Nadja Christin - Natascha

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Natascha, das böse Blut:
Als das Schicksal in Vampirgestalt droht, ihre alte Welt zu zerstören, handelt Natascha. Eine Entscheidung über Leben, Sterben und … Tod.
Natascha, das reine Blut:
Licht und Schatten bedrohen das Gleichgewicht der Erde. Die Welt soll überleben, daher muss Natascha … sterben.
Natascha, das wilde Blut:
Es geschieht etwas seltsames in der Vergangenheit. Natascha begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach Blut, Erlösung und dem Dreieck des Todes. Aber am Ende kann es nur einen Sieger geben … und das sind nicht die Menschen.

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Ich sehe Zähne blitzen, lang und spitz.

Keinerlei Furcht ist in mir, nur ein unheimliches, aber zugleich tröstliches Gefühl, und das Wissen darüber, dass ich gleich erlöst bin.

Ich werde meinen Frieden finden.

Ich schließe die Augen und erwarte den Schmerz.

Erwarte, dass Justin mich beißt.

Sein Kopf schnellt nach vorne, und er schlägt mir seine Zähne in den Hals.

Gegenwart:

Erschrocken reiße ich die Augen auf und schnappe ein paar Mal gierig nach Luft.

Trotz meiner ausgebreiteten Arme, muss ich mich anstrengen, damit ich das Gleichgewicht nicht verliere.

Ich stehe hoch über dem Boden, fünfzehn Meter mindestens, auf den Überresten unserer Stadtmauer. Am höchsten Punkt, der es mir ermöglicht, meine Füße dicht nebeneinander zu stellen, auf den äußersten Zinnen.

Hier oben ist mein Lieblingsplatz, hier kann ich ungestört nachdenken und meine Gedanken und Erinnerungen kreisen lassen.

Was mich eben so erschrocken auffahren ließ, war aber weder eine Erinnerung, noch ein Traum. Letzteres ganz bestimmt nicht, da ich nicht schlafen kann, also kann ich auch nicht träumen.

Aber es war ein Gemisch aus Erinnerungen, Geschehnisse aus vergangenen Zeiten, gepaart mit … Ja, mit was genau.

Mit Wunschdenken?

Aber ich will eigentlich nicht sterben.

Selbst die Wahrheiten, die diese … nennen wir es mal Vision, beinhaltete, schmerzen sehr.

Mehr, als ich je zugeben würde, viel mehr, als ich es mir selbst eingestehen würde.

Warum nur sollte Justin mich beißen oder töten, wollen?

Gut, er hasst mich. Aber ist das schon Grund genug?

Wenn jeder jeden umbringen würde, nur weil er ihn hasst, dann ist die Welt bald sehr arm an Menschen und anderen Geschöpfen.

Er ist völlig verrückt, auch ein Grund, aber kein sehr guter.

Wie wäre es damit:

Ich habe ihn in einen Vampir verwandelt. (Schon besser!)

Ohne seine Erlaubnis. (Oh la, la!)

Im Schnellverfahren. (Jetzt kommen wir der Sache schon näher!)

Ich habe versucht ihn zu töten. (Es wird wärmer!)

Mehrmals. (Und da wunderst du dich?)

Ich habe dazu beigetragen, dass er vom hohen Rat der Vampire festgenommen wurde. (Noch wärmer)

Seine Verurteilung steht kurz bevor, ich denke das Urteil wird seinen sofortigen Tod nach sich ziehen. (Finger verbrannt!)

Aber, er ist verrückt, völlig wahnsinnig. (Hm.)

Das ist teilweise meine Schuld. (So, so.)

Und ich … (ja?)

Ich habe ihn geliebt …

Früher.

Damals, als der Wahnsinn noch nicht von ihm Besitz ergriffen hat.

Vor langer Zeit.

Vor unendlich langer Zeit.

So kommt es mir jedenfalls vor, in Wahrheit liegen gerade mal zwei lausige Jahre dazwischen, die es allerdings in sich hatten.

Frank, mein Mentor und … nun ja, so etwas wie mein Vater, hat mich damals in einen Vampir verwandelt und in den Clan eingeführt.

Die Vampire des Clans, Thomas, Elisabeth und die arrogante Jeanie. Es waren noch einige mehr, aber an sie habe ich nur eine verschwommene Erinnerung.

Dann war, und ist, natürlich noch Josh. Mein bester Freund Josh. Egal, was ich noch tun werde, oder in der Vergangenheit bereits getan habe, immer wird Josh zu mir halten.

Ansgar, mein geliebter Vampir, vom alten Schlag. Uns verbindet mehr, als nur die Augen der engen Verbundenheit.

Es ist Liebe.

Wahre Liebe, bist über den Tod hinaus. Eine Zuneigung, die niemals enden wird, egal, was geschieht.

