Solveig Kern - Brautwerbung

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Furuks Erbe ist ein neunbändiges Fantasy-Epos mit mehreren Ebenen.
Die offensichtliche Ebene ist die Heldenreise: Nach dem gewonnen Krieg geht Mauro daran, sein Reich zu ordnen. Im Geiste sieht er sich an der Seite seiner Herzdame zur Krönung nach Mandrilar reiten. Doch so einfach ist die Sache nicht. Sigrun steht den Interessen mehrerer starker Frauen im Wege. Die Brautwerbung gerät zum Hindernislauf.
Auf der zweiten Ebene geht es um Führung: Macht wird durch Erfolge legitimiert. Der gewonnene Krieg ermöglicht Mauro, Veränderungen durchzusetzen. Doch auch ein König kann sich nicht über alle Konventionen hinwegsetzen.
Auf der dritten Ebene geht es um energetischen Ausgleich. Der König prägt die Stimmung im Land. Das Wohl des Volkes ist untrennbar mit seinem Wohlergehen verbunden. Macht es unter dieser Voraussetzung Sinn, wenn Mauro sein privates Glück opfert, um dem Land zu dienen?

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„Sagt es ihnen nicht“, beschwor Sigrun die Gefährtinnen. „Sie wollen das Lager überfallen, um Tellia in ihre Gewalt zu bekommen. Ihr dürft Malwin nicht trauen!“

„Das ist lächerlich“, erwiderte Ortrud. „Wegen Tellia wäre Malwin niemals umgekehrt. Ihr seid viel wertvoller als sie. Ich möchte nach Hause. Darum werde ich ihm sagen, wohin Dietrich üblicherweise zieht, wenn sein Stamm das Winterquartier verlässt.“

Sigrun versuchte verzweifelt, Ortrud von ihrem Vorhaben abzubringen: „Schlag ihnen vor, uns hier zurückzulassen. Wir werden Dietrichs Lager schon finden!“

„Euch hier lassen, ganz allein in der Wildnis?“ sagte Malwin mit gespieltem Entsetzen. „Wo die Wölfe um diese Jahreszeit besonders hungrig sind? Das kann ich nicht verantworten.“

„Nein, nein, das ist viel zu gefährlich“, pflichtete Ortrud ihm bei. „Ich zeige Euch den Weg.“

Es dauerte nicht lange, und sie erreichten Dietrichs Lager. Es war kleiner als zuletzt, denn im Frühjahr gingen die einzelnen Sippen getrennte Wege. Auch hatte Dietrich bewusst darauf gedrungen, dass nicht zu viele von ihnen an einer Stelle anzutreffen waren.

Der Anführer schickte die drei Mädchen voran ins Lager. Dietrichs Tochter eilte auf ihren Vater zu und flog ihm um den Hals.

„Schön, dass Ihr wieder vereint seid!“ sagte Malwin. „Lasst mich Eure Freude mit Euch teilen!“ Er streckte Dietrich seine rechte Hand zum Gruße entgegen.

Dietrich sah ihn misstrauisch an. Von diesem Manne erwartete er nichts Gutes.

„Wer wird denn so zögerlich sein an diesem Freudentag? Kommt lasst uns ein Fest feiern, wie die Welt es noch nie gesehen hat!“ lachte Malwin. Er zog sein Schwert und stieß es Dietrich langsam und genüsslich in den Leib: „Das Schlachtfest hat begonnen!“

Die anderen Zauberer zogen einen Bannkreis um das Lager und kesselten die Bewohner ein. Alte, Männer und Kinder töteten sie sofort. Die hübschen jungen Frauen und Mädchen trieben sie zusammen.

Sigrun warf sich vor Dietrichs Gattin: „Lasst sie in Ruhe, Ihr Schufte!“ Doch Dietrichs Gattin fürchtete nicht um ihr eigenes Leben. Sie nutzte die gewonnene Zeit, um zwei ihrer jungen Töchter die Kehle durchzuschneiden. Damit entzog sie sie dem brutalen Zugriff der Banditen.

Malwin sah mit gespieltem Bedauern auf das Blutbad und sagte zu Sigrun: „Das haben die Birkenseer Euch zu verdanken, Prinzessin. Warum habt Ihr uns nicht gleich gesagt, dass die Tochter des Vogtes von Moringart hier ist? Ihr hättet mir den lästigen Umweg ersparen können, der Dietrich leider das Leben gekostet hat.“

„Mein Bruder wird seinen Oheim rächen!“ sagte Sigrun zornig.

„Ja, bestimmt. Doch er erwischt die Falschen. Schon bald wird Hartmut von Bärenheim mit einer Delegation aus Furukiya hier eintreffen. Es wird Zeugen geben, die gesehen haben, wie er aus Wut über die Zurückweisung der Brautwerbung seines Königs das Lager verwüstet und Dietrichs gesamte Sippe abgeschlachtet hat. Wenn Dein Bruder die Kunde erfährt, wird er blutige Rache nehmen. Doch nicht an uns!“ Der Anführer lachte voller Häme.

Einer der Banditen schleppte Tellia herbei und sagte: „Chef, die gehört mir. Ihr Vater wollte sie mir nicht geben. Jetzt hole ich mir meinen Preis!“

„Du Schwein, lasse Deine dreckigen Pfoten von mir“, schäumte Tellia und versuchte, ihm auszukommen.

