Günther Dümler - Mords-Zinken

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Frische Eier braucht die Marga für ihr Tiramisu. Wirklich frische, keine, die schon tagelang im Kühlregal lagern. Und die gibt es nur auf dem Zeltnerhof, denn dort führen die Hühner noch ein Leben wie im Paradies. Peter bekommt den Auftrag für Nachschub zu sorgen und bringt nicht nur die Eier, sondern auch ein peinliches Geheimnis mit nach Hause.
Als bald darauf ein toter Italiener im schmucken Bauerngarten der Zeltners liegt, ist das Geheimnis sehr schnell keines mehr und der Bauer sieht sich im Handumdrehen einer Mordklage gegenüber. Denn Hauptkommissar Schindler hegt keinerlei Zweifel an Zeltners Schuld. Schließlich stammt die Tatwaffe, eine Mistgabel mit drei messerscharfen Zinken, aus dessen Besitz. Zu allem Unglück erhält Schindler auch noch Kenntnis von dem ominösen Geheimnis, das bei den Dörflern längst keines mehr ist. Und so sieht er sein persönliches MGM – Motiv, Gelegenheit, Mittel – in Rekordzeit zu 100 Prozent erfüllt.
Doch dann erschüttert ein zweiter Mord die kleine dörfliche Gemeinde. Wieder ist das Opfer ein Italiener. Das bringt den Kommissar automatisch auf eine neue Idee. Zweifellos hat die Mafia die Hand im Spiel. Schindlers bisheriger Verdächtiger sitzt zudem zur Tatzeit in Untersuchungshaft. Seine schöne Theorie kommt beträchtlich ins Wanken.
Gleichzeitig dreht Peter Kleinlein jeden Stein noch einmal um und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Einsichten, die den Hobbydetektiv in ernsthafte Gefahr bringen.

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*

Es war Mitte März und schon einigermaßen warm. Einzelne Bäume und Sträucher begannen bereits vorsichtig, fast zaghaft ihre frischen Knospen zu öffnen. Die beiden Röthenbacher oder besser Rödnbacher, wie sie den Namen ihres Wohnorts als Alteingesessene aussprechen würden, freuten sich an der sich täglich mehr erwärmenden Frühlingsluft. Der Winter hatte sich diesmal sehr kalt und äußerst unwirtlich gebärdet und alle warteten schon sehnsüchtig auf die ersten schönen Tage.

Sie waren mittlerweile gemächlichen Schrittes am Dorfweiher vorbei in Richtung der brach liegenden Äcker und freien Felder gekommen, als sie völlig unerwartet, etwa auf Höhe des so genannten Espan, eine Holzkonstruktion erblickten, die wie ein unerwünschter Fremdkörper inmitten einer freien Fläche stand. Zwei massive Balken waren dort, gleichsam über Nacht, in den Boden gerammt worden, mit einer bemalten Holztafel darauf, ein Baustellenschild offenbar. Die beiden stellten sich davor und lasen interessiert die Aufschrift. „Hier entsteht für sie ein moderner Supermarkt mit fünfzig Parkplätzen“, war da neben einem Bild des Bauvorhabens, sowie den jeweiligen Namen der Baufirma und des Bauherrn zu lesen. Die Baufirma stammte nicht aus der Gegend, zumindest hatten die beiden Spaziergänger noch nie von ihr gehört. Der Bauherr dagegen war die deutschlandweit bekannte Supermarktkette BIGMA, eine Abkürzung für Billig-und-Gut-Markt.

„Hosd du dou scho amal woss dervo ghörd?“, fragte Peter seine Frau, die im Allgemeinen über alles Wissenswerte aus dem Gemeindeleben frühzeitig informiert war. Er sprach seinen unverfälschten Dialekt. Sie waren ja unter sich und die Marga verstand auch durchaus was er meinte.

„Naa, überhaubds nedd“, gab sie kopfschüttend zurück, „dou hodd nu kanns woss gsachd. Naja, schoodn däds ja nix, wemmer nedd weecher jedn Drumm immer glei bis nach Erlnbach nüberfahrn müsserd. Mir solls Rechd sei“, lautete ihr abschließendes Urteil.

„Schau! Baubeginn Frühjahr 2018 steht dou, dess iss ja etzerdla. Dess konn ja jedn Dooch scho losgäih. Na dou binni abber amal neigierich“, meinte Peter und er fügte hinzu: „Dess iss doch a Agger vom Zeldner, odder? Dass der dou nix gsachd hodd, wäi i des letzde Mal bei ihm war weecher die Kardoffln. Scho irgndwie aweng eignardich. Villeichd hodder ja Bedenkn, dass nern dee Gegner von dem Subbermarkd auf die Belle rüggn, wenns erfahrn, dass er dou derfür sein Agger verkaffd hodd. Woss wass mer, woss für komische Leit dass gibd. Abber mir hädders doch wergli soong könner. Mich kennd er ja.“

Damit ließen die Beiden es vorläufig bewenden. Aber man würde natürlich den Fortgang ab sofort mit großem Interesse verfolgen.

