Günther Dümler - Mords-Zinken

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Frische Eier braucht die Marga für ihr Tiramisu. Wirklich frische, keine, die schon tagelang im Kühlregal lagern. Und die gibt es nur auf dem Zeltnerhof, denn dort führen die Hühner noch ein Leben wie im Paradies. Peter bekommt den Auftrag für Nachschub zu sorgen und bringt nicht nur die Eier, sondern auch ein peinliches Geheimnis mit nach Hause.
Als bald darauf ein toter Italiener im schmucken Bauerngarten der Zeltners liegt, ist das Geheimnis sehr schnell keines mehr und der Bauer sieht sich im Handumdrehen einer Mordklage gegenüber. Denn Hauptkommissar Schindler hegt keinerlei Zweifel an Zeltners Schuld. Schließlich stammt die Tatwaffe, eine Mistgabel mit drei messerscharfen Zinken, aus dessen Besitz. Zu allem Unglück erhält Schindler auch noch Kenntnis von dem ominösen Geheimnis, das bei den Dörflern längst keines mehr ist. Und so sieht er sein persönliches MGM – Motiv, Gelegenheit, Mittel – in Rekordzeit zu 100 Prozent erfüllt.
Doch dann erschüttert ein zweiter Mord die kleine dörfliche Gemeinde. Wieder ist das Opfer ein Italiener. Das bringt den Kommissar automatisch auf eine neue Idee. Zweifellos hat die Mafia die Hand im Spiel. Schindlers bisheriger Verdächtiger sitzt zudem zur Tatzeit in Untersuchungshaft. Seine schöne Theorie kommt beträchtlich ins Wanken.
Gleichzeitig dreht Peter Kleinlein jeden Stein noch einmal um und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Einsichten, die den Hobbydetektiv in ernsthafte Gefahr bringen.

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Er war mittlerweile am Tor der riesigen Scheune angekommen und wollte soeben die ebenso mächtige hölzerne Schiebetüre in Gang setzen, als er unvermittelt auf der Stelle stehen blieb. Da war doch jemand. Er lauschte angestrengt, runzelte die Stirn, schüttelte ungläubig den Kopf und lauschte erneut. Diesmal sichtlich angestrengt. Was er hörte machte ihn stutzig. Zunächst. Je länger er jedoch lauschte, umso mehr wandelte sich sein Gefühl von ungläubigem Staunen hin zu tiefer Betroffenheit und schließlich grimmiger Wut. Dass er ein wenig aufgeregt und einigermaßen verwirrt war, das mochte schon sein, wen würde es wundern nach dieser ersten Halbzeit. Und es war auch nicht abzustreiten, dass er das Gefühl hatte, alles könne passieren, selbst das Undenkbare, nach dem, was er sich fünfundvierzig Minuten lang mit zunehmendem Unverständnis und gleichzeitig ständig dünner werdendem Geduldsfaden vor der Flimmerkiste ansehen musste. Aber das hier? So verwirrt konnte er doch gar nicht sein, oder? Er hatte es doch deutlich gehört. Oder etwa doch nicht? Das was an seine Ohren drang hätte eher in einen schmalzigen Liebesfilm gepasst als auf einen Bauernhof.

Eine weiche, männliche Stimme mit typisch südländischer Sprachmelodie gab schmachtend, wie mit feinstem Olivenöl geschmiert einige Worte von sich, die der Zeltner aufgrund häufiger Urlaubsreisen nach Rimini in den frühen Jahren seiner Ehe in seinem dauerhaften Reisewortschatz abgelegt hatte, gleich neben buon giorno und gelati.

„Amore mio, cara mia!“

Worauf prompt eine weibliche Stimme mit ebenso großer Inbrunst die eben gehörten verräterischen Worte wiederholte. Wenn er noch einen leisen Zweifel an der Identität der Sprecherin gehegt hatte, dann wurden diese endgültig beseitigt, als sie mit der ihm bestens bekannte Stimme ein deutliches „mach ich es richtig Enzo?“ hinterherschickte.

