nicht möglich, bis zum hinteren Ende des Raumes zu sehen. „Alter, du rauchst zu viel!“, stellte Chris fest und klopfte auf den Tresen, während er sich auf einem Barhocker niederließ, dessen Beine ungleich gearbeitet zu sein schienen. Er wippte hin und her. Vielleicht lag es auch an den schäbigen Dielen auf dem Boden. Oder Berry hatte die Beine mit Absicht abgesägt, um den Betrunkenen dadurch zu helfen, ihr eigenes Schwanken auszugleichen.

„Aber nur passiv, mein Lieber. Deshalb kommen die Menschen hierher. Hier dürfen sie noch ungestraft ihrem Laster nachgehen, während sie dafür in allen anderen Kneipen wie Aussätzige behandelt und verstoßen werden. Ein Bier, mein Freund?“, fragte Berry und es schien eine rhetorische Frage gewesen zu sein, denn er war bereits dabei, das bräunlich gelbe Gebräu in den noch nicht ganz trockenen Bierkrug abzufüllen. „Die Nichtraucher sind eine Pestilenz.“

„Du hattest schon immer ein Herz für die Ausgestoßenen und Verfemten“, lachte Chris und nahm einen großen Schluck, während ihn der kühle, weiße Schaum an der Oberlippe kitzelte.

„Ich weiß“, sagte Berry und winkte ab. „Das beste Bier weit und breit. Und ich weiß, wo Deutschland liegt. Es liegt direkt neben Bayern!“

Er sagte das mit einer Inbrunst der Überzeugung, dass Chris es sich verkniff, ihn über die geografische Lage europäischer Länder aufzuklären. Die Leute, die hierherkamen, hielten Deutschland wahrscheinlich für eine Kolonie irgendwo auf der anderen Seite des Atlantiks.

„Aber komm schon, dem alten Berry kannst du nichts vormachen. Weshalb bist du hier? Ganz bestimmt nicht wegen dem Frühschoppen…“

Wenn ich an das bevorstehende Gespräch mit Detective Ich-mach-auf-strengen-Chef denke, kann ich gar nicht genug davon trinken.

„Bin ich so durchschaubar?“

Berry hob die Augenbrauen. „Wer ist das nicht?“, fragte er.

Chris nickte um offensichtliche Resignation bemüht. „Okay, erwischt.“ Er strich sich theatralisch durch die Haare und wuschelte seine Frisur durch. „Hübsches Gesicht, jung, wallendes Haar, Beine bis zum Boden… Du weißt schon. Die junge Puerto-Ricanerin mit dem hübschen Lächeln…“

Berry grinste wissend und ein wenig anzüglich. Wusste ich es doch, lobte Chris innerlich seinen treuen Instinkt und musste sich ein triumphierendes Grinsen verkneifen. „Lucía. Eine hübsche Braut. In der Tat. Aber glaub mir, sie wird dich unglücklich machen.“

„Warum?“, fragte Chris. Ich bin ganz Ohr.

„Ach, ein durchtriebenes, kleines Luder, das Mädel. Aber für ne Prise Koks bläst sie dir einen. Jedenfalls hat sie das dem Kerl versprochen, mit dem sie gestern hier angebandelt hat.“ Berry zuckte mit den Schultern und widmete sich wieder seiner Abtrockenarbeit. „Keine Ahnung, was sie dafür verlangt, wenn sie mit dir ins Bett gehen soll.“

„Eine Bordsteinschwalbe also. Hätt ich mir ja denken können.“

„Nein, nein“, wehrte Berry ab. „Ein Junkie, keine Nutte. Käuflich, aber keine Bitch. Du kennst doch hoffentlich den Unterschied?“

„Hm“, brummte Chris. Wenn eine Frau mit einem Mann gegen Bezahlung ins Bett ging, dann war sie eine Prostituierte, auch wenn es nicht ihr Hauptberuf war. „Und der Kerl? Ihr Freier?“

„Nein!“, verbesserte ihn Berry. „Ihr One-Night-Stand. Keine Ahnung. Kein Latino jedenfalls.“

„Schwarz?“

„Politisch korrekt heißt das glaube ich jetzt anders, aber ja. War sehr angetan der Kerl. Dicke Hose. Du weißt schon. Konnte jeder sehen, als er aufgestanden ist. Flinke Fingerchen diese Lucía.“

„Und wenn ich mehr über ihre Zunge in Erfahrung bringen möchte, dann wende ich mich an…“ Chris ließ den Satz unvollendet und hob fragend die Brauen.