*

Zuhause war es wieder einmal höchste Zeit für einen umfassenden Dekorationswechsel. Ostern stand schließlich in weniger als drei Wochen bevor und die Marga war der Meinung, dass man deshalb schon langsam die Frühjahrsdeko Zug um Zug mit einem eher österlichen Anstrich versehen musste. Häschen unterschiedlichster Machart standen bald einzeln und in Gruppen im Vorgarten, bunt bemalte Eier baumelten von erfrischend gelb blühenden Forsythien und von Palmkätzchenzweigen, welche in mit Sand gefüllten Vasen standen. Auch die Stiefmütterchen in den Blumenkästen am Küchenfenster waren bereits durch Narzissen ersetzt, deren Knospen nur darauf warteten jeden Moment aufzuspringen. Jetzt fehlte nur noch das Bild mit dem Osterlamm, das die Marga jedes Jahr wieder in der Küche aufhängte, aufhängen ließ und das eine rote, mit einem Kreuz versehene Fahne zwischen seinen Vorderbeinen hielt. Ob es an der mangelnden Fähigkeit des Künstlers lag oder ob das Tier bereits etwas von seinem in naher Zukunft bevorstehendem Schicksal als Festbraten ahnte? Nach Peters Ansicht schaute es jedenfalls einfach zu belämmert drein. Über derartige Stilfragen war jedoch mit der Marga kein Handel möglich. Aber auch alle anderen Bilder mussten ausgetauscht werden. Den Altnürnberger Kaufmannszug im Flur wollte Marga wie jedes Jahr durch die betenden Hände von Albrecht Dürer ersetzen und das eher abstrakte New York-Poster im Wohnzimmer musste ebenfalls weichen. Was sie stattdessen aufhängen wollte, das wusste sie selbst noch nicht so Recht. Einesteils war sie natürlich sehr traditionell eingestellt, andererseits sollte es auch nicht jedes Jahr das Gleiche sein. Das wiederum hätte sie als langweilig empfunden. Vielleicht den Gang nach Emmaus, das alte Ölbild mit dem wuchtigen, verschnörkelten Goldrahmen, das Jesus und seine Jünger unterwegs durch einen eher fränkisch anmutenden Wald zeigte und das sie von ihrer Mutter geerbt hatte. Es war nicht wertvoll, aber eines der wenigen Andenken, das sie noch hatte. Und darum hing sie auch so sehr daran. Es hatte immer im elterlichen Schlafzimmer gehangen und gehörte zu Margas Kindheitserinnerungen. Solche Motive waren damals sehr modern. Gott, wie doch die Zeit vergeht!

Sie hatte so ziemlich alle Schachteln, die nicht explizit mit dem Schriftzug „Weihnachten“ gekennzeichnet waren, aus dem Keller nach oben geholt. Im Wohnzimmer sah es derzeit aus wie auf dem Schlachtfeld von Waterloo. Nach der Schlacht versteht sich. Peter hielt von den ausufernden Dekoorgien, die sich bei Kleinleins das ganze Jahr über hinzogen, im Allgemeinen nicht viel. Er sperrte sich aber auch nicht, wenn er um Mithilfe gebeten wurde. Ab und zu wurde seine Länge von einsneunzig gerne nutzbringend eingesetzt, etwa um einen Reißnagel in die Holzdecke zu drücken. Dann brauchte die Marga nicht auf einen Stuhl steigen und einen häuslichen Unfall zu riskieren. Einen eigenen Antrieb in diesem Zusammenhang verspürte er allerdings nicht.

*

Kein Wunder, dass es Peter bei all dem Durcheinander nach draußen zog. Er konnte hier ohnehin nichts richtig machen und die Ankündigung der bevorstehenden Errichtung eines Supermarkts interessierte ihn doch mehr, als er bei seinem Spaziergang mit Marga hatte erkennen lassen. Die würde bestimmt den ganzen Nachmittag über mit ihrer häuslichen Umgestaltung beschäftigt sein, so dass er auch nicht wirklich vermisst wurde. Er machte also noch einmal den Weg zu dem zukünftigen Baugelände. Anlässlich des Verdauungsspaziergangs hatte er es nicht realisiert, aber je länger er darüber nachdachte, umso weniger war er sich sicher, ob er richtig gelesen hatte. Er glaubte mittlerweile, unter den aufgeführten Vorteilen dieses neuen BIGMA-Marktes, etwas von einer Fleisch- und Wurstabteilung gelesen zu haben und wollte sich nun noch einmal vergewissern.

Tatsächlich, hier stand es klar und deutlich, absolut unmissverständlich, wenn auch in etwas kleinerer Schrift als der Rest der Ankündigung. Es sollte auch eine große Metzgerei mit einziehen. Wenn das mal erst der Simon, sein Freund und seines Zeichens einziger und gleichzeitig bester Metzger des Ortes, erfahren würde. Und erst die Gisela, dessen bessere Hälfte, der heimliche Chef und das Gehirn der Metzgerei Bräunlein.

Karibische Träume

an einem ganz normalen Tag im Mai 2018

Die Metzgerei Bräunlein war schon von jeher ein Ort des regen Gedankenaustauschs. Dafür sorgte alleine schon das hochentwickelte Kommunikationstalent der rotbackigen Frau hinter der Wursttheke. Gisela Bräunlein, früher eine versierte Fleisch- und Wurstverkäuferin war, seit Michel Müller, der Dreggsack aus der Rhön, beim Frankenfasching in Veitshöchheim das gleichnamige Lied vorgetragen hatte, zur Fleischereifachverkäuferin mutiert. Und dazu gehört nicht nur die Scheibe Gelbwurst, die alle Kinder bekommen, sofern sie ihre Mutti beim Einkauf begleiten, sondern eben auch ein gepflegtes Verkaufsgespräch. Plus der Austausch jeglicher darüber hinausgehenden Informationen von öffentlichem Interesse.

Heute ging es hauptsächlich um die Errichtung des neuen Supermarktes, der die Bezeichnung Super zumindest in Bezug auf die geplante Größe bereits lange vor seinem Bau mehr als verdient hatte. Ansonsten waren aber viele von Giselas Kunden im Bezug auf das, was in ihren Augen im Zuge des Neubaus unvermeidlich auf ihr Rödnbach zukommen würde, äußerst sparsam mit dem Begriff „Super“.

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