Nadja Christin - Natascha

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Natascha, das böse Blut:
Als das Schicksal in Vampirgestalt droht, ihre alte Welt zu zerstören, handelt Natascha. Eine Entscheidung über Leben, Sterben und … Tod.
Natascha, das reine Blut:
Licht und Schatten bedrohen das Gleichgewicht der Erde. Die Welt soll überleben, daher muss Natascha … sterben.
Natascha, das wilde Blut:
Es geschieht etwas seltsames in der Vergangenheit. Natascha begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach Blut, Erlösung und dem Dreieck des Todes. Aber am Ende kann es nur einen Sieger geben … und das sind nicht die Menschen.

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Ein herrlicher Duft wehte zu mir hoch, betäubte meine Sinne, ließ mein inneres Monster jaulen und vor Gier laut schreien.

Mit der Hand bog ich ihren Kopf langsam nach hinten, nur so viel, dass ihr Hals in all seiner Schönheit vor mir entblößt lag. Unter der zarten Haut sah ich das Blut in ihren Adern pulsieren, es rauschte schneller, als ich es je für möglich hielt. Das war der schönste Anblick, den es für mich gab.

Langsam bewegte ich meinen Mund in Richtung ihres Halses.

In meinen Armen fing sie an, hektischer zu strampeln. Aber mit eisernem Griff hielt ich sie fest. Meine Beute war mir sicher, sie kam nicht mehr weg.

Weit öffnete ich meinen Mund und stellte mir schon vor, wie sie schmeckte, wie ihr heißes Blut durch meine Kehle lief und augenblicklich das Feuer in mir löschte.

Ich schlug ihr meine spitzen Zähne in den Hals.

Sie versteifte sich in meinem Arm.

Sofort schoss ein Strom von warmem, köstlichem Lebenssaft aus dem Mädchen. Meine Lippen umschlossen die Bisswunde und ich saugte das warme Blut in mich hinein.

Es spülte die Wüstenlandschaft in meiner Kehle fort und löschte das Feuer in meinem Innersten.

Sie schmeckte einfach köstlich.

Ich löste mich erst wieder von ihrem Hals, als sie fast leer war.

Ein letztes Mal schluckte ich, dann fuhr ich mit meiner Zunge über die zwei Einstichstellen an ihrem Hals, die meine Eckzähne hinterlassen hatten.

Sofort verschlossen sich die Wunden und ihre Haut sah so aus wie vorher. Rein, weiß und makellos.

Ich ließ sie einfach fallen.

Schwer plumpste sie auf den schmutzigen Boden.

Sie war jetzt nur noch eine leere Hülle für mich.

Ihr Duft, ihr ganz spezieller Geruch war verschwunden.

Ein bisschen hing er noch in der Luft, umgab mich, umkreiste und umschmeichelte mich. Aber ich hatte genug von ihr aufgesogen, ihre Überreste interessierten mich nicht mehr.

Ich lehnte meinen Kopf an die Wand und schloss die Augen. Ein lang gezogenes Stöhnen entglitt meiner Kehle.

Ich spürte deutlich, wie meine Zähne schrumpften, wie sie zu ihrer normalen Größe zurückkehrten.

Langsam öffnete ich die Augen, nun waren sie wieder braun, mit kleinen gelben Pünktchen, die wie Goldflitter aussahen.

Ein paar Stunden später stand ich auf der Brücke, die sich elegant über den Fluss spannte. Sie verband die rechte mit der linken Hälfte unserer Stadt.

Zyniker behaupteten, sie würde die arme mit der reichen Seite koppeln und ich war geneigt, ihnen zuzustimmen. Tatsächlich wurden auf der rechten Seite, also östlich, viel mehr schäbige Hochhäuser gebaut, als im westlichen Teil. In dem sich fast alle Geschäfte, Schulen und sonstige interessante Sehenswürdigkeiten, befanden.

Ich stand schon häufig mitten auf der Brücke und starrte in das dunkle, rauschende Wasser unter mir.

Es war heute Nacht nicht meine Aufgabe gewesen, der Blonden aufzulauern und sie zu töten. Mein eigentlicher Auftrag bestand in der Vernichtung eines Kinderschänders. Blondie kam mir nur dazwischen, sie war sozusagen, ein kleiner Unfall, ein klitzekleines Versehen.

Der vereinbarte Zeitpunkt zur Tötung des Kindermörders war längst verstrichen, meine Chance vertan.

Tief in mir drin regte sich etwas, das man vielleicht als schlechtes Gewissen bezeichnen konnte. Schuldgefühle darüber, dass in naher Zukunft erneut ein Kind den Tod finden würde. Indirekt wäre ich mit schuldig, da ich den Verbrecher laufen ließ.

Mitten in meine Überlegungen hinein, schlug plötzlich eine Hand, schwer auf meine Schulter. Ich zuckte erschreckt zusammen, entspannte mich aber sofort wieder, da ich wusste, es konnte nur einen geben, der mich und meine Lieblingsplätze genau kannte.

