Elke Maria Pape - Mörderliebe

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Eine mysteriöse Mordserie stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Jedes der Opfer wurde auf eine andere grausame Art getötet. Gibt es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen? Für das ländliche Kommissariat eine Herausforderung. Also holt man sich den erfahrenen Ermittler Zacharias Weinfeld aus der Stadt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Karla Albrecht versuchen sie verzweifelt, den Mörder zu stoppen, der ihnen immer einen Schritt voraus ist.

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Eduard war schon da, als er sie von weitem hörte. Jetzt waren sie nur noch zu dritt, die anderen hatten eine andere Richtung gewählt. Versteckt hinter zwei dichten Tannen wartete Eduard! Es war jetzt beinahe stockdunkel!

Seinen langen Mantel hatte er ausgezogen und am Anfang des Fußweges seitlich an einen Baum gehängt, so dass er von niemanden gesehen werden konnte. Trotz der Kälte zitterte Eduard nicht. Er atmete in tiefen Zügen langsam ein und aus. Jetzt war er vollkommen ruhig.

Es war soweit. Gleich würde Rosemarie ein Problem weniger haben auf ihrem Weg in die Freiheit.

Sie kamen näher, sie gingen jetzt an ihm vorbei. Eduard überlegte noch, wie er es am besten anstellen sollte, alle drei? Nein, das hatte er eigentlich nicht geplant. Aber wenn es sein musste. Da kam ihm ein Zufall zu Hilfe.

„Moment!”, rief Desiree laut ihren Freundinnen zu. „Mein Schuh ist auf. Geht ruhig schon mal weiter. Ich hol euch schon ein!” Die Freundinnen nickten und gingen weiter, froh, nicht in der Kälte stehen bleiben zu müssen.

Der richtige Zeitpunkt, dachte Eduard. Sie stand jetzt nur noch drei bis vier Meter von ihm entfernt, in gebückter Haltung und band sich ihren Schuh zu.

Eduard trat lautlos aus den Tannen hervor, zog sein Springmesser aus seiner Hosentasche und traf genau in dem Moment hinter ihr ein, als sie sich wieder aufrichtete.

Eine Sekunde lang reckte sie ihren Kopf nach oben, so als hätte sie ein Geräusch gehört. Eduard stand direkt hinter ihr und genoss es, wie aus der sorglosen Körperhaltung der Frau plötzlich eine verkrampfte wurde, als sie merkte, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie drehte sich langsam, fast wie in Zeitlupe zu ihm herum.

Fahles Mondlicht fiel durch die Bäume und Desirees Augen weiteten sich vor Panik, als sie den riesigen, schwarz gekleideten Mann sah.

Er packte sie brutal, schleuderte sie herum und schlitzte ihr mit einem sauberen Schnitt die Kehle auf.

Der Tod war so schnell über Desiree Hausmann gekommen, dass sie keine Gelegenheit mehr hatte, zu schreien! Sie sackte zusammen und Eduard ließ sie einfach auf dem gepflasterten Gehweg liegen. Er spürte den warmen Blutstrom, der über seine Hände lief. Schnell wischte er sich seine Hände am Pullover ab und rannte mit dem Messer in der Hand in Richtung des Weganfangs. Dort riss er seinen Mantel von den Bäumen und streifte ihn sich über. Von weitem hörte er die Rufe der Freundinnen, zuerst noch fröhlich, doch als sie keine Antwort bekamen, immer besorgter.

Als die beiden Sportkolleginnen zurückgingen, um zu sehen, was mit Desiree los war, befand sich Eduard schon eine Straße weiter. Ein Mann, der sich an einem kalten Winterabend den zugeknöpften Mantel über den blutigen Pullover geschlungen hatte.

Nicht weiter auffällig für die anderen Menschen, die jetzt noch unterwegs waren.

Kapitel 15

Die aufgestellten, großen Standschweinwerfer der Polizei beleuchteten den Tatort auf eine bizarre Weise. Es war bitterkalt. Wenigstens gaben die dicht stehenden Bäume und Tannen einen gewissen Windschutz ab.

Ich möchte zu Hause sein, dachte Karla wehmütig. Zu Hause in meinem Bett. Sie dachte an Frank. Ihr alter Schulfreund, der ihr in den letzten Nächten ihre Feierabende versüßt hatte.

„Das Opfer heißt Desiree Hausmann, 25 Jahre alt und Arbeiterin in der hiesigen Knopffabrik.” Zacharias Stimme riss Karla brutal in die schreckliche Wirklichkeit zurück. Er stand jetzt neben ihr, eine Wollmütze tief ins Gesicht gezogen. In der Hand hielt er den Personalausweis und den Werksausweis der Toten.

„Was ist hier nur los? Was soll das alles?” Karla ging zu der Leiche, die in seltsam verzerrter Haltung auf dem mit Herbstblättern übersäten Gehweg lag. Unter dem Oberkörper der jungen Frau hatte sich eine riesige Blutlache gebildet.

