Truk Reuen - La Liberación
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Untertitel: Die Befreiung
Eine junge Ärztin wird aus einem Hilfscamp im Dschungel entführt. Ihr Vater, ein knallharter Medienmogul, schickt seinen verweichlichten Sohn mit einem Söldner auf eine gefährliche Mission, um sie zu befreien. Es beginnt ein abenteuerliches Katz und Maus Spiel zwischen den Befreiern, den Regierungstruppen und Rebellen in dem von der Revolution gebeutelte Nicaragua der späten 70 er Jahre. Aber es ist nicht alles so, wie es scheint…
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„Wohin bringen sie uns“, fragte sie den Leutnant in fehlerhaftem Spanisch.
„Managua“, antwortete er mit vollem Mund auf dem Zwieback kauend.
„Dann gehören sie also nicht zu den Guerillas“, fragte Anna.
Der Leutnant hielt mit dem Kauen inne und drehte langsam den Kopf zu Anna.
„Natürlich nicht“, kam es gefährlich leise aus seinem Mund. „Wie kommen sie denn darauf? Wir sind Regierungstruppen und Presidente Somoza treu ergeben“.
„Warum haben sie dann alle die Menschen ermordet und uns entführt?“, fragte Andrea.
„Sie verstehen das nicht“, sagte der Soldat. „Die Terceristas haben vor einem Jahr die Bevölkerung bewaffnet und für ihre Zwecke eingesetzt als sie von Honduras aus die Guardia Nacional angriffen. Jeder dieser Zivilisten könnte ein Guerilla gewesen sein. Beschweren sie sich bei den Terceristas, wir wurden angegriffen und verteidigen nur unser Vaterland.“
„Und die Kinder, und wir? Sehen sie in uns auch Guerillas?“, insistiere Anna.
„Wir haben sie nicht entführt, sie sind unsere Gäste. Wir konnten sie nicht zurück lassen und den Aufständischen zum Fraß vorwerfen. Und außerdem haben wir unsere Befehle.“
„Vergessen sie nicht, dass ich Deutsche bin“, sagte Andrea leise. „Ich kenne alle diese Ausreden von Befehlsnotstand und Vaterlandsverteidigung. Warum benutzen alle Diktatoren immer dieselben Argumente und warum erkennen intelligente Menschen wie sie, Teniente, nicht die Lügen?“
Der Leutnant sah ihr direkt in die Augen. In seine fast schwarzen Augen trat ein Funkeln. Die Wangenknochen mahlten. Es war offensichtlich, dass er sich mit Mühe unter Kontrolle hielt. Als er antwortete war er kaum zu verstehen, so leise antwortete er.
„Ya suficiente!“ kam es über seine Lippen. „Genug jetzt! Wenn sie wissen was gut für sie ist, dann schweigen sie jetzt. Ich werde mich nicht weiter von ihnen beleidigen lassen“.
Die Ärztin erschrak über die Emotion in der Stimme des Mannes. Sie war zu weit gegangen. Dieser Mann glaubte an seine Ideale. Er glaubte an seinen Führer und an seine Aufgabe. War er verbohrt oder hatte sie ihn etwa in seiner Überzeugung erschüttert. Sie befürchtete das Erstere war der Fall.
„Arriba, vamos!“, rief der Führer der Gruppe mit rauer Stimme. Die Männer löschten das Feuer und griffen nach ihren Waffen um sich zum Abmarsch zu formieren
Erneut schlugen sie sich in das dichte Dickicht des Dschungels an der anderen Seite der Lichtung. Alles war dicht verwachsen und sie mussten mit den Macheten den Weg frei hauen. Dicke, dichte Farne bildeten mit Baumstämmen und groß blättrigen Pflanzen ein dichtes Gewebe. Dieses war durchwachsen von Luftwurzeln und Lianen ähnlichen Pflanzenteilen. Ein Vorwärtskommen war fast unmöglich. Es war noch nicht einmal acht Uhr morgens und schon wieder, oder immer noch, unerträglich schwül. Bereits nach einer Viertelstunde waren sie völlig durchnässt von Schweiß und Luftfeuchtigkeit. So kämpften sie sich vorwärts und stolperten durch die untere Vegetation des lebensfeindlichen Dschungels. Längst war die Tierwelt erwacht. Die tagaktiven Jäger auf der Jagd und der Dschungel voll von unheimlichen und beunruhigenden Geräuschen.
Die Ärztin beschloss die Situation in der sie sich befanden so gut sie konnte aus den Gedanken zu verbannen und sich auf die Aufgabe des Durchhaltens und Überlebens zu konzentrieren. Sie war besorgt um Ute. Zwar hatte sie sich von dem Schock erholt und wieder etwas an Farbe gewonnen, aber sie hatte kein Wort geredet und trottete apathisch vor sich hin. Andrea fürchtete, dass sie bald die Kraft verlassen würde weil die Hoffnung sie verließ.
