ramona wegemann - 10 Jahre Stalking - Nur weil Du ihn nicht siehst, heißt es nicht, dass er nicht da ist!

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10 Jahre Stalking - Nur weil Du ihn nicht siehst, heißt es nicht, dass er nicht da ist!: краткое содержание, описание и аннотация

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Stalking kann jeden treffen, zu jeder Zeit und überall. Es geht weit über ein aufdringliches Beobachten hinaus und es ist definitiv kein romantisches Kavaliersdelikt. Es gibt keinen Schutz! Man kann es nicht beeinflussen, ob beim Einkauf zufällig ein Psychopath neben einem steht, den man nie wieder loswird.
Laut Polizei sind es doch «bloß harmlose Geschehnisse», die einem in den Wahnsinn treiben. Doch steht er nicht da im Schatten der Tanne, in meinem Garten, um in meine Fenster zu starren, mich zu fotografieren und zu beobachten? Sieht er mir unbemerkt wieder zu, wenn am PC arbeite oder Kleider wechsle? Zu oft musste ich erfahren: Nur weil ich ihn nicht sehe, heißt es nicht, dass er nicht da ist.
Dieses Buch ist eine wahre Geschichte mit Gänsehautfaktor und Ratgeber in einem. Rat aus erster Hand, denn ich habe all dieses Martyrium selbst durchlebt.
Ich berichte, wie sich aus einer belanglosen, zufälligen Begegnung schleichend unbemerkt ein gewalttätiger Stalker entpuppte und wie aus Pralinen, plötzlich tote Tiere wurden, aus Liebesbekundungen plötzlich Drohungen. Im Strudel der Gewaltspirale mündete mein Stalking-Alptraum im versuchten Mord mit schwerer Körperverletzung. Solange sah die Justiz einfach weg. Ich zeige auf, wie sich Schutzlosigkeit durch Amtswillkür und Korruption anfühlt. Aber ich möchte auch darüber berichten, wie mir neuer Lebensmut half, zurück ins Leben zu kommen.
Im Printbuch finden sich 71 Originalbilder (SchwarzWeiß-Ausgabe enthält diese Bilder in Schwarz-Weiß)

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Der Makler öffnete die Tür und zu unserem Erstaunen hatte das Haus einen Fußboden. Ich musste weder mit den Armen mein Gleichgewicht halten, um nicht in die Tiefe zu stürzen, noch war auf den ersten Blick überhaupt irgendwelches Grauen zu erkennen. Wir standen in einer fast 20m² großen Wohnküche, mit einer zwar in die Jahre gekommenen, aber sehr großzügigen altweißen Einbauküche mit Gasherd. Die großen Küchenfenster, welche sich immerhin über zwei komplette Seiten der Küche erstreckten, ließen die Küche noch größer wirken, als sie ohnehin schon war. Es war hell und freundlich, schlicht gesagt sehr einladend, und der Ausblick aus den übergroßen Küchenfenstern in den eigenen Garten war traumhaft. Man blickte in eine grüne Oase, die eigene Oase. Bei diesem Ausblick bräuchte man weder Gardinen noch sonst irgendwelchen Sichtschutz anbringen, denn die Küche war nur vom eigenen, privaten Grundstück umringt. Hier musste man keine fremden Blicke fürchten. Das war der erste Gedanke, als wir in dieser lichtdurchfluteten Küche standen.

Die Küche schien ein späterer Anbau an das alte Haus zu sein, denn von hier aus gelangte man nun in den Hauptteil des Wohnhauses, in den Flurbereich.