Ihm war ein wenig schwindlig und klares Denken fiel ihm augenblicklich schwer. Wie sollte er reagieren? Das Tor zurückschieben, wutentbrannt in die Scheune vordringen und dem ganzen Spuk ein für alle Mal ein Ende bereiten? Niemand hätte ihm einen Vorwurf machen können, wenn er genau so reagiert hätte. Ein Anderer an seiner Stelle hätte es vielleicht so gemacht, nicht er. Das hätte so gar nicht seinem Charakter entsprochen. So war der Zeltner Hans nicht. Er war viel zu rational veranlagt und tat selten etwas im Affekt, das er später bereuen musste. Doch wie sollte er jetzt reagieren? Im ersten Moment wollte ihm partout keine brauchbare Idee in den Sinn kommen. Er musste nachdenken, doch das fiel ihm ob der großen Nervenanspannung extrem schwer. Er fühlte sich benommen, wie vor den Kopf geschlagen. Die Gedanken schwirrten ungeordnet, deutlich mehr, als sie es zuvor schon aufgrund seines missratenen Fernsehvergnügens getan hatten. Seine Verwirrung hatte einen bisher nicht gekannten Level erreicht.

Es fiel ihm tatsächlich nichts Besseres ein, als traurig wieder auf seinen Platz vor der Glotze zurück zu trotten. Er versuchte in Ruhe zu überlegen. Sein Verstand befand sich in heftigem Widerstreit mit dem, was ihm seine verletzte Seele versuchte zu suggerieren. Er wollte, dass es eine harmlose Erklärung gab, auch wenn ihm auf Anhieb keine einfallen wollte. Erst einmal weitermachen wie bisher, es wird sich schon noch finden. Das war seine Reaktion für den Moment. Psychologen hätten wahrscheinlich von einer klassischen Verdrängungsreaktion gesprochen und wenn sie ihn näher gekannt hätten noch hinzugefügt, typisch für den Herrn Zeltner.

Zurück im Wohnzimmer ließ er sich wieder in den wuchtigen Sessel vor seinem Fernseher sinken. Eigentlich stand ihm der Sinn nun gar nicht mehr nach einem Fußballspiel. Aber er wollte auch nicht ausschalten, nicht allein sein mit seinen aufwühlenden Gedanken. Sie machten ihm richtiggehend Angst.

Bezüglich des russischen Abenteuers waren die Neuigkeiten ebenfalls nicht gerade erbaulich. Das Spiel war mittlerweile in der zweiten Halbzeit und die Lage hatte sich keineswegs gebessert. Die Deutschen, durfte man das überhaupt noch sagen oder musste es vielmehr die Mannschaftler heißen, zelebrierten stur ihren gewohnt eintönigen Ballbesitzfußball und diesen weiterhin ohne jeglichen Erfolg. Der Reporter nervte die Zuschauer, insbesondere den Zeltner endlos mit der wiederholten Klage darüber, dass sich die aufopferungsvollen Koreaner in unfairer Manier allesamt im eigenen Strafraum aufhielten, um sich todesmutig jedem der halbherzigen deutschen Angriffe in den Weg zu stellen und so die Unseren trotz deren gewaltiger technischer Überlegenheit an der erfolgreichen Ausübung ihrer Aufgaben und in der Folge die Zuschauer am Genuss eines verdienten Sieges hinderten. Wo es doch für uns um Alles ging. Welch eine Arroganz! Wussten das die Gegner etwa gar nicht oder war ihnen unser Schicksal einfach nur egal?

