Truk Reuen - La Liberación
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Untertitel: Die Befreiung
Eine junge Ärztin wird aus einem Hilfscamp im Dschungel entführt. Ihr Vater, ein knallharter Medienmogul, schickt seinen verweichlichten Sohn mit einem Söldner auf eine gefährliche Mission, um sie zu befreien. Es beginnt ein abenteuerliches Katz und Maus Spiel zwischen den Befreiern, den Regierungstruppen und Rebellen in dem von der Revolution gebeutelte Nicaragua der späten 70 er Jahre. Aber es ist nicht alles so, wie es scheint…
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So nah am Ziel, dachte sie. Zwischen zwei Fronten. Alles was wir wollten war helfen.
Sie richteten sich auf eine Wartezeit ein. Die Grillen begannen wieder zu lärmen. Das Leben der Tierwelt normalisierte sich. Es wurde warm im Gras. Versteckt, nah am Boden spürte man keinen Lufthauch. Die Augustsonne stand im Zenit und sie hatten fast ihr ganzes Wasser verbraucht.
30. August 1978 - Hamburg, Deutschland
Sein Büro im elften Stock des Verlagshauses hatte die Größe der Wohnung einer mittelgroßen Familie. Es war ein Eckbüro und zwei Wände waren von Fenstern dominiert. Auf der linken Seite des Raumes stand ein langer Konferenztisch mit einem guten Dutzend lederbezogener Sitzgelegenheiten. Der Boden bestand aus Eichenparkett. Die verbleibenden beiden Wände bestanden in ihrer gesamten Fläche aus Bücherregalen mit wohl mehr als dreitausend Büchern. Albert Karst hatte einst den Ehrgeiz jedes Buch das er verlegt hatte, in dieser Sammlung zu besitzen. Dieses Vorhaben musste er aus Platzmangel schon vor vielen Jahren aufgeben.
An den freien Flächen der Wände hingen sechs Uhren, welche verschiedene Weltzeiten anzeigten. Außerdem waren da noch zwei Fernsehmonitore in die Verkleidung eingelassen, auf denen permanent, aber ohne Ton, die wichtigsten Nachrichtensender liefen. Ansonsten war da nichts mehr. Es gab keine „ich mag mich Wand“. Keine Regale mit Preisen, keine Urkunden, keine Erinnerungsfotos. Weder von der Familie, noch von ihm selbst mit den Großen der Weltgeschichte. Und er hatte weiß Gott einige dieser Fotos vorzuweisen.
Ben hatte immer gedacht, dass sein Schreibtisch eine Verkörperung der Weltanschauung seines Vaters war. Schwere Gründerzeiteiche. Massiv, wuchtig, imposant, ohne zu viele Schnörkel, und aus dem letzten Jahrhundert.
In diesem Büro gab es nichts Persönliches. Nicht einmal auf dem Schreibtisch stand ein Foto seiner Frau oder seiner Kinder. Er war voll von modernen Kommunikationsmitteln. Dies war der Arbeitsplatz eines Mannes, der sich durch nichts ablenken ließ. Das Heim ist Zuhause. Arbeit ist Arbeit.
Die beiden Assistentinnen im Vorzimmer passten zum Buero seines Vaters. Sie waren etwas älter, völlig humorlos, ungeschminkt und unscheinbar und hocheffizient. Sie hatten Albert Karst sofort nach der Ankunft der beiden Männer informiert. Entgegen der üblichen Verfahrensweise wurden sie sofort vorgelassen.
Als sich Albert Karst erhob konnte Ben nicht anders als die körperliche Fitness seines Vaters zu bewundern. Mit seinen 63 Jahren hatte er immer noch breite Schultern, eine schlanke Gestalt und bewegte sich auf eine kraftvolle, elastische Art und Weise die vielen jüngeren Männern abhandengekommen war. Er hatte einen sonnengebräunten Teint, kurzgeschnittene silbergraue Haare, und einen kurzen, grauen, perfekt getrimmten Vollbart. Sein maßgeschneiderter Anzug saß perfekt und ohne Falten.
„Hallo, mein Junge“, sagte er und ging mit beiden Armen ausgestreckt auf Ben zu.
Unangenehm berührt ließ Ben die kurze Umarmung über sich ergehen. Er fühlte, dass sie nicht von Herzen kam.
„Vater“, sagte er knapp und nickte grüßend.
„Wie geht es Dir?“, fragte der Ältere. „Erzähl` schon, was macht dein Spanisch?“
„Danke, es geht mir gut. Aber du hast mich bestimmt nicht entführen lassen, um dich nach meinem Befinden zu erkundigen“, wagte Ben einen trotzigen Vorstoß. Die Worte kamen unwillig heraus. Er hatte aus den Augenwinkeln gesehen wie sich John ungeniert an der Bar seines Vaters bediente. Irgendwie störte ihn das. War das Eifersucht?
