Jasmina Marks - Doch kein Treibholz im Fluss des Lebens

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Doch kein Treibholz im Fluss des Lebens: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine Liebesgeschichte, die ihren eigenen Weg finden muss. Wo nicht immer alles rund läuft und sich die Sicht der Dinge verschiebt, was einerseits notwendig ist, andererseits aber auch ganz schön schwer. Nichtsdestotrotz sinnt Grimos über die Menschen nach, vor allem über sich selbst und entscheidet sich dafür, etwas anders zu machen … in seinem Leben … hoffentlich erfolgreich!

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Schon sonderbar - warum gab es so was nicht unter den Menschen? Vielleicht war es der Verstand, der so vieles zerstörte - verhinderte, dass Gefühle als solches, Beachtung finden konnten. Womöglich hatte in der Welt der herrschenden Rasse der Menschen schon lange niemand mehr eine Ahnung von dem, worauf es doch eigentlich ankam - oder ankommen sollte!

Aller Aussichtslosigkeit zum Trotz hatte der eine Delfin verzweifelt versucht, dem anderen das Leben zu retten und einfach nicht aufgegeben. Wie wundervoll musste es sein, wenn einer für einen anderen so weit gehen würde … Gab es so etwas auch unter den Individuen der, wie könnte man sie betiteln … vielleicht zu bezeichnen als … „intelligente und in zivilisierten Bahnen sortierten Lebewesen“? Grimos zweifelte daran …

Obwohl man ja nicht wirklich wusste, ob diese so besonderen Tiere nicht vielleicht doch wesentlich klüger waren, als allgemeinhin bekannt war. Aber wahrscheinlich war ihre Art zu denken oder auch wie sie ihre Gefühle zeigten, nicht mit dem Verhalten des Menschen vergleichbar! Naja – so ganz von der Hand weisen ließ sich nicht, wie dicht beieinander das zu liegen schien. Sorge, Hilfsbereitschaft … Vertrautheit und Liebe … eigentlich alles Regungen, die Grimos auch kannte … nein, falsch, hätte kennen können, wäre er so wie die anderen. Auch wieder falsch, vielleicht kannte er sie und konnte darüber nachdenken, eben weil er nicht war wie alle anderen … oder so ähnlich!

Die Menschen, mit denen er es zu tun hatte, waren anders, ohne jeden Zweifel komplett anders. Sie waren berechnend, wenig herzlich und handelten gewinnorientiert. Allein dieses Wort schon: „Gewinnorientiert“ - würgte ihn im Innern! Es klang so trocken, so bitter und hatte einen faden Beigeschmack … nämlich den des „neutral und völlig entfernt von emotionalen Regungen sich konzentrierenden daten- als auch zahlenverwertenden Denkens“. Was wiederum verhinderte, dass man unmittelbar half, wenn man gebraucht wurde, sondern sich stattdessen mit zeitaufwendigem Abwägen, das Für und Wider Bedenken, aufhielt und erst dann zur Tat zu schreiten begann, wenn es sich als nützlich erwies und auch einen Vorteil versprach – genau!

Grimos fragte sich, ob ein solches Handeln nur allein auf die Gefühle zueinander rückführbar ist. Würde man das Gehirn komplett abschalten können und sich ausschließlich dem Herzen widmen, wäre es dann leichter? Wenn man so liebte, wie sich diese Zwei hier liebten, dann war es selbstverständlich, dass man einander half, sobald einer in Not war. Schmunzelnd stellte er fest, wie er selbst schließlich ohne weiter darüber nachzudenken eingeschritten war. Hervorgerufen durch das unsagbar tiefe Gefühl von Mitleid - er sofort erkannt hatte, dass diese beiden seine Hilfe brauchten … ein Leben erloschen wäre, ohne sein jede mögliche Gefahr ausblendendes Eingreifen … weil er gefolgt war, dem Ruf des Instinktes … der Stimme des Herzens …

Ein deutlich vernehmbarer Stolz wuchs in ihm und er stand, in seiner vollen Größe aufgerichtet an der Reling … in diesem Augenblick, als ihm klar wurde, wie sehr er sich von seinen Fischerkollegen unterschied. Die, die doch so weit über ihm stehend ihren Platz fest verankert glaubten … die, welche ohne mit der Wimper zu zucken die Harpune oder das Gewehr in Position und kurzerhand zu Ende gebracht haben würden, was unausweichlich schien – sich damit rühmend, ein Leiden gnädigerweise zu beenden und entsetzlicher Qual vorzubeugen …

Nein, Grimos war anders – und das war auch gut so! Nichtsdestotrotz musste er zugeben, als er auf die aufziehende Dämmerung schaute, dass er unglücklich war. Um nicht zu sagen, so richtig unzufrieden mit sich und seinem Dasein. Auch wenn er sonst nicht darüber nachgedacht hatte und das Leben nahm, wie es halt gekommen war – sich im Abseits wissend er dennoch einer inneren Auflehnung folgend, sich ein Verhalten angeeignet hatte, das die anderen von ihm fernhielt, dem wider besseren Wissens nicht entgegengewirkt hatte. Es halt über sich ergehen ließ, wie man ihn behandelte. Naja, wenn er ehrlich war, wusste er sich auch nicht anders zu helfen, sondern glaubte sich im erbarmungslosen Unterwerfen weitaus sicherer, als wenn er mühsam versuchen würde, gegen Windräder anzutreten, die ihm sowohl im Tempo als auch in der Stärke überlegen waren. Viel zu lange her, um die Ursprünge des Ganzen überblicken zu können. Seit er denken konnte, hatte er die Position des belanglosen Menschen, der halt am Rande der Gemeinschaft sein Dasein fristet, inne.

