Jeannette Kneis - SERUM

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Wünscht sich nicht jeder von uns nicht sterben zu müssen, Krankheiten zu eliminieren und ewig jung zu bleiben? Der Großindustrielle J. A. Graham nutzt Macht und Geld, um sich diesen Wunsch zu erfüllen und geht dabei skrupellos über Leichen. Gelingt es seinen Kontrahenten ihn aufzuhalten? Eine Gegenspielerin scheint dabei geschickter vorzugehen, als alle anderen, um an ihr Ziel zu gelangen.
Wer gerne haarsträubende Thriller liest, kommt an dieser Story nicht vorbei. Das Grauen steckt im Detail. Neben reichlich Spannung, von der ersten bis zur letzten Seite, gibt es poetische Landschaftsmalereien und einen Blick in die tiefsten Abgründe des Menschen.

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„Was immer du willst!“ hauchte Constanze erregt und ergeben zugleich, und beide vergaßen dabei vollkommen ihre Umwelt. Beide wussten nur zu gut, dass intime Beziehungen zwischen Polizeibeamten während der Dienstzeit, auch wenn sie miteinander liiert waren, einen schweren Verstoß gegen die Dienstvorschriften darstellte. Doch der Moment zeigte sich von einer unglaublich günstigen Seite, dass sie sich leichtsinnig hinreißen ließen, sich ihren Gefühlen hinzugeben und ihren sprudelnden Hormonen freien Lauf zu lassen. Keiner ihrer Kollegen und Vorgesetzten wussten von ihrer jahrelangen Liaison, und das war auch gut so, sonst würde man sie auf der Stelle trennen und anderen Partner zuteilen. Womöglich würde einer von beiden sogar in eine andere Stadt versetzt werden. Zu Beginn ihrer Partnerschaft waren sie einfach nur Kollegen gewesen, die als gutes und effizientes Team ihre Arbeit verrichteten. Das daraus innerhalb von ein paar Monaten eine überaus enge Freundschaft entstand, hatten beide nicht annähernd eingeplant. Seit diesem Zeitpunkt wurden sie auch von ihrem damaligen Chef und den Kollegen ständig misstrauisch und abschätzend beobachtet, denn sie alle befürchteten, dass es noch schlimmer kommen und sich die beiden Kommissare nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren würden. Doch Michael Hofer und Constanze Müller waren cleverer als ihr Vorgesetzter und die Kollegen. Sie vermieden es peinlichst sich gefühlvoll am Arbeitsplatz zu benehmen. Stattdessen herrschte wieder absolute Sachlichkeit und natürlich Professionalität. Zwangsläufig verbrachten die beiden öfter ihre Freizeit gemeinsam … und verliebten sich ineinander. Ein überaus gefährliches Spiel begann. Jedenfalls, an diesem ungemütlichen und eiskalten Novembersonntag würde es, denkbar, um diese Zeit keiner oder zumindest kaum einer wagen, einen Schritt vor die Tür zu setzen. Bei solchen Temperaturen jagte man keinen Hund vor die Tür. Außerdem kannte sie hier keiner. Sie sahen einfach nur wie ein verliebtes Pärchen aus, dass sich nach einer himmlisch schönen Nacht nicht voneinander lösen konnte. Mehr nicht. Auch ihr Einsatzfahrzeug verriet äußerlich nichts, was auf die Polizei hinwies. Selbst das Nummernschild war ein ganz normales. Hoffentlich irrten sie sich nicht … Der Grat, auf dem sie sich befanden, war äußerst schmal. Die Lippen verschmolzen schmatzend, verschlangen sich gierig gegenseitig. Die feuchten Zungenmuskel bahnten sich hemmungslos ihren Weg in den warmen Mund des anderen. Speichel wurde ausgetauscht. Die Hände suchten wild geworden verführerischen Kontakt zum Körper des Partners, fuhren suchend unter die mehrlagige Bekleidung und konnten es nicht erwarten, die erogenen Zonen des anderen zu berühren. Mit einem Ruck trennten sich beide wieder.

„Wir sollten uns jetzt wirklich auf unseren Job konzentrieren!“ besann sich Michael schnaufend und wischte sich über den Mund. Er meinte es dieses Mal wirklich ernst.

Constanze hechelte und rang ebenfalls nach Luft. Ihre Wangen zeigten einen Hauch von Röte „Ja, du hast recht“, nickte sie mit dem Kopf als Zeichen ihres Einverständnisses. „Fatal, unterliefe uns ein Fehler in Bezug auf unseren Fall. Das dürfen wir uns nicht leisten“, meinte sie energisch und rückte ihre Bekleidung zurecht.

