Lora Flynn - Please love me

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Vor zwölf Wochen war mein Leben völlig aus den Fugen geraten. Ich verlor meine Mutter und meine erste große Liebe. Beides an einem Tag. Ich war mir sicher, dass es nicht noch schlimmer kommen konnte. Doch dann traf ich ihn. Und er hob meine Welt endgültig aus den Angeln.
Was würdest du tun, wenn du jemanden triffst, der deine Welt vollkommen aus dem Gleichgewicht bringt?
Was würdest du tun, wenn du dich plötzlich und aus heiterem Himmel in diese Person verliebst?
Und was würdest du tun, wenn diese Liebe der Inbegriff von Falsch ist, wenn sie gegen jegliche Moral verstößt? Würdest du sie zulassen?

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Da ich meinen Dad nicht noch mehr belasten wollte, nahm ich das Essen dankend an und machte mich auf den Weg zu meinem Auto, einem Ford Fusion. Mom und Dad hatten ihn mir zu meinem achtzehnten Geburtstag vor einigen Monaten geschenkt. Kurz vor Moms schrecklichem Unfall.

Ich unterdrückte den Wunsch aussteigen zu wollen, um zurück in mein Zimmer zu laufen, mich unter der warmen Bettdecke zu verkriechen und in den Schlaf zu weinen. Stattdessen startete ich den Motor und fädelte mich in den morgendlichen Berufsverkehr von Seattle ein.

Es war nur eine zehnminütige Fahrt, wobei mir jedoch von Minute zu Minute übler wurde. Schließlich bog ich auf den kleinen Parkplatz der Garfield High ein und suchte mir einen geeigneten Platz.

Ich krallte meine Hände in die Riemen meines Rucksacks, während ich über den Parkplatz auf die einladende Steintreppe zuging. Vor den Stufen blieb ich stehen und blickte hinauf auf das alte, rote Ziegelsteingebäude, das meine Schule war.

So viele Erinnerungen waren mit diesem Ort verbunden. Schöne Momente sowie auch schlechte. Und jetzt war alles anders, so vieles hatte sich verändert.

Ich nahm einen tiefen Atemzug, ehe ich mich in Bewegung setzte und die Treppen zur Tür hinaufstieg. Als ich im Eingangsbereich ankam wimmelte es nur so von Menschen. Es war buchstäblich die Hölle los.

Neue Schüler, neue Lehrer und überall hingen Informationstafeln aus. Ich schlängelte mich durch die Masse hindurch und als ich aufblickte, spürte ich ein Stück meiner früheren Normalität zurückkehren. Das lag nicht an der überfüllten Aula, in der sich die Schüler nun lautstark über ihre Ferien austauschten oder sich über die neuen Lehrer und Stundenpläne ausließen. Nein, es lag an meinen besten Freunden, die einige Meter entfernt standen und auf mich warteten, wie sie es schon seit Jahren taten.

Mein erster Blick fiel auf Poppy, die mit ihrer grau gefärbten Mähne überall herausstach. Poppy war schon immer etwas ungewöhnlich gewesen. Sie war anders als die meisten Mädchen auf der High School. Genau aus diesem Grund mochte ich sie so sehr. Sie war offen, ehrlich und vor allem aber war sie vorlaut, auch Lehrern gegenüber. Poppy war dafür bekannt, niemals ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Selbst aus dieser Entfernung konnte ich erkennen, dass ihre dunklen Augen vor Wärme nur so strahlten, als sie mich in der Menschenmenge ausfindig machten.

In den Ferien hatte sie mich täglich besucht. Anfangs versuchte ich sie zu vergraulen, hatte sie angeschrien, ignoriert, doch rasch wurde mir klar, dass sich Poppy so schnell nicht abwimmeln ließ. Sie blieb. Selbst wenn wir nicht ein einziges Wort miteinander wechselten, uns anschwiegen. Sie blieb. Täglich kam sie vorbei und langsam aber sicher hatte ich mich an ihre Anwesenheit bei mir Zuhause gewöhnt.

Neben ihr stand Timmy und auch auf seinem Gesicht war ein leichtes Lächeln zu erkennen, als ich mich ihnen näherte. Seine rostbraunen Haare standen ihm wirr vom Kopf und seine blassen Augen folgten mir durchs Getümmel. Das erste, das ich wahrnahm, waren Poppys graue Strähnen, als sie mich in eine stürmische Umarmung zog.

»Willkommen zurück, Drea«, flüsterte sie und drückte mich noch etwas fester, bevor sie mich schließlich wieder freigab. Ich erwiderte ihr Lächeln, wenn auch etwas gezwungen.

Lächeln war etwas, das mir fremd geworden war und es fühlte sich merkwürdig an meine Mundwinkel nun so zu verziehen. Es war, als wären sie für lange Zeit eingerostet gewesen, als hätte ich das Lächeln verlernt.

Timmy grinste mich breit an und auch er zog mich in eine wilde Umarmung, wobei meine Füße fast vom Boden abhoben.

»Bonjour ma cherié«, sein französischer Akzent war kaum zu überhören. Timmy war zwar hier in Amerika geboren und aufgewachsen, jedoch waren seine Eltern aus Frankreich, daher wuchs er zweisprachig auf.

