Nick Lubens - Oh Du Fröhliche

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Advent, Advent, die Hütte brennt.
Klaus hatte sich die Vorweihnachtszeit so schön ausgemalt. Dieses Mal sollte es die perfekte Adventsstimmung geben. Romantische Kerzenlichtdinner mit seiner Frau Yvette, der ein oder andere entspannte Verwandtenbesuch und Weihnachtsmarktbesuche mit seinem Freund Peter.
Doch wie alle Jahre wieder jagt eine Katastrophe die nächste und Klaus' Leben schlittert Tag für Tag weiter auf den Abgrund zu. Da trifft es sich gut, dass er im Altenheim, in dem er als Pfleger arbeitet, plötzlich und völlig unerwartet Heldenstatus erlangt. Und wenn es an einer Front endlich mal klappt, warum dann nicht auch im Rest des Lebens?

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Ich angle mir einen der überteuerten Lebkuchen und schiebe ihn mir langsam zwischen die Zähne. „Mmmmh, lecker.“, nuschle ich mit dem Gebäck im Mund. Yvette nimmt sich auch eines der teuren Backwerke und kaut nachdenklich. Langsam entspannt sich ihr Gesicht. Ein Leuchten tritt in ihre Augen. „Mann, die sind wirklich gut. Die sollten wir öfter kaufen.“

In Gedanken rechne ich schon mal durch, was uns das über die Adventszeit verteilt kosten würde. Bevor ich aber Yvettes Stimmung mit meinem kühlen Geiz verderben kann, beiße ich schnell noch einen Happen ab und bewege meinen Kopf so hin und her, dass man daraus keine genauen Schlüsse über meine Meinung ziehen kann.

„Du kannst Rocco nicht immer so verwöhnen.“, sprudelt es plötzlich aus Yvette heraus.

Ich bin etwas perplex über den abrupten Themenwechsel, kann aber aufgrund jahrelanger Übung meine Überraschung schnell überwinden. „Das ist doch kein Verwöhnen. Er steckte in einer herzenstechnischen Notsituation und ich habe ihm aus der Klemme geholfen.", versuche ich mich zu rechtfertigen.

„Herzenstechnische Notsituation?", wiederholt Yvette und rollt mit den Augen.

„Genau.", lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen. „Außerdem arbeitet er für sein Geld."

„Das werden wir noch sehen.", antwortet sie genüsslich. „Wir können ihm trotzdem nicht alles durchgehen lassen.", meint sie dann entschieden.

„Er ist doch nicht unser Sohn. Für die Erziehung der Kinder sind immer noch die Eltern verantwortlich.", entgegne ich genervt.

„Fang nicht schon wieder damit an.", weißt mich Yvette gereizt zurück. „Du weißt, dass Babette es schwer genug hat. Sie braucht unsere Hilfe und Rocco auch. Und da du sowieso keine Kinder willst, ist Rocco für mich ohnehin der Sohn, den ich nie haben werde." Die Augen zu Schlitzen verengt schaut sie mich herausfordernd an.

„Was meinst du, ob er diesen Sven ausstechen kann?", versuche ich verzweifelt, die Kurve zu kriegen.

Yvette zuckt nur mit den Schultern. „Ich finde es nicht gut, dass er noch gar nicht richtig angekommen ist und gleich wieder verschwindet.", jammert sie plötzlich.

„Naja, er wird halt erwachsen. Mit uns alten Säcken will er da nichts mehr zu tun haben.“, entgegne ich nonchalant

Yvette guckt mich aus traurigen Augen an.

„Du bist immer noch die schönste Frau für mich.“, versuche ich sie zu beruhigen. „Nur für Rocco, naja, da sind wir eben schon ein bisschen überreif.“

„Überreif.“, wiederholt sie mit vor Sarkasmus triefender Stimme.

Auweia, da habe ich ja wieder etwas gesagt. „Du weißt schon, wie ich das meine. Lass es uns doch trotzdem gemütlich machen!“ Ich gehe herum, zünde die Kerzen an, die Yvette im ganzen Raum verteilt hat und stelle ein Räucherkerzchen auf den Tisch. Dann schaue ich ihr tief in die Augen und setze mein gewinnendstes Lächeln auf.

Sie lächelt bemüht zurück, aber ich spüre, dass sie langsam auftaut. „Und, was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend?“, säuselt sie.

Oha, jetzt muss ich Fingerspitzengefühl zeigen. Wir sind zu zweit, Rocco wird erst später kommen, Kerzen und ein angenehmer Weihrauchduft sorgen für eine romantische Atmosphäre. Alles ist vorbereitet. Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit, wie wir diesen Abend noch schöner machen können.

„Strippoker?“, schlage ich mit einem verschwörerischen Lächeln vor.

