Henning Marx - Mitgefühl kann tödlich sein

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Entspannt genießen Thomas Sprengel und Lene Huscher ihre Flitterwochen auf Barbados. Als sie einen weiteren herrlichen Tag am Strand verbringen, explodiert vor ihren Augen das Heck einer vorübergleitenden Segelyacht. Obwohl die beiden Kommissare sofort eingreifen, kommt für Professor Himmelreich jede Hilfe zu spät. Erst nach ihrer Rückkehr ins nasskalte Heidelberg stößt Thomas Sprengel zufällig auf einen Hinweis, der das Unglück in einem anderen Licht erscheinen lässt. Im Zuge ihrer Ermittlungen geraten sie unvermittelt in einen Strudel aufreibender Ereignisse, die Lene Huscher auch eine harte persönliche Prüfung auferlegen.

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»Bist du dir sicher? Du kannst gerne auch einen Vorschlag machen.«

»Ich weiß, aber ich habe kein Problem damit, dass wir nicht die klassische Rollenverteilung leben«, lächelte sie ihn nun charmant über die Tasse hinweg an. »Außerdem bin ich beim Meckern kaum zu schlagen.«

»Ganz wie du willst, Susi«, fügte er sich in sein Schicksal und zauberte sprachlich zwei vollständige Menüs in ihre Phantasie, die Susanne kurzerhand unter größtem Protest seitens des Chefkochs mischte.

»Dann sollten wir mal losschieben«, kommentierte sie ihre Einkaufsliste. »Für Lene müssen wir ja auch noch in den Bioladen.«

»Stimmt, also sollten wir vielleicht gemeinsam duschen, um Zeit zu sparen«, schlug er pragmatisch vor.

»Das soll Zeit sparen?«, wunderte sich Susanne, während sie aufstand und ihre Tasse in der Spüle abstellte.

Heikos Blick fiel dabei auf ihren knackigen Po, der sich in der weiten Pyjama-Hose ausgesprochen werbewirksam präsentierte – oben aufliegend, nach unten frei fallend, so dass er mit seiner Vorstellungskraft die Formen zu Ende zeichnen musste. Wie weise Frauen doch sein konnten.

Er hatte bereits am frühen Nachmittag sein Büro in Frankfurt verlassen und stand in einem Stau, der sich durch einen Unfall hinter der Anschlussstelle Bensheim entwickelt hatte. Im Gegensatz zu sonst blieb er an diesem Tag gelassen, weil er die Zeit dazu nutzen konnte, sich zu überlegen, ob er für seine Verabredung alles hatte: Handschellen, Tropfen, Champagner ... Latexhandschuhe. Er fühlte, wie sich alleine bei der Vorstellung dessen, was er sich ausgedacht hatte, um das Jahr für sich erfreulicher zu beginnen, als das andere endete, ein erregendes Kribbeln in seinem Körper ausbreitete. ... Gleitmittel. Vaseline bekam man bestimmt in einer Drogerie. Er ließ sein Smartphone in Bensheim danach suchen, wo ihm gleich mehrere angezeigt wurden. Perfekt. Die Ausfahrt war nicht mehr sehr weit. Um nicht noch länger im Stau zu stehen, nutzte er kurzerhand den Standstreifen.

Seine Aufmerksamkeit schweifte wieder zu dem geplanten Abend mit Ekaterina ab, wodurch sich das Kribbeln aufs Neue einstellte. War er pervers? ... Sie war nur eine billige Nutte, wenn auch teuer. Die war doch dafür da, unerfüllte Phantasien auszuleben. Wozu brauchte man die sonst und er bezahlte schließlich seit Langem mehr als gut. Geld bedeutete Macht. Und die Vorstellung von unkontrollierter Macht beim Sex törnte ihn an diesem Nachmittag wieder mächtig an.

Kapitel 17

Heiko stand in der Küche, um bereits die eine oder andere Vorbereitung für das gemeinsame Essen zu treffen, als es klingelte. Nachdem Susanne an die Tür gegangen war, konnte er überrascht hören, wie Stimmengemurmel immer lauter bis zu ihm nach hinten schallte. Es war doch erst kurz nach sechs, dachte er noch, bevor Ariane und Kai ihn umarmen wollten.

»Was macht ihr denn schon hier?«, wunderte er sich, während er darauf achtete, seine verschmierten Hände von den beiden fernzuhalten.

»Tja, Alter«, klopfte ihm Kai kräftig auf die Schulter, »wir kennen dich inzwischen besser als dir recht sein mag. Da haben wir gedacht, wir kommen mal, solange es noch etwas zu tun gibt.«

Heiko schüttelte den Kopf. »Ihr könnt euch gerne an den Tisch setzen und mich unterhalten«, zeigte er sich nicht übermäßig euphorisch.

»So siehst du aus«, erhielt er prompt von Ariane eine Abfuhr. »Meinst du vielleicht, du kannst das alles besser, oder wie?«

»Schon gut, schon gut«, gab er sich lieber gleich geschlagen. Es hätte ohnehin keinen Sinn, Ariane davon abhalten zu wollen.

Kurz darauf kam Susanne ebenfalls wieder in die Küche, gefolgt von Lene und Thomas.

