Henning Marx - Mitgefühl kann tödlich sein

Здесь есть возможность читать онлайн «Henning Marx - Mitgefühl kann tödlich sein» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Mitgefühl kann tödlich sein: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mitgefühl kann tödlich sein»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Entspannt genießen Thomas Sprengel und Lene Huscher ihre Flitterwochen auf Barbados. Als sie einen weiteren herrlichen Tag am Strand verbringen, explodiert vor ihren Augen das Heck einer vorübergleitenden Segelyacht. Obwohl die beiden Kommissare sofort eingreifen, kommt für Professor Himmelreich jede Hilfe zu spät. Erst nach ihrer Rückkehr ins nasskalte Heidelberg stößt Thomas Sprengel zufällig auf einen Hinweis, der das Unglück in einem anderen Licht erscheinen lässt. Im Zuge ihrer Ermittlungen geraten sie unvermittelt in einen Strudel aufreibender Ereignisse, die Lene Huscher auch eine harte persönliche Prüfung auferlegen.

Mitgefühl kann tödlich sein — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mitgefühl kann tödlich sein», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Häh?«, lachte Horst. »Was soll das denn schon wieder sein?« Bis auf Thomas konnten auch die Anderen in der Runde mit diesem Begriff nichts anfangen. »Sag schon.«

»Flexitarier legen Wert auf Qualität, essen aber im Gegensatz zum Vegetarier Fleisch oder Fisch, wenn auch selten und wenig«, klärte sie ihre Freunde auf.

»Aha«, kommentierte der freundlich belehrte Horst und hatte schon wieder vergessen, Lene foppen zu wollen. »Also ist ein Vegetarier, der Fisch ist, eigentlich ein Flexitarier«, stellte er folgerichtig fest.

»Bravo, Herr Jung«, zog Lene ihn nun ihrerseits auf. »Bei dieser Kombinationsgabe haben Sie Ihren Beruf wahrlich nicht verfehlt.«

Horst hörte den Spott nicht einmal, so sehr beschäftigte ihn diese Unterscheidung. »Demnach wäre ein Vegetarier, der Fisch isst, also eher ein Fischesser.«

Lene schmunzelte. »Ein Pescetarier, um ganz genau zu sein, falls es dem hauptsächlich um die Ernährung geht.«

»Nicht besser ein Fischesser in vegetarischer Auszeit?«, warf Kai lachend ein.

»Keine Frage, Vegetarier klingt natürlich viel hipper als Fleischmuffel«, gluckste wiederum Ariane, Susanne fast vom Stuhl stoßend.

Während die Anderen ihrer Kreativität weiterhin freien Lauf ließen, hatte sich Heiko wieder bei Lene Gehör verschafft. »Ich würde dir die Rinderroulade empfehlen.«

Lene stutzte. »Und warum hast du dann extra noch die Kohlroulade vorbereitet?«

»Damit du selbst entscheiden kannst. Warum denn sonst?«

Lene schmolz fast dahin. »Das ist aber lieb. Willst du mir nicht verraten, warum du trotzdem die Rinderroulade empfiehlst?«

»Nein«, kam es kurz und bestimmt. Heikos Gesicht verriet absolut nichts.

»Und was machst du mit der Kohlroulade, falls ich deinem Rat folge?«

»Übermorgen essen. Kein Problem. Wenn du willst, kannst du sie euch auch mitnehmen«, bot er ihr großzügig an.

»Wenn das so ist, halte ich mich an deine Empfehlung«, antwortete Lene gespannt.

Ekaterina stand in der Tür und erwartete ihren Kunden in einem schwarzen, durchsichtigen Negligé. Darunter trug sie eine schwarze, mit roter Spitze verzierte Büstenhebe, in der ihre festen, durchaus üppigen Brüste perfekt zur Geltung kamen. Dazu trug sie einen passenden String-Tanga. Ihre schwarzen, halterlosen Netzstrümpfe endeten in roten Lackschuhen mit sehr hohen Absätzen, die ihre ohnehin langen, schlanken Beine fast endlos wirken ließen.

»Hinreißend siehst du aus«, erhielt sie direkt ein Kompliment, als Starke die Treppe zu ihrer Mansardenwohnung in einer alten Villa in der Weststadt heraufkam.

»Nur für dich, mein Liebster«, hauchte sie ihm entgegen. »Gefällt dir, was du gleich auspacken darfst?« Sie fuhr ihm zärtlich mit einer Hand über seine trainierte Brust, während er an ihr vorbei in den Flur ging. Sie hatte sich diese Wohnung gekauft, in der sie nur ganz selten ihre besten Stammgäste zu besonderen Anlässen empfing. An diesem Abend war so einer, weil noch nie ein Kunde ausgerechnet mit ihr das neue Jahr hatte beginnen wollen. In der Regel standen an Silvester Frau und Familie im Vordergrund. Starke folgte ihr die alte Holztreppe hinauf in den oberen Teil der Wohnung. Während er hinter ihr ging, fühlte er ein tiefes Ziehen irgendwo in den Eingeweiden, weil er eine freie Sicht auf Ekaterinas kleinen, festen Po hatte, der keinerlei Anzeichen einer Bindegewebsschwäche aufwies.

