Elisabeth Eder - Die Wächter

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Vor vielen Jahren ließ der grausame König der Menschen, Zoltan, das friedliche Volk von Phyan verfolgen und töten. Die sogenannten Wächter zogen sich zurück und verteilten sich im Land der Menschen und Elfen, um fortan versteckt zu leben.
Der Straßendieb Kai erachtet es als einen unwichtigen, wenig gefährlichen Auftrag, ein Buch aus der Bibliothek der Hauptstadt Jamka zu stehlen. Doch plötzlich geraten die Ereignisse außer Kontrolle und er muss in die dunklen Wälder fliehen, verletzt und allein gelassen, mit der seltsamen Bitte einer Verbündeten, zum König der Elfen zu reiten.
Währenddessen wird das Dorf der Magd Lya von Räubern überfallen und sie entdeckt in ihrer Wut eine seltsame Gabe. Alleine streift sie durch die Wälder, wo sie von Wächtern gefunden wird, die ihr ihr Schicksal offenbaren. Gemeinsam macht sie sich mit ihnen auf die Suche. Es beginnt eine lange, gefährliche Reise, die sie quer durch das ganze Land führt. Das ist der erste Teil einer Trilogie – wer Spannung, Kämpfe, Magie, Freundschaft und Liebe mag, der sollte das hier unbedingt lesen!

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„Verstreute Stämme?“ Kai hob eine Augenbraue. Das schien alles ein schlechter Witz zu sein.

„Früher lebten auf Phyan kleine Stämme, die die Wächter genannt wurden“, erklärte Exoton auf einmal. „Sie wachten über den Frieden zwischen Menschen, Zwergen und Elfen. Allerdings wurden sie seit diesem Krieg gejagt und das schon über Jahre hinweg. Es besteht kaum noch Kontakt zwischen den Einzelnen, die verstreut auf der ganzen bekannten Welt leben. Viele sind bereits tot. Wir wollen unser Volk wieder vereinen.“

Wohl doch kein Witz. Diese Leute meinten es todernst.

„Ihr hasst Zoltan“, stellte Kai ruhig fest und steckte das Messer zurück, als Exoton vage nickte.

Er überlegte. Diese Männer waren kräftig und entschlossen. Er musterte sie der Reihe nach. Vielleicht ließ sich mit ihnen etwas anfangen. Ein Leuchten trat für kurze Zeit in seine Augen: „Wir Diebe werden euch helfen. Aber nur unter einer Bedingung.“

„Wie lautet sie?“, fragte Exoton und verschränkte seine kräftigen Arme vor der Brust.

Kai lächelte. „Ich muss jemanden loswerden. Aus der Stadt schaffen. Sein Name ist Brimir.“

Einer der Männer lachte bellend: „Das dürfte zu machen sein, was, Exo?“

Der Anführer nickte. Das Flackern der Kerze tauchte die Hälfe seines Gesichts in einen dunklen Schatten, der seine Züge wölfisch aussehen ließ. Ania fixierte den Dieb mit ihren Augen und kniff leicht die Brauen zusammen. Noch immer war sie neugierig, wer Brimir war und was er mit Kai zu schaffen gehabt hatte.

„Ihr könnt hier schlafen. Macht es euch bequem“ Mit einer ausladenden Geste deutete Kai auf die Matten im Raum ringsum. Erneut krachte der Donner draußen und das Heulen des Windes wurde stärker. Es dröhnte in den Ohren der Versammelten und ließ Kais feine Nackenhaare zu Berge stehen.

Sein Blick glitt fragend zu Ania: „Du kommst auch von Phyan?“

Sie nickte vorsichtig. „Meine Eltern stammten von dort. Sie kannten Exoton und seine Männer.“

Kai starrte sie mit einer hochgezogenen Augenbraue an, die wie der Flügelschlag eines Vogels wirkte. Als ihm klar wurde, dass er keine Antwort von ihr bekommen würde, wanderte sein Blick zu der schmalen Treppe, die in den Keller führte. Der sanfte Geruch von Wein stieg hinauf: „Bedient euch, Freunde . Ania kann euch das Essen zeigen. Nehmt so viel ihr wollt, ihr müsst hungrig sein. Morgen erklärt ihr mir und meinen Dieben, wie der Plan aussieht.“ Aufrecht ging der König der Diebe über die Stiegen hinaus in das heulende Unwetter. Regen peitschte ihm ins Gesicht, ein Blitz zuckte vom Himmel, der tobende Wind rüttelte an seiner Kleidung. Kai fuhr zusammen und blinzelte, doch die Sekunden des Erleuchtens der Umgebung waren vorbei, endgültig weggewischt und es blieb nur prasselnde, nasse Dunkelheit zurück. Trotzdem war er sich sicher, dass er gerade in rauchiger Gestalt das Gesicht einer Raubkatze vor sich gesehen hatte. In dem Moment ging unten ein Ruck durch die Herzen der Versammelten. Ania hielt mitten in der Bewegung inne. Das Fackellicht beleuchtete Berge von Gemüse, Früchten, Broten und Wurststücken, Bier- und Weinfässer standen in einer staubigen Ecke. Flammen knisterten und fraßen sich die Fackeln entlang, das köstliche Essen duftete und ließ die Mägen der Männer knurrten, aber darauf achteten sie im Moment nicht. „Es ist so weit“, sagte Exoton und seine Stimme zitterte vor Ehrfurcht. „Die Neuen wurden auserwählt.“ Ania schluckte und ihr Blick wanderte kaum merklich nach oben. Kai musste es auch gespürt haben. Nicht umsonst bewachte sie ihn ihr ganzes Leben lang, sie wusste, dass er einer von ihnen war. „Nehmt euch“, wies sie die Männer leise an. „Es gibt genug für alle.“

Die Sonne war noch nicht am Horizont erschienen, da kamen Kais Diebe aus den gräulichen, trüben Schatten der Häuser. Sie wirkten müde und nervös, aber sie waren am Leben. Er ließ sie hinein. Stumm setzten sie sich, warfen seinen neuen Gästen misstrauische Blicke zu, beließen es aber dabei.

