Elisabeth Eder - Die Wächter

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Vor vielen Jahren ließ der grausame König der Menschen, Zoltan, das friedliche Volk von Phyan verfolgen und töten. Die sogenannten Wächter zogen sich zurück und verteilten sich im Land der Menschen und Elfen, um fortan versteckt zu leben.
Der Straßendieb Kai erachtet es als einen unwichtigen, wenig gefährlichen Auftrag, ein Buch aus der Bibliothek der Hauptstadt Jamka zu stehlen. Doch plötzlich geraten die Ereignisse außer Kontrolle und er muss in die dunklen Wälder fliehen, verletzt und allein gelassen, mit der seltsamen Bitte einer Verbündeten, zum König der Elfen zu reiten.
Währenddessen wird das Dorf der Magd Lya von Räubern überfallen und sie entdeckt in ihrer Wut eine seltsame Gabe. Alleine streift sie durch die Wälder, wo sie von Wächtern gefunden wird, die ihr ihr Schicksal offenbaren. Gemeinsam macht sie sich mit ihnen auf die Suche. Es beginnt eine lange, gefährliche Reise, die sie quer durch das ganze Land führt. Das ist der erste Teil einer Trilogie – wer Spannung, Kämpfe, Magie, Freundschaft und Liebe mag, der sollte das hier unbedingt lesen!

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Er war vor den anderen wach, rüttelte ein paar kleine, schmale Kinder auf und befahl ihnen leise, Waffen zu holen. Ein paar andere, die auch wach wurden, sollten derweil bei der Bibliothek herumspionieren.

Unruhig schlich er im Haus herum, bis alle wach waren. Es wurde gegessen und getrunken, gegen Mittag kehrten die Diebe mit Waffen und den Neuigkeiten heim, Brimir hätte fünf Betrunkene aus Zorn ermordet. Die Soldaten seien hinter ihm her.

Mehrere Male besprachen sie ihren Plan, wie sie in die Bibliothek eindringen und dann weiter vorgehen sollten. Der Meister der Diebe verbrachte seinen Nachmittag damit, auf seinem Zimmer zu sitzen und die Messer zu schärfen, die er hatte.

Schließlich brach die Dämmerung herein. Die Diebe speisten mit bleichen Gesichtern, dann trugen sie sich gegenseitig Lehmmasken auf, schnappten sich Speere, Schwerter und Dolche. Kai schnallte sich einen edlen Waffengürtel mit einem Langschwert um – er hatte von Brimir gelernt, wie das Kämpfen mit der eleganten Waffe funktionierte – und steckte verschiedene Dolche hinein. Das schwarze Leder schimmerte im Licht der Laterne, die er entzündete und vor sich in die Dunkelheit hielt.

„Wir müssen leise sein“ Er blickte zu Exoton und seinen Männern, die allesamt keine Waffen außer einem Dolch trugen. Kurz hob er eine Augenbraue, beließ es aber dabei. Wenn sie ihr Leben in Gefahr bringen wollten, sollten sie. Kai hatte nichts damit zu tun, wenn sie starben. „Bereit?“

Sie nickten, ihre Augen funkelten entschlossen.

Der Meister der Diebe warf Ania einen Blick zu, die ihre Haare zusammengebunden hatte. Ein kleiner Dolch steckte in ihrem Gürtel und sie trug eine Hose, ganz untypisch für sie.

„Ich hab die Schlüssel zur Hintertür der Bibliothek, übrigens“, sagte einer der Männer wie nebenbei. Sein überhebliches Grinsen verriet ihn jedoch.

Kai nickte. Das würde ihre Arbeit erleichtern und das Knacken des Schlosses nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen. Ohne auf das selbstgefällige Grinsen zu achten, stieß er die Türe auf. „Dann los.“

Ein kalter Windzug peitschte ihm entgegen. Gähnende Dunkelheit hatte sämtliche Straßen und Gassen verschlungen. Vereinzelt brannten glühend gelbe Lichter in heruntergekommenen Häusern. Die Nachtluft roch frisch und feucht. Grillen zirpten und irgendwo bellten zwei Hunde.

Ohne zu Zögern trat Kai aus dem Haus. Er marschierte die Straße entlang, hinter ihm seine kleine Kämpfergruppe. Die Laterne leuchtete ihnen den Weg, bis sie zu einem kleineren Stadttor kamen, das in die innere Stadt führte. Da stellte Kai das kalte Eisengestell, in dem ein orangefarbenes Licht brannte und flackerte, auf eine Kiste. Er nickte zwei dünnen Jungen zu, die die besten Läufer waren.

Einer nahm die Laterne, der andere lehnte sich lässig gegen die Kisten.

Zwei Soldaten waren bei diesem Tor zur Innenstadt postiert. Gelangweilt stützten sie sich auf ihre Lanzen und betrachteten die dunklen Gassen.

Kai und die anderen versteckten sich hinter einem Haufen Kisten, wo sie regungslos warteten.

„Sieh dir die Soldaten an!“, lachte einer der Jungen.

„Die stehen nur faul herum!“

„Glaubst du können die Rennen? – Vielleicht, wenn wir ihnen sagen, dass wir fünf Geldbeutel geklaut haben?“

Ausgelassen ließ er die Münzen in seinen Taschen scheppern.

