Elisabeth Eder - Die Wächter

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Vor vielen Jahren ließ der grausame König der Menschen, Zoltan, das friedliche Volk von Phyan verfolgen und töten. Die sogenannten Wächter zogen sich zurück und verteilten sich im Land der Menschen und Elfen, um fortan versteckt zu leben.
Der Straßendieb Kai erachtet es als einen unwichtigen, wenig gefährlichen Auftrag, ein Buch aus der Bibliothek der Hauptstadt Jamka zu stehlen. Doch plötzlich geraten die Ereignisse außer Kontrolle und er muss in die dunklen Wälder fliehen, verletzt und allein gelassen, mit der seltsamen Bitte einer Verbündeten, zum König der Elfen zu reiten.
Währenddessen wird das Dorf der Magd Lya von Räubern überfallen und sie entdeckt in ihrer Wut eine seltsame Gabe. Alleine streift sie durch die Wälder, wo sie von Wächtern gefunden wird, die ihr ihr Schicksal offenbaren. Gemeinsam macht sie sich mit ihnen auf die Suche. Es beginnt eine lange, gefährliche Reise, die sie quer durch das ganze Land führt. Das ist der erste Teil einer Trilogie – wer Spannung, Kämpfe, Magie, Freundschaft und Liebe mag, der sollte das hier unbedingt lesen!

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Kai schlenderte hinüber, drängte sich durch die Menschenmassen. Er trat zu dem Mann, der neben einem großen Apfelbaum stand. Auf einer kleinen Bühne stand tatsächlich ein kleines Männchen, das Kunststückchen vollführte. Allerdings erkannte Kai an den spitzen Ohren, dass es sich lediglich um einen sehr kleinen Elfen handeln musste.

Er strich unauffällig zwischen den Leuten umher, scheinbar um besser sehen zu können. Als das Männchen sich verbeugte und die Menschen Geld auf die Bühne warfen – und damit den Elfen fast erschlugen – entfernte sich der Meister der Diebe unauffällig, mit fünf Geldbeuteln mehr am Gürtel.

In der Mitte des Platzes stand ein großer, steinerner Brunnen. Kai setzte sich an dessen Rand und beobachtete das Geschehen rings um ihn, während er sich Gedanken über die neue Situation machte. Sobald sie umgezogen waren, würden sie in die Bibliothek einbrechen. Danach ging es Brimir an den Kragen – Kai spürte grimmige Vorfreude in sich aufsteigen, als er daran dachte.

Knirschende Schritte rissen ihn aus seinen Gedanken.

Vor ihm marschierten zwei Soldaten mit langen Schritten auf ihn zu.

Kai sprang auf und drehte sich um, um davonzulaufen, aber die Soldaten waren bereits zu nahe. Er wurde grob an der Schulter zurückgerissen und herumgedreht, ehe er in zwei schwarze Augen blickte, die gemein glitzerten. Der Geruch von Bier und Schweiß vermischte sich mit dem des Lederpanzers und Kai wurde beinahe übel.

„Woher hast du denn die Geldbeutel, Bursche?“, knurrte der Soldat.

Kai versuchte sich, aus seinem Griff herauszuwinden. Die Menschen wichen zurück und beobachteten interessiert das Schauspiel. Eine alte Frau krähte: „Sieh dir das an, Bodia, da werden sie gleich einen hängen!“ Getuschel wurde laut, einige Knappen johlten und klatschten.

„Sind meine! Lass mich los!“, rief der Dieb grimmig. Die Menge wurde wieder ruhig und wartete gespannt darauf, wie sich die Lage entwickeln würde.

Der zweite Soldat kam hinzu und drehte Kai die Arme auf den Rücken, sodass sie schmerzten. Stöhnend blickte er zu dem Mann vor ihm auf.

„Wo sind deine Eltern, Kleiner?“, fragte der Soldat und kniff die Augen zusammen. Die Leute deuteten nun mit den Fingern auf Kais abgerissene Kleidung. Schluckend suchten die Augen des Jungen eine Lücke oder Schwachstelle in der Menge. Aber solange er nicht von dem Soldaten loskam, waren seine Chancen gleich Null.

„Auf unserem Bauernhof, zu Hause!“ Kai wusste nicht, woher ihm dieser Geistesblitz gekommen war, aber er war dankbar dafür: „Ich habe ihre letzte Schafherde verkauft und muss ihnen das Geld bringen! Meine Mutter ist schwerkrank und mein Vater -!“

„Halt die Klappe!“, brüllte der Soldat. „Ich seh‘ doch, wenn ein dreckiger, kleiner Waisenlümmel vor mir steht! Du kommst jetzt mit auf die Wache -!“

„Kai!“

Der Ausruf ließ die verstummten Menschen auseinanderstieben. Der Soldat wandte das Gesicht ab und blickte mit hervorquellenden Augen auf den neuen Störfried. Kais Blut gefror ihm in den Adern, als er die Stimme erkannte, eine Stimme, die er oft gehört und zu fürchten gelernt hatte.

Beinahe wurde ihm Übel von dem schrecklichen Geruch des Soldaten. Die Sonne blendete auf einmal ungeheuer und von dem kühlen Windhauch war nichts mehr zu spüren. Nachdem ihm eiskalt geworden war, wallte Hitze in ihm auf, Schweiß stand ihm auf der Stirn.

