Celine Ziegler - Die Collide-Lovestory

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Die Collide-Lovestory: краткое содержание, описание и аннотация

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Die 18 jährige Ravely Green ist mit klaren Zielen auf die ZOS in London gegangen: Um eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden. Wäre da nicht Aiden mit seinem Charme und seiner unglaublichen Lust am Leben. Ravely merkt schnell, dass mehr Dinge auf sie zukommen als nur das Streben nach Erfolg. Durch Aiden lernt sie viele verschiedene Facetten des Lebens kennen und außerdem ein kleines, krebskrankes Mädchen namens Tammy – Aidens Ein und Alles. Gemeinsam kämpfen sie gegen Krankheiten, Familiendramen, Eifersucht und lernen vielleicht beide die bisher unentdeckte Liebe kennen….

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Um halb zehn gebe ich das Lesen schließlich auf und ich schalte meine Nachtischlampe aus. Ich merke, wie mir der Tag noch in den Knochen hängt und ich möchte einfach, dass er endet. Gerade bin ich unheimlich froh, dass ich heute Morgen schon den Aufsatz für meinen Kurs geschrieben habe, denn wenn ich ihn jetzt geschrieben hätte, wären das noch viel mehr als nur sechs Seiten geworden.

Die ganze Sache ist für mich einfach eine riesige Last, mit der ich noch nicht ganz umzugehen weiß. Ich habe sowieso das Gefühl, dass momentan in meinem Leben alles von meinem bisher eigentlich gut bewachsenen Baum fällt. Margret ist wieder da, Scar hat mich verlassen, Dad hat Geheimnisse vor mir und Tammy wird sterben.

Ich fühle mich wie der Protagonist eines schlechten Dramas und es scheint kein Ende zu nehmen.

-

"Rave."

Nein, ich will weiterschlafen.

"Rave, verdammt, wach auf!"

Etwas wird nach mir geschmissen.

Ich öffne ruckartig die Augen und richte mich auf. "Man, Aby was ist denn?", krächze ich genervt.

"Dein scheiß Handy klingelt, hörst du das nicht?", meckert sie.

Stöhnend greife ich nach meinem Handy auf meinem Nachtisch und sehe darauf.

Aiden ruft an.

Um halb zwei nachts?

Ich runzle die Stirn und drücke auf den grünen Hörer. "Aiden?"

"Raven", sagt er mit gebrochener Stimme.

O Gott, weint er?

"Kannst du kommen? Zu mir?"

Ich halte die Luft an und fasse mir an die Brust. Seine Stimme hört sich so schwach, traurig und gebrochen an, dass ich das Gefühl habe mein Herz spaltet sich gerade in zwei Teile.

Ohne über meine Antwort nachzudenken, antworte ich keuchend: "Klar." Ich stehe schnell auf und greife nach meiner Jeanshose, die über meinem Stuhl hängt. "Ich bin in fünfzehn Minuten da."

"Danke." Ich höre ihn leicht, ganz leicht lächeln.

Ich lege auf und schlüpfe schnell in die Jeans.

"Was wird das jetzt?", fragt Aby und schaltet ihre Nachttischlampe ein.

Hastig ziehe ich mir mein Schlafshirt aus und ziehe mir nur einen Hoody über. "Aby, ich brauche dein Auto."

Sie runzelt die Stirn und lacht auf. "Was?"

Ich ziehe mir meine Schuhe an. "Ich baue keinen Unfall und ja, ich hab auch einen Führerschein. Du bekommst es morgen zurück, versprochen. Aber ich brauche es jetzt." Ich greife nach ihrem Autoschlüssel, der auf dem Schreibtisch liegt und gehe zur Tür.

"Halt, Ra - ", höre ich sie noch rufen, aber ich hab die Tür hinter mir schon zugeschmissen.

Ich sprinte schon fast zu Abys Auto und schließe es nach Luft schnappend auf. Die ganze Fahrt über zwinge ich mich, mir nicht die schlimmsten Dinge auszumalen, die passiert sein könnten, das Aiden dazu bringt mich mitten in der Nacht aus dem Schlaf zu klingeln und mich zu sich zu beten.

Und wie er klang. So traurig.

Ich parke Abys Auto an den Parkplätzen vor dem Hochhaus, in dem Aiden wohnt und renne in die Lobby. Zum Glück ist hier niemand mehr, denn ich kann mir vorstellen, dass man von außen betrachtet meinen könnte, dass ich ein Mädchen bin, das gerade vor einem Vergewaltiger flüchtet.

Ich steige in den Fahrstuhl und drücke mindestens hundertmal auf die Nummer sieben. Aber dieses doofe Teil regt sich einfach nicht und ich seufze genervt. Kurzerhand gehe ich aus dem Fahrstuhl heraus und renne die Treppen hoch, sieben verdammte Stockwerke. So viel Sport habe ich wahrscheinlich seit der High-School nicht mehr gemacht.

Völlig aus der Puste, aber immer noch voller Enthusiasmus komme ich im siebten Stockwerk an und suche das Zimmer 259.

