Truk Reuen - La Liberación
Здесь есть возможность читать онлайн «Truk Reuen - La Liberación» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:La Liberación
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
La Liberación: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «La Liberación»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Untertitel: Die Befreiung
Eine junge Ärztin wird aus einem Hilfscamp im Dschungel entführt. Ihr Vater, ein knallharter Medienmogul, schickt seinen verweichlichten Sohn mit einem Söldner auf eine gefährliche Mission, um sie zu befreien. Es beginnt ein abenteuerliches Katz und Maus Spiel zwischen den Befreiern, den Regierungstruppen und Rebellen in dem von der Revolution gebeutelte Nicaragua der späten 70 er Jahre. Aber es ist nicht alles so, wie es scheint…
La Liberación — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «La Liberación», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Geduldig hörten die beiden Männer den idealistischen Vortag zu Ende. Ob er denn wisse wo die Frauen sein könnten. Die Frage erntete nur ein Schulterzucken. Welche Splittergruppe wohl den Überfall begangen habe.
„Wahrscheinlich die Terceristas“ war die Antwort. Diesen Verbrechern graue es auch nicht vor Kindsmord. Ob er ein Empfehlungsschreiben ausstellen könne, damit die Nationalgarde hilfsbereiter sei. Natürlich gerne, aber unterzeichnen müsse das der Oberbefehlshaber. In 14 Tagen könne man es abholen.
Einen Ansatzpunkt? Nein, er sehe keinen. Besser nichts auf eigene Faust versuchen sondern die Verhandlungen den Politikern überlassen. Wenn es denn zu Verhandlungen käme. Irgendwann würden die Entführer ja wohl ihre Forderungen stellen.
Sie nutzten die Fahrt in die Hauptstadt um noch einige Dinge einzukaufen, die sie brauchten. Sie füllten den Tank des Landrover und verstauten zehn zwanzig Liter Kanister im Kofferraum. Der Rover hatte eine Zelle aus verstärktem Blech. Wenn aber ein Projektil von einem etwas größeren Kaliber den Kofferraum treffen würde…
Zurück auf der Finca warf ihm John eine seltsam aussehende Waffe zu. Ben drehte sie in den Händen wie jemand der eben noch nie eine Waffe in Händen hatte.
„Das ist eine Uzi“, knurrte John, „Kaliber 9 mm. Das große Stangenmagazin, das wir verwenden, hat 40 Schuss. Allerdings verschießt sie auch 600 Schuss pro Minute, und wenn sie den Abzug durchgedrückt halten ist das Magazin in vier Sekunden leer. Also besser auf Einzelfeuer lassen oder nur kurze Feuerstöße abgeben.“
So fing es an, und so ging es weiter. Er lernte, dass die belgische Pistole FN Highpower 13 Schuss im Magazin und einen im Lauf hat, dass ein Sturmgewehr in Hüfte gehalten beim Laufen nach rechts auswanderte wenn man den linken Fuß nach vorne setzte, und man deshalb den Feuerstoß abgeben muss wenn man den rechten Fuß nach vorne bringt. Er lernte die Funktionsweise des Kalaschnikow Sturmgewehres, der bevorzugten Waffe von Nationalgarde und Rebellen. Er lernte, dass die hochgiftige Korallenotter genauso ein auffälliges Muster hatte wie die ungiftige Scharlachnatter, dass die Korallenotter aber auch manchmal beißt ohne ihr Gift abzugeben, weil sie so lange braucht um Neues zu produzieren. Er lernte, dass die bunten, oft nur zwei Zentimeter großen, Pfeilgiftfrösche ein Kontaktnervengift ausscheiden das bei einer Konzentration von 0,002 Milligramm pro Kilogramm des Beutetieres schon tödlich sein konnte. Ein Mensch mit einem Gewicht von 80 Kg würde also bei einer Aufnahme von 0,16 Gramm nach 20 Minuten an einer Blockierung der Atmung sterben. Er lernte was im Dschungel essbar ist, wie man sich orientiert, wie man Wasser findet und wo man am ungefährlichsten nächtigte.
Schon nach einem halben Tag rauchte ihn der Kopf.
Am Sonntag, dem 3. September um 05:00 Uhr morgens verstauten sie die Ausrüstung. Ben staunte nicht schlecht, als John die versteckte Klappe unter der Rückbank öffnete. Hier war ausreichend Platz für die Waffen und für Hunderte Schuss Munition. Sogar einige Handgranaten waren da und Signalfackeln. Darüber lag ein gefaltetes Tarnnetz aus Militärbeständen. Auf der Rückbank lagen zwei Kameras und ein Aufnahmegerät. Ben war guter Hoffnung, dass ihre Legende als Reporter der „Global Print Media Group“ einer Prüfung standhalten würde.
1. September 1978 - Geheimes Camp der Sandinisten bei Morrito, Nicaragua
Der Scharfschütze watete durch einen kniehohen Bachlauf gegen die Strömung. Er hielt seine Waffe quer über die Schultern hinter dem Kopf und stützte seine Unterarme darauf. Es war ein mühsamer Weg zum Camp, aber es war der Einzige bei dem man nicht mit der Machete in die Natur eingreifen musste. Das Camp lag an der Quelle des Baches komplett umgeben vom Dschungel. Kein von Menschenhand gehauener Pfad im Regenwald konnte die Position verraten. Der einzige natürliche Zugang war der Bachlauf. Um das Camp herum standen Urwaldriesen die ihre Gipfel in fast 60 Metern Höhe vereinten. Eine weitere Tarnung war fast nicht notwendig. Das Camp war weder aus der Luft, noch vom Boden zu erkennen.
