M.T.W. Mayer - Augen wie Gras und Meer

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Milia hat alles, was man sich wünschen kann: wunderschön, reich und angemessen verlobt. Doch als Atlantis untergeht, verliert sie nicht nur ihre Heimat, sondern auch ihre Freiheit. Sie wird in die Wüste entführt, in eine Stadt, in der keine der Regeln zu gelten scheinen, die sie kennt. Als sich die Verhandlungen über ihre Freilassung immer länger hinziehen, wird ihr diese fremde Welt immer mehr zu einer neuen Heimat. Doch sie kann nicht ewig in der Wüste bleiben …

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„Nun ja, und Vater hat mir erlaubt sie mitzunehmen.“ Dora streckte Milia die Zunge heraus und rannte aus dem Zimmer. Sie wusste genau, dass Peris‘ Wort mehr zählte als alle Besitzansprüche von Milia.

Am nächsten Morgen mussten noch letzte Vorbereitungen für die Reise nach Patras getroffen werden, Vorräte eingepackt und einige Gegenstände in den Kutschen verstaut werden. Fara war bei der Morgentoilette etwas fahrig, was Milia jedoch der bevorstehenden Fahrt zuschrieb und ihr damit gnädiger Weise verzieh. Wer wusste schon, ob das arme Ding jemals zuvor in einer Kutsche fuhr?

Beim gemeinsamen Frühstück mit der Familie wurden Milia die letzten Anordnungen übergeben, welche Personen sie besuchen sollte, was gekauft werden musste und wann die Rückkehr geplant war.

„Dora wird wohl schon in einigen Tagen wiederkommen“, erklärte Peris. „Sobald wir am Hafen sind, schicken wir sie mit Fara und ein paar Sklaven zurück. Mich und Akis kannst du in etwa zehn Tagen erwarten, sofern das Wetter nicht umschlägt. Aber es sieht so aus, als wären die Götter uns gnädig.“ Er lächelte seine älteste Tochter an, als wolle er sagen, dass ihre Hochzeit wegen der Reise nicht wieder verschoben werden müsste. „Und du kommst hier auch zurecht?“

„Sicher doch Vater. Da ihr Dora für ein paar Tage mitnehmt, sogar sicher noch etwas besser, da ich nicht auch noch auf sie Acht geben muss.“ Ein falsches Lächeln kam auf Milias Lippen. Ihr Vater sollte nicht erahnen, wie sehr es sie ärgerte, dass Dora mit ihrer Sklavin verreisen durfte. Außerdem verschaffte es ihr ein wenig Genugtuung zu sehen, dass ihre Schwester kurz empört nach Luft rang, als sie schon beinahe als Last bezeichnet wurde.

„Bevor ich es vergesse“, warf nun Akis ein, bevor er eine Weintraube aß, „du wirst mit dem neuen Sklaven deine Besorgungen machen.“

„Mit diesem Aret? Was ist denn mit Ebo?“ Der Afrikaner mit der nachtschwarzen Haut war schon lange Milias Sklave und immer mit ihr unterwegs, um sie vor Gefahren zu schützen. Dora hatte doch nicht etwa erreicht, dass auch er sie begleiten durfte!

„Ich musste ihn bestrafen“, erklärte Akis knapp.

„Ist er im Keller?“ Milias Bruder nickte nur. Dort befand sich ein fensterloser Raum, in den die Sklaven gebracht wurden, wenn sie sich falsch verhielten. „Wie lang wird er dort bleiben?“

„Bis wir zurück sind. Ich habe schon Befehle gegeben, dass er nicht verhungert. Du musst dich also um nichts kümmern“, beschwichtigte Akis seine Schwester.

Milia nickte gedankenverloren. Sie hoffte nur, dass Aret sich nicht allzu ungeschickt anstellte, wenn sie mit ihm unterwegs war. Doch Akis oder ihr Vater hätten sicherlich eine andere Lösung gefunden, wenn sie nicht an seine Fähigkeiten geglaubt hätten. Mit diesen Gedanken verabschiedete sie sich von ihrer Familie, wünschte ihnen eine gute Reise und das Poseidon ihnen gnädig sein möge.

Die folgenden Tage waren für Milia recht entspannt. Meist machte sie vormittags einige Besorgungen auf dem Markt, wo sie gerne für eine kurze Unterhaltung mit Bekannten verweilte. Danach besuchte sie die Thermen, um erfrischt an einigen Abendmählern teilzunehmen. Da alle Geschäftspartner, Freunde und Bekannte der Familie wussten, dass sie im Moment ohne ihre Verwandten war, musste sie viele Einladungen höflich ablehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Die Hochzeitsvorbereitungen waren schon lange abgeschlossen, sodass Milia die freie Zeit entspannt verbringen konnte.

Aret war ein ruhiger und recht angenehmer Begleiter bei ihren Erledigungen und Spaziergängen durch Atlantis. Er schien jedoch von Tag zu Tag nervöser zu werden. Eines Vormittags, die Abreise ihrer Familie war erst drei Tag her, störte es Milia besonders.