Yvettes Gesichtszüge entgleisen. Entgeistert starrt sie mich über den Tisch hinweg an. „Du bist so ein Idiot, Klaus. Hast du denn überhaupt keine Ahnung von Romantik?“

Verdammt, jetzt muss ich mir wirklich was einfallen lassen. Ich greife nach einem letzten spontanen Strohhalm, um den Abend noch zu retten. „Doch, doch. Ruf mich mal an!“

Wenn das überhaupt noch möglich ist, guckt Yvette jetzt noch irritierter: „Geht es dir noch gut? Ich sitze direkt vor dir.“

„Ja, genau.“ rufe ich begeistert. „Ruf einfach mal an!“ Mit strahlenden Augen schiebe ich ihr Handy vor sie.

Mit spitzen Fingern nimmt sie es hoch und wählt meine Nummer. Ich schicke ein kurzes Stoßgebet zum Himmel, dass die Programmierer meiner App einen guten Geschmack hatten. Aus meiner Hosentasche dröhnen die ersten Töne von Christmas All Over Again. Puh, Glück gehabt. Wenn das mal nicht romantisch ist! Ich lege mein Handy neben Yvettes und nehme ihre Hand, bevor sie den Anruf abbrechen kann. Schnell ziehe ich sie hoch und wiege sie sanft hin und her. Tanzen ist schon immer eine unserer größten Leidenschaften gewesen. Wenn ich sie damit nicht besänftigen kann, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

Nach einem kurzen Sträuben schmiegt sie sich an mich und wir schweben zur Musik durch den Raum, in einen Abend ganz für uns zwei hinein.

III. Mittwoch, 1. Dezember: Simple Plan - My Christmas List

„Morgen, Serkan. Na, alles klar?“ Gut gelaunt schreite ich den Flur unserer Station entlang auf meinen engsten Kollegen und Kumpel Serkan zu. Im Gegensatz zu den meisten anderen Leuten gehe ich montags besonders gern zur Arbeit. Ich mag meinen Job und die meisten Leute, die hier im St.-Marien-Pflegeheim leben und arbeiten. Und nach dem Abend gestern kann man einfach nur gut drauf sein.

„Wie man's nimmt.“, brummelt Serkan. Er ist kein begeisterter Frühaufsteher, deshalb verstehe ich sein Knurren als allgemeinen Ausdruck seines vor-9:00 Uhr-Leidens. Aus diesem Grund übergehe ich die in seiner Antwort subtil versteckte Aufforderung nachzuforschen, was man denn wie nehmen sollte, und komme gleich zum Tagesgeschäft: „Kaffee schon fertig?“

Serkan schüttelt den Kopf. „Nee, keine Zeit zum Kaffeetrinken. Heute ist Weihnachtsbaumaktionstag.“

Mir ist nicht ganz klar, was das mit unserem Kaffee zu tun hat. Dann fällt mir ein, dass in diesem Jahr unsere Abteilung für das Schmücken des Weihnachtsbaums verantwortlich ist. „Stimmt ja. Ist der Baum schon da?“

Serkan guck leicht irritiert. „Bist du nicht dran vorbeigekommen?“

Ich rekapituliere kurz meinen morgendlichen Weg von der Wohnungstür bis in unsere Station. Ganz dunkel kommt in diesen Erinnerungen auch ein großer grüner Baum in der Eingangshalle des Pflegeheims vor. Aber zur Zeit stehen überall solche Bäume herum, da nimmt man einen mehr oder weniger auch nicht mehr wahr. „Kann sein. Hab nicht so genau hingeguckt.“, versuche ich lahm, mich aus der Affäre zu ziehen.

„Nicht genau hingeguckt? Den kann noch nicht einmal ein Blinder übersehen, weil er vermutlich beim Versuch, die Eingangshalle zu durchqueren, mitten hineinlaufen würde.“, regt sich Serkan auf. „Deine Ruhe möchte ich mal haben.“

„Na, Jungs. Wieder mal Zeit für einen netten kollegialen Austausch?“, ertönt eine knarzende Stimme auf Hüfthöhe, gefolgt von einem gackernden Lachen.

„Morgen, Herr Ackermann.“, sage ich, ohne nach unten zu schauen. „Ja, wir haben uns gerade gemeinsam über den tollen Tannenbaum unten gefreut.“

„Genau.“, unterstützt mich Serkan. Mit Herrn Ackermann ist nicht zu spaßen. Er ist unser liebster Senior. Als er vor sieben Jahren hierher kam, hieß es, er habe noch maximal vier Wochen zu leben. Inzwischen hat er es zum ausdauerndsten Bewohner der Abteilung und damit zum Stationsältesten gebracht. Eigentlich ist das nur ein informeller Ehrentitel, aber er leitet daraus allerhand angebliche Privilegien ab, und eines davon ist ein unverschämtes Kommentieren unserer Arbeit.

„Tannenbaum?“, schnarrt Herr Ackermann.

„Ja. Wir sind gerade auf dem Weg nach unten.“, bestätige ich. „Kommen Sie doch einfach mit, dann können wir uns den Baum gemeinsam anschauen.“

Serkan schnappt sich kurzerhand den Rollstuhl und schiebt Herrn Ackermann Richtung Lift. Da etwas Aufregendes bevorsteht, lässt dieser das ausnahmsweise ohne Gemecker über sich ergehen. „Dieses Jahr sind wir mit schmücken dran.“, rufe ich, während ich den beiden folge.

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