Als ich den Flur betrat, durchströmte mich ein Gefühl, als wenn ich mit dem Haus verbunden wäre. Ich fühlte mich sofort zuhause und liebte dieses Haus einfach, ohne die anderen Räume gesehen zu haben. So komisch es klingt, ich fühlte mich von diesem Haus ebenso geliebt und behütet. Der Makler zeigte uns geduldig das ganze Haus, vom Kartoffelkeller bis zur Dachspitze, erklärte uns die Heiztechnik und den kleinen, silbernen Schmuckkamin mit Glaseinsatz im Wohnzimmer. Er ließ uns im Anschluss nochmal alleine durch das Haus streifen, um alles in Ruhe auf uns wirken zu lassen. Und wie es wirkte! Frederik und ich standen nahezu fassungslos da und grübelten, wo der Haken an der Sache sein könnte. Plötzlich breitete sich die Sorge aus, dass das Angebot mit dem Preis im Exposé vielleicht nicht stimmen könnte, daher fragten wir nochmal nach. Als der Makler den Preis bestätigte, war uns völlig klar, dass wir alle übrigen Besichtigungstermine absagen würden. Wir gaben sofort unsere Kaufzusage. Erst danach erfuhren wir noch, dass die Wiese zwischen dem eingezäuntem Hausgrundstück und der Straße ebenfalls zum Haus gehört. Wir waren völlig erschlagen und konnten unser Glück kaum fassen. Von diesem Tag an fuhren wir täglich zum Häuschen, und auch wenn wir nicht hinein konnten, so besuchten wir es zumindest wenigstens am Gartenzaun. Dieses Ritual pflegten wir, bis endlich der langersehnte Notartermin und letztlich die Übergabe der Hausschlüssel vollzogen waren. Unser Herz schlug für dieses Haus und es fühlte sich so an, als hätte es nach uns gerufen.

Dass wir uns überhaupt dazu entschlossen hatten, gemeinsam ein Haus zu kaufen, war bereits ein Sprung ins kalte Wasser, waren wir doch erst seit ein paar Monaten ein Paar. Als ich Frederik nur fünf Monate zuvor kennenlernte, wusste ich sofort, dass dies der Mann fürs Leben sein könnte. Wir begegneten uns zufällig in einer Diskothek. Im Vorbeigehen griff plötzlich eine Hand nach mir und streifte meinen Arm. So etwas konnte ich noch nie gut leiden. Ich war dann meist etwas unfreundlich zu demjenigen, der seine Hand nach mir auszustrecken versuchte. Als ich einen wehrhaften Spruch machen wollte, grinste mich Frederik offen und erwartungsvoll an. Als „Berliner Mädel“ war ich es gewohnt, mich nicht von jedem ansprechen zu lassen. Meine Mutter war bereits der Verzweiflung nahe und meinte, es würde für sie mit Enkelkindern recht düster aussehen, wenn ich an meiner abweisenden Haltung nichts ändern würde. Ich solle doch mal versuchen, nett zu sein, vielleicht wäre ja irgendwann der Richtige dabei. Und als mich nun diese fröhliche „Grinsebacke“ in der Disko so herzlich anstrahlte und so ungezwungen fragte „Hey! Hallo, wo willst du denn gerade hin“, war ich bereits drauf und dran, mit einem flapsigen Spruch zu kontern. Doch als ich Luft holte, hörte ich plötzlich diese innere Stimme: „Ramona! Sei nett! Der ist es!“ Also schluckte ich meinen Spruch herunter und war „einfach mal nett". Nur zwei Wochen später zog Frederik aus seiner Berliner Citywohnung zu mir in meine kleine Zweiraumwohnung mit Garten am Berliner Stadtrand. Meine beiden kleinen Hunde und auch meine anspruchsvolle Katze mochten Frederik auf Anhieb, und so wurde er quasi über Nacht zum Mann in meinem Leben. Dass wir in eine gemeinsame Zukunft steuern wollen, war uns beiden vom ersten Augenblick an klar, aber ebenso war es uns bewusst, dass wir dafür ein gemütliches Heim benötigen, welches wir uns gemeinsam aufbauen sollten. So suchten wir nach einer passenden Bleibe für unseren gemeinsamen Neubeginn. Auf einen Garten wollte ich auf keinen Fall mehr verzichten, allein der Hunde wegen. Die Mieten für solche Wohnungen mit Gartenteil im Berliner Raum waren jedoch derart hoch, dass ein Hauskauf sinnvoller erschien. Von nun an suchten wir also ein passendes, kleines Häuschen für uns.