„Aret, wieso bist du so unruhig? Damit machst du mich selbst ganz nervös“, warf sie ihm vor, als sie einen Stoff auf dem Markt begutachtete.

„Verzeiht, Herrin.“ Aret senkte demütig den Kopf. Nach einem kurzen Zögern fügte er hinzu: „Ich hoffe nur, dass meine Schwester sicher zurück kommt.“

Milia musterte ihn knapp. „Seid du und deine Schwester das erste Mal voneinander getrennt?“

Er senkte den Kopf noch etwas tiefer. „Nein Herrin.“

„Was sorgst du dich dann?“ Milia schnaubte verächtlich. „Du benimmst dich wie eine Glucke, die ihr Küken nicht mehr sehen kann.“

„Verzeiht Herrin.“

Der fünfte Tag seit Doras und Faras Abreise begann mit strahlendem Sonnenschein und klarer Meeresluft, die vom Hafen in die Straßen zog. Während Milia ihr Frühstück zu sich nahm, bemerkte sie jedoch, dass kein Vogelgesang zu hören war. Schulterzuckend vergaß sie diesen Umstand schnell wieder, denn sie musste eine neue Fibel kaufen, da Sia beim Ankleiden eine fallen ließ, woraufhin diese zerbrach. Vor lauter Zorn über ihr Ungeschick hatte Milia ihr eine schallende Ohrfeige gegeben. Die alte Sklavin wurde immer ungeschickter, weshalb sie nun endgültig beschlossen hatte, sie nicht mit in das Haus von Charis zu nehmen, wenn sie verheiratet sein würde. Jede neue Sklavin wäre besser als dieses alte Trampeltier.

„Aret, komm, wir müssen los“, sprach Milia zu dem Sklaven, der die ganze Zeit in ihrer Nähe stand. Wortlos verbeugte er sich knapp und folgte seiner Herrin. Obwohl der Markt nicht weit vom Haus entfernt war, verzichtete Milia nicht auf eine Sänfte. Es würde zwar länger dauern, sie zu besteigen und sich tragen zu lassen als selbst zu gehen, aber für eine Dame ihres Standes gehörte es sich nicht, mit dem einfachen Volk auf den Straßen zu spazieren.

Der Markt war voller Händler, die ihre Waren lauthals anpriesen. Arets Anwesenheit war von großem Vorteil, da er Milia durch die Mengen von Menschen schleuste, ohne dass sie unsittliche Berührungen oder Taschendiebe fürchten musste. Schnell fand sie einen Stand, der Fibeln verkaufte, doch waren die Preise – trotz Verhandlungen – unverschämt hoch. So suchte sie weiter nach einer Gewandnadel, die sowohl ihren Ansprüchen als auch ihrem Budget genügte. Währenddessen traf sie jedoch immer wieder auf Bekannte, wodurch sich ihr Besuch auf dem Markt weiter verlängerte.

Plötzlich tauchte ein Sklave auf, der mit Peris uns Akis nach Griechenland aufgebrochen war. „Herrin! Seid gegrüßt.“ Noch außer Atem verbeugte er sich vor Milia.

„Babis, was tust du hier?“ Sie hatte seinen richtigen Namen vergessen, weshalb sie dazu überging, ihn so zu nennen, wie Dora es immer tat.

„Ihre Schwester, Herrin Theodora, lässt ausrichten, wohlbehalten zurück gekommen zu sein“, antwortete der Sklave ruhig. „Und sie bittet Euch, sie zu begrüßen.“

Milia lachte auf. Das würde Dora so gefallen! „Geh zurück und sage ihr, dass ich besseres zu tun habe als Kinder zu begrüßen, die den Weg zurück nach Hause gefunden haben.“ Babis sah sie kurz erschrocken an. Ihm war klar, dass Doras Zorn über diese Antwort ihn treffen würde. Doch Milia schickte ihn mit einer Handbewegung weg. Sie würde sich nun erst recht Zeit lassen bei ihren Besorgungen. Sollte Dora doch alleine in dem Haus sitzen, wo sie Vater das Versprechen abgeschwatzt hatte, Fara mitnehmen zu dürfen.

Als Milias Blick auf Aret fiel, bemerkte sie, wie er angestrengt nachdachte. Eine tiefe Falte hatte sich zwischen seinen dunklen Augenbrauen gebildet. Als ihm jedoch bewusst wurde, dass man ihn beobachtete, senkte er schnell den Blick. Milia zuckte kurz mit den Schultern und ging weiter über den Markt, während ihr Sklave mit jedem Schritt ungeduldiger wurde und nun auch an Orten, wo kaum Menschen standen, sehr nah an sie heranrückte. Gerade als sie in zurechtweisen wollte, dass sich eine solche Nähe nicht gehöre, geschah das Unglück.

Wie von einem Schlag getroffen fiel Milia zu Boden. Ein Schatten stürzte über sie. Geschrei ertönte.

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