Mick Rainer - Achtung, MÄNNERABEND!

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Der Mittvierziger Rene trifft sich mit seinem langjährigen Kumpel Andy Strauch zum üblichen Männerabend. Die beiden kennen sich seit der Teenagerzeit. Sie lernen sich kennen, als Rene damals als Sechzehnjähriger von seiner kleinen Provinzschule nach Hamburg wechselt. Von nun an wird sein vorher eher beschauliches Teenagerleben ganz schön aus den Angeln gehoben. Neue Freunde, Drogen, Subkultur und erste sexuelle Erfahrungen prasseln auf den jungen Rene ein. Genau in dieser Phase lernt er in einem Kurzurlaub auf Fehmarn Kirsten kennen. Er verliebt sich Hals über Kopf! Schlägt auch ihr Herz für ihn? Die Erinnerungen an ihren holprigen Weg zum Erwachsenwerden und die Frage nach dem Geheimnis der glücklichen Liebe macht den gewöhnlichen Männerabend der beiden Freunde zu einer Reise in die Vergangenheit.
Achtung, Männerabend! macht den Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe, die Rene Walthers Suche nach der großen Liebe in humorvoller Art nachzeichnet und dabei Einblicke in sein Seelenleben gewährt. Es geht dabei um Freundschaft, Liebe, Sex, Mut, Loyalität, ein bisschen um Fußball und ganz viel Rock & Roll! Und natürlich um die immerwährende Frage nach der Essenz unseres Lebens.

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Eigentlich hatte ich mit einer anderen Reaktion gerechnet und ging sofort zum verbalen Gegenangriff über.

„Ach, das ist doch nicht mein Problem! Außerdem hätte ich mich lieber beleidigen und von ihm schlagen lassen sollen? Er kam uns doch doof mit Mädchenschule und hat uns als Weicheier bezeichnet.“

„Trotzdem hättest du nicht sofort in die gleiche Kerbe hauen müssen.“ Womit sie vermutlich im Recht war. An ihrem Vorwurf ärgerte mich allerdings in diesem Moment mehr, dass sie mit keiner Silbe Jochens Verhalten kritisierte. Anstatt ruhig zu bleiben, brachte ich nochmals Schärfe in unseren Disput.

„Außerdem kann Wolfgang ja auch nicht so der Bringer sein, wenn er solche Hohlköpfe kennt!“

Während ich diesen Satz herauspolterte, war mir nicht klar, dass dies womöglich das jähe Ende dieses Abends bedeuten konnte. Der Konter ließ auch nicht lange auf sich warten.

„Trotzdem, ich hätte die Situation auf meine Weise gelöst und lass gefälligst Wolfgang da raus. Du kennst ihn doch gar nicht!“

„Zum Glück! Ich kann auch nichts dafür, wenn du solche Asozialen kennst. Wir hätten uns ja vernünftig unterhalten können, wenn der Typ nicht so ein Idiot wäre!“

„Ach, du kannst mich mal. Du bist der Idiot! Ich will jetzt nach Hause!“

Marion versuchte noch auf Friederike einzureden, aber es nützte alles nichts, der Abend war gegessen. Ich war total frustriert darüber, dass ich in den Augen von Friederike der Sündenbock war. „Tolle Wurst, irgendein Prolet will mir in die Fresse hauen und ich bin jetzt der Arsch oder was?“, schüttelte ich ratlos den Kopf.

„Mach dir nichts draus, die kriegt sich auch wieder ein“, versuchte Andy mich aufzumuntern. „Nachher gibt es noch ‘nen Lütten bei mir, dann sieht die Welt schon wieder anders aus!“

Geburt eines Kultes

Wer in schönen Dingen einen schönen Sinn entdeckt – der hat Kultur.“

Oscar Wilde

Nach dem Desaster im Madhouse sprachen Friederike und ich etwa drei Wochen nicht miteinander. Ich hatte mir nichts vorzuwerfen und sie meinte, ich solle mich bei ihr entschuldigen, was ich natürlich überhaupt nicht einsah. Von Andy erfuhr ich, dass sie ganz schönen Stress mit Wolfgang nach unserem Freitagabend hatte, weil der bescheuerte Jochen ihn sofort von den Vorkommnissen unterrichtete. Der hatte sich durch die Aktion zwei Finger gebrochen und konnte wochenlang nicht auf dem Bau arbeiten. Diese Information nahm ich gerne und nicht ganz ohne Häme entgegen.

Aufgrund des Streites mit Friederike, war eine Wiederholung des Discoabends zunächst in weite Ferne gerückt. So ergab es sich, dass mindestens ein Tag an den folgenden Wochenenden reine Jungsabende anstanden. Wir trafen uns vorwiegend bei Andy. Häufig mit von der Partie war auch Lukas, ein Kumpel von Andy. Die beiden gingen zuvor gemeinsam in eine Klasse. Lukas war ein absoluter Autofreak und kam ursprünglich aus der Pfalz. Er machte zu dieser Zeit eine kaufmännische Verwaltungsausbildung bei irgendeiner Behörde in Hamburg.