„Verlegen wir unsere Beziehung in die Freizeit. So, wie wir es immer gehandhabt hatten.“ Es klang fast ein wenig kühl, wie er es sagte. Hofer bedauerte es zunehmend, dass sie wegen der polizeilichen Vorschriften offiziell kein Paar sein durften. Sie wohnten sogar in verschiedenen Wohnungen, damit ihre Liaison nicht bemerkt wurde. Oft genug musste er sich in der Vergangenheit zurückhalten, um beispielsweise bei Observationen nicht über Constanze herzufallen wie ein Liebeshungriger. Er liebte diese Frau so sehr! Er konnte sich nicht vorstellen, jemals eine andere außer Conny zu lieben. Und eigentlich wäre alles ganz einfach. Er brauchte nur in der Firma seines Vaters arbeiten. Seine Liebste hätte sicher keine Einwände ihre Adresse in sein großzügiges Penthouse zu verlegen. Und was für ihn am wichtigsten war, sie könnten endlich, endlich eine Familie gründen.

„Ja, wie wir es immer gehandhabt hatten“, wiederholte Constanze mit einem Anflug von Bedauern. Wie sehr hatte sie sich in letzter Zeit gewünscht, das Geheimnis um ihre enge Beziehung einfach preiszugeben. Diese Geheimnistuerei lastete wie ein Stein auf ihrem Herzen und bedrückte oft genug ihre Seele. Hach, wie sie diesen Mann liebte! Für sie gab es keinen anderen! Und alles wäre so einfach, wenn Michael sich überwinden würde, doch in der Firma seines Vaters zu arbeiten. Dann könnten sie endlich zusammenziehen und – was ihr größter Herzenswunsch war – endlich, endlich eine Familie gründen. Die beiden gönnten sich eine kleine Verschnaufpause, in der sich die erhitzten Gemüter abkühlten, sich die Atmung normalisierte und der Puls zu seiner normalen Frequenz zurückkehrte.

„Beginnen wir mit der Observation des Hauses!“ schlug Kommissar Hofer vor. „Währenddessen können wir in Ruhe frühstücken. Wenn sie, sagen wir, nach drei Stunden – und ich gehe davon aus, dass sie bis dahin ausgeschlafen hat – nicht aus dem Haus gekommen ist, werden wir ihr einen Besuch abstatten.“

„Ausgezeichnete Idee. Wo hast du den Kaffee?“

„Im Kofferraum. Außerdem habe ich noch ein paar Salamibrötchen und zwei frische Spritzkuchen vom Bäckers Eck mit. Die magst du doch so gerne.“

„Hey, klasse! Holst du die Leckereien bitte nach vorn!“

„Hm, ist ziemlich kalt da draußen. Aber ich glaube, für dich kann ich es wagen“, meinte er schmunzelnd. Hofer wollte aus dem angenehm warmen Dienstwagen aussteigen, um der Aufforderung seiner Kollegin nachzukommen, als sein Blick automatisch auf dem gegenüberliegenden Fußweg haften blieb. Automatisch ließ er seine linke Hand vom inneren Türöffner sinken. „Ich glaube, unser Frühstück werden wir verschieben müssen. Da kommt jemand und er steuert genau auf unser Haus zu.“ Gott sei Dank, dass wir rechtzeitig mit der Schmusestunde aufgehört haben. Das hätte ins Auge gehen können. Wir dürfen uns keinen Fehler erlauben.

Der Ärger über das verschobene Frühstück verflog schnell. Mit Interesse und hochkonzentriert beobachteten die beiden Kommissare den gemächlich gehenden Passanten vis a vis ihrer Position. Unauffällig schoss Conny einige Bilder.

„Wer kann das denn sein?“

„Ihre Mutter jedenfalls nicht.“

„Ha ha, sehr witzig. Ist vielleicht doch 'ne Freundin? Oder die Putzfrau? Schließlich muss ja jemand das Haus verwalten und in Ordnung halten, während die Besitzerin fort ist.“

„Zum Sonntag?“

„Witzbold.“

Die Kommissare beobachteten aufmerksam die offensichtlich ältere Dame – eingehüllt in einen dunkelgrünen Wollmantel und braunen, zotteligen Pelzstiefeln – wie diese ganz selbstverständlich das weiße Gartentor passierte, die vom Frost erstarrten Beete und kahlen Bäume hinter sich ließ und auf die Haustür zu schritt. Mit einem Schlüssel aus ihrer kleinen, hellbraunen Handtasche aus Wildleder öffnete sie den Eingang, um gleich darauf dahinter zu verschwinden. Die Neugierde in den Kommissaren nahm beachtlich zu. Beide wünschten sich auf der Stelle ein Richtmikrophon mit großer Parabolantenne und eines dieser ultra aktuellen und unermesslich teuren mobilen Präsenzscanner, mit denen man neuerdings durch Wände von Gebäuden von einfacher Struktur, wie Beton und Holz, sehr dünnen Blechen und anderen Feststoffen mit geringer Dichte sowie verschiedenen Flüssigkeiten, sehen konnte, um Personen zu orten und zu kategorisieren. Bisher wurde diese Technologie allerdings nur vom Militär und diversen Geheimorganisationen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus genutzt. Für die Kommissare Hofer und Müller blieben diese Ausrüstungsgegenstände ein Wunschtraum. Sie waren erstens keine Spezialeinheit und zweitens würde das Budget ihrer Dienststelle maßlos und für Jahrzehnte überschritten werden.

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