Plötzlich senkte sich das Gelände nach vorne ab. Die Vegetation lichtete sich innerhalb einiger Meter und sie sahen vor sich eine offene Fläche. Das Gelände sah aus wie ein Abbruch der vor langer Zeit durch eine Gerölllawine entstanden war. Rechts und links erhoben sich leicht wellige Hügel die vereinzelt mit Bäumen bewachsen waren. In der Senke wuchsen hüfthoch Gras und Farne und einige wilde Avocado Bäume. Es war merklich kühler geworden. Ein Fallwind wehte vom Dschungelrand über die freie Fläche und wiegte die Gräser. Sofort fühlten sich die Menschen besser.
Das Schönste aber war der Ausblick. Die Bergmulde lag in etwa 500 Meter Überhöhung über dem Nicaraguasee. Die Sonne stand im Zenit und goss den See in gleißendes Silber. Klar und deutlich lag Ometepe, die große Vulkaninsel vor ihnen. Weiter weg, im Dunst sahen sie zahlreiche weitere Inseln aus dem Wasser ragen. Einige kleine Fischerboote waren auf dem Wasser und ihre Segel waren bunte Tupfer in dem See aus Silber.
Am Ende der Senke, in etwa 700 Metern, fiel das Gelände steiler ab. Aber wie es schien gab es dort befestigte Pfade oder sogar Straßen. In der Mitte der Senke gab es einen Trampelpfad. Möglicherweise von Menschen angelegt welche die frei wachsenden Avocado Bäume abernteten. Sie hatten Hunger und es war Zeit für eine Rast.
So setzten sie sich am Rand des Nebelwaldes in die Wiese und begannen ihren Imbiss. Die Frauen freuten sich auf die Chance sich vielleicht am See zu waschen oder gar auf die Möglichkeit eines kühlen Bades. Man hatte ihnen gesagt, dass sich direkt unterhalb, wenn auch von ihrem Standort nicht einsehbar, ein Ort befand und dass man dort frisches Wasser aufnehmen konnte und mit etwas Glück ein Boot finden würde das sie über die natürliche Verbindung, den Rio Tipitapa, in den Managuasee bringen würde. Welch eine Erleichterung, dass man nicht mehr so sehr mit dem Wasser sparen musste. Alle tranken ausgiebig von ihren Feldflaschen und verspeisten den letzten Zwieback mit Speck.
Nach einer ausgiebigen Rast, noch bevor die Müdigkeit sie übermannen konnte brach die Gruppe wieder auf. Der Sargente ging als erster. Rechts und links sicherten drei Soldaten. Der Leutnant, die Frauen und zwei Soldaten gingen in der Mitte und zwei weitere Männer sicherten nach hinten.
Die Ärztin sah im Hintergrund den See und fragte sich was nun wohl aus ihnen werden würde, als auf der linken Seite des Kopfes des Sargente eine rote Wolke entstand. Der Sargente sank in sich zusammen und verschwand im hüfthohen Gras. Alles geschah in einer unwirklichen Stille. Selbst die Geräusche der Natur waren verstummt. Kein Tier störte die unheimliche Ruhe. Der Tod war gekommen. Es galt, sich still zu verhalten.
„Francotiradores!“, Scharfschützen! Gellte ein Schrei über die Senke.
In Sekundenschnelle waren die Männer im Gras verschwunden. Die Frauen standen noch immer auf dem Trampelpfad und drehten sich verständnislos im Kreis als suchten sie den Schützen. Sie hatten noch nicht realisiert was geschehen war.
Der Leutnant zog die Ärztin nach unten und schrie „gehen sie in Deckung, sind sie lebensmüde“.
Nun verstand sie und rief ihren Kolleginnen eine Warnung zu. Aber auch die beiden Krankenschwestern waren inzwischen zwischen Farn und Gras verschwunden.
Die Gruppe versuchte sich zusammen zu finden um halbwegs planvoll vorgehen zu können. Die Krankenschwestern waren inzwischen bei der Gruppe die in der Mitte gegangen war angekommen.
Der Leutnant sagte „wissen sie, dass sie mir das Leben gerettet haben?“
Verständnislos sah die Ärztin ihn an.
„Der Schütze ist rechts von uns. Sie gingen an meiner rechten Seite. Er hatte kein Schussfeld ohne sie zu treffen und wahrscheinlich hat er ihre Binden mit dem Roten Kreuz gesehen. Sonst hätte er mit Sicherheit auf den Führer der Gruppe geschossen.“
Sie verbiss sich eine spöttische Bemerkung darüber, dass der Leutnant dem Aufständischen offenbar so etwas wie humanitäre Skrupel zugestand.
„Und nun, was machen wir jetzt“, fragte sie.
„Nichts“, kam die Antwort. „Wir können nur warten. Wenn wir uns zu viel bewegen sieht er das an den Gräsern und feuert in den Bereich. Wir müssen stillhalten und hoffen, dass er einen Fehler macht, oder warten bis es dunkel wird“.
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