György Szitas - Samo

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Das siebte, nachchristliche Jahrhundert: Eine Zeit des Umbruchs, des Neubeginns!
Das (West-)römische Reich existiert schon lange nicht mehr.
Die Hunnen existieren nicht mehr als eigenes Volk, an ihre Stelle sind die Awaren getreten.
Die Reiche der Ostgoten und Gepiden existieren nicht mehr.
Die Reiche der Byzantiner (Ostrom) und der Merowinger (Franken) haben ihre schwersten Krisen hinter sich gebracht. (Herrschaft des Phokas / Merowingischer Bruderkrieg)
Die sogenannten «Alpenslawen» gründen mit Karantanien (heute Kärnten, Steiermark und Niederösterreich) ein eigenes Reich.
Auf der arabischen Halbinsel wird der Islam gegründet.
Was aber geschah im Bereich des heutigen Bayerischen Waldes, des Böhmer Waldes, den Karpaten und der pannonischen Tiefebene.
Hier tritt – wie aus dem Nichts – ein «fränkischer Kaufmann namens Samo» auf, der die westslawischen Stämme vereinigt und gegen ihre «Herren» die Awaren führt.
Der vorliegende Roman taucht in diese Zeit ein und verbindet überlieferte, historische Begebenheiten miteinander. Ergänzt um fiktive Ereignisse und Handlungen erzählt der Roman von Samo, einem Mann, der erst durch die Geschehnisse um ihn herum, zu der historischen Gestalt wurde, die er letztlich war.

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„Mit Euch auch – ich hoffe, dass Ihr einen Weg findet, auf dem Ihr glücklich werden könnt. Benno lasst Euch nicht erwischen und grüße Burgiswintha und Deine Kinder von mir. Wahrscheinlich werden wir drei uns nie mehr wiedersehen, aber ich danke Euch für alles!“ Verabschiedete sich Samo von seiner „Fast-Braut“, deren Mutter und seinem besten Freund aus alten Tagen.

„Ich werde für Dich beten, damit Du Deine Liebe wiederfindest“, flüsterte Hildegunde noch, aber da war Samo schon zwischen den Bäumen verschwunden. Sein Weg war ein anderer, als der ihrige und Hildegunde bedauerte seinen Abschied – sie wäre gerne mit ihm zusammengeblieben.

+++

Samo stieg den Berg hinab und bestieg den vordersten Kahn, seine Männer waren vollständig anwesend und so konnte der Zug zu den Wenden endlich beginnen.

Am nächsten Morgen gellte ein Schrei durch die Burg von Uburzis, als die Magd Hildegunde und ihr Zögling nirgends zu finden waren.

Hruodi der neu eingesetzte Herzog der Mainlande stellte kurz darauf fest, dass die Kähne mit den „Waren“ des Samo, er selbst und dessen Leute ebenfalls nicht mehr aufzufinden waren.

„Der hatte es wohl sehr eilig seine Braut mit sich zu nehmen.“ Erklärte er und damit war für ihn der Fall erledigt.

+++

Vier Tage später kamen ein Mann, eine junge Frau und ein kleines Kind zu einer Höhle in der Nähe des Örtchens Cimbren und fanden alles so vor, wie Benno es Samo beschrieben hatte.

Hildegunde hatte keine großen Ansprüche und richtete sich in dieser Höhle ein, während Benno eine Bäuerin beauftragte hin und wieder nach „seiner Tochter und seiner Enkelin“ zu sehen, damit ihr nichts geschehen könnte. Darauf hatten sie sich unterwegs geeinigt. Hildegunde war nun die Tochter eines reichen Kaufmanns aus Neustrien und hatte mit dem Haus der Merowinger nichts mehr zu tun. So glaubte sie wenigstens.

Der Zug zu den Wenden

Am Tag nach dem christlichen Osterfest hatten die Kähne, die Samo und seine Männer transportierten, bereits das Maindreieck verlassen und fuhren weiter flussaufwärts durch das Gebiet des Steigerwaldes, der sich südlich des Flusses ausbreitete. Als Antrieb sorgten zum Teil Pferde und Ochsen, die vom Ufer aus, die Kähne mit Seilen zogen und zum Teil die Männer Samos die als Ruderer eingesetzt wurden. Damit die Kähne nicht zu schwer wurden, wurden die Schlachtrösser und die Maulesel von Willibald und seinen Männern an Land hinter den Kähnen hergetrieben.

Sobald eines der Pferde, die zum ziehen der Kähne eingesetzt waren für die Arbeit zu müde wurde, konnte es durch ein Tier aus der Herde mühelos ersetzt werden.

Trotz der Arbeit als Ruderer oder Tiertreiber waren Samos Männer guter Laune, nachdem jeder von ihnen mit den modernsten Waffen und Rüstungen ausgestattet worden war, ein gutes Streitroß und einen guten Sold erhalten hatte. Darüber hinaus waren sie in der Nacht vor ihrem Aufbruch noch einmal in Uburzis' Schenken und Dirnenhäusern eingekehrt um zu tun, wonach ihnen war. Auf den Mainkähnen herrschte nun aber wieder Disziplin, darauf hatte Samo bestanden.

Außer Samo wusste niemand wohin es ging, aber wenn sie bereits am Anfang der Reise so gut behandelt wurden, konnte es ja kaum schlechter werden. Auch wenn Samo die Todesstrafe für diejenigen verhängt hatte, die plündern oder vergewaltigen würden.

