Mick Rainer - Achtung, MÄNNERABEND!

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Der Mittvierziger Rene trifft sich mit seinem langjährigen Kumpel Andy Strauch zum üblichen Männerabend. Die beiden kennen sich seit der Teenagerzeit. Sie lernen sich kennen, als Rene damals als Sechzehnjähriger von seiner kleinen Provinzschule nach Hamburg wechselt. Von nun an wird sein vorher eher beschauliches Teenagerleben ganz schön aus den Angeln gehoben. Neue Freunde, Drogen, Subkultur und erste sexuelle Erfahrungen prasseln auf den jungen Rene ein. Genau in dieser Phase lernt er in einem Kurzurlaub auf Fehmarn Kirsten kennen. Er verliebt sich Hals über Kopf! Schlägt auch ihr Herz für ihn? Die Erinnerungen an ihren holprigen Weg zum Erwachsenwerden und die Frage nach dem Geheimnis der glücklichen Liebe macht den gewöhnlichen Männerabend der beiden Freunde zu einer Reise in die Vergangenheit.
Achtung, Männerabend! macht den Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe, die Rene Walthers Suche nach der großen Liebe in humorvoller Art nachzeichnet und dabei Einblicke in sein Seelenleben gewährt. Es geht dabei um Freundschaft, Liebe, Sex, Mut, Loyalität, ein bisschen um Fußball und ganz viel Rock & Roll! Und natürlich um die immerwährende Frage nach der Essenz unseres Lebens.

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„Dann lass uns mal klingeln“, regte ich an, nachdem wir die Gartenpforte hinter uns ließen und nach 15 Metern eine schmale kurze Treppe hinaufschritten.

„Hier wohnt Familie Jahn“, stand auf dem selbstgebastelten Türschild über der Klingel. Andy drückte den Klingelknopf und nach knapp einer halben Minute öffnete sich die Tür. Vor uns stand eine Frau von etwa 45 Jahren und begrüßte uns freundlich.

„Hallo, ihr seid also Andreas und Rene aus Friederikes Klasse.“

„Ja hallo, ich bin der Rene“, sagte ich etwas schüchtern und Andy stellte sich ebenfalls kurz vor.

„Ich werde Friederike gleich mal holen. Sie hat sicherlich das Läuten nicht gehört. Marion ist auch schon da. Aber nehmt doch erst einmal Platz, Jungs.“

Sie führte uns in ein kleines Wohnzimmer, wo bereits Friederikes Vater saß und uns argwöhnisch beäugte. Wir schüttelten ihm die Hand und stellten uns höflich vor. Andy und ich fühlten uns ein wenig deplatziert. Der kleine Raum erdrückte uns förmlich mit der dunklen im Gelsenkirchener Barock gehaltenen Einrichtung, die zudem völlig mit Nippes überladen war. Soviel schlechter Geschmack überforderte uns total. Ich dachte nur: „Hoffentlich kommt Friederike gleich runter und befreit uns aus dieser Situation.“

Ihr Vater war auch nicht gerade gesprächig und verspürte, nach meiner Einschätzung, ebenso ein Unbehagen, dass plötzlich zwei wildfremde Jungs in sein spießiges Refugium eindrangen und durch ihre bloße Anwesenheit seinen Feierabend störten. Schließlich lief gerade die Tagesschau und er wollte sicherlich in Ruhe Nachrichten schauen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis Friederike mit ihrer Mutter im Wohnzimmer auftauchte und uns überschwänglich mit Umarmung und Küsschen begrüßte. Andy und ich wussten gar nicht, wie uns geschah. Sie roch ausgesprochen gut, nach Aprikose oder Pfirsich. Ich zerlief, wie Wachs, in ihren Armen und hätte für den restlichen Abend in dieser Position verharren können. Nach der herzlichen Begrüßung warfen Andy und ich uns ein kurzes Grinsen zu.

„Na, dann lass uns mal nach oben gehen. Ich zeig euch mal mein Zimmer. Marion wartet auch schon“, lud uns Friederike ein und wir trotteten hinter ihr die Treppe hoch. Dabei war es mir gelungen, die Pole Position direkt hinter ihr einzunehmen, um die unverbaute Sicht auf ihre weibliche Silhouette zu genießen. Oben angekommen, begrüßte uns Marion in gleicher Weise, wie Friederike zuvor, allerdings war der Erlebnisfaktor nicht annähernd so stimulierend.

„Ihr seid ja schon gut dabei“, meinte Andy mit einem Blick auf die schon zu drei Vierteln geleerte Sektflasche. Beide Mädchen grinsten und Marion erwiderte frech: „Wir müssen uns ja auch in die richtige Stimmung bringen!“

„Habt ihr denn auch einen kleinen Stimmungsaufheller für uns oder müssen uns Andy und ich die Restpfütze von eurer süßen Puffbrause teilen?“

„Nein, nein, Marion und ich machen das schon. Wollt ihr ein Bier? Ich habe sonst noch ‘ne Flasche Wodka versteckt und Orangensaft hier oben.“

Unsere Augen fingen an, zu leuchten und wir waren uns ohne Worte einig, nach drei Bierchen die nächste Stufe zu zünden. Andy freute sich besonders über diese Wahlmöglichkeit.

„Oh man, ich bin aber auch wieder nah am Wodka gebaut!“, scherzte er.