Im oberen Teil der Wohnung befand sich ein geräumiges Zimmer mit kleiner Bar sowie einem zugehörigen Bad, die sie beide mit einer Schallisolierung hatte ausstatten lassen, obwohl im Stockwerk darunter nur ihre eigenen Wohnräume lagen. Sie hatte ganz sichergehen wollen, dass in den unteren beiden Etagen niemals auch nur ein Ton von dem zu hören sein sollte, was hier im Obergeschoss manchmal geschah. Unter ihrer Wohnung lebte ein Konzertpianist, der wie jedes Jahr um diese Zeit auf einer China-Tournee unterwegs war. Im Erdgeschoss wohnte eine alte Dame, die schwerhörig, aber sehr liebenswert war, und der das Haus einmal vollständig gehört hatte. Sie pflegte ein sehr gutes Verhältnis zu den beiden. So stellte sie sich das Miteinander der Menschen vor. Man kümmerte sich, half, falls nötig, und fand immer ein paar Sätze, wenn man sich sah. Das wollte Ekaterina auf keinen Fall gefährden.

»Hier, dein Honorar, Häschen«, wedelte Starke mit mehreren lilafarbenen Scheinen, bevor er sie in eine Holzschale auf einem Sideboard legte.

Sie kam geschmeidig näher und schmiegte sich an ihn, wobei sie darauf achtete, dass er insbesondere den Druck ihrer üppigen Brüste fühlen konnte. »Wie großzügig, mein Liebster«, schnurrte sie in sein Ohr, wobei ihre Zunge abschließend sein Ohrläppchen umspielte.

Als er sie anschaute, setzte er sein charmantestes Lächeln auf. »Ich bin dir so dankbar, dass du gerade heute für mich Zeit hast. Möchtest du etwa weniger?«

»Nein. Ich werde dich ausreichend dafür belohnen«, hauchte sie, wandte sich um und ließ auf dem Weg zum Bett ihr Negligé von den Schultern gleiten.

Das glaube ich allerdings auch, durchzuckte es seinen Kopf. Mit drei großen Schritten war er hinter ihr, kurz bevor sie das Bett erreicht hatte.

»Das ist ...«, Lene war zu erstaunt, um es sofort glauben zu können. »Das gibt es doch nicht. ... Dieses Fleisch ... ist himmlisch gut.«

Susanne und Heiko grinsten bereits breit.

»Nicht eher tierisch gut?«, flachste Horst in bekannter Manier.

Thomas schaute ungläubig seine Frau an, die selten Fleisch aß und noch seltener einen derartigen Kommentar dazu abgab. Er schnitt sich ein Stück seiner Rinderroulade ab, die Heiko mit einem Ring aus orangefarbenem Kartoffelpüree auf dem Teller drapiert hatte. Er ließ es auf der Zunge zergehen und fühlte sich auf einmal ähnlich wie der Gourmetkritiker in »Ratatouille«: Er schmeckte förmlich eine Kuh, die auf einer Almwiese graste.

Als Lene Susanne und Heiko lachen sah, war sie sich absolut sicher. »Das ist von der ›Lechner‹ aus Farchant«, lehnte sie sich begeistert zurück. »Wo habt ihr das denn her?«

»Telefon und Vakuumverpackung hat es möglich gemacht – und ein netter Hinweis auf dich«, gestand ihr Susanne.

»Wow, die hat sich an mich erinnert?«, war Lene sichtlich erstaunt.

Susanne zuckte mit den Schultern. »Die roten Haare ...«

»Das Fleisch ist wirklich extrem lecker«, teilte Ariane die Begeisterung ihrer Freundin.

»Hast du so eine Delikatesse schon mal im Supermarkt bekommen, Liebling«, konnte sich Lene eine Bemerkung zu Thomas nicht verkneifen.

Entwaffnet schaute er sie an und konnte die Frage nur verneinen. Dabei ging er doch, seitdem sie sich kannten, immer und inzwischen gerne im Bioladen einkaufen. Ihre Aufforderung zur selbständigen Meinungsbildung hatte also auf diesem Gebiet durchaus Erfolg gezeigt. Wie sehr man doch von der Liebe profitieren konnte, philosophierte er noch ein wenig vor sich hin, während das Gespräch an ihm vorüberzog.

Das zarte Fleisch hatte er sehr genossen. Bis auf die Büstenhebe waren sie beide inzwischen nackt und lagen nebeneinander auf dem großen Bett. Er war überaus zärtlich gewesen, schwärmte sie für einen Augenblick, während sie an der nachtblauen Zimmerdecke die Sterne betrachtete. Warum konnte es nicht immer so sein? Aber welcher anständige Mann wollte eine Prostituierte zur Frau? Sie seufzte und drehte sich zu ihm, um ihm die Haare auf seiner Brust zu kraulen.

»Ich habe uns noch Champagner mitgebracht«, schlug er vor. »Möchtest du ein Glas?«

»Jetzt schon? Ist das nicht ein bisschen früh?«

»Ich habe ausreichend dabei. Also?«

»Dann gerne«, stimmte sie neugierig zu.

Er holte den Champagner aus einer Isoliertasche in seinem Rucksack und richtete zwei Gläser hinter der Theke, mit denen er zum Bett zurückkam und ihr eines davon an die Lippen setzte. Sie schlürfte von dem teuren, prickelnden Traubenerzeugnis, das in ihrem Körper einen erfrischenden Flash erzeugte. »Und was hast du noch für uns?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Mitgefühl kann tödlich sein»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mitgefühl kann tödlich sein» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Mitgefühl kann tödlich sein»

Обсуждение, отзывы о книге «Mitgefühl kann tödlich sein» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x