„In Ordnung, kommen wir zur Sache“, sagte der Ältere und reichte Ben die Ausgabe einer großen Tageszeitung. Ben nahm sie, und lass:
„Massaker in Hilfscamp – Ärztin und Krankenschwestern entführt“
Er überflog den Artikel. Nicaragua, Afrika, Kolumbien. Irgendwo wurde immer jemand entführt. In diesem Fall waren es zwei Deutsche und eine Spanierin. Was ging ihn das an?
„Und was soll ich nun damit anfangen?“ „Willst du dass ich dahin fliege und eine Reportage schreibe?“, fragte er unwirsch.
„Eine gute Reportage würde nicht schaden“, erwiderte der Vater. „Aber was ich wirklich von dir erwarte ist, dass du dahin fliegst, und deine Schwester da rausholst.
31. August 1978 - Südufer des Nicaragua See
Seit zwei Stunden lagen sie praktisch bewegungslos im hüfthohen Gras. Es war unglaublich heiß geworden. Es musste so um die 14:00 Uhr sein und die Sonne schien erbarmungslos. Keine Wolke stand am Himmel und versprach etwas Schatten. Die Körper waren schweißgebadet und mittlerweile waren auch die letzten Tropfen Wasser verbraucht. Der Staub und die Gräser juckten am ganzen Körper. Das Atmen fiel schwer.
Der Leutnant war sich klar, dass etwas geschehen musste. Sie würden diese körperliche und nervliche Belastung nicht noch weitere vier Stunden bis zum Anbruch der Dunkelheit durchhalten. Vor einigen Minuten warf er seine Feldflasche etwa fünf Meter von sich in das Gras. Prompt schlug mit zischendem Geräusch eine Kugel in unmittelbarer Nähe ein. Von dem schallgedämpften Schuss war nichts zu hören gewesen. Diese Aktion machte auf eindrucksvolle Weise klar, dass der Scharfschütze nicht nur noch da war, sondern sie genau im Auge hatte.
Ein Ausfall war mehr als risikoreich, denn zum einen war ein gutes Scharfschützengewehr auf 2000 m präzise und noch auf 3000 m unter Umständen tödlich, wobei ihre Sturmgewehre gerade mal bis 1500 m wirkungsvoll waren. Und zum anderen hatten sie keinen Schimmer wo der Schütze war und wohin sie schießen sollten um ihn beim Zielen zu stören.
Einer der Männer kam zu ihm.
„Teniente“, sagte er, „ich melde mich freiwillig um Hilfe zu holen“. „Geben Sie mir Feuerschutz, und ich renne im Zickzack zur Senke. Ich bin ein guter Läufer. Ich kann es schaffen“.
Der Leutnant dachte darüber nach. Ein sich schnell bewegendes Ziel auf große Distanz zu treffen während man selbst unter Feuer lag bedurfte schon eines Könners in seinem tödlichen Fach. Er war versucht den Mann gehen zu lassen.
Er hatte auch darüber nachgedacht die Frauen als menschliche Schutzschilde zu benutzen. Aber er war sich nicht über die tatsächliche humane Einstellung des Schützen im Klaren. Vielleicht würde er trotzdem schießen. Auch Aufgeben war keine Option. In diesem Bürgerkrieg machte keine der beiden Seiten Gefangene.
Er gab die Order aus, dass der Freiwillige versuchen würde die knapp 400 m bis zum Abbruch der Senke zu schaffen. Sie alle würden auf die Bäume auf der rechten Seite der Senke feuern was das Zeug hielt und der mutige Soldat würde um sein Leben rennen; und letztendlich auch um das ihre.
„Hier, Soldat, trinken Sie. Das ist mein letztes Wasser. Wenn Sie es schaffen gehen Sie zur Garnison und melden Sie dem Coronel, dass wir Hilfe benötigen. Seien Sie vorsichtig vor dem Pöbel und schleichen Sie sich von hinten an die Garnison an. Sie sind ein mutiger Mann. Ich wünsche Ihnen viel Glück!“
Die Männer machten sich bereit. Waffen wurden durchgeladen. Auf einen Pfiff gingen die Männer in die Hocke oder auf die Knie und deckten die Bäume auf der rechten Seite der Senke mit einem tödlichen Kugelhagel ein. Beim ersten Schuss war der Mann aufgesprungen und in wilden Zick-Zack Sprüngen losgelaufen. Alle hielten den Atem an und hofften, dass sie seine Flucht mit ihren Feuerstößen decken konnte.
Er hatte die Hälfte des Weges hinter sich. Er konnte es schaffen. Die Spannung wurde unerträglich als eine Kugel den Mann in vollem Lauf traf. Sie musste ihn in ein Bein getroffen haben, denn sie gab dem gesamten Körper ein Drehmoment das ihn einmal um seine eigene Achse wirbelte. Durch den Schwung des Laufes auf abwärts führendem Terrain stürze er schwer rückwärts in Laufrichtung. Mit einem dumpfen Aufschlag den sie über 200 m hörten und einem Schrei aus Schmerz und Wut kam er rückwärts auf dem Trampelpfad zum Liegen. Eine halbe Minute später traf ihn die zweite Kugel und beendete sein Leben und ihre Hoffnungen.
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