Nick Lubens - Oh Du Fröhliche

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Advent, Advent, die Hütte brennt.
Klaus hatte sich die Vorweihnachtszeit so schön ausgemalt. Dieses Mal sollte es die perfekte Adventsstimmung geben. Romantische Kerzenlichtdinner mit seiner Frau Yvette, der ein oder andere entspannte Verwandtenbesuch und Weihnachtsmarktbesuche mit seinem Freund Peter.
Doch wie alle Jahre wieder jagt eine Katastrophe die nächste und Klaus' Leben schlittert Tag für Tag weiter auf den Abgrund zu. Da trifft es sich gut, dass er im Altenheim, in dem er als Pfleger arbeitet, plötzlich und völlig unerwartet Heldenstatus erlangt. Und wenn es an einer Front endlich mal klappt, warum dann nicht auch im Rest des Lebens?

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Serkan nickt bekümmert. „Genau das meine ich. Alle reden groß rum, aber es hat eigentlich keiner Zeit, die Adventszeit zu genießen. Und unsere Alten hier sind fix und fertig. Und dabei ist es sowieso schon so dunkel und düster zu dieser Jahreszeit.“

„Dann sollten wir beide umso mehr Weihnachtsstimmung verbreiten, oder?“, gehe ich optimistisch an die Sache ran.

Serkan grinst mich an. „Hohoho. Wir können das Essen ja aus einem Sack zaubern.“

„Spinner!“ Ich grinse zurück. „Aber mal ehrlich. Lass es uns versuchen. Und die Alten haben bestimmt tolle Ideen für eine fetzige Weihnachtsfeier. Bloß nicht wieder das lahme Kaffeetrinken mit ,Oh Tannenbaum' wie im letzten Jahr. Da war sogar mir fast nach Sterben zumute.“

In Serkans Augen blitzt der Schalk auf. „Da hast du Recht, Mann. Wir lassen uns was einfallen. Schließlich ist nur einmal im Jahr Weihnachten.“

Als ich nach Hause komme, werde ich von lautem Poltern aus dem Wohnzimmer begrüßt. Rocco steht vor dem Fernseher und ballert irgendwelche Leute auf der Playstation ab. Ich drehe ab Richtung Küche und nehme mir die Milchtüte aus dem Kühlschrank und eine Banane aus dem Obstkorb. Mit dem Fuß öffne ich den Mülleimerdeckel, um die Bananenschale verschwinden zu lassen. Dabei sehe ich, dass der Müll schon wieder recht voll im Eimer liegt. Genervt verdrehe ich die Augen und begebe mich mit meinem Proviant zurück ins Wohnzimmer.

„Rocco!“ Keine Reaktion. Er schießt immer noch wie wild in der imaginären Gegend herum. „ROCCO!“ Ich schreie etwas lauter. Immer noch nichts. Der Junge ist so in dieses hirnlose Spiel vertieft, dass er vermutlich noch nicht einmal merken würde, wenn jemand um ihn herum das Haus abreißen würde.

Kurzentschlossen schiebe ich mich zwischen ihn und den Bildschirm. Ein pfeifendes Geräusch gefolgt von einem lauten Bums ertönt, dann erklingt eine tragische Melodie.

„Scheiße, verdammt! Was soll das denn?“ Entgeistert starrt Rocco mich an. „Wegen dir bin ich jetzt tot.“

Ich betrachte ihn ausgiebig. Dann entgegne ich, ohne mit der Wimper zu zucken: „Für mich siehst du noch ziemlich lebendig aus.“

„Och, Mann. Du weißt genau, was ich meine.", poltert er herum. „Ich war schon so weit und jetzt ist alles im Arsch.“

„Ich bin sicher, du hast noch einen Spielstand gespeichert, bei dem du gleich weitermachen kannst, wenn du endlich den verdammten Müll rausgebracht hast.“

„Müll?“ Ich schaue in das entgeisterte Gesicht eines 14-jährigen, der mit meiner schlichten Information offenbar wirklich überhaupt nichts anfangen kann.

„Ja, Müll. Wir hatten eine Abmachung. Schon vergessen?“

Rocco denkt angestrengt nach. Dann erkenne ich einen Schimmer des Erkennens in seinem Blick. „Achso. Aber ich dachte, das war nur Spaß.“

„Was jetzt? Das du ins Kino darfst?“, kontere ich.

„Nein. Aber Müll rausbringen? Ich bin doch kein kleines Kind mehr.“, gibt er trotzig genervt zurück.

„Eben. Sonst hätte ich dir auch kein Geld fürs Kino gegeben. Ich glaube, sie hieß Tine, oder?“, werfe ich einen Versuchsballon in den Raum. Vielleicht kriege ich ja häppchenweise etwas Klarheit über den Beziehungsstatus meines Neffen. „Und dafür hast du den Müll übernommen.“, versuche ich pädagogisch wertvoll auf seinen Einwand einzugehen.

„Das hätte ich auch noch machen können, wenn ich mit dem Spiel fertig gewesen wäre.“, heult er jetzt rum und zeigt anklagend auf den Fernseher.

„Wann wäre das denn gewesen? So in drei Wochen?“, frage ich aufgekratzt. Langsam geht mir diese Diskussion auf die Nerven.

Rocco drückt auf eine Taste auf dem Controller. Mit einer eleganten Bewegung schalte ich den Fernseher aus, stelle mich mit verschränkten Armen direkt vor ihn und schaue ihm fest in die Augen. Er schafft es nur einen Augenblick, mir Paroli zu bieten. Dann schwenkt sein Blick nach unten weg, er dreht sich auf dem Absatz um und stürmt aus dem Zimmer. Ich höre ihn kurz im Flur rumoren, dann kracht die Wohnungstür. Langsam gehe ich hinterher und begutachte meinen Erfolg. Roccos Jacke und Schuhe sind verschwunden. Ebenso sein Schlüssel. Der Müll ist noch da.