Solange genug Arbeit und Nahrung vorhanden war, gab es schlechtere Plätze als in der Karawane des Samo.

Kurz nach dem Zufluss der Regnitz 17verließen sie den Fluss und entließen die Kahnschiffer aus ihren Diensten. Die „Waren“ wurden auf die Maultiere umgeladen und die Kahnschiffer machten sich schleunigst auf den Heimweg.

Samo und seine Männer zogen jedoch weiter den Fluss entlang nach Osten. Bald würden sie die Ostgrenze Austrasiens überschreiten und ins Gebiet der Slawen und Awaren vordringen.

Die Unruhe stieg unter den Männern und Samo wusste, dass er ihnen jetzt reinen Wein einschenken musste, sonst hätte er eine Meuterei zu fürchten.

Etwa eine Tagesreise von der Regnitz entfernt kamen sie an eine Lichtung. Die Männer errichteten ihr Lager und Samo gab bekannt, dass er ihnen heute sagen werde, was sie eigentlich vorhatten.

Eine unheimliche Stille machte sich unter den Männern breit. „Was hatte ihr Anführer vor?“ „Weshalb waren sie so weit nach Osten gefahren?“ „Transportierten sie wirklich Waffen zu ihren Feinden, obwohl das verboten war?“ Diese Fragen machten sich im Lager breit.

Als das Lager fertig aufgebaut war, stellte sich ihr Anführer auf einen kleinen Felsen und erhob die Stimme:

„Männer! Ihr seid mir bis hierher gefolgt und ward mir bisher treu ergeben. Dafür danke ich Euch!“

Gemurmel war zu hören.

„Was ich Euch jetzt sage, muss unter uns bleiben. Wir werden morgen weiterreisen, wer von Euch mitkommen will, soll willkommen sein. Wer von Euch wieder nach Hause will, soll dies jetzt sofort tun und wir werden ihm deshalb nicht böse sein. Aber ich kann denjenigen, die nach Hause wollen nicht mitteilen was wir weiter vorhaben. Ihr geht Euren Weg und wir werden den unsrigen gehen.“

Das Gemurmel wurde lauter.

„Denjenigen unter Euch, die mit mir gehen wollen, kann ich keinerlei Versprechungen machen. Es kann sein, dass uns große Reichtümer erwarten, es kann aber auch unser Ende bedeuten. Gibt es also jemanden unter Euch, der wieder nach Hause will? Dann trete er jetzt vor!“

Die Männer unterhielten sich, Samo wartete ab, aber keiner trat nach vorne.

„Ihr geht also alle mit mir?“

„Ja, aber jetzt sag uns endlich wie es weitergeht!“ riefen die Leute.

„Nun denn, wir führen einen geheimen Auftrag des Königs Chlothar aus. Wir transportieren Waffen und Rüstungen zu den Slawen, um mit ihnen gegen die Awaren zu kämpfen. Alles was wir dabei erbeuten oder erobern, wird uns und den Slawen gehören. Dies wurde mir vom König, dessen Sohn und seinem Hausmeier so versichert. Die Waffen hat der König herstellen lassen und Ihr erhaltet Euren Sold von mir. Jede Vereinbarung, die ich mit den Slawen treffe, gilt auch für Euch. Zieht Ihr immer noch mit mir weiter?“

„Ja!“ erscholl es von den Männern, die nun endlich wussten worum es ging. Im Zweifelsfall würde Samo sich leicht aus dem Weg räumen lassen, aber jetzt konnten sie erst einmal mit ihm auf Beutezug gehen – so dachte zumindest der eine oder andere von ihnen.

Samo war erleichtert, denn wenn einer jetzt nach Hause gegangen wäre, hätte er ihm die Kehle durchschneiden müssen.

+++

Am Abend saßen die Männer um ihre Lagerfeuer, um Samo hatten sich die Gruppenführer und Ladislaus versammelt um zu erfahren, wie es nun genau weitergehen sollte.

Samo erklärte, dass sie in drei oder vier Tagen die Burg des Wendenführers Wogast erreichen würden, von dort aus würden sie, im Geheimen, Kontakt zu den anderen Slawenstämmen aufnehmen, um so, nach und nach, zum Zusammenfluss von Donau und March vorzustoßen. Dort existiert noch ein altes, römisches Kastell das die Awaren besetzt hielten. Und er wollte spätestens im Winter mit dem Krieg gegen die Awaren beginnen.

Die Slawen sollten dabei ihre Höfe und Dörfer zu kleinen Burgen umbauen, damit die Awaren, sollten sie diese Dörfer angreifen, in kleinere Gruppen aufgesplittert würden und leichter geschlagen werden konnten. Ein direktes Gefecht gegen die awarischen Panzerreiter würde mit der momentanen Ausrüstung und Mannschaftsstärke in einem Debakel enden.

Die Slawen die in der Nähe der Marchmündung wohnten, hatten sehr unter den Awaren zu leiden, aber in der hiesigen Gegend war es auch nicht viel besser. Die Awaren kamen jeweils um zu „überwintern“, verdrängten die Männer aus ihren Häusern und machten sich über die Frauen her. Die Kinder, sowohl Söhne als auch Töchter, die aus diesen „Verbindungen“ entstanden, mussten dann aber, mit geringerer Ausrüstung, in den vordersten Reihen des awarischen Heeres kämpfen.

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