Heidi Büttner - Sterano auf Artesa

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Sterano auf Artesa: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Hariolene Sterano kommt als Teil einer Raumfracht auf den Planeten Artesa in das Institut für Außerartesianische Biologie. Das Wesen soll dort sofort aus hygienischen Gründen tiefgefrostet werden. Sterano kann sich aber befreien und trifft auf ihrer Flucht den leidenschaftlichen Sportschüler Rotam Vargun. Sie verschmilzt ihr Wissen mit dem Rotams und von diesem Moment an beginnt für die beiden eine innige Beziehung, die größer ist als alles, was sie je erfahren haben. Alle Verbote, Hindernisse, Jahre der Trennung und die Verwandlung Steranos in ein unheilvolles, von Angst gejagtes Wesen werden diese Beziehung nicht zerstören können. Die Treue der beiden und das Verständnis voneinander werden den Planeten Artesa vor dem Untergang retten.

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„Die Artesa ist feindlich zu mir“, sagte sie. „Sie sind alle feindlich zu mir.“

„Unfug!“, unterbrach Rotam sie. „Wir sind eine zivilisierte Spezies!“

„Aber ich bin dreizehn Mal beschossen worden. Und man hat sieben Mal versucht, mich einzukreisen. Jedes Mal, wenn ich versuchte, einen Ruhepunkt zu finden, hat mich die Wut von immer neuen Verfolgern hochgejagt. Aber ich werde trotzdem nicht morgen vor deiner Tür stehen, und um ein Taxi betteln. Ich muss hier bleiben, bis mein Entwicklungsprozess abgeschlossen ist. Danach werde ich prüfen, ob die Artesa bereit ist, meine Existenz anzuerkennen oder nicht.“

„Sie wird es. Und du wirst nach Hause fliegen können, mit einem Frachtcontainer voller prickelnder Erinnerungen“, gab Rotam zurück. „Und wenn die anderen das nicht kapieren, ich hab’s kapiert. Wenn die Zeit reif ist, dann fliegen wir zurück. Ohne Wenn und Aber!“

Sterano lächelte wehmütig.

„Sie sind mächtig!“, sagte sie.

„Wer?“

Sie schüttelte mit dem Kopf, als wolle sie ein lästiges Insekt verscheuchen und machte eine abwertende Handbewegung. Lass uns darüber jetzt nicht mehr reden. Sie legte einen Moment lang ihren Zeigefinger auf die Lippen, und zog rasch, so wie jemand, der eine Wagentür zuschlägt, die Unterarme übereinander und Rotam fühlte sich von einem Schwall kalter Luft übergossen.

Dann war sie nur noch Sell.

Sell jubelte und fiel ihm um den Hals, sie drückte ihren Mund auf den seinen und weinte. Sie brachten die Mappe zurück in Sells Zimmer und bestellten sich die größten und buntesten Eisbecher, die über Tele zu bekommen waren.

„Hast du gesehen, wie ich den Giftzwerg fertig gemacht habe! Er hat sich nicht mehr getraut, auch nur einen Satz zu sagen.“

„Und was hast du nun wirklich gedacht, ich meine, bei dem Bild!“ Rotam war eigentlich noch in Gedanken bei der geisterhaften Besucherin.

Sell packte das Bild aus und stellte es auf ein Wandbord. Sie richtete eine Tageslichtlampe darauf, solange, bis sie es ausreichend ausgeleuchtet fand, und dann sah sie es mit schräg gestelltem Kopf lange an.

„Ich glaube, das da in der Mitte, das ist das, was ich gerne sein möchte.“

Ein schwarzes Zentrum, dachte Rotam.

Sell drehte sich um und dann gab sie ihm einen langen Kuss. „Du bist ein Zauberer!“, sagte sie. Er aber starrte über ihre Schulter weg weiter auf das Bild und versuchte sich vorzustellen, was sich hinter diesem schwarzen Zentrum verbarg. Bei Sell und bei Sterano.

„Du machst ja die Augen gar nicht zu“, schmollte sie.

„Doch, jetzt.“

Sell war weich, anschmiegsam, dann plötzlich von einer Wildhaftigkeit, die er bei ihr nie vermutet hätte, als hätte man ihr ein Signal gegeben, endlich das auszuleben, was früher verboten war. Sie balgten sich wie kleine Kinder, lagen dann lange still ineinander verschlungen, und Rotam versuchte herauszubekommen, ob da noch etwas übrig geblieben war, von dem fremden Besuch und der machtvollen Schwere Steranos. Aber Sell war jetzt nur noch Sell, wenn auch eine andere als die, die er früher gekannt hatte. Irgendwann in der letzten Zeit musste da was passiert sein, das er glatt übersehen hatte.

Später, viel später, beim Anziehen, fragte Sell ihn dann, was ihn dazu bewogen hätte, hier bei ihr zu bleiben.

„Dass du nicht immer so bist wie heute Nachmittag. Das hat mich dazu gebracht, Sell.“

„Wenn du öfters bei mir wärst, würde ich Bilder malen in hellblau und sonnengrün. Bilder vom Regenbogen und vom Rot der Papierrosen.“

„So! Wer ist denn sonst bei dir?“

„Quodon. Er sagt eigentlich immer, was gut und richtig für mich ist.“

XVI.

