Emely Bonhoeffer - Glock 17

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Glock 17: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Schmerz schuf ihre Wut – und die schuf ihren Willen.
"Mein richtiger Name ist Olivia Alvarez.
Ich wurde in Spanien geboren.
In einem Kartell."
Als Gefangene wuchs sie dort auf.
Eingeschlossen von Mauern aus Kälte, Hass und Gewalt.
Nach Jahren voller Schmerzen und Qualen gelang ihr endlich die Flucht.
Die Männer im Kartell lehrten sie die Grausamkeit, dass man für jeden Atemzug, den man machte, zu kämpfen hatte.
Sie zeigten ihr auch, wie.
Doch genau das war ihr Fehler.
Denn sie ist wieder da – und sinnt auf Rache.
Und sie wird nicht aufhören, zu wüten und zu zerstören, bis jede alte Rechnung gebührend beglichen ist!

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Monster, die sie nicht als Kind, sondern nur als Kämpferin bezwingen würde.

Die Schwärze ergoss sich über sie und verschluckte diese längst vergangenen Momente und den damit verbundenen Schmerz. Endlich konnte sie mit diesem Kapitel ihrer Vergangenheit abschließen. Die Erinnerung in eine Schublade in ihrem Gehirn schließen, die sich so schnell nicht mehr öffnen würde.

Zum ersten Mal seit langer Zeit schlief sie selig ein.

Szene 6:

Obwohl sie ihre Augen um die gewohnte Uhrzeit aufschlug, war diesmal etwas anders. Olivia fühlte sich leichter und ruhiger. Ein kleiner Teil des Gewichts, der auf ihre Brust drückte, war verschwunden.

Sie schlug die Decke zurück und schwang sich aus dem Bett, öffnete ihr Fenster und atmete die frische, sich langsam erwärmende Luft ein, ließ sie ihre Lungen füllen und ihre Geister aufwecken. Viele Autos waren um diese Zeit noch nicht unterwegs, doch sie konnte jeden Reifen hören, der über den Asphalt rollte. Dazu musste die Straße nicht in ihrem Blickfeld liegen. Die Normalität, die ihr dieses Geräusch schenkte, umgab sie, hüllte sie ein und ließ sie ihr Leben für ein paar Momente unbemerkt genießen, bevor sie sich auf den vor ihr liegenden Tag fokussierte.

Heute würde sie Zayn wiedersehen. Dabei musste sie Stärke beweisen. Sie musste schlagfertig antworten und durfte sich von ihm nicht irritieren lassen. Immerhin wollte sie sich vor ihm nicht blamieren. Nicht, dass sie viel Wert auf seine Meinung gelegt hätte. Es ging hier ums Prinzip, denn wenn sie sich nicht mal vor einem einfachen Jungen behaupten konnte, wie dann erst vor den Männern des Kartells? Diese Frage strich sie aus ihren Gedanken, weil Unsicherheiten sie auf dem Weg zu ihrem Ziel nur schwanken ließen.

Zügig machte sie sich fertig und betrat bereits wenig später die Küche, welche vom Licht der aufgehenden Sonne durchflutet wurde. Es hatte etwas Vertrautes an sich, Ryan, der Spiegeleier briet, fröhlich vorm Herd stehen zu sehen. Unvermittelt musste sie lachen. Olivia liebte diese unbeschwerten Momente, in denen es nichts außer spontaner Freude gab, doch als er ihr Lachen vernahm, hob Ryan überrascht den Kopf.

Und damit waren die Sekunden der Freude vorbei, weil sie erkannte, was sein überrumpelter Blick ihr vermittelte: Nicht oft bekam er ihr helles Lachen zu hören. Zumindest lachte sie nicht oft aus wirklicher Freude heraus. Viel mehr, um ihre Gegenüber zu täuschen, ihnen vor Augen zu führen, dass Olivia sich über sie amüsierte. Eine Tatsache, die sie an ihr früheres Leben und ihre Vergangenheit erinnerte. Schlagartig verfinsterte sich ihre Miene.

Wenn auch nur für eine Weile hatte sie sich ablenken lassen von Zayn, der Freude und dem kurzweiligen Glück. Das durfte nicht wieder vorkommen. Ryan fing ihren warnenden Blick auf, während sie sich am Frühstückstisch niederließ. Er sollte bloß nicht auf die Idee kommen, ihr ihre Freude vorzuhalten. Aber ihr Freund verstand es schon und konzentrierte sich wieder auf die Spiegeleier.

Und es begann erneut, wie so oft: Sie spürte die Last der Vergangenheit auf ihren Schultern liegen. Dadurch wurde ihr einmal mehr bewusst, wie fundamental wichtig die Angelegenheit war, wegen der sie nach London gezogen war. Nichts würde sie davon abbringen können, schwor sie sich.

Szene 7:

Nach dem Frühstück machte sich Olivia auf den Weg in die Schule.