»Wollt ihr jetzt auch noch helfen?«, sah er sich allmählich mit sich und seinen Aufgaben überfordert.

»Was soll das für eine Begrüßung sein?«, beschwerte sich Thomas lautstark. »Ich setze mich gerne an den Tisch und schaue euch zu, wenn dir das lieber ist«.

Heiko wirkte richtiggehend erleichtert: »Das ist doch eine ausgesprochen gute Idee.«

Nach einem großen Begrüßungsgerangel liefen die Vorbereitungen für das Abendessen endlich wieder auf Hochtouren. Zwischenzeitlich hatte es ein letztes Mal geklingelt. Thomas war zur Tür gegangen, weil er der Einzige mit zwei freien Händen gewesen war. Er hatte es sich tatsächlich nicht nehmen lassen, am Tisch sitzend die Anderen zu unterhalten und wertvolle Tipps zu geben. Nicht lange und er kam mit Heike und Horst zurück in die Küche, die erst gar nicht den Versuch unternahmen, ihrerseits noch in das Gewusel einzugreifen, zumal es sich nicht unbedingt um eine Großküche handelte. Immerhin hatte der Raum eine gute Größe, so dass der Esstisch selbst ausgezogen für acht Personen noch genügend Platz ließ. Heike stellte zwei Flaschen »Asti Cinzano« auf den Balkon, den sie mitgebracht hatte, weil ihr trockener Sekt nicht schmeckte, und wurde wie üblich von Thomas aufgezogen.

»Na, hast du mal wieder deinen leckeren Traubensaft dabei?«

»Ich gebe dir gerne ein Glas ab!«, erwiderte sie honigsüß, während sie ihm im Vorbeigehen einen Klaps gegen den Hinterkopf verpasste.

»Hee!«

Lene mischte sich sofort ein. »Keine Gewalt gegen mein gutes Stück! Sonst setzt es was.«

»Schluss!«, fuhr Susanne lauter dazwischen. »In meiner Küche wird sich nicht geprügelt.« Kai mischte sich ein, während Horst Heike unterstützen wollte, Gealber, das den Schüsseln und Töpfen bedenklich näherkam.

Heiko sah Schreckensszenen auf sich zukommen. »Sofort aufhören oder alle fliegen raus!«, versuchte er sich durchzusetzen, erntete aber nur Gelächter. »Wie willst du das denn bewerkstelligen?« An dem Punkt lag wohl die Schwachstelle seiner Drohung.

Sorgfältig hatte er alles vorbereitet. Ihm war noch eingefallen, dass es blaue, eckige Pillen gab, damit er das Vergnügen reichlich auskosten konnte. Nachdem er mit seiner Ausstattung zufrieden gewesen war, hatte er sich eine Pizza bestellt und anschließend ein hartes Video aus dem Netz gezogen. Inzwischen stand er wieder vollständig unter Strom und konnte es kaum erwarten, endlich die Wohnung zu verlassen. Zum Glück war es draußen trocken. Er wollte zu Fuß gehen, damit seine Nachbarn erst gar nicht mitbekamen, wann er das Haus verlassen und später wieder zurückkommen würde. Er konnte ja nicht wissen, wie das Häschen auf einen entfesselten Hengst reagierte. Vermutlich würde sie sich wie das letzte Mal alles gefallen lassen, aber Vorsicht gegenüber allen Eventualitäten gehörte schon immer zu seiner Devise. Es war neun, als der Film vorüber war, und er verließ in vollkommen überhitzter Gemütslage das Penthouse. In jeder Faser fühlte er die Erregung vibrieren. In dieser Nacht würde er sich endlich gestatten, seine bisher unterdrückten Begierden auszuleben.

Heiko hatte die Vorspeisenteller abgeräumt, nachdem die fröhliche Runde den Feldsalat mit Pfifferlingen an einer Vinaigrette zu seiner Zufriedenheit vollständig aufgegessen hatte.

»Lene?«

»Ja?«, schaute die Angesprochene zu ihm auf. »Soll ich dir etwas helfen?«

»Bleib sitzen, nein«, wehrte er ab, »aber du hast die Wahl zwischen Rinderroulade mit vegetarischer Füllung oder Kohlroulade, ganz vegetarisch.«

»Oh. Das wäre aber nicht nötig gewesen«, zeigte sich Lene begeistert wie gerührt.

Alle konnten ihr deutlich ansehen, wie sie sich darüber freute, dass er sich mal wieder die Mühe gemacht hatte, auf ihren sehr eingeschränkten Fleischkonsum Rücksicht zu nehmen.

»Mit unserer Vegetarierin hat man nichts als Arbeit«, stöhnte Horst, der zu seinem Unglück nur selten Gelegenheit bekam, sich für ihre Frotzeleien zu revanchieren.

»Bitte, Horst. Ich weiß, dass es die junge Generation gerne hat, wenn alles möglichst einfach erscheint und sich auf Displaygröße des Telefons vermitteln lässt«, antwortete sie wie gewohnt trocken, »aber ich möchte nicht so einfach etikettiert werden. Genau genommen bin ich Flexitarierin.«

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