Franziska Pelikan - Das blaue Sternenschloss

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Das blaue Sternenschloss: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer ist der schwarze Kater? Warum kennen Angelina und ihre Schwestern seinen richtigen Namen, obwohl sie ihn nie zuvor gehört haben? Warum können sie plötzlich eine Sprache verstehen und sprechen, die längst niemand mehr kennt? Wer ist die Person, die sie überall hinverfolgt? Und kann der schwarze Kater, mit seinen geheimnisvollen, gelben Augen, tatsächlich die Menschen verstehen?
Das und viel mehr fragen sich die drei Schwestern. Der schwarze Kater führt die drei in eine ganz neue, fast vergessene Welt, in der sie ähnlich wie im Mittelalter leben müssen, um sie nicht zu zerstören. Nur Auserwählte dürfen sie betreten.
Das Abenteuer beginnt mit Angelinas erster Begegnung mit dem schwarzen Kater.

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Sollte sie ausprobieren, ob die Tür sich öffnen ließe? Und wenn es jemandem gehörte. Vielleicht kannte schon gar kein Mensch mehr dieses Häuschen. Und es könnte ja sein, dass dort jemand in dem Bootshäuschen wohnte. Nichts ist unmöglich. Um sicherzugehen, klopfte sie mit zittrigen Fingern an die Tür. Was sollte sie demjenigen antworten, der ihr öffnen würde? Plötzlich fühlte sie sich beobachtet. Sie ließ ihren Blick durch die Gegend streifen, aber dort war niemand. Sollte Angelina sich das einbilden? Normalerweise tat sie so etwas nie. Sie horchte angestrengt, aber es kam kein Laut aus dem Gebäude. Es war ihr zu gruselig. Sie entschied sich, mit ihren Schwestern noch einmal vorbeizukommen und das Häuschen dann gründlich zu durchforschen.

Die Luft war jetzt so drückend, dass sie das Gefühl hatte, man könnte sie kaum noch atmen.

Da lief es ihr wie ein Blitz durch den Kopf: „Es wird in kürzester Zeit gewittern!” Sie musste so schnell sie konnte, aus dem Wald heraus sein und rannte in die Richtung zurück, aus der sie gekommen war und wieder in den Wald hinein. Die ersten Tropfen fielen schon.

Sie hatte gute zwei Stunden bis hierher gebraucht. Wie sollte sie es schaffen, in höchstens zehn Minuten hier wieder heraus zu sein? In der Ferne hörte sie ein Grollen. Panik stieg in ihr auf. „Schneller, schneller!”, dachte sie nur noch. Die Tropfen wurden mehr. Sie rannte noch schneller. Ihre Panik gab ihr Kraft, die sie sich oft in der Schule beim Sport gewünscht hatte. Das Grollen kam näher. Sie stolperte vorwärts. Einmal fiel sie sogar hin, rappelte sich aber schnell wieder auf. Es war in kürzester Zeit stockfinster im Wald geworden. Plötzlich erhellte ein Blitz die Dunkelheit. Gleich danach grollte der Donner, jetzt unmittelbar über ihr. Der Regen fiel wie Bindfäden vom Himmel. Angelina war schon nass bis auf die Haut. Sie kam sich vor wie unter einer Dusche. Das Wasser lief ihr in Rinnsalen vom Kopf in ihr Gesicht. Wieder zischte ein Blitz durch die Bäume. Der Regen und das Gewitter wurden immer stärker. Angelina wusste nicht, ob ihr Gesicht nur vom Regen so nass war, oder ob sie weinte.

Wieder stolperte sie und fiel hin. Stand aber wie beim ersten Mal, gleich wieder auf. Weiter nur, immer weiter! Sie durfte einfach nicht vom Blitz getroffen werden. Was würde passieren, wenn jetzt der Blitz in einen Baum einschlüge? Wenn sie Pech hatte, wäre sie dann tot. Und Pech hatte sie an diesem Tag schon genug gehabt. Sie irrte orientierungslos durch das Gestrüpp. Wo kam sie auf den Weg? Immer nur vorwärts. Sie rannte nur vorwärts.

Wieder durchzuckte ein Blitz die Dämmerung. Gleich darauf grölte der Donner, so, dass alles erzitterte. Angelina wurde langsam schlecht. Sie konnte nicht mehr. Ihr Herz raste zum Zerspringen. Außerdem hatte sie Angst, unendliche Angst.

Plötzlich blitzte es wieder. Dann knallte es. Lauter als die anderen Male. Der Boden erzitterte. Angelina fiel vor Schreck, der Länge nach hin. Sie schrie auf. Jetzt ist es aus! Hundert Schritte von ihr entfernt ging ein Baum in Flammen auf. Es zischte und prasselte. Dann knickte der Baum um und riss ein paar kleinere mit sich. Der Regen löschte ihn nach einigen Minuten wieder. Ein Vogel flatterte erschrocken auf und verschwand am Himmel.

Angelina musste bewusstlos gewesen sein. Sie lag noch immer im Schlamm auf dem Waldboden. Ein schwarzes Tier stupste sie leicht mit der Nase an. Sie hob den Kopf. „Was ist passiert?”, fragte sie sich laut. Das Tier leckte die Wassertropfen von ihrer Hand. Es war derselbe, schwarze Kater, den sie auf ihrem Hinweg getroffen hatte.