Als sie vor den Eingang des Gebäudes trat in ihrer schwarzen Jeans und dem rückenfreien Oberteil, mit ihrem hohen Pferdeschwanz, der ihr in Wellen auf den Rücken fiel, dachte sie an den Tag, der vor ihr lag. Ihn wollte sie einfach nur hinter sich bringen.

Schwungvoll öffnete sie die Eingangstür und sämtliche Augenpaare richteten sich auf sie. Den meisten gefiel, was sie sahen. Zwar musste Olivia sich anpassen, aber niemand hatte gesagt, dass sie langweilig sein musste. Wenn sie schon gezwungen war, hier Zeit zu verbringen, dann wollte sie dabei wenigstens ihren Spaß haben. Aufrecht wie immer schritt sie durch die Gänge. Dabei bemerkte sie, wie manche Schüler vor ihr ehrfürchtig zurückwichen, andere interessiert und fasziniert zugleich starrten, und die besonders Draufgängerischen ließen sogar ein paar Sprüche los, doch obgleich es Komplimente waren, ignorierte sie sie geflissentlich.

In ihrem Klassenzimmer angekommen steuerte sie auf ihren Platz in der letzten Reihe zu, auch wenn sie Zayns Präsenz bereits wahrgenommen hatte. Es stellte sie wie unter Strom. An ihrem Tisch ließ sie ihre Tasche zu Boden gleiten und nahm Platz. Dann kramte sie ihren Block heraus – eigentlich mit dem Ziel, an einigen Englischaufgaben zu arbeiten –, aber Zayn durchkreuzte ihre Pläne:

Plötzlich wurde der leere Stuhl an dem Tisch vor ihr zurückgezogen und er setzte sich mit Schwung verkehrtherum darauf. Abwartend hob sie den Blick und trotz seines guten Aussehens und seines mutigen Auftretens ließ sie sich von ihm nicht beirren. Stattdessen lehnte sie sich nach vorne und stellte beide Ellbogen auf die Tischplatte ab. Aus dem Augenwinkel erspähte sie die Blicke einiger Zayn anschmachtender Mädchen. Dumm und naiv, dachte sie nur. Dumm, ihn so offensichtlich anzustarren, und naiv, zu glauben, niemand würde es merken. Herausfordernd blickte sie Zayn in die intensiv blauen Augen. Augen, in denen man sicherlich versinken könnte, aber nicht mit ihr.

Olivia fing das Gespräch an, indem sie ihn neckte. „Hast du dich im Club noch amüsieren können oder haben die den Fehler gleich bemerkt und dich rausgeschmissen?“

Er ließ sich Zeit mit seiner Antwort.

Nachdem er sich durchs Haar gefahren war, konterte er in aller Ruhe. „Ich amüsiere mich immer.“ Zayn lächelte gerissen, was eigentlich ihr Part gewesen wäre. „Aber was mich interessieren würde, wäre, warum du dort warst. Anscheinend nicht zum Vergnügen, denn den Club schon so früh zu verlassen, wäre, wenn du auf der Jagd warst, unklug gewesen.“

Sie entschied sich dazu, zu lachen. Es war weder sehr laut, noch besonders gemein, aber ihm lief trotzdem ein Schauer über den Rücken. „Auf der Jagd gewesen wärst? Als ob ich jagen würde… Nein, ich mache es etwas anders.“ Ihrem Blick weiterhin standhaltend beugte er sich ein Stück weit nach vorne. „Ich jage nicht, sondern lasse meine Beute zu mir kommen. Und sie kommen. Absolut immer, gegen jede Form von Vernunft. Obwohl sie wissen, dass ich gefährlich bin. Obwohl sie wissen, dass sie absolut nichts über mich wissen, werden sie immer kommen. Weil sie mir einfach nicht widerstehen können.“

Sein Blick glitt zu ihren dunkelroten Lippen und blieb daran hängen. Was er nicht bemerkte, war, dass sie ebenfalls kurz auf seine starrte, ihre Augen aber schnell wieder von ihnen riss. „Aber du hast recht: Ich war nicht im Club, weil ich meinen Spaß haben wollte.“ Sie lenkte das Gespräch in eine andere Richtung.

Seine Augen fanden ihre wieder, während er interessiert noch näher an sie heranrückte, sodass sich ihre Nasenspitzen fast berührten. „Wieso dann?“

Die Luft war zum Zerreißen gespannt.

Er war neugierig.

Olivia wusste, er könnte zum Risiko werden, doch sie liebte dieses Spiel, deshalb antwortete sie ehrlich. „Es war etwas Persönliches. Jemand hatte bei mir eine alte Rechnung offen, und weil er sie nicht freiwillig begleichen wollte, habe ich etwas nachgeholfen.“

Gerade als er nachhaken wollte, was sie genau damit meinte, läutete die Schulglocke und der Unterricht begann. Langsam erhob er sich, den Blick nicht von dem Mädchen vor sich nehmend, und ging zurück zu seinem Platz.

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