Unsere Jungsabende hatten drei wesentliche Ausprägungen, je nachdem wonach uns war. Es gab den Muckeabend, auf hochdeutsch der Musikabend, dann gab es den Videoabend und zu guter Letzt den Pistenabend. Was alle Veranstaltungen miteinander gemein hatten, es waren keine uns bekannten Mädchen zugelassen. Diese Form der Abendgestaltung entwickelte sich zu einem richtigen Kult, den wir während unserer Schulzeit regelmäßig pflegten und der sich auch darüberhinaus noch lange in unterschiedlichen Besetzungen fortführte.

Die Muckeabende fielen überwiegend auf einen Freitag. Wir trafen uns meist zu dritt, Mettel, Andy und ich. Wir tauschten Platten und Kassetten aus, hörten den ganzen Abend Musik und zelebrierten jedes Stück. Wir versanken richtig in die Musik. Besonders, wenn wir ein bisschen Alkohol getrunken oder etwas geraucht hatten. Ein Außenstehender musste uns für völlig bekloppt gehalten haben, wenn er uns da in Aktion gesehen hätte. Nach ein bis zwei Abenden dieser Art waren wir eine gut eingespielte Luftinstrumenten-Band, einfach der Wahnsinn! Je länger die Stücke waren, desto enthusiastischer steigerten wir uns in jeden Ton hinein. Nummern, wie „Child in Time“ von Deep Purple oder „Telegraph Road“ von Dire Straits haben wir geliebt. Es waren Titel, die länger als zehn Minuten gingen und auf Konzerten von den Bands live eingespielt wurden.

Es ging sogar soweit, dass Mettel und ich, die bekanntermaßen in der Schule zusammensaßen, mitten im Unterricht anfingen, den Song „Smoke on the Water“ von Deep Purple mit im Mund erzeugten Instrumentengeräuschen und den passenden Bewegungen zu performen. Wir tauchten so dermaßen in unsere eigene Welt ein, dass wir gar nicht mitbekamen, wie es in der Klasse komplett still wurde und unsere Lehrerin Frau Förster kopfschüttelnd etwa zwei Minuten hinter uns stand. Sie hatte mehrfach versucht, uns anzusprechen, aber wir reagierten in unserem Wahn einfach nicht auf sie. Ihr blieb nichts anderes übrig, als körperliche Gewalt anzuwenden und uns beiden mit der flachen Hand einen Schlag an den Hinterkopf zu verpassen.

„Hey Jungs, hallo? Hier spielt die Musik. Eure Vorführung ist zwar ganz nett, aber würdet ihr euch jetzt mal wieder auf Wirtschaftslehre konzentrieren!“

Die ganze Klasse johlte und spendete Applaus. Wir standen artig auf und verbeugten uns. In diesem Augenblick konnte sich selbst Frau Förster ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Lustig ging es auch immer auf unseren Videoabenden zu. Hier war zumeist Lukas mit dabei. Allein die Filmauswahl war ein Spektakel. Wir liehen uns immer vier Filme aus. Vier Filme bedeuteten auch vier unterschiedliche Genres. Zum Warmwerden gab es immer einen Actionfilm und danach etwas Lustiges. Der dritte Streifen war ein Porno und zum Abschluss gab es stets einen schönen Horrorschocker. In die Kategorie „Action“ fielen natürlich Kinohits von Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Chuck Norris. In der Abteilung „Komik“ standen wir alle auf Monty Python, Der rosarote Panther mit Peter Sellers oder Filme mit Louis de Funès. Bei den Schmuddelvideos aus dem Horizontalgewerbe hatten wir keine Vorlieben. Hier nahmen wir das, was der schier unerschöpfliche Markt hergab. Im Horrorsegment waren zu dieser Zeit schon Nightmare mit Freddy Krueger und später auch Chucky angesagt.

Es war wieder genau so ein Freitagabend und wir standen zu viert in der Videothek, um das Programm für ein paar unterhaltsame Stunden zusammenzustellen.

„Leute, die haben hier den neusten Streifen von Chuck Norris, der heißt Delta Force. Wäre das nicht etwas für uns?“, fragte Andy nach unserer Meinung.

„Worum geht es denn da?“, ging Lukas interessiert auf Andys Frage ein.

„Chuck Norris spielt ‘nen Major in einer speziellen amerikanischen Anti-Terroreinheit, die irgendwelche Geiseln aus den Händen von Iranern befreien soll. Ich nehme mal an, dass die Amis ihre Helden wieder unsäglich glorifizieren. Sollte aber reichlich Geballer, einige geile Stunts und vielleicht ein paar coole Sprüche dabei sein.“

„Das hört sich doch schön anspruchslos an, was meinste Mettel?“, fragte ich.

„Um ein Kilo Pizza zu verdauen, ist das gerade die richtige Ouvertüre für einen genialen Filmabend. Meinetwegen lasst uns den ruhig mitnehmen.“

„Dann sind wir uns also einig. Bestens!“, stellte Lukas klar und griff sich die Ausleihkarte des Blockbusters.

Die anderen Streifen waren schnell gefunden, wir wollten uns hier auch nicht zu lange aufhalten. Als Komödie hatten wir den sechsten Teil von Eis am Stiel mit dem verheißungsvollen Untertitel „Ferienliebe“ ausgesucht. Der Porno hieß irgendwie „Geile Lehrerinnen treiben’s wild“ oder so ähnlich, was natürlich im Vorfeld schon ordentlich für Belustigung sorgte. Den Horrorstreifen Halloween aus den Endsiebzigern hatte Mettel vorgeschlagen, dessen älterer Bruder sehr davon schwärmte.

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