Paul Bar - Die Auswendigpapageien

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Die Auswendigpapageien sind eine relativ neue Gruppe von Leuten, die unser Leben mehr und mehr dominieren. Dies zum Nachteil für den Grossteil der Bevölkerung. In diesem Buch wird aufgezeigt, wie die Auswendigpapageien entstanden sind und wie sie sich rasant vermehren. Ausführlich werden die Auswirkungen dieser verheerenden Entwicklung aufgezeigt. Im letzten Viertel des Buches zeigt der Autor, wie man Gegensteuer geben kann, damit unsere Wirtschaft, und mit ihr unsere Gesellschaft, nicht an die Wand gefahren werden.

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Die Beratungsbranche

Ebenso beeindruckend ist die berufliche Laufbahn bei Beratungsfirmen wie z.B. McKinsey. Sie brüsten sich damit, dass sie nur die besten Akademiker einstellen. Unter besten Akademiker verstehen sie diejenigen mit den besten Noten. Leider ist es aber oft so, dass diejenigen mit den besten Noten auch die besten Auswendig-papageien sind. Erfahrungsgemäss sind erfolgreiche Geschäftsleute nicht diejenigen mit den besten Schulnoten. Wie dem auch immer, sind die jungen und unerfahrenen Auswendig-papageien einmal eingestellt, so werden sie selber zu Berater. Nur was wollen sie beraten, wenn sie selber keine Ahnung haben? Hier greift nun wieder der Schulbetrieb. Man lernt sie Sätze auswendig lernen, die sie dann bei den Kunden repetieren sollen. Unterstützt werden sie von den ominösen Power Point-Präsentationen. Hier kann sich der Auswendigpapagei so richtig austoben. Komplexe Konzepte und undurchsichtige Organigramme, angereichert mit vielen Ab-kürzungen, werden dem Kunden aufgetischt, damit es ihm so richtig schwindlig wird und er einsehen muss, dass seine Firma nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Ist der Chef dann nicht Eigentümer und wenn möglich auch ein Aus-wendigpapagei, so ist er sehr oft bereit, die Empfehlungen 1:1 umzusetzen. Die empfohlene Strategie wird nicht hinterfragt und die soge-nannten einfachen, aber wichtigen Fragen werden, oft in Ermangelung von Erfahrung, nicht gestellt.

Ein exemplarisches Beispiel ist der tiefe Fall der Swissair. Die Jahre vor dem Konkurs wurde Swissair von McKinsey mit dem Konzept „Hunter“ beraten. Es wurden jede Menge marode Flug-gesellschaften mit völlig unverständlichen Ver-trägen gekauft (Stichwort: unlimitierte Defizit-garantien). Im letzten Geschäftsjahr kassierte McKinsey noch 100 Millionen Franken für ihre „Beratertätigkeit“. Swissair verbrannte ca. 15 Milliarden Schweizer Franken. Sie war einmal eine der reichsten Fluggesellschaften der Welt und wurde zum grössten Konkursfall der Schweiz.

Obwohl das Beispiel Swissair der Beraterbranche eigentlich hätte schaden müssen, blüht diese munter weiter. Man gewinnt den Eindruck, dass niemand mehr ohne Berater auskommen kann. Der Chef sollte eigentlich sein Geschäft (Produkte, Märkte, Konkurrenten, Mitarbeiter) am besten kennen und fähig sein, die nötigen Strategien zu entwickeln und umzusetzen, denn für diese Arbeit wird er eigentlich bezahlt. Dies scheint aber immer weniger der Fall zu sein. Meine Schluss-folgerungen überraschen nicht weiter, wenn man bedenkt, wie die grossen Karrieren zahlreicher CEO‘s aussehen:

Viele von ihnen kommen aus der Beraterbranche und deren Karriereverlauf sieht wie folgt aus: Sie waren zwischen 5 und 10 Jahren in einer renommierten Beraterfirma und werden dann plötzlich CEO eines grösseren Unternehmens. Sie müssen also nicht die mühsame Ochsentour in einem Unternehmen durchlaufen, wo man vielleicht beweisen muss, dass man etwas bewegen kann, sondern steigt bequem mit dem Lift direkt in die oberste Etage. Dass diese Personen oft nicht über das nötige Rüstzeug verfügen, erstaunt nicht weiter. Und es überrascht auch nicht, wenn man von diesen Personen nur Plattitüden hört. Sie sind in erster Linie damit beschäftigt, ihre Bezüge möglichst hoch zu optimieren. Ihr unmittelbares Umfeld soll ihnen zudem unangenehme Probleme vom Hals halten, damit sie sich ausschliesslich den angenehmen Dingen, wie Repräsentieren, Fabriken eröffnen, schöne Reden halten, usw. zuwenden können. Gibt es grosse Probleme in der Firma, so müssen untergeordnete Kader ihren Kopf hinhalten.