Zwischendurch wand er sich immer mal wieder dem verwundeten Tier zu, das dankbar leise Geräusche von sich gab. Es beruhigte Grimos als auch den Delfin, wenn er ihn streichelte. Die beinahe wachsähnliche Haut, aber wesentlich glatter und auch zarter … nicht zu fest, sonst würde es quietschen … fast schon liebevoll berührte er daher das eigentlich wilde, ungezähmte Tier … in das schleichend, aber sichtbar, die Lebensgeister zurückkehrten … welche auch ihn erreichten … mehr und mehr …

War es tatsächlich eine Frage des Denkvermögens? Oder auch eine, wie man geprägt worden ist, was man beigebracht bekam als Kind … wie die Eltern ihn gemeistert hatten, den Kampf des Lebens? An und für sich könnte da ja schon etwas dran sein, dachte er.

Sein Vater war ein Fischer und sein Großvater ist auch auf dem Meer Zuhause gewesen und somit gab es niemals eine Diskussion darüber, ob er vielleicht etwas anderes wollen würde. Aber nein - das hätte er ohnehin nicht gewollt, es war eben Tradition und mit dieser war er auch sehr einverstanden. Wenigstens etwas, das ihn wirklich erfreuen konnte! Aber wie waren sie mit anderen umgegangen oder andersrum gefragt, wo hatten sie ihren Platz gehabt? Grimos musste zugeben, dass beide, seine Eltern als auch seine Großeltern Freunde, Bekannte und Anschluss hatten, regelmäßige Treffen mit anderen wahrnahmen und oftmals Besuch erhielten.

Was also war passiert? Dass sich eben dieses nicht fortgesetzt hatte?

Die Nacht war heraufgezogen und das sternenklare Firmament entlockte ihm seine innersten Gefühle. Der andere Tümmler, der nach wie vor seinen Kutter umkreist hatte, lag halb auf der Seite und ließ sich treiben. Ob Delfine eigentlich schlafen? Es hatte zumindest den Anschein, als würde er ruhen. Sein Atemloch gekonnt verschließend, wenn eine Welle herankam und ihn, vom Boot zurückgeworfen, überspülte, lag er entspannt da. Anschließend öffnete er es wieder, ohne überhaupt auf die Weite des Meeres zu schauen. Ein unbeschreiblich gut funktionierendes Feingefühl offenbarte sich, das blind seine Dienste verrichtete, ohne hinsehen zu müssen. Er es nicht einmal nötig hatte, im Auge zu behalten, was um ihn herum geschah. Dem Element Wasser in vollkommener Perfektion angepasst – meistenteils. Im Gegensatz zu dem anderen, dessen Augen leicht getrübt schienen, er womöglich der Gefahr des Netzes nicht rechtzeitig genug hat ausweichen können, weil er sie nicht erkannt hatte. Womöglich war aber auch der Schleier auf seiner Iris Ausdruck seiner Erschöpfung, der Entzündung seines Körpers oder die Folge der wer weiß wie lange durchlebten, panischen Not. Grimos wünschte es ihm, aus tiefster Seele, dass auch das wieder gesunden würde!

Während er im matten Licht dastand und sich in dieser Kulisse, die so besonders war, behaglich als auch willkommen fühlte, traute er sich, der Wahrheit über sein eigenes Leben ins Auge zu sehen … vielleicht aber war es gerade die Dunkelheit, die erhellt wurde von der Reflexion des sich spiegelnden Mondes auf der glänzenden, sich wiegenden Wasseroberfläche, die ihm das überhaupt ermöglichte … in unmittelbarer Nähe zu jenen frei lebenden, nicht an den Menschen gewöhnten und doch friedfertigen Geschöpfe … und es, beachtenswerter Weise, dennoch eine Verbindung zwischen ihnen gab … etwas, das funktionierte, ohne auch nur ansatzweise ein und dieselbe Sprache zu sprechen … man am Blick in die Augen … oder war es vielleicht so etwas wie das Wahrnehmen und Verstehen von Karma, der Ausstrahlung … Aura genannt … oder wie auch immer … auf jeden Fall etwas nicht Greifbares, in Worte zu Fassendes, das trotzdem alles an offensichtlichen Unterschieden oder Andersartigkeiten überwinden konnte … in einer ansonsten vom Geist beherrschten Welt, die sich selbst rühmen wollte anhand ihrer herausragenden Intelligenz … oder so … dieses alles hinfällig wurde, weil es eben keiner verstandesmäßig fundierten Grundlage bedurfte, sondern geschah, weil Empfindungen, das Anerkennen selbiger als auch deren Erwiderung weitaus wichtiger waren … im Vordergrund standen … Hier und Jetzt … und gerade deshalb … eingetaucht in den Zauber dieser Stunde … konnte er trotz der spürbaren Müdigkeit nicht schlafen. Bebend rasten die Gedanken durch seinen Kopf, weshalb sich der Gang hinunter in die Kajüte erübrigte.

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