Der Wachtposten kannte den Scharfschützen. Er war etwas Besonderes im Camp. Immer arbeitete er alleine. Er hatte keine Freunde und redete nicht viel. Er war offensichtlich ein reinblütiger Ureinwohner. Olivenfarbene Haut, schräg stehende Augen und von kleinem Wuchs. Es gingen Gerüchte um, dass er den Misquitos angehörte und dass sein Großvater noch das Herz seiner Feinde gegessen habe. Man ließ ihn in Ruhe. Oft verschwand er für Tage um dann plötzlich aufzutauchen und La Comandante Meldung zu machen. Der Posten verzichtete darauf das Passwort einzufordern und ließ ihn passieren.
La Comandante war eine Frau. Ihr Alter war nicht abzuschätzen, obwohl sie noch sehr jung war. Sie war schlank und der Krieg hatte ihr einen verhärmten Gesichtsausdruck gegeben. Ihr schwarzes Haar trug sie kurz geschnitten. Um den Hals knotete sie das rot-schwarze Halstuch der Aufständischen und die Khakiuniform war schmucklos und ohne Rangabzeichen. Am Gürtel trug sie eine großkalibrige Colt Automatik und sie wusste sie zu gebrauchen. Sie war eine der Anführerinnen des Angriffs auf den Nationalpalast und eine hohe Funktionärin der FSLN. Sie hatte es geschafft 60 gefangene Mitkämpfer zu befreien. Sie war eine Heldin der Revolution.
Der Scharfschütze kam im Camp an und ging sofort zu seinem Zelt. Er reinigte sorgfältig seine Präzisionswaffe, entfernte die Tarnung von den Metallteilen und dem Zielfernrohr, und verstaute sie in einem mit Schaumstoff ausgeschlagenen Holzkoffer. Erst dann machte er sich auf um Bericht zu erstatten.
Im Laufe des Berichtes legte er einen Beutel mit Schmuck, Uhren und drei Pässen vor die Kommandantin auf den Tisch.
„Das hatte der Sargente der Garde bei sich als ihn die Kugel traf“, berichtete er.
Die Kommandantin blätterte in den Pässen.
„Das ist gut, Paco“, lobte sie. „Die Nationalgarde hat veröffentlicht, dass wir die Zivilisten abgeschlachtet haben und die Frauen entführten. Somoza führt einen schmutzigen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Vielleicht können wir jetzt wirkungsvoll dementieren“.
Paco zuckte mit den Schultern. Politik interessierte ihn nicht. Er würde heute ausruhen und sich morgen wieder auf die Suche nach Regierungstreuen machen.
Als der Scharfschütze seien Bericht beendet hatte und die Kommandantin alleine war suchte sie eines der Dokumente heraus und sah gedankenverloren in den Pass. Dann griff sie nach dem Feldtelefon und drehte die Kurbel. Sie erreichte die nächstgelegene Relaisstation.
„Wir brauchen ein Treffen des Komitees“. „So schnell wie möglich“, sagte sie. „Wir haben hier eine Situation die unserer Sache weltweite Bekanntheit verschaffen könnte. Ich brauche die Entscheidungsträger, spätestens morgen.“
Nachdem sie aufgelegt hatte ließ sie durch die Ordonnanz vier ihrer besten Leute rufen. Die drei Männer und eine Frau hatten sich durch mehrere erfolgreiche Spezialoperationen verdient gemacht. Die Revolution hatte sie zu kompromisslosen Kämpfern gemacht obwohl sie im Privatleben Lehrerin, Bauern und Buchhalter waren.
Die Gruppe spürte die Anspannung der Kommandantin und wartete geduldig bis sie anfing zu sprechen. Der Buchhalter, ein drahtiger Mittvierziger und Führer der Gruppe, setzte sich im Reitersitz mit der Lehne nach vorne auf einen Stuhl. Die Anderen standen hinter ihm und warteten.
„Die Nationalgarde”, begann die Kommandantin, „hat am Rio San Juan ein Lager einer Hilfsorganisation niedergemetzelt“.
„Sie versucht nun, uns diesen Überfall in die Schuhe zu schieben um die Öffentlichkeit und die Weltpresse weiter gegen uns aufzubringen. Außerdem haben sie einen costa-ricanischen Arzt und einen Fahrer getötet. Und sie haben eine Ärztin und zwei Krankenschwestern der Hilfsorganisation ‚Doctores de Corazon‘ entführt. Es würde mich nicht wundern wenn bald jemand eine Lösegeldforderung in unserem Namen stellen würde. Paco hat eins der Schweine erschossen, und der hatte den Schmuck und die Pässe der Frauen bei sich. Es sind tatsächlich zwei Deutsche und eine Spanierin, wie die Presse behauptet. Was die Weltpresse aber nicht verlauten lässt, ist, dass die Ärztin die Tochter des Inhabers der ‚Global Print Media Group‘ ist“.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «La Liberación»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «La Liberación» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «La Liberación» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.