Es war Frank.

»Es ist schon spät, Frank«, murmelte ich, »was führt dich hier her?«

Ich lehnte meine Arme auf das eiserne Geländer der Brücke und starrte demonstrativ hinunter auf den dunklen Fluss und die um sich wirbelnden Strudel.

Er lachte kurz trocken. »Du meinst wohl, es ist bereits früh, Tascha.« Mit seinem Finger zeigte er knapp an meiner Nase vorbei in Richtung Osten. Ob ich wollte, oder nicht, ich folgte, mit den Augen, seinem ausgestreckten Finger.

Dort ging gerade zwischen den Hochhäusern die Sonne auf. Der Himmel wurde schon heller und die Wolkenkratzer hoben sich deutlich gegen das hellorange Firmament ab.

»Gleich geht die Sonne auf«, flüsterte Frank mit einer brüchigen Stimme. »Ein neuer Tag beginnt, Tascha. In deinem und auch in meinem Dasein.«

Ich erwiderte nichts, mir fiel keine Antwort ein, so starrte ich einfach wieder in die Fluten unter uns.

Frank lehnte sich in der gleichen Stellung gegen das Brückengeländer und blickte ebenfalls über den Fluss, auf dem sich der Sonnenaufgang glitzernd wiederspiegelte.

Seine Stimme zerriss die Stille.

»Warst du … jagen?«

Mir entging die kleine Kunstpause nicht. Ich warf ihm einen kalten Blick zu.

»Nein. Mir kam etwas dazwischen.«

Frank hob eine Augenbraue. »Dazwischen?«, fragte er ungläubig.

»Ja«, ich lachte kurz, »etwas Blondes.«

Sein Blick durchbohrte mich, ich sah erneut auf das dunkle Wasser, es hatte etwas Beruhigendes an sich.

»Tascha, wir alle haben schwache Momente, aber du …«

Ich wusste bereits, was er sagen wollte, noch bevor er es aussprach.

»Aber du … bestehst nur aus schwachen Momenten. Du musst dein Verlangen zügeln, du musst dich einfach dazu zwingen, so geht das nicht weiter.«

Er tippte mir mit dem Finger gegen die Schulter und ich sah zu ihm auf.

»Irgendwann, musst du die Konsequenzen für deine Taten tragen. Dann kann ich dir nicht mehr helfen. Ich werde ihnen recht geben und einen Schritt beiseitetreten um sie durchzulassen.« Seine Stimme war leise und eindringlich.

Er blickte über mich hinweg und fixierte irgendeinen Punkt am Horizont.

Es verfehlte seine Wirkung nicht. Ein leichtes Kribbeln stellte sich ein, es begann am Rücken und zog sich, in rasender Geschwindigkeit, über den Rest meines Körpers fort.

Er sah mir in die Augen.

»So ist es brav, mein Mädchen«, er lächelte selbstgefällig, »du solltest auch ein bisschen Angst haben.«

Ich hasste ihn dafür und mich noch viel mehr.

Vor allem aber verabscheute ich die Angst. Sie war schlecht, sie lähmte einen. Angst ließ einen nicht mehr richtig reagieren.

Ich fragte mich, ob er meinen Hass wohl auch so gut roch, wie meine Angst.

Das war aber anscheinend nicht der Fall.

Er beugte sich nach vorne und küsste mich sachte auf die Stirn. Abermals durchzuckte es mich wie ein Blitz und das Kribbeln stellte sich augenblicklich erneut ein. Es hatte nichts Angenehmes an sich, das war der reine Selbsterhaltungstrieb.

Abrupt drehte Frank sich um, er wollte scheinbar gehen, der Kloß in meinem Hals, begann sich langsam zu lösen, die Angst, die mein Herz schmerzhaft zusammen presste, ließ ein wenig lockerer.

Die Hände, vergraben in seiner leichten Jacke, entfernte er sich zwei Schritte, dann blieb er stehen.

Sofort drohte der Kloß meinen Hals zu sprengen und die kalte Hand mein Herz zu zerquetschen.

Frank machte sich nicht die Mühe sich umzudrehen.

»Denk an meine Worte, ich habe dich gewarnt.«

Zu keiner Antwort fähig, konnte ich nur stumm nicken. Das genügte ihm scheinbar und er schlenderte über die Brücke, in Richtung der reichen Seite.

Mit einem zittrigen Seufzer fiel auch die Furcht von mir ab, was blieb, war nur Wut und Hass, auf ihn und mich selbst.

Darauf, dass ich mich nicht beherrschen konnte und das ich mich damals dem Clan anschloss. Wenn ich das nicht getan hätte, wäre ich jetzt ein freier Vampir, ich könnte tun und lassen was immer ich wollte. Niemandem müsste ich Rechenschaft ablegen, keiner würde mich fortwährend ausfragen.

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