Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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„Dann schicken wir einen Wagen herum, mit Plane und Sitzbänken. Die Pferde stifte ich, den Rest kann die Gemeinde locker bezahlen.“

Die anderen dachten einen Moment über den Vorschlag nach, nickten dann. So konnte man es machen.

„Außerdem können wir später die Eisenbahn so legen, daß einige der Kinder mit dem Zug in die Stadt fahren können.“

„Einmal die Woche?“fragte Sir Waldo suffisant.

„Wer sagt denn, daß die Züge nur einmal die Woche fahren werden?“konterte Alder mit einem wölfischen Grinsen.

„Wenn man Dich ließe, würdest Du hier sogar eine Universität bauen,“stellte der Pastor sachlich fest.

„Wieso nicht?“konterte Alder.„Mangel an Bildung haben wir hier reichlich.“

„Wie viele Kinder kämen dann zusammen?“wollte Feodora wissen.

„Weiße und Indianer zusammen,“Alder rechnete,„2500 in allen Altersstufen.“

„So viele?“Sir Waldo war mehr als nur milde überrascht.

„Die Indianer,“erinnerte Alder,„die Kinder der vier Stämme.“

„Und dann der Kindersegen auf den umliegenden Farmen.“Robinson, der seine Gemeinde kannte.

„Wissen Sie, wie viele Lehrer wir dafür brauchen?“fragte die Lehrerin

„‘s wird 'ne große Schule,“bestätigte Alder.

„Aus Holz bekommen Sie die nicht mehr hin,“stellte Sir Waldo fest.

„Bruchsteine aus der Mine?“fragte Robinson.

„Das war Rons Vorschlag,“bestätigte Alder,„aber wir hätten auch genug Lehm, um Ziegel zu brennen.“

„Ist das die einfachere Arbeit?“fragte Feodora.

„Wie man’s nimmt,“erklärte Sir Waldo.„Die Bruchsteine sind Abraum also Abfall aus der Mine. Sie fallen sowieso an, kosten maximal den Transport, sind aber, wie sie hier sehen,“er wies auf seine Wände, die aus Bruchsteinen bestanden,„auf Grund ihrer doch manchmal sehr unterschiedlichen Struktur schwieriger zu mauern.“

„Ziegel dagegen,“sekundierte Alder,„sind zwar leicht und einfach gerade zu mauern, müssen aber geformt und gebrannt werden, was nicht nur viel Arbeit ist …“

„Siehe das Volk Israel in Ägypten,“warf Robinson ein.

„ … sondern auch enorme Mengen Brennstoff, also Holz verbraucht,“schloß Alder.

„Allein der Bedarf an Lehrern dürfte die Bevölkerung Clearwaters verdoppeln,“meinte Feodora.

„Dann richten wir eben ein Lehrerseminar ein,“brummte Alder.

„Jack, Sie sind ein Unikum,“seufzte Sir Waldo,„und wir vier werden diese Frage heute Abend nicht entscheiden. Wenden wir uns also wieder Shakespeare zu.“

Der Vorschlag wurde befolgt und das bis 10.00 Uhr auch durchgehalten. Dann stieg Alder auf sein Pferd, während Robinson im Wagen die Lehrerin mitnahm.

„Das nächste Mal bringst Du Mary-Rose mit, Arthur,“dröhnte Alder zum Abschied.

„Warum?“Robinson war verwirrt.

„Weil ich dann sicher bin, daß Euch auf dem Weg nichts passiert,“lachte Alder.

„Danke für dein Vertrauen in meine Schießkünste,“meinte Robinson leicht verschnupft und fuhr los. Alder lachte hinter ihm her.

„Vielleicht ist es trotzdem keine schlechte Idee,“fing Feodora jetzt an.

„Was?“Der Pastor war so auf den Weg konzentriert, daß er im ersten Moment nicht begriff, aber dann:„Ach,so! Warum?“

„Weil Mary-Rose vielleicht ein Gegengewicht zu ihren Colts braucht,“meinte die Lehrerin.„Außerdem haben Sie nicht immer Zeit für unsere Treffen. Ich belästige Sir Waldo so ungern, und Jack muß fast in die entgegengesetzte Richtung.“

In Robinson arbeitete es. Er suchte nach der richtigen Antwort.

„Warum nehmen Sie nicht Unterricht bei Mary-Rose?“fragte er dann.

„Unterricht? Worin?“

„Schießen. Macht Mary-Rose bestimmt Spaß, ihrer Lehrerin was beizubringen.“Sein Ton sollte sarkastisch sein, aber er bekam es nicht ganz hin.

„Ich mag keine Waffen,“zog sie sich zurück.„Es ist schon schwer genug mit Mary-Rose im Unterricht.“Sie atmete tief ein.„Obwohl sie sich wirklich tadellos benimmt,“beeilte sie sich hinzuzusetzen.

