Mick Rainer - Achtung, MÄNNERABEND!

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Der Mittvierziger Rene trifft sich mit seinem langjährigen Kumpel Andy Strauch zum üblichen Männerabend. Die beiden kennen sich seit der Teenagerzeit. Sie lernen sich kennen, als Rene damals als Sechzehnjähriger von seiner kleinen Provinzschule nach Hamburg wechselt. Von nun an wird sein vorher eher beschauliches Teenagerleben ganz schön aus den Angeln gehoben. Neue Freunde, Drogen, Subkultur und erste sexuelle Erfahrungen prasseln auf den jungen Rene ein. Genau in dieser Phase lernt er in einem Kurzurlaub auf Fehmarn Kirsten kennen. Er verliebt sich Hals über Kopf! Schlägt auch ihr Herz für ihn? Die Erinnerungen an ihren holprigen Weg zum Erwachsenwerden und die Frage nach dem Geheimnis der glücklichen Liebe macht den gewöhnlichen Männerabend der beiden Freunde zu einer Reise in die Vergangenheit.
Achtung, Männerabend! macht den Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe, die Rene Walthers Suche nach der großen Liebe in humorvoller Art nachzeichnet und dabei Einblicke in sein Seelenleben gewährt. Es geht dabei um Freundschaft, Liebe, Sex, Mut, Loyalität, ein bisschen um Fußball und ganz viel Rock & Roll! Und natürlich um die immerwährende Frage nach der Essenz unseres Lebens.

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Nun stand ich also mit meinem gewöhnungsbedürftigen Look - ein im Sixties-Style anmutendes Jackett, weite Karotten-Jeans, schwarze Dreiloch-Martens und ein schlichtes schwarzes T-Shirt - an der Bushaltestelle und wartete. Wir hatten Montag, den 11. August 1986. Ich war viel zu früh dran. An meinem ersten Tag wollte ich nicht gleich zu spät kommen. Als der Bus endlich kam und ich einstieg, entdeckte ich einige bekannte Gesichter. Durch den regen Austausch während der 25-minütigen Bustour wusste ich schon, dass es aus meiner alten Schule keinen Mitschüler in meiner neuen Klasse gab. „Naja“, dachte ich: „Vielleicht taucht doch noch ein bekanntes Gesicht aus meiner Vergangenheit auf.“ Aber auch diese Hoffnung starb, nachdem unsere Klassenlehrerin Frau Förster das Klassenzimmer zu Stundenbeginn betrat.

Kurz vor unserer Lehrerin stürzte Nils in die Klasse und setzte sich mangels Alternativen auf den freien Platz rechts neben mir. Nils und ich hatten eine Gemeinsamkeit, wir hatten beide von allen Mitschülern die längsten Anfahrtswege zur Schule. Allerdings kam Nils mitten aus Hamburg, aus dem Stadtteil Bramfeld. Er hatte sich zu spät angemeldet, so blieb für ihn nur noch ein Schulplatz in Bergedorf. Damit hatte er mit öffentlichen Verkehrsmitteln jeden Tag eine ziemlich beschwerliche Anreise. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, obwohl uns Welten trennten. Er war der trendige City-Boy und ich das Landei.

Da ich etwa zehn Kilometer östlich von Hamburg entfernt wohnte, nannten mich später viele aus Spaß „Zoni“. Das Vorurteil wurde durch meinen unkonventionellen Kleidungsstil quasi noch verstärkt. Tatsächlich war die Innerdeutsche Grenze – der sogenannte eiserne Vorhang – nur etwa 20 Kilometer von Geesthacht entfernt. „Na, heute wieder ‘nen Visum für einen schönen Abstecher in den Westen bekommen? Bist du eigentlich bei der Stasi oder warum lassen sie dich täglich raus?“, bekam ich morgens öfters von meinen lieben Klassenkameraden zu hören. Ich dachte mir, wenn die es so wollen, dann gebe ich dem Ganzen noch ein wenig Futter und trug am Revers meiner Jacke fortan einen roten Stern mit Hammer und Sichel. In einem Laden im Schanzenviertel besorgte ich mir einen knallroten Kapuzenpulli mit dem Aufdruck CCCP. Es war damals, zu Zeiten des kalten Krieges, das Länderkürzel der größten Ostblock-Nation, der Sowjetunion. Danach verstummten die morgendlichen Witze relativ geschwind und ich hatte wieder meine Ruhe.

