Nick Lubens - Oh Du Fröhliche

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Advent, Advent, die Hütte brennt.
Klaus hatte sich die Vorweihnachtszeit so schön ausgemalt. Dieses Mal sollte es die perfekte Adventsstimmung geben. Romantische Kerzenlichtdinner mit seiner Frau Yvette, der ein oder andere entspannte Verwandtenbesuch und Weihnachtsmarktbesuche mit seinem Freund Peter.
Doch wie alle Jahre wieder jagt eine Katastrophe die nächste und Klaus' Leben schlittert Tag für Tag weiter auf den Abgrund zu. Da trifft es sich gut, dass er im Altenheim, in dem er als Pfleger arbeitet, plötzlich und völlig unerwartet Heldenstatus erlangt. Und wenn es an einer Front endlich mal klappt, warum dann nicht auch im Rest des Lebens?

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Trotz meiner Bemühungen, dem Regen so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten, komme ich völlig durchnässt zu Hause an. Ich hänge Jacke und Pullover in die Dusche, pelle mich aus den klitschnassen Jeans und schlurfe in Unterwäsche ins Wohnzimmer. In der Tür bleibe ich wie angewurzelt stehen. Rocco ist da. Er sitzt am Wohnzimmertisch, der sich unter einem größeren Haufen von Büchern und Blättern versteckt. Und neben ihm sitzt ein mir unbekanntes Mädchen. Sie schauen zu mir auf und ganz langsam hebt sich ein Schleier aus dem Blick der beiden Teenager, so als wären sie gerade aus einer tiefen Trance erwacht. Das Gesicht des Mädchens läuft knallrot an, während Rocco fast die Augäpfel aus dem Schädel quellen. „Klaus!?“, schreit er mit hysterischer Stimme.

Ich mache schnell ein paar Schritte rückwärts und ziehe mich in den Flur zurück. Zu meiner Rechten befindet sich die Küchentür, daneben geht es ins Bad. Wenn ich keine nassen Sachen überstreifen will, muss ich aber ins Schlafzimmer. Und dazu muss ich an der immer noch geöffneten Wohnzimmertür vorbei. Ich gehe im Kopf kurz meine Optionen durch. Ich könnte einfach ganz entspannt durch den Flur schlurfen, schließlich ist das meine Wohnung. Mit einem Handtuch um den Bauch sähe ich vielleicht albern aus, würde aber die Gefühlswelt der Pubertierenden in meinem Wohnzimmer nicht durcheinanderbringen. Oder ich könnte einen kleinen Spurt hinlegen und so schnell durch den Flur hechten, dass die beiden gar nichts von mir mitbekommen.

Ich entscheide mich für die sportliche Variante und flitze in einem Affenzahn Richtung Schlafzimmer. „KLAUS!“ Roccos Stimme ist einen Zahn schärfer. Mist, da war ich wohl doch nicht schnell genug. Ich muss dringend was für meine Fitness tun. Na, jedenfalls bin ich jetzt vor dem Kleiderschrank gelandet und kann mich adäquat ankleiden. Ich schlüpfe in einen bequemen Pulli und meine Lieblingsschlabberhose. Nach genauerem Nachdenken ziehe ich die Hose wieder aus und nehme doch eine Jeans. Wer weiß, wen Rocco da mitgebracht hat. Am Ende gibt es nur wieder eigenartige Gerüchte in der Nachbarschaft. Nach der Unterwäscheshow muss ich vorsichtig sein.

Ich schlendere mit einem offenherzigen Lächeln im Gesicht zurück ins Wohnzimmer. Das Mädchen kichert verlegen, Rocco schaut kurz auf, mustert mein Outfit und gibt mir mit einem kaum erkennbaren Nicken seine Zustimmung zu meinem Auftreten. Ich warte, aber es kommt kein weiterer Kommentar von ihm. Stattdessen starrt er wieder auf seine Zettel. Das Mädchen an seiner Seite ist in eines der Bücher vertieft.

Ich warte noch ein Weilchen, dann räuspere ich mich. Rocco schaut zu mir hoch. Ich versuche, mit meinen Augen unauffällig auf das Mädchen zu deuten.

„Achso.“, sagt Rocco. „Das ist Dakota. Wir machen zusammen Mathe.“

So. Dakota also. Ist das ihr Name, oder ihre Stammeszugehörigkeit? Und kann sie überhaupt Mathe? Und was ist eigentlich aus dieser Tine geworden, in die ich immerhin fünfzehn Euro investiert habe? Hat Rocco überhaupt den Müll rausgebracht? Es sieht eher nicht so aus, als ob ich die Antworten auf diese Fragen jetzt aus meinem Neffen herausbekommen werde. Ich beuge mich vor und strecke dem Indianermädchen meine Hand entgegen. „Hallo. Ich bin Klaus.“

„Hallo.“, sagt sie mit leiser Stimme und schaut schon wieder in ihr Buch. Meine Hand scheint sie nicht bemerkt zu haben, deshalb lasse ich sie langsam zurück in meine Hosentasche wandern.

„Und ihr macht Mathe, ja? Kann ich helfen?“, frage ich ganz unbedarft. Ich weiß, dass ich keine Ahnung von der Mathematik habe, die 14-jährige heutzutage in der Schule lernen müssen, aber ich fühle mich immer gut, wenn ich jemandem mal meine Hilfe anbieten kann.

