Tina Engel - Ab heute ohne mich
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Ralf Bachmeier plus Lisa Talmann.
Sie schloss die Augen und sah ihn wieder vor sich, musste an den Kuss in der letzten Nacht denken. Ein wohliger Schauer rann ihr über den Rücken.
Warum war sie ihm nicht früher begegnet?
Seufzend erhob sie sich und joggte zurück in die Stadt.
Dort kam sie zu einem Café und beschloss, erst einmal in Ruhe zu frühstücken.
Auf ihren Wunsch hin brachte der Ober ihr auch noch eine Zeitschrift. So kam sie wenigstens nicht darauf, das Grübeln anzufangen.
Sie hatte keinen Plan, wie es weitergehen sollte. Nur über eines war sie sich klar: Ihr künftiges Leben sollte ohne Dennis weitergehen.
Am Nachbartisch ließ sich ein junger Mann nieder, der ebenfalls in Joggingsachen gekleidet war.
Als Lisa aufsah, schaute auch er gerade zufällig zu ihr herüber und lächelte verschmitzt. Lisa prostete ihm mit ihrem O-Saft zu, er tat es ihr gleich und nahm dies schließlich als Anlass, unverfänglich mit ihr ins Gespräch zu kommen.
Sie saßen lange in diesem Café und unterhielten sich über Gott und die Welt.
Gegen Mittag erhob Lisa sich und sagte ihm, dass sie nun weiter musste. Er bedauerte es zutiefst und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, sie vielleicht einmal wieder zu sehen. Lisa ließ dies offen und joggte schließlich durch den Stadtpark heim.
Dennis schlief seinen Rausch aus. Also ging sie duschen und zog sich wieder an, um später erneut das Haus zu verlassen.
Sie besuchte ihre Eltern und bekam sogar noch was vom leckeren Sonntagsbraten ab, von dem mittags noch was übrig geblieben war.
Nebenbei ließ sie ihre Mutter reden. Lobeshymnen auf Dennis, dem besten Schwiegersohn aller Zeiten. Dem Mann mit Format und klaren Zielen. Dem Schwiegersohn aller Schwiegersöhne.
Lisa vermochte nicht, ihrer Mutter zu sagen, dass sie vorhatte, sich von ihm zu trennen. Diese Frau musste vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Anders begriff sie nicht, dass es Lisas Leben war - dass nur Lisa allein wissen musste, was sie wollte. Wen sie wollte.
Frau Talmann sah ihre Tochter schon bald heiraten, träumte von den ersten Enkelkindern. Dennis verdiente gut, befand sich außerdem in einer hervorragenden gesellschaftlichen Position. Und er wusste, wie man Schwiegermütter für sich gewann. Manchmal hatte er ihr Blumen mitgebracht.
Lisa war sehr sauer darüber gewesen – bekam sie selbst lediglich an ihrem Geburtstag mal Blumen von ihm, sonst außer der Reihe nie.
Das alles fiel ihr gerade wieder ein, als sie sich unter dem Redeschwall ihrer Mutter den Bauch vollschlug.
Zwei Stunden später verließ sie ihr Elternhaus wieder. Länger hätte sie das Ganze nicht ertragen. Ihr Vater hatte die ganze Zeit über seinen Akten gebrütet, kaum ein Wort für seine Tochter übrig gehabt.
Nun war Lisa wieder an der frischen Luft.
Musste sie ihrer Mutter gegenüber nun ein schlechtes Gewissen haben?
Nein, es ist MEIN Leben!
Sie lief noch einmal durch die Stadt, blieb an dem einen oder anderen Schaufenster stehen, ging dann weiter. Irgendwann schlug sie, wenn auch widerwillig, den Heimweg ein.
Dennis stand gerade unter der Dusche.
Früher war sie ins Bad geschlichen und hatte sich einfach zu ihm gesellt, egal ob mit Sachen oder unbekleidet. Heute dachte sie nicht mal mehr darüber nach.
Sie warf sich aufs Sofa und schaltete den Fernseher ein.
Als Dennis ins Wohnzimmer kam, tat sie, als würde sie sich brennend für das Fernsehprogramm interessieren.
„ Geht es dir wieder besser?“ fragte er, als er sich im Sessel niederließ.
Sie nickte nur.
Er schien sie eine ganze Weile zu beobachten, ehe er sich dazu durchrang, sie zu fragen: „Was ist los?“
Lisa hob nur die Schultern. Nein, sie wollte nicht mit ihm reden. Sie wollte ihre Gedanken nicht mehr mit ihm teilen, hatte ihn einfach nur noch satt.