Ich fläze völlig entspannt auf der Couch herum, die Füße auf dem Tisch, und schmökere im Kicker. Aus der Küche höre ich die Geräusche von mehreren hart arbeitenden Maschinen, dazwischen klappert Yvette mit dem Messer oder Geschirr. Hin und wieder huscht sie ins Wohnzimmer, stellt etwas auf dem großen Esstisch ab und eilt wieder hinaus, wobei sie nicht vergisst, mir einen bösen Blick zuzuwerfen. Ich lasse mich davon aber nicht aus der Reserve locken und lese in größter Ruhe, welche Trainer für den HSV überhaupt noch in Frage kommen, so viele, wie die schon verschlissen haben. Eigentlich interessiert mich der HSV nicht die Bohne, aber ich brauche eine überzeugende Beschäftigung, wenn ich doch nicht noch aktiviert werden will.

Yvette taucht wieder auf. Diesmal baut sie sich mit in die Hüften gestemmten Armen vor mir auf. „Du könntest ruhig mal mit anpacken!“, faucht sie mich an.

Ich schaue überrascht über den Rand meiner Zeitung zu ihr auf. „Äh, wieso? Sind doch deine Freundinnen. Ich hab niemanden eingeladen.“

„Na und? Sie sind Gäste in unserem Haus.“, weist sie mich zurecht.

„Technisch gesehen, hast du natürlich Recht. Aber wenn es nach deinen Freundinnen ginge, würde ich schon längst nicht mehr hier wohnen. Und am besten wäre ich auch nicht hier, wenn sie dich besuchen.“

Yvette schnappt gekünstelt nach Luft. Ich nutze diese Pause und schiebe schmollend ein „Stimmt doch!“ hinterher.

Ihr Blick wird weicher. Mit versöhnlicher Stimme sagt sie: „Stimmt schon. Aber du bist ja auch nicht ganz unschuldig, oder? Kannst du dir nicht ein bisschen Mühe geben, nett zu ihnen zu sein?“

„Nett? Haben sie mir jemals einen Grund dafür gegeben? Seit wir uns kennen, hacken sie auf mir rum. Ständig diese abschätzigen Blicke und bescheuerten Kommentare. Und glaub bloß nicht, ich würde die ewigen Klagen von Gabi und Vera nicht hören, von wegen, du hättest etwas viel besseres verdient und so weiter.“ Unwirsch fuchtle ich mit der Hand in der Luft herum.

Mit Klimperaugen und Schmollmund kommt Yvette auf mich zu und schließt mich in die Arme. „Du alter Dummbär. Es ist doch egal, was die anderen sagen. Das hat uns bisher nicht gestört und wird es auch weiter nicht. Ich liebe nur dich. Vera und Gabi kannst du nicht ändern, aber vielleicht hilft es ja, wenn du ein bisschen freundlicher zu ihnen bist.“

Ich bezweifle das stark, aber die Türglocke enthebt mich einer Antwort. Yvette springt auf und läuft in den Flur. Ich wuchte mich ebenfalls hoch und hechte ihr hinterher. „Lass mal. Ich mach schon. Kümmer dich lieber um das Essen, okay?“

Dankbar schaut sie mich an, haucht mir einen Kuss auf die Wange und verschwindet in der Küche. Ich greife mir den Hörer der Gegensprechanlage. „Champions-League-Lokal Dubenschlag. Welchen Verein unterstützen sie?“ Innerlich kichere ich in mich hinein. Wenn es etwas gibt, was Yvettes Freundinnen noch mehr hassen als mich, dann ist es Fußball.

„Klaus, mach die Tür auf!“, raunzt mich eine tiefe weibliche Stimme an. Gabi, ganz eindeutig.

„Wie heißt das Zauberwort?“, frage ich scheinheilig. Ich kann förmlich hören, wie sie genervt die Augen verdreht.

„Klaus, mach schon!“ Das war jetzt Christines Stimme. sie sind also schon zu zweit.

Ich drücke auf den Türöffner, begleite das ganze aber mit einem „Das war aber nicht besonders nett.“

Im Treppenhaus kann ich mehrere Stimmen hören. Sie sind also gleich alle vier da. Uschi und Vera kommen vorneweg geschnauft. Uschi schiebt mich mit ihrem Kampfgewicht von bestimmt 90 Kilogramm einfach zur Seite, noch bevor ich die Chance habe, sie mit einem fröhlichen Spruch zu begrüßen. Ich versuche, mich an der Flurwand so schmal wie möglich zu machen, um die anderen durchzulassen. Ob es Absicht war, dass sich Gabis Absatz schmerzhaft in meinen Fuß bohrt und Veras Ellenbogen beim Ausziehen des Mantels nur um Millimeter an meiner Nase vorbeischrammt? Gabi reicht mir mit einem herablassenden Nicken ihre Jacke und verschwindet ohne ein weiteres Wort im Wohnzimmer. Ich schaue kurz die Jacke an und dann den anderen drei hinterher, wie sie aus dem Flur verschwinden. Die Jacke lasse ich einfach auf die Schuhe fallen, dann hole ich mir aus dem Kühlschrank eine Dose Bier und werfe mich zurück auf die Couch. Den Kicker in der Hand lasse ich einen lauten Rülpser vom Stapel. Wenn sie Proll wollen, können sie Proll bekommen.

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