Henning Marx - Mitgefühl kann tödlich sein

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Entspannt genießen Thomas Sprengel und Lene Huscher ihre Flitterwochen auf Barbados. Als sie einen weiteren herrlichen Tag am Strand verbringen, explodiert vor ihren Augen das Heck einer vorübergleitenden Segelyacht. Obwohl die beiden Kommissare sofort eingreifen, kommt für Professor Himmelreich jede Hilfe zu spät. Erst nach ihrer Rückkehr ins nasskalte Heidelberg stößt Thomas Sprengel zufällig auf einen Hinweis, der das Unglück in einem anderen Licht erscheinen lässt. Im Zuge ihrer Ermittlungen geraten sie unvermittelt in einen Strudel aufreibender Ereignisse, die Lene Huscher auch eine harte persönliche Prüfung auferlegen.

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Er schob eine blaue, eckige Pille zwischen Zeige- und Mittelfinger, die er sich umgehend einwarf und mit einem kleinen Schluck Champagner herunterspülte.

Was hatte der noch vor, ging es Ekaterina plötzlich durch den Kopf. Am Ende war das heute sehr teuer verdientes Geld. Sie nippte erneut an ihrem Champagnerkelch, damit ihm nicht auffiel, dass sie diese Aussichten nicht ganz so angenehm fand. Über ihr Glas schaute sie ihn gleichzeitig an, als könnte sie es kaum erwarten. »Das brauchst du doch gar nicht.«

Obwohl er seine Hände ganz zärtlich über ihre Brüste und den Bauch hinuntergleiten ließ, warnte sie etwas in seinem Blick. Sie konnte allerdings nicht fassen, was es war. Kurz darauf spürte sie, wie ihr schwindelig wurde. »Ich glaube, ich hätte noch mehr essen sollen. Der Champagner beschwipst mich ja heute richtig.«

Er nahm ihr das Glas aus der Hand. »Was ist mir dir, Häschen?«, hörte sie ihn wie aus der Ferne sagen. Ihr war ganz komisch, alles drehte sich. Sie fühlte noch seine Hand, die inzwischen gierig zwischen ihre Schenkel griff. Dann dämmerte sie weg.

Nachdem sie ein Himbeerparfait, selbstgemacht vom Chefkoch persönlich, genossen und – viel wichtiger – auch gewürdigt hatten, waren sie sich einig gewesen, das Feuerwerk über der Altstadt vom Philosophenweg aus anzuschauen. Das Wetter war trocken geblieben und die Wolkendecke war sogar stellenweise aufgerissen.

Am Aufstieg zum Philosophenweg fühlten sie sich wie in einem Pilgerstrom, weil wie jedes Jahr ganze Horden dasselbe Ziel hatten. Es war aber auch die perfekte Plattform, um über den Neckar auf die Altstadt und zum Schloss schauen zu können. Dicht gedrängt standen die unzähligen Menschen und warteten auf das Spektakel. Sie waren rechtzeitig genug dran, um sich ein Plätzchen in erster Reihe erobern zu können und flachsten miteinander, während die Männer damit begannen, die Sektflaschen zu entkorken.

»Was wird das Erste sein, das Ariane zu Kai im neuen Jahr sagt?«, fragte Susanne bestens gelaunt in die Runde.

Die Freunde lachten, nur Ariane knuffte Susanne auf den Oberarm.

»Mein Prinz«, echoten alle bis auf Heike im Chor.

Kai lief rot an. Ariane war in der Wahl ihrer Beschimpfung nicht sehr zimperlich.

»Ärger dich bloß nicht«, versuchte Heike sie zu beruhigen. »Es ist doch schön, wenn du einen hast. Die Anderen haben nur Kommissare und Hausmeister.«

Ariane schaute sie erst verständnislos an, dann spiegelte sich große Zufriedenheit auf ihrem Gesicht. »Stimmt. Immer diese Neider!«, lachte sie glücklich.

»Na, Miss Zoro«, trat Horst neben seine Heike und gab ihr ein Glas Sekt sowie einen Kuss. Sie drückte ihn an sich, ohne auf seine Spitze einzugehen, weil sich gerade eigentlich alle in den Armen lagen, während die Menschenmenge gemeinsam zum Jahreswechsel herunterzählte. »Frohes neues Jahr.« Ein wunderbares Feuerwerk zeichnete sich vor dem Nachthimmel ab.

Böller und Raketen krachten, während Ekaterina langsam zu sich kam. Sie wollte sich bewegen, aber ihre Arme hingen irgendwie fest. Als sie auch die Beine nicht anziehen konnte, öffnete sie matt die Augen und hob den Kopf. Ihre Handgelenke steckten in Fesseln. Ein Blick zu den Füßen zeigte ihr, dass ihre Beine ebenfalls am Bett fixiert waren. Es machte ihr einige Mühe den Kopf zur Seite zu drehen, weil sie auf dem Bauch lag.

»Alles Gute zum neuen Jahr«, wünschte ihr Starke. »Du bist sehr pünktlich aufgewacht.«

Sie versuchte die Fesseln zu lösen, aber es wäre ihr auch nicht gelungen, wenn sie nicht außer Gefecht gesetzt worden wäre. »Was soll das?«, fragte sie ärgerlich.