Ich sehe sie alle ganz deutlich vor mir, als stünden Freund und Feind gemeinsam mit mir, hoch über dem Boden, auf der Ruine der alten Stadtmauer.

Ich lächle ihnen zu, sie lächeln zurück.

Dann zerfällt das Bild, zerfließt, wie ein Aquarell, über das ein Unhold Wasser schüttete.

Ein Gesicht umkreist die verlaufenden Farben, sein Gesicht.

Auch er grinst mich an, aber es ist nicht ehrlich, ich erkenne so etwas, es erreicht seine Augen nicht.

Diese Augen, die tiefen Brunnen, die einen hinab ziehen wollen, in ihre grausamen, dunklen Tiefen. Dort unten, wo der Wahnsinn herrscht, wo nur Kälte ist.

Keine Liebe, keine Freundschaft, keine Hoffnung, nur Grausamkeiten, Feuer und Tod erwarten einen dort unten.

Die Hölle, die auf uns alle sehnsüchtig wartet, könnte nicht schlimmer sein.

Dabei war er nicht immer so. Auch er war einst ein Mensch. Ein Junge, von fünfundzwanzig Jahren, mit braunen, verwuschelten Haaren und einem schlaksigen Körper. Seine braunen Augen blickten, als ich ihn das erste Mal traf, hektisch und ängstlich um sich. Kein Wunder, wer ist schon gerne alleine mit sieben Blutsaugern in einem Raum.

Ich befand mich nur dort, um meinen nächsten Auftrag von Frank entgegen zu nehmen. Natürlich verdonnerte er mich sogleich dazu, Justin unter meine Fittiche zu nehmen, um ihn in unsere Welt einzuführen.

Mich… ausgerechnet!

Wie wäre nur alles gekommen, wenn Frank, statt meiner, Jeanie oder Thomas damit beauftragt hätte?

Aber es war nicht nur Franks ausdrücklicher Wunsch, sondern es gehörte auch noch zu seinem hinterhältigen, blutigen Plan.

Womit beginnt nun meine Geschichte?

Mit meinem ersten Atemzug von Justins Geruch?

Mit meiner Jagd auf die hübsche Blondine, die erst ein paar Stunden zurück lag?

Mit meinem Treffen mit Frank? In dessen Verlauf er mich, wie üblich, maßregelte?

Nein, ich habe noch so viel Zeit, dass ich abschweifen kann. In ein Jahrhundert, in dem es weder mich als Mensch, noch als Geschöpf der Nacht gab.

In eine überaus dunkle Zeit.

Hexenverbrennungen völlig normal, Ketzerei, Zauberei, Drachen, Helden, Tod und Teufel, alles war möglich, alles war denkbar.

Die Menschen glaubten an diese Dinge. Sie waren noch nicht so aufgeklärt und abgebrüht wie heute.

Schließlich war es das 18. Jahrhundert.

Sie glaubten … Vielleicht auch, weil einige von ihnen

wussten .

Damals berief der hohe Rat der Vampire eine Versammlung ein, um mit Ihresgleichen das weitere Zusammenleben zwischen Vampiren und Menschen zu erörtern.

Es war einfach klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Die Vampire schlachteten wahllos Menschen ab, es würde früher oder später auffallen.

Während verschiedener Kriege, Revolutionen oder sonstigen, von den Menschen angezettelten Massenvernichtungen, hatten die Blutsauger leichtes Spiel. Die Toten fielen nicht sonderlich auf. Aber in Friedenszeiten, wurde es immer schwieriger für die Vampire an frisches Blut zu kommen, ohne die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen.

Es wurde beschlossen, dass mehrere sogenannte Clans der Vampire in verschiedene Gegenden entsendet wurden, um für Ordnung zu sorgen. Sie sollten die Städte und umliegende Dörfer besetzen. Nur der Ausschuss sollte dran glauben, nur die Verbrecher und Taugenichtse. Im 18. Jahrhundert gab es davon noch mehr als genug, vielmehr, als heutzutage.

Keine Unschuldigen sollten mehr von den Vampiren angefallen werden. So wurde der Vertrag beschlossen. Der Packt besiegelt, wahrscheinlich mit Blut.

Aber man kann sich vorstellen, dass ein Haufen blutgieriger Vampire nicht so schnell ihr einfaches und überaus leichtes Leben änderten. Wenn auch alle dem Vertrag zustimmten.

Der hohe Rat sah ein, dass es einer Kontrolle bedarf.

Selbst wollten sie nicht in Erscheinung treten, um für die Durchsetzung ihres Vertrages zu sorgen.

Aber wer kann einem Haufen blutrünstiger, mordlüsterner und vor allem sturer Vampire als Aufpasser gegenübergestellt werden?

Man beschloss den Clans noch schlimmere Vampire vor die Nase, oder besser, vor die Reißzähne zu setzen.

So entstand die Superioritas , die Obrigkeit .

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