Tina Engel - Ab heute ohne mich
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Vor zwei Jahren, auf Leos vorletzter, groß angelegter Geburtstagsparty, hatte es zwischen ihnen gefunkt. Gewaltig. Von einer Sekunde auf die andere. Dabei kannten sie sich schon länger, hatten sich bis dahin immer irgendwie geheimnisvoll umschwänzelt - wie zwei Katzen, die nicht wussten, was sie voneinander zu halten hatten. Doch auf der Party dann hatten sich nicht nur ihre Blicke auf ganz seltsame Art berührt, sondern am Buffet auch ihre Hände, als sie aus Versehen im gleichen Moment zum gleichen Häppchen greifen wollten.
Ein erschrockener und zugleich faszinierter Blick in die Augen des anderen - und schon war alles gesagt.
„ Ich muss dich wiedersehen, allein“, hatte er ihr in jener Nacht leise zugeflüstert. Mit diesen Worten war die Lawine ins Rollen gebracht worden.
Wehmütig hatte Lisa später oft daran zurück gedacht.
Hin und wieder hatten sie sich heimlich in dem kleinen Wald am Stadtrand getroffen, hatten viel geredet, geträumt, gelacht. Dann waren sie ein paar Mal miteinander im Bett eines auswärtigen Hotels, einer Pension, auf der Rückbank eines Autos oder wo auch immer gelandet. Sie hatten eine kurze, wahrlich heiße Affäre ausgelebt. Bis beide nach ein paar Wochen ganz abrupt aus ihrem erotischen Traum aufwachten und einsahen, dass sie sich mit jedem Mal, das sie sich trafen, nur noch tiefer ins Chaos hineinritten. Dass sie sich damit gegenseitig nur unnötig wehtaten, da für beide zu dem Zeitpunkt feststand, dass sie sich nicht von ihren Partnern trennen konnten. Lara war damals im fünften Monat schwanger gewesen. Für Lisa ein Grund mehr, dem Baby nicht die Familie zu zerstören.
Leider war das ungeborene Wesen zwei Monate später noch in Laras Bauch aus unerklärlichen Gründen gestorben.
Oft war Lisa versucht gewesen, den Kontakt zu Ralf wieder aufzunehmen, ihm in der schweren Zeit beizustehen. Aber was wäre daraus geworden?
Sie wären wieder zusammen im Bett gelandet, alles wäre von vorn losgegangen, Gefühle wieder hoch gekocht.
Um stark zu bleiben und diese traurige Geschichte irgendwie zu überstehen, brauchte Lara ihren Freund Ralf zu jener Zeit mehr denn je an ihrer Seite.
Lisa hatte damals nur eine einzige SMS auf Ralfs Handy geschickt: „Nicht traurig sein.“
Nun stand er auf einmal wieder vor ihr. Am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen. Sie vergrub ihre Hände tief in den Jackentaschen, so sehr zitterten sie vor Aufregung. So sehr brachte er ihr Herz noch in Wallung.
Lara wurde in diesem Augenblick von einem der Jungs angesprochen. Das musste Lisa ausnutzen.
„Na, wie geht’s?“ fragte sie, so locker sie konnte. Dabei sah sie Ralf mit großen Augen an.
„ In diesem Moment – super!“ Seine Augen lachten sie an. Wie kannst du nur fragen? Wenn ich dich sehe, dann geht es mir einfach gut, dann ist die Welt in Ordnung!
Diese Zweideutigkeit seiner Antwort hatte nur Lisa herausgehört. Also hieß das, dass es ihm sonst nicht gut ging? Leider war dies nicht der richtige Ort, um das näher zu erörtern.
„ Und selbst?“ fragte er.
„ Wie immer“, antwortete sie. Es hat sich nichts geändert, ich habe dich vermisst , sagte ihm ihr Blick.
Da wandte sie sich von ihm ab und meinte zu Dennis, der etwas abseits bei ein paar anderen Leuten stand: „Habt ihr noch was zu trinken?“
Dennis wurde auf Ralf und dessen Begleiterin aufmerksam. „Aber klar doch.“ Er kam kurz zu ihnen, um Ralf und Lara zu begrüßen. Dann füllte er sämtliche Becher um sich herum. Schon stießen sie alle noch einmal an.
„ Auf dieses Wiedersehen nach so langer Zeit“, sah Lisa zu Ralf und seiner Freundin. Lara lächelte, es wirkte jedoch verkrampft. Hatte sie damals möglicherweise doch etwas mitbekommen?
Kurz suchte Lisa seinen Blick. Sein Blick sagte: Alles okay.
Laras Gespräch mit Tom, einem alten Schulkameraden, der sich zufällig gerade neben ihr am Stand aufhielt, lebte auf.