„Mach mal ‘ne schöne Drei-Finger-Mische!“

Friederike schaute mich ganz irritiert an. „Was ist das denn?“

„Na, ganz einfach!“, meinte ich. „Drei Finger hoch Wodka ins Glas und danach mit O-Saft aufgießen.“

„Ach so, das sollte ich hinkriegen!“

Marion schien aufgrund unserer Bestellung etwas besorgt. „Wann wollen wir denn los?“

„Ich würde sagen, wir sollten die S-Bahn um halb zehn kriegen. Vor zehn wird in dem Laden eh nichts los sein“, äußerte sich Andy und tat dabei so selbstverständlich, als ob er dort Stammgast wäre.

„Wir können hier um viertel nach den Bus zum Bahnhof nehmen!“, informierte uns Friederike über die Optionen des abendlichen Fahrplans.

„Wo das nun klar ist, können wir ja mal auf unseren ersten gemeinsamen Partyabend anstoßen“, ließ eine jetzt sehr entspannte Marion verlautbaren und hob ihr Glas.

Ich reckte ihr meinen Longdrink entgegen. „Na, dann Prost, auf einen bunten Abend!“

„Prost!“

Auch Friederike war die Vorfreude anzusehen. „Stößchen!“

Die verbliebene Zeit bis zu unserem Aufbruch verging wie im Fluge. Wir unterhielten uns sehr angeregt, scherzten und lachten. Der Abend lief bis dahin unheimlich entspannt. Andy und ich tankten jeweils drei Longdrinks und die Mädchen köpften eine weitere Flasche Sekt. Wir lästerten über das riesige Plakat von Boy George an Friederikes Zimmertür.

„Wieso, der ist doch süß!“, schwärmte sie. „Und die Musik ist echt toll!“

Selbst Marion rümpfte die Nase, sie hörte lieber Prince, Michael Jackson und solche Sachen.

„Da ist ja nicht mal ‘ne ordentliche E-Gitarre zu hören“, echauffierte sich Andy, nachdem er an diesem Abend erstmals Auszüge von meinem Mixtape gehört hatte.

„Ich hab da ‘n echt geiles Tape, das kann ich dir gerne mal kopieren!“, bot er großspurig an und zwinkerte mir zu.

„Nö, lass mal!“, entgegnete Friederike ihm völlig desinteressiert an weiteren Ausführungen zu diesem Thema.

Gegen zehn standen wir im Valentinskamp in der Hamburger Innenstadt vor der Disco „Madhouse“. Zur damaligen Zeit war der Laden ziemlich angesagt.

„Rückt mal eure Vorzüge ins rechte Licht!“, meinte ich scherzhaft zu den Mädchen mit einem Blick auf die Menschentraube vor der Tür und fügte hinzu: „Ich frage mal den Türsteher, wie die Einlass-Situation aussieht und wie lange wir hier in der Kälte warten müssen?“

Ich marschierte aus der Menge der Wartenden heraus in Richtung Tür und sprach den nächststehenden Typen vom Reinlasskommando höflich von der Seite an.

„Hallo, eine Frage, ist der Laden schon voll und wie lange müssen wir ungefähr warten, um hineinzukommen?“

Der Türsteher, ein Maat von knapp zwei Metern und von kräftiger Statur, drehte sich zu mir um und meinte flapsig: „Es dauert solange, wie es halt dauert!“

Ich wendete mich bereits ab, um mich wieder bei meinen Leuten in der einlassbegehrenden Masse einzugliedern, da sagte der Typ auf einmal: „Hey Rene, warte mal! Entschuldige, ich hab dich gar nicht erkannt, wie geht’s?“

Verwundert drehte ich mich wieder in seine Richtung und schaute ihn verdutzt an. „Erkennst du mich nicht?“ Ich schaute etwas verdattert und dann machte es Klick. „Hey Kemal, alles klar? In deiner schwarzen Montur habe ich dich echt nicht erkannt.“

„Na, dann komm mal rein, du musst dir hier ja nicht die Eier abfrieren.“

„Echt super, danke! Ich habe noch ein paar Leute mit. Können die auch mit rein?“

„Natürlich, wie viele sind es denn?“

„Zwei Mädels und ein Typ!“, antwortete ich ihm wahrheitsgemäß.

„Überhaupt kein Problem, lass krachen! Wenn du die Mädels für dich alleine willst, dann lass ich den Typen hier gerne draußen am langen Arm verhungern.“

„Nö, das ist schon okay! Er kümmert sich um die Hässlichere“, erwiderte ich ihm grinsend. Er lachte kurz und meinte: „So hätte ich das auch gemacht! Übrigens, grüß mal deine Familie bei Gelegenheit.“

„Mach ich gerne und du deine.“

Ich winkte den Dreien zu und signalisierte ihnen, zu mir zu kommen. Andy grinste zufrieden und die beiden Mädels waren schwer beeindruckt.

„Na, wie hast du das denn hinbekommen?“, fragte Friederike erstaunt.

„Tja, auch wenn ich vom Dorf bin, habe ich so meine Beziehungen. Das ist Kemal, er stammt, genau wie ich, aus Geesthacht!“

„Jo Leute, freut mich! Aber jetzt rein mit euch. Ich hab hier noch ein bisschen wat zu arbeiten!“

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