Franziska Pelikan - Das blaue Sternenschloss

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Das blaue Sternenschloss: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer ist der schwarze Kater? Warum kennen Angelina und ihre Schwestern seinen richtigen Namen, obwohl sie ihn nie zuvor gehört haben? Warum können sie plötzlich eine Sprache verstehen und sprechen, die längst niemand mehr kennt? Wer ist die Person, die sie überall hinverfolgt? Und kann der schwarze Kater, mit seinen geheimnisvollen, gelben Augen, tatsächlich die Menschen verstehen?
Das und viel mehr fragen sich die drei Schwestern. Der schwarze Kater führt die drei in eine ganz neue, fast vergessene Welt, in der sie ähnlich wie im Mittelalter leben müssen, um sie nicht zu zerstören. Nur Auserwählte dürfen sie betreten.
Das Abenteuer beginnt mit Angelinas erster Begegnung mit dem schwarzen Kater.

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„Da”, rief Daida erfreut, die als Einzige erkannt hatte, was es gewesen war. „Eine ganz schwarze Katze!”

„Was?”, schrie Angelina leise auf. „War es wirklich eine Katze?”

„Ja, war es”, antwortete Daida ebenso leise. „Sie hat sich erschrocken und ist weggerannt.”

„Das war bestimmt der Kater, von dem du uns erzählt hast”, glaubte Talia.

„Bestimmt”, stimmte Angelina zu.

Plötzlich sah sie, wie sich ein kleiner Kopf hinter einem Baumstamm hervorschob. Ein kleiner, schwarzer Kopf mit leuchtend gelben Augen.

Es war tatsächlich Li Nú. Er war etwas von Angelinas Schrei eingeschüchtert. Langsam schob er seinen ganzen, schwarzen Körper hinter dem Stamm hervor. Dann kam er vorsichtig auf sie zu. Angelina gab ihren Schwestern ein Zeichen, sich nicht zu rühren. Sie selber rutschte ein Stückchen weiter weg von ihnen. Der Kater kannte ihre Schwestern ja noch nicht. Sie versuchte, ihm nicht in die Augen zu gucken und tat es ihm gleich zu blinzeln. Langsam kam er näher, misstrauisch durch die Anwesenheit der ihm Fremden. Er schnupperte neugierig in die Luft und schien sich nicht ganz sicher zu sein, näher heran kommen zu wollen oder nicht. Bei Angelina fiel ihm die Entscheidung sichtbar leichter. Sie rückte noch weiter von Talia und Daida weg. Er kam auf sie zu und rieb seinen Kopf an ihren Beinen. Li Nú schnurrte, ließ aber die anderen nicht aus den Augen.

Daida und Talia sahen befangen zu.

„Der ist aber seltsam”, dachte Daida. Auch Talia dachte das. Ihnen wurde richtig unheimlich zumute.

Dann wandte der Kater sich von Angelina ab und ging, immer noch sehr unschlüssig, auf Daida und Talia zu. Daida rückte automatisch zurück. Sie starrte irgendwie voller Angst in seine Augen. Dadurch fühlte Li Nú sich bedroht und starrte ohne auch nur einmal zu blinzeln zurück. Dann fing er plötzlich an zu fauchen und buckelte. Daida sprang auf und wollte wegrennen, aber Talia umklammerte lautlos ihren Arm und drückte ihn fest auf den Boden.

Angelina bemerkte, was für einen Fehler Daida machte. Sie robbte zu ihr hin und sagte leise zu ihr: „Guck ihm nicht in die Augen. Du brauchst keine Angst zu haben. Katzen mögen es nicht, wenn man ihnen in die Augen starrt.”

„Er ist so anders als alle Katzen, die ich bis jetzt kannte”, flüsterte sie mit zittriger Stimme. Sie starrte Li Nú immer noch an. Angelina wusste, sie konnte unmöglich Daida dazu zwingen den Kopf abzuwenden, also versuchte sie es anders. Sie erzählte ihr, wie der Kater ihr geholfen hatte, aus dem Wald zu finden. Ohne ihn würde sie wahrscheinlich immer noch im Wald umherirren.

„Du?” Sie rüttelte Daida an der Schulter. „Was ist los mit dir?”

„Er hält meine Augen fest”, hauchte sie schwach. „Ich kann nicht mehr weggucken.”

Angelina sah zu dem Kater herüber und sah voller Schrecken, dass er sich duckte und zum Sprung ansetzte. Ohne Daidas Augen los zu lassen.

Talia wusste nicht was sie tun sollte. Sie saß starr vor Angst da und sah nur auf einen Punkt- ihre Schwester.

„Daida! Du darfst jetzt nicht erschrecken”, sagte Angelina leise und wirbelte sie plötzlich blitzschnell an den Schulten herum und drückte ihr Gesicht leicht in den Waldboden.

Sofort lockerte sich alle Spannung aus ihr und dem schwarzen Kater.

Angelina hielt ihren Kopf noch eine Weile gesenkt in den Waldboden gedrückt.