„Mackie, wen sonst“, sagte Berry leichthin.

Chris stieß ein paar lautlose Flüche aus. „Mackie, wen sonst“, wiederholte er und leerte sein Glas auf Ex.

Berry schaute ihm dabei aufmerksam zu und nickte dann anerkennend. „Respekt, Mann. Soll ich nochmal auffüllen?“

„Nein, danke“, lehnte Chris ab. Wenn ihm auch nur der Hauch von Alkohol anhängen sollte, würde Detective Cromworth ihm zweifellos unverzüglich eine schriftliche Abmahnung zukommen lassen.

„Ach komm, das geht aufs Haus“, erklärte Berry, als Chris sein Portemonnaie aus der Hosentasche zog.

„Ich schulde dir was, Alter!“, bedankte sich Chris und verließ das PomPom, bevor Berry den Versuch unternahm, mit ihm in vergangenen Zeiten zu schwelgen.

Dienstag, 10. November, 08.45 Uhr

Abgesehen davon, dass Tom Bishop, der Leiter der Spurensicherung eine Kanne mit heißem Kaffee mitgebracht hatte, über den Hope und Adrian nur zu gerne hergefallen waren, konnte er ihnen ad hoc leider auch keine nützlichen Informationen geben. Nachdem er dann auch noch ausgeplaudert hatte, dass der Kaffee koffeinfrei und mit Sojamilch zubereitet worden war, hatten Hope und Adrian sich unauffällig verflüchtigt.

Beim nächsten Starbucks Store holte Adrian ihnen einen heißen Cappuccino mit einer Extraportion dampfendem Milchschaum. Während sie stillschweigend und müde daran nippten, fuhr Hope langsam durch die dunklen Straßen Shreveports und setzte Adrian schließlich direkt vor seinem Haus ab. Durch die Rollladenritze schien Licht auf die Straße und als ihr Kollege die Tür öffnete, konnte Hope beobachten, wie er von einer hübschen, braunhaarigen Frau im Morgenmantel empfangen und umarmt wurde. Sie seufzte.

In ihrer Wohnung wartete keiner auf sie.

Dennoch setzte sie den Wagen wieder in Bewegung, denn die Zeit drängte. Bereits um halb zehn hatte sie das Meeting mit der gesamten Truppe angesetzt und eine halbe Stunde vorher stand das Gespräch mit Christian Taylor an. Wie peinlich wäre es, wenn sie zu spät käme.

Leider war es, als sie schließlich immer noch müde ihren Wohnungsschlüssel umdrehte, schon so spät, dass es sich nicht mehr gelohnt hätte, sich noch einmal für ein paar Minuten hinzulegen. So hatte Hope lediglich schnell geduscht, sich einen raschen Obstsalat zusammengeschnippelt und ihren Laptop gepackt, bevor sie sich wieder in den Verkehr stürzte.

Nun war es kurz vor neun und sie saß in ihrem Büro, das immer noch aus jedem noch so kleinen Winkel den Namen seines Vorbesitzers zu schreien schien. Dass Conrad mit allem Grünzeug auf Kriegsfuß gestanden hatte, sah man an den verwelkten Blumen in staubigen Töpfen, die sich auf der langgedehnten Fensterbank aneinanderreihten. Selbst die Erde war in einigen Töpfen bereits angeschimmelt. Hope beschloss, sich dieser Nische als erstes zu widmen und die toten Pflanzen gegen irgendwelche Bilderrahmen mit lustigen Sprüchen auszutauschen. Tausche Tristesse gegen Fröhlichkeit, notierte sie sich auf ihrer gedanklichen To-do-Liste, auf der bereits die Beantragung der tatsächlichen Personalakte ihres neuen Kollegen stand.

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