Ihre Augen waren weit aufgerissen, starrten in dem grellen Scheinwerferlicht anklagend ins Nichts der dunklen Nacht.

Beamte der Spurensicherung waren gerade dabei, ein kleines weißes Zelt über der Leiche aufzubauen, damit sie in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen konnten, den Körper abzukleben, um Fasern zu sichern und andere eventuelle Fremdspuren. Bis zum Morgengrauen würden sie beschäftigt sein. Und so waren sie sicher vor Regen und vor neugierigen Blicken von Passanten und Presse.

Karla hockte neben der Toten, wie in einer stillen Einkehr und starrte auf die klaffende Halswunde. Sie brauchte diesen Moment. Er gab ihr die Gelegenheit, das Opfer näher in ihre Gedanken aufzunehmen. Fast so, als wollte sie es kennenlernen und sich vorstellen, wie denn dieser Mensch gewesen war, als er noch lebendig war. Das war das Dilemma eines jeden Mordermittlers. Sie waren, im Gegensatz zu denen, die sie nachher befragten, die einzigen, die die Person ausschließlich als Opfer gesehen hatten.

Obwohl der Tatort ansonsten großräumig abgesperrt war, befanden sie schon die ersten Vertreter der Presse vor Ort, nervten die zur Bewachung abgestellten Beamten mit ihren Fragen und versuchten um jeden Preis, wenigstens ein halbwegs scharfes Foto vom Tatort zu bekommen.

Dr. Gruß, der Gerichtsmediziner, der auch Carola Schmidt untersucht

hatte, war wieder vor Ort. Zacharias und Karla standen neben ihm und hörten ihm zu.

„Ein glatter Schnitt, von links nach rechts ausgeführt. Der Täter ist also Rechtshänder. Er muss ein sehr scharfes Messer gehabt haben, mit einer mittellangen Klinge, also vielleicht ein Springmesser oder ein Skalpell. Und er muss mit dem Blut seines Opfers besudelt sein. Bei einer aufgeschlitzten Kehle spritzt das Blut in alle Richtungen.” Karla erschauderte.

Zacharias schaute hinunter auf die Leiche. Die Sporttasche der Frau stand noch neben ihr, wie abgestellt.

„Schauen Sie sich die Tasche an.”, sagte er zu Karla. „Sie sieht nicht aus, als wäre sie hingefallen, sondern als wäre sie hingestellt worden.”

„Ja.”, antwortete Karla. „Das ist mir auch schon aufgefallen. Sie ist kurz stehen geblieben, haben ihre Freundinnen gesagt. Ihr Schuh war wohl offen. Für den Täter eine günstige Gelegenheit. Und Frau Hausmann wähnte sich wahrscheinlich in Sicherheit, trotz des dunklen Weges. Ihre Freundinnen waren ja noch in Sichtweite, nicht weit entfernt.”

„Kommen Sie Frau Albrecht, hier können wir jetzt nicht mehr viel machen. Wir werden die Freundinnen befragen.”

„Sind die noch hier?”

„Ja, sie stehen dort hinten hinter der Absperrung an einem Kranken-wagen.”

Beide gingen das Stück bis zum Sperrband. Kurz dahinter stand ein Notarztwagen mit offener Tür, in dem die zwei Freundinnen saßen. Trotz der Wolldecken, die sie umgehängt bekamen, zitterten sie am ganzen Körper.

Karla und Zacharias stellten sich vor und versuchten behutsam herauszufinden, was sich genau zugetragen hatte. Sabine Klinger, eine der beiden, schien unter Beruhigungsmittel zu stehen, der Notarzt hatte seine Hand auf ihre Schulter gelegt, das gab ihr eine gewisse Sicherheit, so dass sie in der Lage war zu sprechen. Die andere, Tanja Wiesmann, deutlich jünger, stand noch völlig unter Schock und schaute mit glasigen Augen durch die Kommissare hindurch. Es hätte keinen Zweck gehabt, sie in diesem Zustand zu befragen.

Aber Sabine Klinger wollte reden, wollte das schreckliche, das sie gesehen hatte loswerden. Sie sprach mit stockender Stimme, die Tränen rannen ihr unaufhaltsam übers Gesicht: „ Wir haben so viel Spaß gehabt heute Abend. Die Desiree, die war immer so gut drauf. Die hat uns oft motiviert, wenn wir mal keine Lust aufs Training hatten. Sie war so voller Energie, wissen Sie!”, flüsterte sie leise, so dass die beiden Kommissare Mühe hatten, sie zu verstehen.

Sie weinte jetzt hemmungslos, erinnerte sich an die schrecklichen Minuten dort hinten auf dem dunklen Weg, wie sie gerufen hatten, immer wieder: „Desiree, wo bleibst du denn? Das kann doch nicht so lange dauern!” Späße hatten sie gemacht und sich an lustige Begebenheiten aus dem Fitnessstudio erinnert. Tanja, immer ein bisschen ängstlich, war die erste gewesen, der die Sache komisch vorkam. „Lass uns nachschauen.”, hatte sie besorgt gemeint.

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