Anstatt ihr zu antworten, spürte sie, wie er nun keineswegs mehr zärtlich ein Gleitmittel in ihrer Pofalte verteilte.

Sie versuchte sich dem zu entziehen, aber wie im Mittelalter beim Vierteilen waren ihre Gliedmaßen straff auseinandergezogen. Angst breitete sich explosionsartig aus. »Nein!«, fuhr sie ihn lauter an, »das haben wir nicht vereinbart.«

»Ich habe noch zwei Scheine draufgelegt, Häschen. Das sollte reichen.« Er ließ sich von ihrem Protest nicht beirren, im Gegenteil.

In ihrer Verzweiflung schrie sie ihn an: »Nein, habe ich gesagt. Hör sofort auf!«

»Das habe ich gehört! Aber was du sagst, interessiert hier niemanden. Heute werde ich ganz neue Perspektiven an dir kennenlernen.« Dann kam er wild über sie. Ihr Schrei mischte sich mit dem Böllerknallen vor dem Fenster. Sie spürte, wie er immer animalischer wurde, je mehr sie sich dagegen sträubte. Aber sie konnte nicht anders. Der Schmerz durchfuhr ihren ganzen Körper. Tränen liefen ihr über die Wangen. Sie wurde panisch, als er ihr zusätzlich eine Plastiktüte über den Kopf zog. Nicht lange und sie nahm wahr, wie sie zunehmend benommener wurde. Kurz nachdem sich das Tier über ihr gewaltig aufgebäumt hatte, verlor sie erneut das Bewusstsein.

Sie waren bester Stimmung. Nach einem herrlichen Essen hatten sie noch ein wunderschönes Feuerwerk beobachten können und standen nun im Kreis mit Sekt und »Traubensaft« beisammen.

»Schaut mal«, zeigte Horst auf die »Alte Brücke«. »Da wäre damals alles fast den Bach runtergegangen.«

»Andere Gedanken hast du heute nicht?«, zeigte sich Lene angesichts der Erinnerung an das Erpresser-Quartett keineswegs begeistert.

»Könnten wir vielleicht das Thema wechseln«, war Ariane ebenfalls wenig interessiert, »dazusitzen und nur zuschauen zu können, war absolut kein Vergnügen.«

»Stimmt!« pflichtete Kai ihr bei.

»Und ich möchte nie wieder in einem Schwimmbecken eine Tote finden«, gruselte sich Susanne immer noch. »Das war wahrlich kein schöner Anblick.«

Heiko drückte sie an sich. »Hat mir aber ganz neue Perspektiven eröffnet«, konnte er inzwischen über seinen ersten Blick auf Susanne witzeln. »Lebende Frauen sind halt doch schöner als tote.«

»Das ist jetzt aber ein bisschen ...«, setzte Heike zu einem Kommentar an, brach aber ab, weil Horst sie ohne Vorwarnung nach vorne schubste. »Was soll das denn?«

»So nicht«, entfuhr es ihm. Horst rannte los, bevor die Anderen sich von ihrem Schreck erholt hatten. Sie sahen, wie er sich vor einer Gruppe Jugendlicher aufbaute.

»Hey, habt ihr nur Luft im Hirn?«, konnten sie seine Stimme aufgebracht hören. »Her mit deinem Ausweis.«

»Ey, was willst du, Alter?«, erwiderte der Angesprochene lachend, weil er sich in der Gruppe sicherfühlte. »Geh zu Mutti.«

Thomas machte sich vorsichtshalber auf, um das Ganze aus der Nähe zu betrachten, bat die Anderen aber, sich nicht auch noch einzumischen. Ausnahmsweise gehorchte sogar Lene, die vermutlich zu dem Schluss gekommen war, schnell genug eingreifen zu können, falls die Situation eskalieren sollte.

»Ausweis, habe ich gesagt.« Horst konnte durchaus mit Autorität auftreten.

Wie das wohl ohne diese Fußballerfrisur wäre, stellte Thomas seine Betrachtungen zu dessen seit Jahren nahezu unveränderten Erscheinung an.

»Hältst dich wohl für´n Bullen?«, zeigte Horsts Gegenüber immer noch keine Bereitschaft zur Kooperation.

Der wütende Kommissar hielt ihm daraufhin seinen Dienstausweis unter die Nase, den er immer bei sich trug. »Erfasst, Schlaumeier.«

Der Raketenschütze wurde blass. Thomas konnte dessen Gesicht ansehen, dass der die Möglichkeiten taxierte, einfach abzuhauen. Nach einigem Zögern kam es schon kleinlauter: »Hab ich nicht dabei.«

Noch nie hatte Thomas ein so zorniges Gesicht bei Horst gesehen. Der wirkte in diesem Augenblick sogar auf ihn sehr bedrohlich.

»Dann rufe ich jetzt eine Streife und es geht ab auf die Wache«, zischte Horst mit drohendem Unterton, während er sein Smartphone zückte.

»Ist doch nichts passiert«, versuchte ein Anderer aus der Gruppe, den Kommissar zu beruhigen. »Machen wir auch nicht wieder, ey, ehrlich.«

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