Lisa war mehr als versucht, näher an Ralf heranzutreten, um herauszufinden, ob auch sie ihn noch verwirren konnte. Doch im nächsten Moment schalt sie sich mies und hinterhältig. Schließlich war Ralf in Begleitung. Und da er und Lara immer noch ein Paar waren, schien sich bei den Beiden mit der Zeit alles wieder eingerenkt zu haben, zumindest, was Ralfs kurzzeitigen Gefühlsausbruch in Bezug auf Lisa betraf.
Und da war dann auch noch Dennis. Notgedrungen versuchte Lisa, sich im Folgenden mehr auf eine ihrer Freundinnen zu konzentrieren, und wurde prompt in ein Gespräch verwickelt. Ralf wechselte mit Dennis und dessen Leuten ein paar Worte, Lara blieb derweil an seiner Seite. Irgendwann gab sie ihrem Freund jedoch zu verstehen, dass sie weiterwollte.
Lisa horchte auf. Noch einmal trafen sich ihre Blicke. Er rief kurz: „Bis die Tage mal!“ Dann drehte er sich um und ging. An seiner Hand Lara.
Verzweifelt wünschte Lisa sich - wie schon so oft in den letzten Jahren – in diesem Moment ganz weit weg von hier. Nur schwer ertrug sie diese wieder aufkeimende, unerfüllte Sehnsucht. Ganz besonders in diesem Moment.
Nach einer Weile voller Wehmut riss sie sich zusammen und platzierte sich an Dennis’ Seite. Er nahm zwar kaum Notiz von ihr, weil er mit zwei Leuten in ein Gespräch vertieft war, doch zumindest hatte er ihre Hand in seine genommen.
Sein Chef gesellte sich an diesem Nachmittag auch noch zu ihnen.
Lisa machte drei Kreuze, als das ganze Getue endlich überstanden war und sie abends zu Hause aufs Sofa fallen konnte.
Dennis hingegen war noch mit Kumpels losgezogen. Er hatte seine Freundin zwar gefragt, ob sie mitwollte, doch danach stand ihr heute nicht mehr der Sinn.
Sie war froh, dass sie nun ihre Ruhe hatte. Sie war geschafft vom Tage und dennoch viel zu aufgewühlt.
Sie hatte Ralf wiedergesehen. Er hatte sich in den letzten beiden Jahren nicht verändert, hatte immer noch seine sportliche Figur mit den breiten Schultern, an die man sich so schön anschmiegen konnte. Seinen Schädel zierte immer noch dieser 5-Millimeter-Stoppel-Haarschnitt, der sich so weich und flauschig anfühlte, wenn man sanft darüber strich.
Mehr als ein Mal ertappte Lisa sich dabei, dass sie auf ihr Handy starrte. Nein, keine Nachricht von ihm. Keine neu erwachte Sehnsucht seinerseits. Kein „Ich muss dich sehen“.
Lisa fuhr hoch und schüttelte sich. Nein, sie durfte nicht an ihn denken! Alles, was sie sich mit Dennis aufgebaut hatte, würde wie ein Kartenhaus zusammenstürzen, wenn sie erneut schwach wurde. Noch einmal stand sie das nicht ohne Folgen durch.
Sie ging in die Küche. Dort nahm sie sich aus dem Kühlschrank eine Flasche Rotwein. Die leerte sie im Verlaufe dieses Abends, ziemlich zügig sogar – dann fiel sie wie ein Stein in ihr Bett.
Sie verschlief den halben Sonntag. Als sie wach wurde, lag Dennis neben ihr. Sie hatte nicht mal gemerkt, dass bzw. wann er heimgekommen war.
Schon bald verzog sie sich vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer, aufs Sofa. Sie aß einen Happen und zappte sich durch das Sonntags-Fernseh-Programm. Zwischendurch tauschte sie SMS mit der einen oder anderen Freundin.
Am frühen Abend gesellte sich Dennis zu ihr aufs Sofa. Doch sobald er irgendwelche Annäherungsversuche startete, wich Lisa ihm aus. Sie schob Kopfweh vor.
Leos Party
Da Dennis’ Chef ausgerechnet an diesem Abend mit seinen besten Mitarbeitern und deren Partnerinnen hatte essen gehen wollen, konnten Lisa und Dennis erst später zu Leo fahren. Lisa hatte nach dem Essen darauf bestanden, noch einmal kurz nach Hause zu fahren, damit sie aus dem Kostüm in bequemere Kleidung schlüpfen konnte. Sie tauchte in schwarze Jeans und in ein schwarzes Leder-Top, in dem ihr Dekolleté so sexy zur Geltung kam. Dennis knöpfte lediglich sein Hemd ein Stück auf und krempelte die Ärmel hoch, schon sah er gleich etwas legärer aus.
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