Ania kam noch einmal zu ihm: „Danke, dass du hilfst.“

„Kein Thema“, antwortete er mit dem Rücken zu ihr. Er schloss die Tür hinter dem letzten Ankömmling und drehte sich dann um. Die Männer saßen auf den Tischen und versuchten ihr Missfallen über die neuen Verbündeten zu verbergen. Kais Diebe – mit zerrissener Kleidung, einigen Wunden und schmutzigen Gesichtern – hockten am Boden und spielten unruhig mit ihren Messern.

„Wer von euch ist Brimir begegnet?“, fragte Kai und musterte jeden Einzelnen.

Einige senkten die Köpfe und mieden seinen Blick. Durch die Dunkelheit konnte Kai gestochen scharf erkennen, wie sich einer seiner Diebe unruhig wand und dann aufstand: „Ich.“

Kai musterte ihn forschend. Mehrere Blutergüsse waren im Gesicht des Jungen zu sehen und er wirkte unnatürlich blass.

„Er … er …“ Der Kleinere schluckte und fummelte an seinem Hemd herum, dass nur noch aus Fetzen bestand. „Er hat eine Botschaft für dich … Du sollst dich heute Abend bei der Kneipe Zum goldenen Dolch einfinden, sonst tötet er dich. Er – er … weiß, dass das Quartier hier ist.“ Kai verspannte sich. Er spürte, wie ihm seine Gesichtszüge kurz entglitten. Seine Hand klammerte sich um das lange Messer in seinem Gürtel und er kämpfte darum, wieder die Fassung zu gewinnen. Schließlich räusperte er sich. „Dann müssen wir umsiedeln. Einige von euch werden heute den Tag damit verbringen, neue Häuser auszukundschaften. Darro, Iralia – Exoton und seine Männer wollen in die Bibliothek einbrechen. Im Gegenzug helfen sie uns, Brimir loszuwerden. Ihr spioniert die Wachzeiten dort aus und seht nach, wann sie geöffnet ist, klar? Nächsten Abend brechen wir ein.“ Die Diebe nickten und warfen den Männern im Raum neugierige Blicke zu. Exoton starrte Kai an. „Brimir also wieder. Wegen einem Mann verlasst ihr euer Quartier und verschiebt unseren Auftrag?“ Er versuchte nicht einmal, sein Missfallen zu verbergen. Die Jugendlichen hoben ihre schmutzigen, ausgemergelten Gesichter und blickten gespannt von einem zum anderen. Kai blieb unerschütterlich wie ein Fels: „Er ist gefährlich und nebenbei bemerkt kann die Bibliothek auch warten. Wir werden bald ein Quartier gefunden haben, höchstens in ein paar Stunden. Es gibt hier viele leerstehende Häuser.“ „Dann hoffen wir, dass du dein Wort hältst“, sagte Exoton mit zusammengezogenen Brauen und lehnte sich gegen die hölzerne Wand. Sein Auftrag war ihm wichtiger als die Angst der Diebe, die in seinen Augen nur Kinder waren, vor einem Mann. Kai unterdrückte den bitteren, aufbrausenden Ärger in seiner Magengegend, lächelte schmallippig und kalt: „Verlasst Euch drauf!“ Ein jäher Windstoß fuhr durch den Raum. Kai blickte zu dem Fenster und betrachtete die Straße. Goldenes Sonnenlicht kämpfte sich durch die Dunkelheit. Er lächelte breiter und sog den Geruch des Morgens ein, dann warf er einen Blick in die Runde und befahl: „Dann lasst uns nicht warten! Schwärmt aus und sucht ein Quartier. Ania, du und deine Freunde, ihr könnt euch nützlich machen und die Hausvorräte in Kisten packen. Lasst euch nicht von Brimir erwischen.“ Mit diesen Worten wandte er sich wieder ab. „Wo gehst du hin?“, fragte Ania fordernd. Kai packte den Drehknauf der Tür und riss sie auf. Kühler Wind blies ihm ins Gesicht. „Ich suche Brimir.“

Natürlich tat er es nicht. Nie wieder würde er auch nur in die Nähe dieses Mannes kommen.

Kai marschierte durch schlammige Straßen und an Häusern vorbei, die an einigen Stellen zerstört und verkohlt waren. Die Blitze hatten reife Arbeit geleistet.

Der junge Dieb ging auf den Hauptplatz, wo die Händler ihre Waren bereits anpriesen und sich mehrere Leute drängten. Tiere brüllten und schnaubten, der Duft von Gewürzen, Fleisch und frisch gebackenem Brot hing in der Luft, bunt schillernde Gewänder wurden angeboten und glänzende Waffen lehnten an den Ständen. Funkelnde Edelsteine lagen in Kisten, Töpfe stapelten sich neben einem Geschäft und überall standen Menschen. Eine Gruppe von Künstlern vollführte gewagte Kunststücke auf Bällen oder auf Seilen, die sich zwischen Pfählen spannten, ein Dichter trug eines seiner Werke vor und eine Traube von jungen Mädchen hatte sich um einen Troubadour geschart. Irgendwo pries ein Händler den „kleinsten Mann der Welt“ an. Das Schnattern der Menge und das Schnauben und Brüllen der Tiere dröhnte laut an seinen empfindlichen Ohren, die weitaus besser hörten als die der gewöhnlichen Menschen.

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