Ein großer, kräftiger Mann mit kahlem Kopf und dem schwarzen Tattoo eines Vogels ging gelassen auf das Spektakel zu. Der Griff des Soldaten lockerte sich ein wenig und der, der das Verhör führte, klammerte seine Hand um den Schlagstock: „Wer bist du jetzt?!“

„Ich bin sein Vater – Oh, Kai, was hast du nur getan? Wieso machst du deinen alten Herren so unglücklich?“ Rabenkopf – so wurde er von allen genannt – kam auf Kai zu und legte ihm beide Hände auf die Schultern. Der Magen des Jungen krampfte sich zusammen. Rabenkopf war ein treuer Freund von Brimir.

„Das ist Euer Sohn?“ Der Soldat erinnerte sich daran, dass er eine Amtsperson war. „Dann lasst Euch gesagt sein, dass er ein kleiner Dieb ist! Er hat versucht, zu stehlen!“

„Das stimmt nicht“, erklärte Rabenkopf ernst. „Ich habe ein Antiquitätengeschäft und ihn mit dem Geld losgeschickt. Er sollte sich diese zerrissene Kleidung anziehen, damit niemand auf ihn aufmerksam wird. Er hat viel Geld bei sich, wisst Ihr?“

„Er hat uns vorhin angelogen!“, meinte der Mann mit zusammengekniffenen Augen.

„Oh, Junge … was hast du nur getan?“, fragte Rabenkopf mit täuschend echtem verzweifeltem Blick.

„Lass ihn los“, wies der Soldat seinen Begleiter an. Der tat das. Kai rieb sich die schmerzenden Schultern und ehe er einige Schritte von Rabenkopf wegtreten konnte, legte dieser eine starke Hand um seine Schulter: „Komm, Sohn, gehen wir.“

„Augenblick!“ Der Soldat zog seinen Schlagstock und deutete damit auf Kai: „Ist das dein Vater?“

Was blieb ihm anderes übrig als zu bejahen? Die gaffende Menge hatte erneut zu Tuscheln begonnen.

„Ja, Sir.“

„Dann geht“, schnauzte der Soldat. „Mit solchen lächerlichen Dingen verschwenden wir hier unsere Zeit!“

„Danke“ Rabenkopf machte eine übertriebene Verbeugung und sie drehten sich um. Der Mann nahm kein einziges Mal die Hand von Kais Schulter, als sie durch die Menschenmenge schritten. Die Leute musterten die beiden noch neugierig, dann setzten wieder die üblichen Gespräche, Feilschungen und der neueste Tratsch ein, während die Soldaten ihre Runden fortsetzten. Nur die alte Frau von vorhin blickte missmutig drein und verzog ihren faltigen Mund. Offensichtlich war ihr das Ganze zu unblutig abgelaufen.

„Da hab ich dir nochmal den Arsch gerettet, hm?“

Rabenkopf lachte leise.

Kai wand sich unruhig, aber der Griff des Riesen verstärkte sich dadurch nur noch mehr. Sie steuerten rasch von der Hauptstraße ab und kamen in eine kleine Nebenstraße, die kaum belebt war. Kai bekam von all dem nichts mit. Er roch lediglich den Urin, die Müllhaufen und das nasse Holz.

„Wohin bringst du mich?“

„Wirst du schon noch sehen“, knurrte Rabenkopf, dessen falsche Freundlichkeit endgültig abgefallen war. Kai biss sich auf die Lippe. „Wage es ja nicht, zu fliehen. Du weißt, dass es nicht gut ausgeht. Für dich.“

Jahrelange, schmerzhafte Erfahrungen hatten dem Jungen immer wieder deutlich gemacht, wie richtig Rabenkopf mit diesen Drohungen lag. Angst wallte in ihm auf und er senkte kaum merklich den Kopf.

Die abgerissenen Häuser, bei denen sie sich befanden, stapelten sich hoch in den Himmel, sodass die Gasse im Dämmerlicht lag. Nicht einmal mehr die Ratten huschten aus den dunklen Ecken davon und der Gestank war so bestialisch, dass Kai befürchtete, demnächst über eine Leiche zu stolpern.

Plötzlich blieb Rabenkopf stehen und einen Moment später wurde Kai an der Brust von einer starken Hand an die Mauer gepresst.

Die kalten Augen seines Gegenübers musterten ihn misstrauisch: „Ich weiß nicht, wo ihr kleinen Bastarde euch versteckt, aber Brimir hat’s herausgefunden. Er will, dass du am Abend zu ihm kommst.“ Der Junge rollte mit den Augen und erwiderte den Blick des Mannes trotzig.

Rabenkopf gab ihm eine gepfefferte Ohrfeige, die Kai beinahe den Boden unter den Füßen wegzog. „Du sollst erscheinen, Kleiner.“

„Hab ich schon gehört“, fauchte Kai, aber seine Stimme zitterte leicht und seine Wange pochte unerträglich.

Ein dreckiges Grinsen zierte Rabenkopfs Gesicht. „Du wirst doch nicht etwa Angst haben?“

Er hob die Hand und schlug dem Jungen kräftig ins Gesicht. Kai biss sich auf die Lippen vor Schmerz, aber kein Laut drang aus seinem Mund.

„Die Tatsache, dass ich dich gefunden habe, ändert einiges an den Umständen, findest du nicht?“ Rabenkopf schlug Kai mit eisenharter Faust auf die Wange. „Ich hab dich was gefragt!“

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