Unsere Klassenbezeichung lautete WG 11C und wir waren zu Beginn insgesamt 24 Schüler. Das übliche Einschulungsritual ließen wir im Haupttrakt der Schule über uns ergehen. Nach einer etwa zweistündigen Einführung, bei der wir unseren Stundenplan bekamen und uns gegenseitig vorgestellt hatten, wechselten wir in ein vom restlichen Schulgelände abgelegenes Gebäude, um unseren tatsächlichen Klassenraum zu beziehen. Der Bau stammte aus der Jahrhundertwende und hatte auch den Charme eines altehrwürdigen Gemäuers. Gegenüber war gleich die Waldorfschule. Für unsere weitere Schulzeit erwies sich der Auszug in die Dependance als wirklicher Volltreffer für eine kreative Pausengestaltung.

Unser Klassenverband zeigte sich ziemlich schnell als sehr heterogener Haufen, was Ansichten, soziale Herkunft, Modestil, Musikgeschmack, Altersstruktur, Charakter und Leistungsniveau anging. Es war daher unvermeidbar, dass sich unterschiedliche Gruppen zusammenfanden. Durch Nils hatte ich das Glück, zunächst bei den coolen Kids zu landen. Bis zu den Herbstferien verschoben sich die Gruppen aber noch einige Male. In den ersten zwei Monaten erhielt die Klasse durch einige Ab- und Zugänge nochmals ein neues Gesicht. Die einen begannen kurzfristig dann doch eine Ausbildung oder hatten gemerkt, dass Wirtschaft nicht unbedingt ihre Obsession war.

Ich hatte weiterhin auf der einen Seite Nils neben mir sitzen und auf der anderen Michael Hellmann. Dieser Michael war 17 Jahre alt und hatte etwas längere in der Mitte gescheitelte blonde Haare, einen dezenten Schnurrbart und war trotz seiner leichten O-Beine etwas größer als ich. Michael trug immer enge Jeans, hohe Turnschuhe, eine schwarze Lederjacke und stand auf Hardrock und Heavy Metal. Diese Tatsache brachte ihm unvermittelt den Spitznamen „Mettel“ ein. Andy saß zu diesem Zeitpunkt neben dem charismatischen Ernst direkt vor dem Lehrerpult. Ernst und Andy waren die beiden Senioren in unserer Klasse. Andy war zu dem Zeitpunkt bereits 18 und Ernst sogar fast 19 Lenze jung. Die beiden hatten dadurch den Vorteil, dass sie sich für Fehltage und permanentes Zuspätkommen selbst die Entschuldigungen schreiben konnten, weil sie beide volljährig und damit nicht mehr schulpflichtig waren. Besonders Ernst nutzte diesen Umstand des Öfteren aus.

Ernst war schon ein sehr spezieller Typ. Wir nannten ihn Ernie, damit hatte er auch überhaupt keine Probleme. Von den Lehrern mit Ausnahme von Frau Förster erwartete er allerdings, gesiezt und mit „Herr Meinhardt“ angesprochen zu werden. Darauf wies Ernie den Lehrkörper auch in aller Regelmäßigkeit und mit entsprechendem Nachdruck hin. Er gehörte zu der Jugendgruppierung der Mods und stand auf Musik und Lifestyle der sechziger Jahre. Mit seinen guten Beziehungen war er auch unsere Bezugsquelle für nicht ganz legale Highmacher.