„Sie sind hier im Westen, Feodora,“belehrte sie Robinson.

„Ach, nein,“gab sie ironisch zurück.„Ist mir noch nicht aufgefallen.“

Er ignorierte das und redete einfach weiter:„Sie sollten mit einer Pistole umgehen können. Sie müssen sie ja nicht nachts unters Kopfkissen stecken, wie Mary-Rose.“Das Letzte hatte er eigentlich nicht sagen wollen, aber nun war es zu spät.

„Mary-Rose schläft mit ihren Colts unter dem Kopfkissen?“fragte die Lehrerin erschrocken.

„Jetzt nicht mehr,“wehrte Robinson ab,„aber in der ersten Zeit …“

„Verständlich,“nahm sie sich zusammen.„Ich denke darüber nach, wenn Sie ihre Tochter fragen, ob sie Lust zum Zirkel hat.“

„Abgemacht.“Der Pastor streckte ihr die Hand hin, die sie ergriff. Kurz darauf setzte er sie zu Hause ab.

„Mary-Rose, bleib bitte noch hier,“sagte Miss Blake und Mary-Rose wartete, bis die anderen Kinder alle gegangen waren.

„Ich schaff‘ das schon,“sagte Myrna nur und ging ebenfalls.

„Was ist denn?“fragte Mary-Rose.

„Kannst Du mir helfen?“fragte Miss Blake.

„Gern,“lächelte Mary-Rose,„aber womit?“

„Ich,“druckste Miss Blake etwas herum,„möchte lernen, wie man damit umgeht.“Sie zeigte auf die Colts, und es brauchte eine Weile, bis Mary-Rose begriff.

„Ach, so! Gerne!“antwortete sie.„Haben Sie ein paar alte Dosen?“

„Hinter der Schule,“meinte Miss Blake.

„Dann los!“

Miss Blake folgte ihrer Schülerin/Lehrerin gehorsam hinter die Schule, wo Mary-Rose ein paar Dosen auf einen Balken stellte.

„Sehen Sie, Miss Blake?“fing sie an, die Hand am Revolver.„So!“

Mary-Rose zog und schoß drei Dosen vom Balken. Sie stellte sie wieder auf, gab ihrer Lehrerin/Schülerin den anderen Colt und sagte:„Jetzt Sie!“

Miss Blake nahm die Waffe. Sie fühlte sich eiskalt an. Sie zielte sorgfältig und schoß … daneben. Sie zielte noch einmal und traf.

„Sehr gut fürs erste Mal, aber im Ernstfall wären sie jetzt tot,“meinte Mary-Rose.„Sie brauchen zu lange.“

Ein paar Versuche später, stöhnte Mary-Rose resigniert:„Ich sehe, wir müssen die Sache anders angehen.“

„Und wie,“fragte Miss Blake, der ihre Frustration deutlich anzusehen war.

„Kommen Sie mit,“sagte Mary-Rose nur und marschierte los.

Miss Blake folgte gehorsam und landete in Tamblyn’s Laden.

Nach einer kurzen Erklärung besah Tamblyn sich die Hände seiner neuen Kundin und holte die Damenrevolver.

„Fangen wir mit diesen hier an,“riet er.„Mary-Rose ist eine riesige Ausnahme.“

Das Mädchen grinste wie ein Honigkuchenpferd, und Miss Blake ging zum Schießstand. Nach ein paar Versuchen schaffte sie es dann auch, ohne Mühe die Scheibe zu treffen.

„Die scheinen richtig zu sein,“meinte auch Mary-Rose.

Tamblyn nickte nur und fragte:„Einen oder beide?“

„Einer reicht,“wehrte die Lehrerin ab,„danke.“

Sie bezahlte und kaufte auch noch dreißig Schuß für Mary-Rose. Danach ging es zurück hinter die Schule.

Als es langsam zu dämmern anfing, hatte Mary-Rose ihre Schülerin immerhin soweit, daß sie nach sorgfältigem Zielen fast jede Dose traf.

„Wenn Sie weiterhin bei jedem Schuß die Augen schließen, Miss Blake, wird das nie was,“meinte sie schließlich.„Sie verreißen immernoch zu oft.“

Die Lehrerin kämpfte mit sich selbst. Sich das von einem zwölfjährigen Mädchen anhören zu müssen, war hart. Aber sie mußte sich ehrlicherweise auch sagen, daß dieses Mädchen ihr diesbezüglich einiges voraus hatte.

„Ich habe Angst vor dem Knall,“gestand sie schließlich.

Mary-Rose trat auf sie zu, schloß ihre Hand fest um den kleinen Revolver und belehrte sie:„Dieser Revolver ist Ihr Freund, Miss Blake. Er beschützt Sie. Wenn sie mit diesem Freund richtig umgehen können, kann Ihnen niemand was antun.“

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