Edmund Linden - Die Rückseite des Mondes

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Veronika ist eine attraktive und selbstbewusste Lehrerin und lebt seit zehn Jahren mit ihrem Jugendfreund Peter, einem Anwalt, zusammen. In der Schule lernt sie ihren Kollegen Martin kennen, der für sie die große Liebe wird. Sie trennt sich von Peter und heiratet Martin. Als dieser sie aber mit einer Kollegin betrügt, ist sie zutiefst gekränkt und lässt sich scheiden, versinkt danach aber in eine Depression, aus der sie erst mühsam nach Jahren herausfindet, Gespräche mit ihrer Therapeutin und ihren Freundinnen und eine kurze Beziehung mit Joachim, einem Politiker der Grünen, führen dazu, dass sie das Modell der großen Liebe in Frage stellt.

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Veronika gehörte nicht zu den Frauen, für die nur das Beste und der Beste gut genug ist. Peter war vorzeigbar und ihr treu ergeben. Sie hatte ihn unter Kontrolle, auch wenn er einmal fremdgegangen war. Das hatte er vielleicht gebraucht, um sich von Minderwertigkeitskomplexen zu erholen, und er hatte danach Reue gezeigt wie ein braves Hündchen und die Affäre beendet. Bei Martin konnte sie nicht mit Ergebenheit und Treue rechnen. Trotzdem musste sie sich von Peter trennen. Sie erinnerte sich genau an den Moment, als ihr klar geworden war, dass sie nicht auf die Dauer mit ihm zusammenbleiben konnte. Peter hatte von einem Verfahren berichtet, in dem er eine große Versicherungsgesellschaft gegen einen Versicherungsnehmer vertreten musste. Der Mann war arbeitsunfähig geworden und führte die Erkrankung auf die Staubbelastung am Arbeitsplatz zurück. Die Versicherungsgesellschaft wollte nicht zahlen und hielt dem Mann vor, dass er ein starker Raucher war. Peter regte sich bei seinem Bericht darüber auf, wie systematisch diese Versicherungsgesellschaft sich vor Zahlungen drücke, nachdem sie jahrzehntelang die Beiträge kassiert habe.

„Und warum vertrittst du sie dann?“, hatte Veronika gefragt.

„Weil das mein Job ist“, hatte Peter geantwortet. „Da kommt der Mann mit einem Gutachten, das seine Sicht der Dinge bestätigt; aber wir haben bessere Gutachter, die wir auftreten lassen, und die beweisen, dass das Gutachten der Gegenseite falsch ist oder zumindest nicht beweiskräftig, und ohne Beweis gibt es kein Geld.“

„Und da machst du mit?“, hatte Veronika erneut gefragt.

„So ist das in der Welt“, hatte Peter geantwortet. „Ich bin nur ein kleines Licht in der Kanzlei. So eine Firma darf man als Kunde nicht verlieren. Die Gehälter werden aus dem gemeinsamen Topf der Anwaltsgebühren bezahlt und ich muss auch meinen Beitrag leisten. Sonst fliege ich raus.“

Von diesem Moment an hatte Veronika gewusst, dass sie nicht ihr ganzes Leben mit Peter verbringen wollte. Die Beziehung zu Martin war Anlass für sie, nun endlich die Konsequenzen zu ziehen.

Für Peter kam das Ende der Beziehung völlig überraschend. Als sie ihm sagte, dass sie sich von ihm trennen wolle, kam er gerade mit einem Bier aus der Küche. Er blieb erstarrt stehen.

Veronika hatte schon Angst, dass er das Bier fallen lassen würde. Er tat es nicht, sondern hielt sich daran fest wie ein seekranker Tourist am Mast eines Schiffes, das in aufgewühlter See schwankt.

„Nur weil ich dich einmal betrogen habe?“, stotterte er.

„Setz dich, sonst fällst du noch hin“, sagte Veronika.

„Das meinst du nicht ernst.“ Peter versuchte den Witz zu verstehen, den Veronika gar nicht machte.

„Natürlich meine ich das ernst. Über so etwas mache ich keine Scherze. Aber wegen der kleinen Affäre mit der Sekretärin musst du dir keine Sorgen machen. Ich habe dich auch betrogen.“

„Mir wem?“

„Das spielt jetzt keine Rolle mehr. Der Grund, weshalb ich mich von dir trenne, ist einfach, dass wir uns nichts mehr zu sagen haben.“

„Ja“, sagte Peter reumütig, „ich bin in letzter Zeit vielleicht ein bisschen zu sehr eingespannt gewesen in die Firma; aber das wird auch wieder.“

„Das wird nie wieder“, entgegnete Veronika, „das ist mir in letzter Zeit klar geworden.“

„Hast du einen anderen?“

„Ja, ich habe einen anderen, aber er ist nicht der Grund, er ist nur der Anlass, über unser kaputtes Verhältnis nachzudenken.“

„Und wie willst du das machen?“

„Was?“

„Dich von mir zu trennen.“ Peter wurde laut, weil Veronikas Nachfrage ihn ärgerte.

„Ganz einfach“, sagte Veronika, „Ich ziehe morgen aus. Einige Sachen werde ich zunächst noch hier lassen müssen; aber die hole ich bald nach, wenn ich Platz habe.“

„Willst du dir das nicht nochmal überlegen?“

„Nein“, sagte Veronika kategorisch, „ich habe mir das lange genug überlegt.“ Und dabei blieb sie, obwohl Peter sie an die schönen zehn Jahre erinnerte, die sie gemeinsam verbracht hatten, und an die Enttäuschung ihrer und seiner Eltern, wenn sie von der Trennung erführen.

Veronika informierte ihre Eltern schon am nächsten Wochenende. Sie war für klare Verhältnisse. Ihre Eltern zeigten sich überrascht. Peter sei doch so ein netter, junger Mann und er verdiene doch auch gut. Veronika brachte ihren Standardsatz vor, mit dem man Beziehungen friedlich beendet.

„Ja, wenn ihr Kinder hättet“, sagte ihre Mutter, „dann hättet ihr etwas, was euch zusammengehalten würde.“

„Wir wollten aber zuerst den beruflichen Einstieg schaffen, bevor wir uns Kinder zulegen. Jetzt ginge es; aber jetzt will ich nicht mehr“, sagte Veronika.

„Hast du einen anderen?“, fragte ihr Vater.

„Ja, sagte Veronika, „aber daran liegt es nicht, oder wenigstens nicht in der Hauptsache.“

„Du bist alt genug zu wissen, was du tust“, konstatierte ihr Vater.

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