Andy hingegen kleidete sich zu der Zeit wie ein 40-jähriger Banker mit Buntfaltenhosen, Poloshirts, feinen Lederslippern und er trug seine Haare relativ kurz mit einem schmierigen Seitenscheitel. Die Frisur wirkte aber alles andere als modern. Den Anspruch hatte Andy zu der Zeit ohnehin nicht. Es wirkte immer so, als ob Mutti ihm morgens noch die Klamotten für den Tag herauslegen würde. Die Verbindung, die Ernie, Mettel und ich hatten, war die Liebe zur Musik. Auch, wenn wir auf unterschiedliche Richtungen standen, so hatten wir doch eine Basis. Wir interessierten uns nicht für den Mainstream. Ich mochte sowohl die Musik aus den Sechzigern und Siebzigern aber auch Independent, Punk, New Wave und elektronische Musik. Meine Lieblingsbands zu der Zeit waren Depeche Mode, The Cure, U2, INXS, The Smiths, Deep Purple, Black Sabbath, Eric Burdon & The Animals, The Who, Queen, The Ramones, Pink Floyd, The Clash, Beastie Boys, Billy Idol, The Doors, The Yardbirds, Thin Lizzy, Gary Moore und die Rolling Stones, um mal einige bekanntere Beispiele meiner damaligen Helden zu nennen.

Tja, wie passte Andy da jetzt hinein? Der Andy, der mir, mehr als 25 Jahre später, schräg gegenüber auf dem Sofa sitzt und sich tierisch über ein unnötiges Gegentor unseres Vereins in der 35. Spielminute ärgert. Sein Musikgeschmack beschränkte sich damals weitestgehend auf die Charts. Er stand ganz besonders auf Nena und Samantha Fox, aber nicht weil die beiden so wunderschön sangen, sondern weil sie ganz andere Vorzüge hatten. Ein Argument, das wir anderen durchaus nachvollziehen konnten. Außerdem war Andy der Einzige unserer Combo, der einen Führerschein und Zugriff auf einen fahrbaren Untersatz hatte. Mettel und ich durften altersbedingt noch nicht und Ernie sah für sich keinen Nutzen darin. Womit die Straßen für die anderen Verkehrsteilnehmer definitiv sicherer waren, da er ohnehin andauernd breit war.

Schon verrückt, wie sich aus vier ganz unterschiedlichen Typen ein absolut eingeschworener Haufen formieren konnte. Wobei ich sagen muss, dass Ernie sehr häufig sein eigenes Ding durchgezogen hatte und wir an den Wochenenden oft nur zu dritt unterwegs waren. Es gab allerdings auch einige Mädchen aus unserer Klasse, mit denen wir öfters loszogen. Diese Abende gestalteten sich natürlich ganz anders, als unsere reinen Jungstreffen und hatten meistens nicht den erhofften Verlauf.

Es gab zwei Mädchen in der Klasse, die ich beide unheimlich cool fand, obwohl sie total unterschiedlich waren. Die eine hieß Barbette. Sie hatte braun gelocktes, schulterlanges Haar, haselnussbraune Augen und einen besonders knackigen Hintern. Aufgrund ihres umwerfenden Aussehens und als gute Hockeyspielerin war sie äußerst selbstbewusst. Ihre Art sprach mich einerseits an, aber andererseits schüchterte sie mich auch unheimlich ein. Meine andere Favoritin war Friederike. Im Gegensatz zu Barbette hatte sie blonde lange Haare und blaue Augen. Friederike war sehr kommunikativ und offen. Sie hatte eine einnehmend freundliche Art im Umgang mit ihren Mitmenschen und ging vorbehaltlos auf jeden zu. Aufgrund der Tatsache, dass wir in der Schule ziemlich nahe beieinander saßen, kamen wir sowohl im Unterricht als auch in der Pause diverse Male ins Plaudern. Es entwickelte sich rasch ein freundschaftliches Verhältnis zwischen uns. Meine Wahl war getroffen.

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