„Lasse sie los“, befahl Malwin. „Die ist für uns wertvoll wie Gold. Sie ist die Braut eines Häuptlingssohnes. Du kennst die Sitte. Hast Du sie erst einmal geschändet, zahlt er keinen Silberling mehr. Also reiß Dich zusammen. Ich warne Dich. Soviel bist nicht einmal Du mir wert, dass ich Dir das durchgehen ließe!“

Maulend zog der Ermahnte seine Hände zurück.

„Sammelt alles Brauchbare ein und verstreut die Feldzeichen der Bärenheimer. Nehmt an Vieh und Weibern mit, was Euch gefällt. Lasst keine Überlebenden zurück.“ Dann wandte er sich feixend an Sigrun: „Jetzt habt Ihr wenigstens eine ansehnliche Mitgift. Was Euer Bruder mir mitgab, war beschämend. Dietrichs Herden sind fetter. Nun freut Euch. Wir ziehen auf schnellstem Wege nach Brig!“

Yvo überredete Hartmut, zum Birkensee weiterzureiten. Er stand Ingram im Wort, dessen Verlobte Tellia heil nach Hause zu bringen.

Rigbert von Rigland verweigerte ihnen den üblichen Geleitschutz. Mit den Worten >was kümmern mich die Weiber Eures Königs< hatte er sie fortgeschickt. Nun hatten sie Mühe, Dietrichs Lager ausfindig zu machen. Hartmut wollte die Suche schon aufgeben, doch Yvo ließ nicht locker: „Es kann nicht mehr weit sein.“

Schließlich war ihnen das Glück hold. Sie trafen auf Wolframs Sippe. Wolfram war ihnen von den Verhandlungen in Moringart her bekannt. Er hatte sich nach einem Zwist mit Rigbert Dietrich angeschlossen. Wolfram war bereit, sie zu Dietrichs Lager zu führen, auch wenn er den Sinn ihres Tuns nicht verstand. Er war dabei gewesen, als die Brautwerber Sigrun abgeholt hatten und wusste, dass an Rigberts Entscheidung nicht zu rütteln war. Allerdings bestätigte er, dass die Dame Tellia sich noch in Dietrichs Obhut befand.

Im Lager angekommen sahen sie ein Bild der Verwüstung. Alles lag drunter und drüber. Zwischen den niedergerissenen Zelten fanden sie zahlreiche Tote. Ein Junge und ein Mädchen saßen schluchzend über den Leichnam ihrer Mutter gebeugt. Sie berichteten, dass sie beim Pilze sammeln gewesen waren. Sie hatten getrödelt, waren von der Dunkelheit überrascht worden und nächtigten in einer Höhle. Als sie am nächsten Tag heimkehrten, waren alle anderen tot.

Wolfram ballte die Faust: „Das waren gewiss die Banditen, die Sigrun abgeholt haben. Sie behaupteten, sie würden sie auf Geheiß ihres Bruders nach Brig geleiten. Doch Dietrich wusste sofort, dass das keine richtigen Gesandten waren.“

„Keine richtigen Gesandten? Wie meint Ihr das?“ fragte Hartmut verwundert.

„Es waren Almanen, doch keine Rigländer. Es waren Zauberer, doch nicht aus dem Gefolge der Herrin von Brig. Dietrich vermutete, dass sie zu dem Zaubergesindel gehörten, das seit Jahren unsere Berge unsicher macht.“

Dazu wusste Hartuin etwas zu erzählen: „Als ich zum ersten Mal das Elfenreich verließ, sind wir solchem Zaubergesindel begegnet. Selbst Mauro hatte Mühe, gegen ihren Anführer die Oberhand zu behalten. Damals kämpfte ich meinen ersten richtigen Kampf!"

„Ja, mit denen ist nicht zu spaßen. Dietrich ordnete an, dass sich die einzelnen Sippen seines Stammes über mehrere Täler verstreuen sollten. Seine besten Krieger schickte er auf die Bärenjagd. Er wusste, dass er gegen die Zauberer keine Chance haben würde und wollte die Zahl der Opfer so gering wie möglich halten. Das ist ihm wohl gelungen!“

„Er war ein großer Häuptling“, pflichtete Hartmut ihm bei. „Sein Tod ist ein Verlust für alle Almanen.“

Plötzlich fand Hartmut etwas Merkwürdiges. Er wies auf einen Schild, der wie hin drapiert über einem Toten lag: „Unser Feldzeichen. Wie kommt das hier her?“

Die anderen zuckten die Schultern. Auch sie konnten sich keinen Reim darauf machen. Gemeinsam bestatteten sie die Toten. Hartuin sprach ein Elfengebet für sie.

„Merkwürdig, es sind fast keine jungen Frauen und Mädchen darunter!“ fiel Wolfram auf.

„Tellia ist auch nicht unter den Toten“, wunderte sich Yvo.

„Was machen wir jetzt?“ fragte Hartuin.

„Für uns ist die Reise hier zu Ende!“ bestimmte Hartmut. „Ich mische mich nicht in fremde Stammesangelegenheiten ein.“

„Mit meinen wenigen Leuten kann ich die Verfolgung nicht aufnehmen“, bekannte Wolfram. „Wir werden Rigbert um Hilfe bitten. Es sind auch seine Verwandten, die hier in ihrem Blute liegen. Und seine Schwester wurde entführt.“

„Sollen wir nicht Tellia…“ meinte Yvo vorsichtig.

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