Eyniyah Aisoh war müde. Sie starrte nun schon seit Dekaden auf diese Überwachungsbildschirme, die jeden Luftzug in der Lagerhalle von KAPTOS anzeigten. Sie hatte schlecht geschlafen, denn auf Artesa waren alle Betten für sie zu kurz. Und sie hatte immer noch hochgradig Anpassungsprobleme an die Schwerkraft des Planeten. Sie ging selten nach draußen, sie war seit Jahrzehnten geschlossene Räume um sich herum gewöhnt, und Klimaanlagen und staubfreie Luft. Sie hatte von Blütenpollen Ausschlag im Halsinneren bekommen und hochdosierte Medikamente dagegen, aber die Ärzte auf Artesa hatten keine Medikompzeiten für sie frei und sahen außerdem keine Notwendigkeit dafür, eine so kleine Entzündung chirurgisch zu behandeln. Diese üblen, winzig kleinen Pollen schwirrten mit jeder Türbewegung herein und wurden im Raum breit geblasen. Eyniyah sehnte den Tag herbei, an dem sie sich in einen Orbiter setzen konnte, endlich wieder Luft aus dem Reaktor einatmen, tief einatmen, und sie würde unbedingt den nächsten erreichbaren Medikomp buchen und dieses lästige Kratzen im Hals entfernen lassen. Noch besser wäre eine sanfte Bestrahlung, die die Überreste dieser Pollen in der Lunge und auf den Schleimhäuten zu Wasser und Salz reagieren ließ und den ganzen anderen Dreck, den sie sich inzwischen beim Aufenthalt auf dem Planeten eingefangen hatte. Die Tür ging auf, und wieder flogen unsichtbar Quartel von Mikrobestandteilen herein. Eyniyah prüfte erst das Gesicht des Ankömmlings, bevor sie ihn ihren Ärger spüren ließ. Er war der Direktor von KAPTOS, und er sah überhaupt nicht freundlich aus. Er sah so aus, als wäre er bereit, jetzt richtig unfreundlich zu werden.

„Wie lange soll das hier noch dauern“, fauchte er Eyniyah an.

„So lange, wie es dauert. Es gibt einen Befehl, die Aufräumarbeiten zu stoppen und vor Ablauf von sechs Tagen eigentlich gar nichts zu machen. Wir überwachen das Lager, ob alles ruhig bleibt, und Sie werden mit uns warten.“

„Bis dahin sind die letzten acht Sonden, die noch im Lager stehen, endgültig futsch. Sie ruinieren unseren Standort, sind Sie sich dessen bewusst!“

„Sie bekommen einen neuen. Im oberen Orbit, geostationär. Das ist immer noch besser, als hier auf Artesa. Es ist alles super sauber und super modern. Freuen Sie sich doch da drauf!“

„Da drauf kann ich mich nicht freuen. Wissen Sie, was es kostet, Mitarbeiter für das obere Orbit zu bekommen? Das Zehnfache gegenüber dem Arbeiten am Boden. Sie ruinieren uns! Aber ich will mich nicht mit Ihnen aufhalten. Sie sind nicht die richtige Adresse dafür. Ich will nur von Ihnen wissen, ob meine werten Freunde vom Thraxonischen Abendjournal die Lagerhalle filmen dürfen. Und sie hätten auch liebend gern ein Interview mit einem auskunftsfähigen Mitarbeiter Ihrer Behörde, der Raumsicherheit. Und zwar jetzt!“

Eyniyah fuhr auf. „Das geht nicht! Sie haben genauso wie wir alle dafür unterschrieben, dass alles, was hier passiert, unter Verschluss bleibt!“

„Schluss! Aus! Ich lass mir den Mund nicht mehr verbieten! Ich soll hier einfach tatenlos zusehen, während meine Arbeit kaputt gemacht wird. Nein, so geht das nicht. Nicht mit mir! Die Kollegen sind übrigens schon unterwegs.“

Eyniyah hustete, würgte einen Batzen Wut runter und fuhr auf. „Sie müssen Ihr Diplom in der Markthalle am Dreieck gekauft haben! Die ganze Strahlung, die den Sonden fehlt, ist doch nicht einfach weg, sie ist noch drin in der Halle und jeder, der dem Punkt, dem Konzentrationspunkt, zu nahe kommt, der holt sich sofort einen irreparablen Gesundheitsschaden.“

Eyniyah drehte einen ihrer Bildschirme um und hielt ihn vor das Gesicht des Direktors.

Der lächelte aber nur müde. „Das wissen wir. Wir haben vorgebaut!“

Auf dem anderen Bildschirm sah man eine winzige Roboterkamera in die riesige, fast leere Halle rollen, hin zu den letzten acht Sonden, die massig schwer in einer Ecke standen, der Roboter hatte fast die Sonden erreicht, da brüllte Eyniyah durch das Mikro: „Halt, verdammt noch mal, halten Sie an!“

Und dann leise zu dem Direktor: „Sie hat sich etwa zwei Stunden überhaupt nicht gerührt, scheinbar geruht, vielleicht haben wir Glück und sie übersieht den Roboter. Sie kann Roboter nicht leiden.“

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