Die Finanzindustrie

Ein anderer, aufschlussreicher Bereich ist die Finanzindustrie. Vor 40 Jahren und früher gab es sehr wenige Hochschulabsolventen im Kader-bereich einer Bank. Praktisch alle bis zum obersten Chef fingen mit einer Banklehre an und bildeten sich weiter und erklommen parallel dazu die Karriereleiter. Die Banken waren das seriöse Rückgrat der Wirtschaft. Machte wieder einmal ein Unternehmer grosse Fehler, dann sprangen oft die Banken in die Bresche und schauten, dass diese Firma wieder aus dem Schlammassel heraus kam. Dies natürlich nur unter der Be-dingung, wenn die Firma unter neuer Führung eine Zukunft hatte. Vor ca. 40 Jahren erfolgte ein Paradigmenwechsel. Immer mehr junge Banker flogen nach Übersee und arbeiteten in der angelsächsischen Finanzindustrie. Dort machten sie grosse Augen! Ihre Arbeitskollegen und v.a. die Chefs verdienten massiv mehr. Warum das nicht auch in der Schweiz und in Europa umsetzen? Das setzte aber voraus, dass auch die Praktiken, wie sie in Übersee seit Jahrzehnten existieren, hier ebenfalls eingeführt werden mussten. Also wurde einmal kräftig fusioniert, damit die „kritische Grösse“ erreicht wurde. Das Investment Banking musste ebenfalls massiv ausgebaut werden, damit die hohen, kurzfristigen Profite wahr wurden. Und es wurden und werden nur noch Akademiker für eine Bankkarriere eingestellt. Die Folgen kennen wir alle. Heute ist die Finanzindustrie nicht mehr das seriöse Rückgrat unserer Wirtschaft, sondern das grösste Risiko für uns alle. Ich befürchte, dass wir noch nicht alles erlebt haben. Von dieser Seite her besteht jedenfalls eine sehr grosse Gefahr für unseren Wohlstand und kann vieles zunichte-machen, was über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Man versucht jetzt zwar, die Banken „sicherer“ zu machen. Ich glaube nicht daran, denn die Gier der Banker ist ungebrochen. Sie riskieren nicht viel, im Notfall springt ja der Staat ein. Damit dieser Teufelskreis durchbrochen wird, gibt es nur ein Mittel: Die Grossbanken (weltweit) müssen zerschlagen, bzw. redimensioniert werden, damit eine einzelne Bank nicht mehr systemrelevant ist. Nur wenn die Manager wissen, dass der Staat nicht zu Hilfe eilt, wird es eine Mässigung geben. Ein allfälliger Konkurs einer Bank ist dann ein starkes Zeichen sowohl für Bankangestellte, Bankkunden und andere Banken.

Die Sozialindustrie

Dank der Akademikerflut hat sich ein Wirtschafts-zweig explosionsartig vergrössert: Die Sozial-industrie. Diese Sparte spricht sehr viele Aus-wendigpapageien an, weil man meistens einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz beim Staat oder staatsnahen Institutionen hat und der Arbeitsdruck weniger gross ist, weil keine Umsatz- und Gewinnziele erreicht werden müssen. Ein weiterer Vorteil ist das Prestige. Schliesslich will man Leuten helfen und wer will das schon nicht. Es überrascht aber nicht, wenn ich feststelle, dass viele von diesen Auswendigpapageien heillos mit ihren „Kunden“ überfordert sind, weil sie über zu wenig Lebenserfahrung verfügen. In der Schweiz untermauert ein Beispiel aus dem Jahre 2014 meine Analyse: Mit einem Sondersetting, das bis zu Fr. 30‘000.00 pro Monatkostete, versuchte man einen schwierigen Jugendlichen so zu therapieren, damit er ein ordentlicher Bürger wird. Es ist für die AP-Sozialexperten kein Problem, wenn dieser Jugendliche absolut keine Bereit-schaft für eine Berufslehre zeigt und nur dort einwilligt, wo es ihm Spass macht (z.B. Thai-boxen) oder kleine Reinigungsarbeiten nur ausführt, wenn er Taschengeld erhält. In diesem krassen Fall, wo der Jugendliche einen jungen Mann fast zu Tode gestochen hat, hielten es die Therapeuten nicht für nötig, am Taschengeld von Fr. 600.00 pro Monat z.B. Fr. 200.00 abzuziehen, damit der Geschädigte nach 18 Monaten wenigstens die Fr. 3600.00 Schmerzensgeld erhält, das ihm das Gericht zugesprochen hat. Der Geschädigte erhielt bis heute keinen Franken. Inzwischen ist die anfangs erwähnte Person erwachsen und erneut wegen neuen Delikten vor Gericht. Die Therapien haben also nichts gebracht, im Gegenteil, das Boxtraining hat diesen Menschen noch gefährlicher gemacht. Heute können die Gefängnisbeamten seine Zelle nur zu sechst betreten!Wir als Bürger haben von diesem gravierenden Fall nur per Zufall erfahren, weil der Leiter des Sozialdienstes mit einem Fernsehfilm über seinen Schützling der Bevölke-rung aufzeigen wollte, wie „professionell“ sein Sozialdienst arbeitet. 2014 wurde bekannt, dass sehr schwierige Sexualstraftäter mit bis zu Fr. 60‘000.00 pro Monat therapiert werden. Der Verhältnisblödsinn kennt offensichtlich keine Grenzen.

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