„ Dann eben nicht.“ Er hakte nicht weiter nach, sondern erhob sich und zog sich in sein Arbeitszimmer zurück, um dort am PC noch einiges auf den Stand zu bringen. Vielleicht zockte er auch. Lisa war es egal.
Und tschüss
Kaum war Dennis am nächsten Morgen aus dem Haus, rief Lisa in der Anwaltskanzlei an, in der sie tätig war, und bat kurzfristig um Urlaub. Sie gab dringende persönliche Gründe vor. Als der Anruf erledigt war, rief sie auf dem nächsten Flughafen an. Danach klingelte sie ihre beste Freundin telefonisch aus dem Bett und bat sie, umgehend vorbeizukommen. Nebenbei begann sie, ihre Sachen und persönlichen Dinge einzupacken. Gut, dass sie erst vor kurzem gründlich ausgemistet hatte. Als hätte sie da bereits eine leise Vorahnung gehabt…
Knapp und ohne Umschweife erklärte sie wenig später ihrer Freundin Silvia, was sie vorhatte. Dass sie hier mal für einige Zeit raus musste, damit sie wieder klar wurde im Kopf. Schließlich bat sie um Silvias Hilfe.
„ Wie kann ich dir denn helfen?“
„ Ich müsste ein paar von meinen Sachen bei dir unterstellen, geht das?“ fragte Lisa.
Silvia nickte. „Also machst du jetzt ernst und schießt ihn wirklich ab?“ Sie pfiff anerkennend. „Da gehört echt Mut zu…“ Aber sie merkte, dass das noch nicht alles war. „Und was hast du noch auf dem Herzen?“
„ Kannst du mich gleich zum Flughafen bringen und anschließend mein Auto hierher zurückfahren und den Schlüssel in den Briefkasten werfen?“
„ Auch das, wenn’s sein muss“, seufzte Silvia. Sie war nicht gerade begeistert davon, dass Lisa sich einfach aus dem Staub machen wollte. Aber wer weiß, vielleicht war sie ja bald wieder da, weil sie es in der Fremde nicht lange ohne ihre Freunde aushielt.
Lisa brauchte noch eine Stunde, dann war sie fertig mit der Packerei. Schnell holte sie noch den Brief aus ihrer Nachttischschublade und legte ihn auf Dennis' Kopfkissen.
„ Okay, dann lass uns gehen.“ Nun wollte sie keine Zeit mehr verlieren.
Wenn alles gut ging, saß sie in zwei Stunden im Flieger.
Silvia fuhr ihre Freundin zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin nahm Lisa einmal ihr Handy und schrieb eine Kurznachricht: „Ich steige aus und lebe meinen Traum.“
Kurze Zeit später erhielt sie eine SMS zurück: „Ich komme mit.“ Ihr Herz schlug schneller. Sie tippte einen Doppelpunkt, einen Bindestrich und drei „Klammer-zu“-Zeichen ins Display und schickte es ab. Einen Smiley, der sich besonders freute.
Dann schaltete sie ihr Handy aus.
Am Flughafen ging alles ziemlich schnell. Lisa holte ihr reserviertes Ticket ab und verabschiedete sich mit einer nicht enden wollenden Umarmung von Silvia. Dann checkte sie schließlich ein. Wenig später saß sie im Flugzeug und sah bald aus dem Fenster auf die immer kleiner werdende Welt hinab.
Etwa zweieinhalb Stunden später stieg sie die Gangway des Flugzeugs hinunter und atmete dabei tief durch. Griechische Inselluft. Sommer. Sonne. Wolkenloser Himmel. Ein herrliches Gefühl durchströmte Lisa.
Sie ließ sich nun viel Zeit, suchte in aller Ruhe ihr Gepäck zusammen und verließ dann den Flughafen. Ein Taxi brachte sie in den Ort, in welchem sie schon drei Mal für jeweils drei Wochen Urlaub gemacht hatte. Sie hatte sich schon damals für die Hotels und Pensionen dieses Ortes interessiert, mit dem Vorhaben, hier einmal ohne Reiseveranstalter Urlaub zu machen. In einer Pension am Ortsrand war tatsächlich noch ein Zimmer frei. Lisa buchte sich dort erst mal ein.
Das Zimmer befand sich in der ersten Etage auf der Rückseite des Gebäudes, mit einem kleinen Balkon, von welchem man einen Ausblick auf die Berge hatte. Hier hinten war es schön ruhig, kaum Straßenlärm.
Lisa ließ ihre Taschen fallen und sank der Länge nach auf das frisch bezogene Bett. Erschöpft schloss sie die Augen.
Sie konnte es noch gar nicht fassen, dass sie es wirklich getan hatte. Von den ersten Fesseln ihres alten Lebens hatte sie sich losgesagt.
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