„Wenn ich dich jetzt loslasse, wirst du ihm nicht wieder in die Augen starren! Er wird es sonst wieder machen”, sagte sie so bestimmt, dass Daida kein Wort herausbrachte. Angelina ließ sie los. Daida drehte sich um und wischte sich Erde und vermoderte Blätter vom Gesicht.

Der Kater war weg.

„So etwas habe ich ja noch nie erlebt”, sagte Talia aufatmend. „Das war ja wie Zauberei.”

„Er ist ein Zauberkater”, meinte Daida.

„Mir hat er so etwas noch nie angetan. Ich glaube, er ist furchtbar intelligent, aber kein

Zauberer”, erwiderte Angelina.

„Lasst uns weitergehen”, forderte Talia die anderen auf.

Sie erhoben sich schwerfällig und wanderten schweigend weiter. Nach einiger Zeit fragte Talia: „Wollen wir nicht ein bisschen rennen? Dann sind wir etwas schneller da.”

„Können wir”, war Angelina einverstanden.

„Oh, nein”, rief Daida. „Ich kann aber nicht mehr weit rennen!”

„Nur ein kleines Stückchen”, beschwichtigte Talia sie.

„Aber wirklich nicht weit”, jammerte Daida.

Sie rannten los. Zwischendurch machten sie immer kleine Verschnaufpausen. Aus dem kleinen Stückchen wurde ein großes Stück, bis Daida irgendwann immer mehr Pausen brauchte und immer weiter zurückblieb.

„Ich kann nicht mehr”, röchelte sie.

„Ich nehme dich Huckepack und wir rennen noch ein wenig”, schlug Angelina vor. „Dann sind wir zwar nicht mehr so schnell, aber immerhin schneller, als wenn wir gehen.” Angelina war sehr ausdauernd.

Daida war sofort einverstanden und freute sich.

„Lasst uns aber erst noch ein bisschen gehen. Es ist nicht so gut, wenn man plötzlich aufhört zu rennen”, belehrte Talia ihre Schwestern.

Angelina nickte. Dann blieben sie wieder stehen und Daida kletterte auf ihren Rücken.

„Halt dich gut fest, damit du mir nicht herunterfällst”, sagte sie zu ihr und hielt sie an den Füßen fest. Daida machte es sichtlich Spaß. Es schaukelte und rüttelte sie richtig durch. „Schneller, schneller, rief sie und Angelina bemühte sich noch schneller zu rennen. Sie rannten und rannten, bis Angelina und Talia nicht mehr konnten. Sie blieben stehen.

„So, Daida, jetzt musst du wieder selber laufen”, Angelina war ganz aus der Puste. Sie ging in die Hocke, um Daida absteigen zu lassen. Daida ließ sich so plötzlich los, dass sie von ihrem Rücken purzelte.

”Oh, Daida, hast du dir was getan?”, fragte Angelina erschrocken.

Daida lachte. „Nein.”

Nach noch ungefähr zehn Minuten, blieb Angelina wieder stehen. Sie drehte sich zu Talia und Daida, die hinterher trotteten, um. Ohne zu wissen warum, flüsterte sie: „Hier hinter ist es.” Sie deutete auf den Waldrand.

Daida und Talia waren plötzlich so aufgeregt, dass sie dachten, sie platzen. Sie schlichen weiter vorwärts, bis sie plötzlich auf die Lichtung hinaustraten.

Talia und Daida atmeten erstaunt auf.

„Das gibt es nicht! Du hattest ja tatsächlich Recht ”, rief Talia leise aus.

„Hattest du etwa an meiner Erzählung gezweifelt?”

„Nein, aber so schön hab’ ich’s mir nicht vorgestellt!”

„Wie in einem Märchen”, staunte Daida.

Sie gingen bis zur Tür.

„Auf der Tür ist ja ein Wappen”, sagte Talia verwundert.

„Normalerweise haben nur Schlösser oder Bundesländer Wappen”, erwiderte Angelina.

„Hast Recht”, stimmte Talia ihr zu. „Vielleicht ist es auch nur ein Bild.”

„Kann sein”, meinten auch die anderen beiden.

„Sollen wir versuchen sie zu öffnen?”, fragte Daida.

„Lasst uns lieber erst einmal anklopfen. So, wie es Angelina auch getan hatte”, meinte Talia. Ihr war etwas mulmig zumute.

„Genau”, stimmte Angelina ihr zu. Auch ihr war etwas mulmig zumute. Sie fühlte sich wieder beobachtet, sagte diesmal aber nichts.

Talia klopfte an. Wie bei Angelina rührte sich im Inneren nichts.

Daida wurde langsam unruhig. „Ach, lasst uns einfach gucken, ob sie sich öffnen lässt.” Und

ehe Angelina oder Talia etwas sagen konnten, hatte sie die Tür einen Spalt breit geöffnet.

Angelina und Talia sahen Daida erschrocken an.

„Bist du wahnsinnig?”, fauchte Angelina sie an.

„Wieso?”, wollte Daida wissen.

„Was ist, wenn jetzt jemand im Häuschen ist?”, warf Talia ihr vor.

Daida schwieg betroffen. Talia öffnete die Tür noch ein Wenig weiter und lugte ins Innere des Bootshäuschens. Sie sah niemanden.

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