»Hey«, grüßte ich meinerseits zurück und wusste noch nicht so ganz, wie ich mich verhalten sollte. Es war nicht so, dass ich mich unwohl fühlte, im Gegenteil. Meine Freunde wieder um mich zu haben war ein schönes Gefühl.

Allerdings war es merkwürdig in meinen Alltag zurückzukehren, wo sich doch so vieles verändert hatte. Poppy schien mein Unbehagen zu spüren und begann über unseren neuen Stundenplan zu fluchen. Ein liebevoller Versuch mich abzulenken. Sofort nahm ich den Rettungsring an und spürte Erleichterung darüber, dass mich keiner der beiden auf zwei bestimmte Themen ansprach; der Tod meiner Mom und Danny.

Wenn ich daran dachte, Danny heute in der Schule sehen zu müssen, was sich zwangsläufig nicht vermeiden ließ, wurde mir speiübel und ich bekam feuchte Hände.

Wie sollte ich mich bloß verhalten? Nach der Trennung hatten wir uns nicht mehr gesehen, geschweige denn miteinander gesprochen. Zwar hatte er am nächsten Tag, als er erfuhr, dass meine Mutter bei einem Unfall verunglückt war, angerufen und mir unzählige SMS geschrieben, allerdings hatte ich alle ignoriert.

Mir war bewusst, dass ich Danny nicht egal war, schließlich waren wir zwei Jahre lang miteinander gegangen, kannten uns so gut wie kein anderer. Aber er liebte mich nicht mehr. Und diese Erkenntnis schmerzte noch immer, sehr sogar.

Ich zwang mich dazu, diese trübseligen Gedanken beiseite zu schieben und konzentrierte mich auf Poppy und Timmy, mit denen ich gerade auf dem Weg zu unseren Schließfächern war. Es schien mir eine Ewigkeit her zu sein, als ich mit Poppy, Timmy und Danny die Schulflure entlang gelaufen war. Doch so lange lag es noch gar nicht zurück. Heute waren es genau zwölf Wochen. Mit dem einzigen Unterschied, dass wir nur noch zu dritt waren. Ohne Danny.

Ich öffnete meine Spindtür und wollte gerade meine Bücher verstauen, als mein Blick auf ein Bild von Danny und mir fiel, das noch immer an der Innenseite klebte. Augenblicklich spürte ich den Schmerz zurückkehren. Ich erstarrte und fühlte ein Stechen in der Brust.

Poppy, die meine Reaktion bemerkte, riss das Bild herunter und zerknüllte es. Die Wut in ihren Augen war unübersehbar. Sie war ebenfalls aus allen Wolken gefallen, als ich ihr von Dannys Trennung berichtet hatte. Denn auch Poppy war mit ihm befreundet gewesen und hatte nicht die geringste Ahnung, weshalb er plötzlich keine Gefühle mehr für mich empfand.

Ich warf ihr einen dankbaren Blick zu. Im Augenblick aber wünschte ich mir nur noch alleine zu sein. Selbst dies schien Poppy nicht zu entgehen.

»Timmy und ich gehen schon mal vor. Du weißt ja wo der Saal ist«, sie lächelte mir noch einmal aufmunternd zu und strich mir mitfühlend über den Arm, bevor sie und Timmy sich auf den Weg machten. Erleichtert stieß ich die angehaltene Luft aus und legte meine Bücher in das Fach.

Ich war wirklich froh, eine so gute Freundin an meiner Seite zu wissen. Dies war mir in den letzten Monaten noch einmal umso deutlicher geworden.

Gedankenverloren drehte ich mich um und war gerade im Begriff, das Buch für die nächste Unterrichtsstunde in meiner Tasche verschwinden zu lassen, als ich mit jemandem zusammenstieß. Meine Tasche glitt mir aus der Hand, der gesamte Inhalt rutschte heraus und verteilte sich auf dem Fußboden.

Na klasse. Dieser Tag konnte wohl kaum noch schlimmer werden. Ich murmelte eine kurze Entschuldigung an mein Gegenüber, ohne ihn anzusehen. Dann ging ich in die Hocke, um meine Schulsachen zurück in die Tasche zu stopfen. Als ich nach meiner heiß geliebten Ausgabe von Sturmhöhe griff, traf meine Hand auf eine andere Hand. Eine männliche, mir fremde Hand.

Überrascht sah ich auf und für einen klitzekleinen Moment stand die Welt still.

Stahlblaue Augen blickten unter dichten schwarzen Wimpern hervor und hielten meinen Blick für mehrere Sekunden lang gefangen.

Aus einem mir unerfindlichen Grund setzte mein Herzschlag kurz aus. Ich hielt die Luft an und schluckte schwer. Erst dann bemerkte ich, dass ich den Mann mir gegenüber regelrecht anstarrte. Doch ich war nicht imstande wegzuschauen. Ich nahm markante Gesichtszüge wahr, die perfekter nicht hätten sein können und von goldenen, wirren Haaren umrahmt wurden. Einige Strähnen hatten sich gelöst und fielen ihm locker auf die Stirn.

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