Nick Lubens - Oh Du Fröhliche

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Advent, Advent, die Hütte brennt.
Klaus hatte sich die Vorweihnachtszeit so schön ausgemalt. Dieses Mal sollte es die perfekte Adventsstimmung geben. Romantische Kerzenlichtdinner mit seiner Frau Yvette, der ein oder andere entspannte Verwandtenbesuch und Weihnachtsmarktbesuche mit seinem Freund Peter.
Doch wie alle Jahre wieder jagt eine Katastrophe die nächste und Klaus' Leben schlittert Tag für Tag weiter auf den Abgrund zu. Da trifft es sich gut, dass er im Altenheim, in dem er als Pfleger arbeitet, plötzlich und völlig unerwartet Heldenstatus erlangt. Und wenn es an einer Front endlich mal klappt, warum dann nicht auch im Rest des Lebens?

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„Die bunten Sterne, die wir letztes Jahr im Schlafzimmerfenster hatten, sind weg. Ich kann sie nirgends finden.“

Mit einem gewissen Grauen denke ich an die roten, lilafarbenen, gelben und blauen Sternchen, die den ganzen Advent über an unserem Fenster herumgeblinkert hatten. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich nicht besonders traurig war, als die Lichterkette Anfang Januar ihren Geist aufgegeben hatte. „Haben wir weggeschmissen. Die Lichter waren kaputt. Hat nichts getaugt, die Kette.“, sage ich, und kann mir ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen.

„Oh.“ Yvettes Antwort fällt ungewohnt knapp aus. „Stimmt ja. Schade eigentlich.“ Erleichtert wende ich mich wieder meiner Bastelei zu. „Aber hatten wir nicht zwei Schwibbögen? Es stand doch immer einer hier und einer in der Küche, oder?“

Mist, jetzt hat sie mich doch erwischt. Und das so schnell. „Ähm, ja, stimmt. Aber der eine war doch kaputt, glaube ich. Die Lichter gingen nicht mehr und er hatte ein bisschen verbrannt gestunken“, improvisiere ich.

Yvette schaut mir direkt in die Augen. Ich kann förmlich sehen, wie die Gedanken im Inneren ihres Kopfes arbeiten. „Bist du sicher?“, fragt sie dann zögerlich. „Daran kann ich mich gar nicht erinnern.“

„Nee, sicher bin ich mir nicht. Aber mir war so.“, verschaffe ich mir wieder etwas Raum zum Navigieren.

„Naja, dann wird es wohl so sein. Schade eigentlich. Der war so schön.“, sagt Yvette mit verträumter Stimme. Sie schaut mir noch eine Weile zu, wohl um sicher zu gehen, dass ich nicht gleich wieder neuen Blödsinn verzapfe oder auch in der Hoffnung, dass mir doch noch etwas zum Thema Schwibbogen einfällt, dann zieht sie mit dem Rest ihres Stapels von dannen. Ich wische mir eine Schweißperle von der Stirn. Nun muss ich nur noch den kaputten Schwibbogen unauffällig entsorgen, wenn Yvette nicht zu Hause ist. Jetzt muss ich mich aber erst einmal mit meinem Stern beeilen. Schließlich bin ich immer kurz vor Yvette fertig.

Die restlichen Papppyramiden sind schnell eingesetzt und ich begutachte den nun entstandenen gelben Stern mit den roten Spitzen voller Stolz. Ich habe gar nicht so viel Zeit gebraucht, und das diesmal ganz ohne Anleitung. Ich höre Yvette immer noch im Schlafzimmer werkeln, also steige ich schnell auf den Wohnzimmertisch, nehme vorsichtig den Lampenschirm aus buntem Glas ab und stelle ihn neben mich auf den Tisch. An seine Stelle wird für die nächsten sechs Wochen der Stern treten.

„Fertig!“ Mit einem fröhlichen Jauchzer kommt Yvette ins Wohnzimmer gehüpft und klatscht dabei in die Hände. Mit beiden Händen über dem Kopf und dem Blick gen Decke gerichtet verliere ich meistens einen Teil meiner Wahrnehmungsfähigkeit. Deshalb schrecke ich zusammen, als sie so unvermittelt vor mir auftaucht und taumle leicht zur Seite. Dabei stoße ich mit dem Fuß gegen den Glaslampenschirm. Ich spüre, wie er vom Tisch gleitet, halte aber mit einer Hand das Lampenkabel, mit der anderen den Stern. Mein Gehirn reagiert viel zu langsam, als das ich irgendetwas zur Rettung des Lampenschirms tun könnte. Mein Magen krampft sich zusammen.