253,255,257,... Endlich. Vor der Tür schnaufe ich erst mal nach Luft und lehne mich gegen den Türrahmen. Aber ich will keine Zeit verplempern, deshalb klopfe ich zwei Mal leicht gegen die Tür.

Sofort geht die Tür auf und Aiden steht im Türrahmen. Seine Haare sind durcheinander und er sieht aus, als wäre er gerade aus dem Bett gekommen. Seine Miene ist traurig, aber er sieht nicht aus, als hätte er geweint. Zum Glück. Ich will ihn nicht weinen sehen.

"Raven", flüstert er, nimmt mich in den Arm und zieht mich in seine Wohnung.

"Aiden", sage ich leise, als er mich fest an sich drückt. "Was ist los?"

Meine größte Angst ist, dass er mir jetzt sagen wird, dass das Krankenhaus angerufen und Tammy für tot erklärt hat.

Er lässt mich los und ich schließe die Tür hinter mir.

"Aiden, rede doch", flehe ich, als er auf die Couch in seinem Wohnzimmer zu trottet.

Aiden lässt sich seufzend auf die Couch fallen und stemmt seinen Kopf in die Hände. "Ich denke, ich habe einfach jemanden hier gebraucht."

Stirnrunzelnd setze ich mich neben ihn. "Wieso? Was ist passiert?"

Aiden sieht auf und fährt sich durch die Haare. "Was passiert ist? Raven, sieh dich doch um. Alles passiert momentan."

Ich sehe ihn verwirrt an.

"Ich habe so lange Angst gehabt vor diesen Tagen. Ich dachte, ich hätte noch so viel Zeit, weißt du? Aber es geht auf einmal alles so schnell... Und das schlimmste ist, ich weiß nicht, wie ich verdammt nochmal damit umgehen soll."

Jetzt wird mir klar, wovon er redet. Er redet von Tammy... Dass sie bald sterben wird und er hilflos zusehen muss. Sofort wächst ein riesiger Kloß in meinem Hals. Aiden ist so zuverlässig und ruhig mit der ganzen Sache umgegangen und jetzt sehe ich ihn, wie er einen Moment hat, in dem er Schwäche zeigt.

Um ihm das Gefühl zu geben, dass ich da bin und ihm zuhöre, lege ich meine Hand auf seinen Arm. Ich weiß, dass ich jetzt besser nicht reden sollte, sonst fließen wieder die Tränen. Ich bin so eine verflixte Heulsuse.

"Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll, Raven. All diese Leute die ich sehe, jede Woche,... sie sterben. Woche um Woche sterben sie alle und jetzt, jetzt stirbt sie . Meine größte beschissene Angst erfüllt sich in den nächsten Wochen und ich bin hilflos. Tammy fragt mich so viele Dinge über die Welt, warum das Meer so weit ist, warum der Himmel blau ist... Und ich wünschte, ich müsste es ihr nicht erzählen, denn sie soll all diese Dinge selbst herausfinden, wenn sie alt ist. Aber das wird sie nicht!" Aiden steht aufgebracht auf und läuft von links nach rechts. Er wischt sich durchs Gesicht und erzählt weiter. "Sie wird nie selbst herausfinden, wie weit das verdammte Meer ist und sie wird nie erlesen können, wieso der Himmel blau ist! Und ich, ich halte sie in meinen Armen und sehe ihr beim Verbluten zu! O Gott, Raven, ich kann das nicht. Ich kann ihr nicht beim Sterben zusehen. Nicht schon wieder...."

Schon wieder?

Aiden hält sich die Hand vor den Mund und stützt sich am Kamin ab. Er scheint einen Nervenzusammenbruch zu bekommen.

Es wundert mich nicht, früher oder später wäre es zu diesem Punkt gekommen.

"Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, was ich tun kann, um es zu ändern. Nichts. Nichts kann ich tun. Fuck, nichts kann ich tun", sagt er leise.

Ihn so zu sehen, wie er vor lauter Schmerz keucht und wütend umher redet verletzt mich. Jetzt weiß ich, wie sich Augusts Frau gefühlt haben muss, als seine Schwester gestorben, er ausgeflippt ist und tagelang geweint hat.

Aiden kann nichts tun, um Tammy zu retten und ich kann nichts tun, um Aiden zu retten. Wir sind gezwungen zuzusehen und zu hoffen, dass alles gut wird. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig.

Ich stehe auf und gehe auf Aiden zu.

Um ehrlich zu sein bewundere ich es, dass er nicht in Tränen ausbricht. Wenn ich so ausflippen würde wie er, hätte ich schon längst ein Meer aus Tränen hinterlassen.

Ich nehme Aidens Hand und ziehe ihn sanft in Richtung der Treppen.

Aiden sieht mich überrascht und verwirrt an, lässt es aber zu.

Ich ziehe ihn die Treppen hoch in sein Schlafzimmer. Ich bin froh, dass ich das Licht nicht anmachen muss, denn der Mond beleuchtet das Zimmer durch die großen Fenster genügend. Schweigend ziehe ich ihn auf die Bettseite, bei der die Decke umgeklappt ist und setze ihn auf das Bett.

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