„Li Nú, was machst du denn hier?”, fragte sie ihn erstaunt. Er rieb seinen Kopf an ihrer Schulter und miaute leise. Seine geheimnisvollen Augen sahen sie auffordernd an.

„Soll ich aufstehen?” Vorsichtig und mit zittrigen Knien stand sie auf. Das Gewitter grollte immer noch in der Ferne und es nieselte noch ein Wenig.

Der Kater lief voraus. Angelina folgte ihm langsam. Sie war müde und schlapp. Den Weg wusste sie sowieso nicht mehr. Aber sie war sich sicher, wenn sie Glück hatte, würde Li Nú sie bestimmt, auf die Straße bringen.

Er blieb immer stehen, wenn sie zu weit zurück blieb und wartete auf sie. Angelina war zu müde, um sich noch Gedanken darüber zu machen, was er wohl von ihr wollte. Langsam und stolpernd folgte sie ihm.

Es war jetzt schon halb sechs. Was würden ihre Eltern denken? Spätestens um sieben, wenn es Abendbrot gab, würden sie sich Sorgen machen. Sie kam an einer großen Eiche vorbei. „Hier war ich doch schon mal”, fuhr es ihre erfreut durch den Kopf. Sollte Li Nú sie zu der Stelle bringen, an der sie ihr Fahrrad angekettet hatte? Woher wusste der Kater denn, dass sie dort hin musste? Sie begriff langsam gar nichts mehr. Ihr war der Kater von Anfang an komisch vorgekommen. Er schien kein gewöhnlicher zu sein.

Nun kamen sie auch dort vorbei, wo sie das Rotkehlchen in der Erde picken gesehen hatte. Von hier aus wusste sie auch selber weiter.

Tatsächlich lief Li Nú zu dem Baum, an den sie ihr Rad gestellt hatte. Er ging darauf zu und miaute als ob er sagen wollte: „Hier ist dein Fahrrad.”

Sie trat lächelnd an den Kater heran und streichelte ihn dankend. Er schnurrte und rieb seinen Kopf an ihren Beinen. Dann verschwand er so geheimnisvoll, wie das letzte Mal im Wald.

Angelina stieg auf ihr Rad und radelte, so schnell ihre Beine es erlaubten, nach Hause.

„Angelina, wo warst du so lange?”, fragte ihre Mutter sie vorwurfsvoll. „Wir haben uns Sorgen gemacht. - Und -”, sie betrachtete ihre Tochter besorgt, „ wie nass du bist.”

Sie hatte es noch geschafft pünktlich zum Abendbrot zu Hause zu sein.

„Mich hat das Gewitter überrascht.”

„Aber das ist doch schon fast drei Stunden vorüber.”

„Ja, ich weiß. Der Weg war so lang.” Damit hatte sie nicht einmal gelogen.

„Ab unter die Dusche. Aber schnell!”

„Du wirst dich ganz heiß Duschen müssen!” Das war jetzt ihr Vater. „Ich möchte nicht, dass du morgen mit Fieber im Bett liegst.”

Das hätte er ihr eigentlich nicht zu sagen brauchen.

Nachdem sie sich ganz heiß geduscht hatte, fühlte sie sich richtig wohlig und eine gemütliche Müdigkeit überkam sie. Das Einzige, was jetzt noch dazu kam, war ein Dröhnen im Kopf.

Angelina aß schnell und machte sich dann für das Bett fertig. Kurz bevor sie einschlief, ging sie alle Einzelheiten im Kopf noch einmal durch. Sie nahm sich vor, morgen alles ihren Schwestern zu erzählen.

2. Das Bootshäuschen

Angelina war schon wach, als Daida in ihr Zimmer kam, um sie zu wecken.

Sie setzte sich im Bett auf und sagte Daida: „Ich muss euch nachher mal etwas zeigen. Sage es aber nicht Mama. Etwas sehr Schönes!”

Daida freute sich: „Ich geh schnell zu Papa und sag’ es ihm, ja?”

„Du meine Güte, nein!” rief Angelina erschrocken auf. „Komm mal her.”

Daida ging erstaunt zu ihrem Bett.

„Du hast gesagt, ich darf es nur Mama nicht sagen.” Sie war eingeschnappt.

„Hör mal zu”, sagte Angelina in beschwörerischem Ton. „Du darfst es weder Papa noch Mama erzählen. Ich darf es dir sonst vielleicht nicht mehr zeigen. Wir fahren da gleich nach dem Frühstück hin, mit Fahrrad. Talia kommt auch mit. Erzähl es niemandem. Niemandem, ja! Sonst darfst du nicht mit.”

„Auch nicht Talia?”

„Auch ihr nicht.”

„Aber wieso nicht. Sie kommt doch auch mit!”

„Trotzdem nicht.”

Am Frühstückstisch flüsterte Angelina Talia zu, dass sie sich gleich draußen im Garten treffen müssten.

„Wieso denn?” fragte Talia laut.

Bevor Angelina antworten konnte, platzte Daida damit heraus: „Etwas Geheimes. Du darfst es niemandem ...

Weiter kam sie nicht, denn Angelina trat ihr gegen das Schienbein.

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