Nach einigen Sekunden entkrampft er sich langsam. Der von mir befürchtete Knall mit anschließendem lauten Klirren, Tränen, Anschuldigungen und Stress beim Neueinkauf bleibt aus. Verdutzt senke ich langsam meinen Blick. Zu meinen Füßen hockt Yvette, die mit einem breiten Lächeln den Lampenschirm in den Händen hält. Sie begutachtet meine Bemühungen mit einem skeptischen Blick, dann sagt sie trocken: „Diesmal war ich schneller.“

Ich weiß nicht genau, ob sie jetzt das Dekorieren im Allgemeinen oder die Rettung des Lampenschirms im Speziellen meint, deshalb nicke ich nur huldvoll, froh, aus der Situation so glimpflich herausgekommen zu sein. Ich wische mir die Schweißperlen von der Stirn, lasse mich langsam vom Tisch herunter auf das Sofa gleiten und sacke in mir zusammen. „Puh, dieses Dekorieren ist doch immer wieder anstrengend.“, schnaufe ich. Yvette sieht mich scheel von der Seite an, schenkt mir dann ein breites Lächeln und verschwindet in Richtung Küche.

Ich steige vorsichtig vom Tisch und folge ihr, werde aber schon im Flur von Rocco abgefangen: „Du Klaus, ich brauch Geld fürs Kino.“, stößt er aufgeregt hervor.

„Wie viel?“, frage ich und ziehe eine Augenbraue in die Höhe.

„Nicht so schnell, Klaus.“, geht Yvette dazwischen, die in der Küche wohl Roccos Anfrage mitbekommen hat und nun im Türrahmen auftaucht. „Was ist denn mit deinem Taschengeld?“

Rocco verdreht verlegen die Augen. „Yvette, es ist der 28. November. Mein Taschengeld ist alle.“

„Dann musst du mit dem Kino eben bis zum Dezember warten.“, stellt Yvette mit der Logik der kühl kalkulierenden Finanzministerin fest.

„Aber, Yvette.“ Als Rocco Yvettes starren Blick bemerkt, dreht er sich zu mir. „Klaus. Tine hat mich gefragt, ob ich mit ins Kino komme. Und Sven kommt auch. Wenn ich da nicht dabei bin, schnappt der mir Tine weg.“ Seiner weinerlichen Stimme entnehme ich, dass es ihm wirklich ernst ist.

„Wieviel?“, frage ich noch einmal, ohne auf das empörte Schnaufen aus Yvettes Richtung zu achten.

„Zwanzig Euro?“ Es ist mehr eine Frage als eine Antwort.

„Pass auf. Ich geb dir fünfzehn, und dafür bringst du die ganze Woche den Müll runter.“, sage ich und zwinkere Yvette zu.

„Klar, abgemacht. Klaus, du bist der Beste!“, jubelt Rocco.

Ich krame in meinem Portemonnaie, reiche ihm einen Zehner und einen Fünfer und ermahne ihn noch einmal: „Nur fürs Kino. Und mit dem Müll fängst du heute an.“

„Ja, wird gemacht.“, sagt Rocco. „Dann stürmt er zurück ins Wohnzimmer und drückt sich sein Handy wieder ans Ohr. „Es klappt. Ich komme. Bis gleich.“

„Denk dran, du bist erst vierzehn. Spätestens um zehn bist du wieder zu Hause!“, ruft ihm Yvette mit dem letzten Bisschen strenger Autorität, das ich ihr gelassen habe, hinterher. Dann richtet sich ihr anklagender Blick auf mich. Sie durchbohrt mich förmlich damit.

Ich hebe abwehrend die Hände. „He, ich lasse ihn für das Geld arbeiten. Damit lernt er was fürs Leben.“, beschwichtige ich sie.

„Das werden wir ja sehen. Ich wette mit dir, dass der Müll heute Abend nicht leer ist.“

„Wette angenommen.“, antworte ich großspurig. „Der Verlierer kocht das Weihnachtsmahl.“ Ich strecke ihr meine Hand entgegen.

Ein verschmitztes Lächeln stiehlt sich auf Yvettes Gesicht. Sie greift mit ihren zierlichen Fingern meine Pranke. „Abgemacht!“, sagt sie für meinen Geschmack eine Spur zu siegessicher mit fester Stimme.

„Kannst du schon mal die Kartons wegpacken?“, versucht Yvette die Kaffeemaschine zu übertönen. Ich raffe mich auf und sammle das Verpackungsmaterial, das auch für einen mittleren Umzug ausreichen würde, zusammen. Ich verstaue alles möglichst effektiv in einem der Kartons. Gerade als ich diesen verschließe, kommt Yvette schon mit einem großen Tablett ins Wohnzimmer und versucht, es abzustellen, ohne etwas zu verschütten.

„So, Kaffee ist fertig.“, kommentiert sie ihre Aktivität, für den Fall, dass ich das noch nicht mitbekommen habe.

Ich setze mich schnell an den Tisch. Wenn es ums Essen geht, sollte man Yvette nicht warten lassen. Sie wird mich ihren Ärger nicht direkt merken lassen, aber jedes Mal, wenn ich zu lange brauche, um zum Essen zu kommen, bekomme ich ihren Unmut über mehrere Stunden hinweg in homöopathischen Dosen zu spüren. Es sind diese kurzen bösen Blicke, der genervte Gesichtsausdruck, die kleinen abweisenden Gesten, die mich so nerven, dass ich irgendwann Magenschmerzen bekomme und mich genötigt fühle, die Situation wieder einzurenken. Warum soll ich mir also den Stress antun, wenn ich auch alles ganz entspannt haben kann? Mann muss sich seine Kämpfe gut aussuchen.

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