„Debb!“, schimpfte der Zeltner, dessen Aufregung unter diesen Umständen nur noch mehr anstieg, „woss hassd dou, dee stelln si alle hindn nei und mier homm kann Blatz für unsere Kombinationer. Dee wern doch von Unsere absichtlich hindn nei drängt und zsammerbferchd wäi a verängstichde Schafherdn von anner ganzn Hordn dollwüdiche Schäferhund. Dass ner dess der Lööf, der Bläidl, nedd endlich amal selber mergd“.

Mit dem Begriff „verängstigt“ lag er allerdings falsch. Die Koreaner ließen nun ab und zu sogar ihre Zugbrücke herunter und wagten überraschenderweise einige Ausfälle aus ihrer bedrängten Fluchtburg. Nach seiner verbalen Explosion ging es dem Zeltner kurzzeitig besser, wenn auch nicht für lange. In der nächsten halben Stunde schwankte seine Stimmung im Minutentakt von großer Hoffnung, noch würde ja ein Tor reichen, bis hin zu tiefster Verzweiflung, sowohl bezüglich des Fußballspiels als auch immer wieder wegen seines schrecklichen Erlebnisses am Scheunentor. Er wusste nicht was er davon halten sollte, von Beidem nicht. Begreifen konnte er weder das Eine noch das Andere. Er war einfach in jeder Hinsicht aus allen Wolken gefallen. Denn auch bezüglich seiner Angetrauten war er sich immer noch unschlüssig, was das Gehörte für ihn bedeuten würde. Betrog sie ihn oder hatte er vielleicht doch nur falsch gehört? Er hoffte es natürlich, so oft seine seelische Fieberkurve einen Ausschlag nach oben beschrieb. Ach was, wie konnte er sich da getäuscht haben. Auf sein Gehör konnte er sich noch immer verlassen, so dachte er sobald das Stimmungspendel wieder nach unten ausschlug. Und wieder stieg Verzweiflung in ihm auf.

Auf dem Nebenschauplatz in Russland trieben die Ereignisse auf einen dramatischen Höhepunkt zu. Das Spiel stand kurz vor dem Abpfiff, nur noch wenige Minuten waren zu spielen. Da fiel das 1:0 für die Koreaner. Das Entsetzen erreichte einen neuen, nie vorstellbaren Höhepunkt. Am Ende stand es 2:0 für die angeblich doch so jämmerlichen Asiaten und nach dem „National“ war der ehemaligen Fußballnationalmannschaft nun auch noch der Wortteil „Fußball“ endgültig verloren gegangen. Die Hoffnungen auf den erneuten Gewinn der Weltmeisterschaft hatten sich plötzlich und unerwartet ins Nichts aufgelöst. Der viel beschworene fünfte Stern war wieder ausschließlich zu dem geworden, was er eigentlich ist, ein Thema für Weihnachten.

Ob auch seiner Ehe das gleiche Schicksal beschieden war? Im Spiel seines Lebens, das für ihn bei Weitem wichtiger war als alle Kicker dieser Welt, stand es allem Anschein nach bereits Null zu Fünf. Seine Frau war er offenbar los. Seine aktuelle Stimmung lies auch hier keinen Zweifel mehr zu.

Eier, wir brauchen Eier

Samstag, 30. Juni 2018, vormittags

Mittlerweile waren drei Tage ins Land gegangen und im Hause Kleinlein war der Alltag schon lange wieder eingekehrt. Es war Samstag. Peter lümmelte auf dem Sofa und langweilte sich. Seine Ehefrau, die Marga schien nicht so ganz im Hier und Jetzt zu weilen, zumindest nicht in vollem Umfang. Ihr Geist schwebte jedenfalls ganz sicher in anderen Dimensionen. Zumindest konnte man das vermuten, denn ihr besorgter Ehegatte, der Peter, hatte sie nun schon zum x-ten Male gefragt, was sie denn vorhabe mit all den aufgeschlagenen Büchern, die billige Lesebrille aus dem Drogeriemarkt ganz vorne auf der Nasenspitze sitzend und mit zwinkernden Augen das Geschriebene zu entziffern versuchend.

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