Wütend schrien die Männer hinüber: „Verschwindet, ihr ungezogenen Bastarde!“

Die Jungen lachten.

Einer bemerkte: „Vielleicht sollten wir sie damit abschießen?“

„Gute Idee.“

Sie kramten in ihren Taschen. Kai beobachtete, wie der erste Beutel flog und dem ersten Soldaten krachend im Gesicht landete. Er lief purpurrot an und brüllte wüste Schimpfwörter und Drohungen. Der zweite Sack fiel gegen den anderen und ließ ihn als fäusteschüttelndes Männchen zurück.

Der dritte Beutel traf die steinerne Wand des Tores. Das Leder platzte auf und ein klimpernder Geldregen ergoss sich über die metallenen Helme.

„Na wartet!“

Die beiden Soldaten preschten darauf los, ließen ihren Posten unbemannt zurück. Mit großen, scheppernden Schritten rannten sie den beiden Jungen hinterher, die lachend und spöttisch witzelnd davonliefen, immer so weit, dass die Soldaten noch Hoffnung hatten, sie zu erwischen. Die beiden Schergen des Königs bemerkten dabei nicht einmal die vielen anderen Kinder und Erwachsenen, die hinter den Kisten kauerten.

Als das Lachen, die Drohungen und die Laufschritte verklungen waren, richtete sich Kai auf und glitt geräuschlos wieder auf die Straße. Er trat unter dem Tor durch und fand sich auf einmal in einer anderen Welt.

Große, geordnete Häuser mit sauberen, dunkelroten Ziegeldächern reihten sich aneinander. Die Gassen waren übersichtlich gestaltet, kein Müll lag herum, keine Kisten stapelten sich. Nur hie und da gab es gelegentlich ein paar Fässer, in denen Abfall war.

Sie hielten sich eng im Schatten der Häuser, denn der Mond war auf einmal hervorgekommen und ruhte am dunkelblauen Himmel zwischen zwei Wolken, die er milchig-weiß beschien. Die steinernen Straßen waren vom silbernen Licht beschienen, die Häuser warfen lange Schatten.

Kai kannte den Weg sehr gut. Sie wanderten einige Zeit leise durch die Innenstadt, unbemerkt und still entschlossen. Den Wachen wichen sie aus – sobald sie das Geräusch der Eisenstiefel auf dem Boden hörten, huschten sie in den Schatten einer Gasse und pressten sich eng an die harten Ziegelmauern. Kälte kroch ihnen den Rücken hinauf, aber sie wagten nicht, sich zu bewegen, bis die Soldaten leise redend davongegangen waren.

Vor ihnen erstreckte sich auf einmal ein weitläufiger Platz. In der Mitte thronte ein gewaltiger Brunnen mit steinernen Nixen, die Wasserfontänen in das pokalförmige Becken spuckten. Daneben lagen die berühmtesten Gebäude Jamkas: Das vergoldete Rathaus, die tempelartige Universität, die riesige Magierschule und die prächtige Bibliothek. Im Angesicht der Bibliothek – der ganze Stolz der Hauptstadt – schrumpften die anderen Gebäude.

Mehrere Türme, die spitz in die Nacht hinaufragten, schlossen ein Dach mit vergoldeten Ziegeln ein. Viele kleine Bilder waren in den Stein geschlagen worden, von kleinen Drachen, Greifen und Zentauren bis zu den Königen der alten Zeit. Für Zoltan war allerdings die gesamte vordere Seite „reserviert“ worden. Die einstigen Bilder der Elfen und Zwerge waren verschwunden, stattdessen zeigte die Wand Zoltans Geschichte: Als Königssohn geboren, immer voller Wissensdrang in den Hallen der Bibliothek, schließlich in der großen Universität und letztendlich in der Magierschule. Sein feierlicher Einzug ins Rathaus und die Krönung, das größte Bild. Kai schluckte, während er es betrachtete. Die Augen bestanden aus pechschwarzen Opalen, die ihn selbst von seinem Standpunkt aus böse anfunkelten.

Natürlich war nicht alles von Zoltans „großartigem“ Werdegang zu sehen. Immer wieder kamen Gerüchte in der Stadt auf, er hätte sich die Dämonen zu Untertan gemacht und seinen Vater und seine Mutter im Schlaf ermordet. Doch es waren nur Gerüchte und sie kamen und gingen wie die Menschen; sie lebten auf und starben, wurden in Strudeln mitgerissen und versanken manchmal endgültig in den tiefsten Gassen.

Kai lenkte seinen Blick zurück zu seinen Leuten. „Hier entlang.“

Er führte sie nicht direkt über den Platz – das wäre zu gefährlich – sondern auf eine schmale Straße, die von hohen Häusern gesäumt war. Sie wanderten eine Weile, dann drang ein scharfer Geruch durch die Dunkelheit.

Kai stockte. Seine Hand fuhr zu seinem Schwert, als er vor sich eine kauernde Gestalt bemerkte, die bereit war zum Sprung. Hinterlistige, flammenrote Augen stierten ihn an. Das Wesen hatte einen pelzigen Körper und ein wolfsähnliches Gesicht – allerdings ragten zwei spitze Hörner aus seinem Schädel.

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