Die eiskalte, an Verachtung grenzende Miene, mit der Rocco mich mustert, signalisiert mir, dass es ihm nicht genauso geht. „Nichts für ungut, Klaus, aber nerv bitte nicht. Wir müssen echt megaviel lernen. Alles voll die krasse Scheiße. Und übermorgen ist die Arbeit. Danach sind alle Tage mit Tests und Arbeiten zugerotzt bis Weihnachten. Voll übel.“

Wow. So viele Worte hat Rocco mir gegenüber das letzte Mal herausgebracht, als er mich davon überzeugen wollte, dass wir neben der Playstation auch noch eine Wii brauchen. Ich bin so baff, dass ich ganz vergesse, ihn wegen seines mangelhaften Ausdrucks zu rügen. Und auch die Sache mit dem Müll scheint mir gerade nicht so angebracht. Mit einem lahmen „Na dann, viel Erfolg!“, trete ich den Rückzug an und verschwinde in die Küche.

Das Telefon klingelt. Ich spurte in den Flur. Aus dem Wohnzimmer dringt leises Gekicher zu mir heraus. Ich frage mich kurz, ob die beiden immer noch Mathe machen oder schon mit anderen Dingen beschäftigt sind. Den Impuls, mal eben im Wohnzimmer nach dem Rechten zu sehen, kann ich gerade noch unterdrücken. Stattdessen hebe ich ab.

„Ja, Dubenschlag hier.“, melde ich mich.

„Du, Klausi, ich bin's. Yvette. Du, ich hab voll den Stress hier. Wir müssen noch so viel fertig machen, bevor Weihnachten ist. Wir kriegen auch noch einen neuen Verwaltungschef hier im Rathaus. Da muss so viel vorbereitet werden. Ich komm heute erst später.“

„Och, das ist aber doof.“, maule ich pflichtbewusst. Eigentlich ist es bei Yvette im Rathaus immer das Selbe im Dezember, aber ich glaube, sie wäre echt enttäuscht, wenn ich so tun würde, als würde ich da drüber stehen. „Ich hab gerade Kaffee aufgesetzt.“, lüge ich.

„Tut mir leid, Klausi. Mach dir einen schönen Nachmittag.“

„Hm.“, brumme ich.

„Mach doch mal was Schönes mit Rocco!“, schlägt Yvette vor.

Ich lausche kurz Richtung Wohnzimmer, kann aber keine verdächtigen Geräusche hören.

„Ach, der lernt Mathe.", setze ich sie über den Stand der Dinge in Kenntnis. Urplötzlich überkommt mich eine wehleidige Stimmung. Ehe ich mich's versehe, nörgle ich ins Telefon: „Muss das eigentlich sein?"

Ich höre förmlich, wie Yvette völlig überrascht das Telefon anstarrt. „Was jetzt?"

Da die Katze einmal aus dem Sack ist, kann ich getrost auch gleich alles rauslassen: „Dass du ständig so spät nach Hause kommst. Wenn ich schon mal keine Spät- oder Nachtschicht habe, musst du garantiert bis in die Puppen arbeiten. Es ist doch immer das Gleiche.", maule ich.

„Ach Klausi, so ist das eben, wenn beide einen Job haben.", versucht sie mich zu beruhigen.

Ich bin aber alles andere als ruhig. „Ich dachte, wir könnten mal einen gemeinsamen ruhigen Abend zu Hause haben.", jammere ich ihr das Ohr voll.

„Um was genau zu machen?", kommt ihre Antwort, für meinen Geschmack etwas zu schnippisch. Was sollte das denn jetzt?

Yvette scheint es unangenehm zu sein, dass sie offenbar an etwas gerührt hat, was sie schon länger bewegt, von dem sie mich aber noch nie in Kenntnis gesetzt hat.

„Ach, Klausi.", murmelt sie in versöhnlichem Tonfall. „Ich beeil mich. Versprochen."

Ich warte noch ein paar Sekunden ab, aber es kommt nichts mehr. Etwas zeitverzögert nehme ich das Hintergrundknacken wahr, dass mich darüber informiert, dass Yvette aufgelegt hat.

Missmutig stapfe ich kurze Zeit später die Treppe hinunter, in der Hand einen grünen Müllbeutel und die Tüte mit dem Papiermüll. Rocco hat den Müll natürlich nicht rausgebracht und ich kann ihn ja schlecht vor dieser Dakota zur Rede stellen, warum ich ihm fünfzehn Euro für einen Kinoabend mit Tine gegeben habe, wenn er sich jetzt nicht an unsere Abmachungen hält. Deshalb musste ich das pädagogische Gespräch auf morgen verschieben und die Müllentsorgung selbst in die Hand nehmen. Unterwegs frage ich mich, wie drei Menschen so viel Müll produzieren können, dass ich fast jeden Tag mit einer fetten Tüte voll Entsorgungsmaterial die Treppe hinunterstiefeln muss.

Auf dem Rückweg vom Müllcontainer versperrt mir ein eleganter beigefarbener Mantel, der von einem noch eleganteren braunen Hut gekrönt wird, den Weg. „Hallo, Frau Lüders.“, rufe ich fröhlich. „Lange nicht gesehen. Gut sehen sie heute aus.“ Frau Lüders ist die Grand Dame unseres Hauses. Sie hat schon hier gewohnt, als wir damals eingezogen sind und strahlt eine Ruhe und Eleganz aus, die jeden Vorsatz, mit ihr Streit anzufangen, im Keim ersticken. Ich glaube, sie ist die einzige Hausbewohnerin, die niemals mit irgendjemandem aneinandergeraten ist.

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