Nahezu täglich besichtigten wir Häuser im näheren Umfeld. Ein Exposé fiel uns bei der Suche im Internet immer wieder auf. Obwohl es kaum Bilder des kleinen Häuschens gab, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Aufgrund des weiten Arbeitsweges für Frederik wurde die Besichtigung jedoch immer wieder verworfen, und wir konzentrierten uns auf andere Objekte in der näheren Umgebung. Jedes Haus war auf seine Art schön, aber entweder gefiel es Frederik gut, aber mir nicht oder es gefiel mir gut und dafür Frederik nicht. Ein Haus gefiel sogar den Hunden nicht. Das zeigte uns unsere kleine Hündin deutlich, als sie sich im Haus ihres Frühstücks aus dem Hals heraus entledigte. Danach beschlossen wir, keinen Hund mehr zu den Besichtigungen mitzunehmen. Zuhause angekommen, setzte sich Frederik gleich wieder an den Computer, um nach weiteren Häusern zu suchen. Erneut wurde uns dieses eine Häuschen angezeigt! Es war wie verhext. Wir schmachteten gemeinsam den Bildschirm an und seufzten, weil die Wegstrecke vom Arbeitsplatz einfach zu weit entfernt war. Dann fiel mir ein, dass man über den Routenplaner verschiedene Strecken eingeben kann. Frederik hatte immer die schnellste Route (mit Autobahnanteil) eingegeben. „Vielleicht geben wir einfach mal die kürzeste Verbindung ein?“. Gesagt, getan. Die schnellste Wegstrecke führte über die Autobahn und war nur um drei Minuten schneller, als die kürzeste Wegstrecke, welche über Land führte. So wurden plötzlich aus knapp 60 Kilometer Fahrstrecke nur noch 25 Kilometer. Wir waren vor Freude ganz kribbelig, weil das Haus nun doch infrage kam. Wir fuhren sogleich los, um uns zunächst das Objekt von außen anzusehen und die Umgebung zu erkunden.

Es sollte der Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt werden.

Wir fühlten uns auf Anhieb dort wohl, und noch am Tag der Schlüsselübergabe zogen wir ein. Wir bauten das Bett daheim ab und nahmen die Hundekörbe und das Katzenklo mit, packten alles Nötige ein und schliefen von dem Tag an kein einziges Mal mehr in unseren Wohnungen. Die erste Nacht schliefen wir noch auf den Matratzen auf dem Boden im Wohnzimmer, da wir in der Hektik die Lattenroste unseres Bettes vergessen hatten. Da lagen wir nun auf den Matratzen auf dem Boden, die Hunde freuten sich, die Katze freute sich und wir staunten darüber, wie ruhig es hier war. Und dunkel. Als Berliner ist man das überhaupt nicht gewohnt. Es war ein fast befremdlich anmutender Sternenhimmel, den wir zu sehen bekamen. So viele Sterne, die im Lichtersmog einer Großstadt nicht zu sehen sind, tauchten nun über unserem neuen Häuschen auf. Die Geräusche der Stadt und die Lichtquellen vermissten wir überhaupt nicht. Wir waren auch eigentlich viel zu müde und erschöpft, um überhaupt etwas zu vermissen. Selbst das Lattenrost nicht. Es fühlte sich einfach alles richtig an und wir schmiedeten noch im Halbschlaf Pläne, was wir am nächsten Morgen alles in Angriff nehmen würden. Der Garten, das Haus, alles brauchte einen neuen Anstrich. Renovierung, Entrümplung und Gartenpflege, da lag so viel Arbeit vor uns.

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