Denise Devillard - Melissa - Leben mit Vergangenheit

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Melissa - Leben mit Vergangenheit: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Buch ist die Lebensgeschichte einer über 40 jährigen Frau, die durch ihre Liebe zu einem jungen Mann völlig aus den Fugen gerät. Sie hat ihr ganzes Leben, sehr viel Leid und Schmerz erlebt, und ist nun an dem Punkt angekommen, wo sie niemandem mehr vertraut ,und sich von der Welt da draußen zurückzieht. Sie war stets eine Kämpferin, aber nun hat sie keine Kraft mehr zu kämpfen. Sie versucht, ihr Leben und all das was passiert ist, aufzuarbeiten mit Hilfe ihres Therapeuten in der Klinik, in die sie selbst freiwillig gegangen ist. Bis sie auf jemanden aus der Vergangenheit trifft, den sie einst sehr geliebt hatte….

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Mit sieben Jahren musste sie tägliche Hausarbeiten verrichten. Sie wusch jeden Tag alleine das Geschirr ab, während ihr Vater vor dem Fernseher saß und sich Zeichentrickfilme ansah. Wie gerne hätte sie die doch auch einmal gesehen. Die Küche war gleich neben dem Wohnzimmer und ab und zu erhaschte sie einen Blick auf den Fernseher. Doch wenn er registrierte, dass das Geschirr nicht mehr klapperte, bekam sie sofort sein lautes Schimpfen zu hören.

Er war selbst als Kind von seinem Stiefvater sehr streng erzogen worden. Als Nachkriegskind wurde er mit Zucht und Ordnung erzogen und hatte es nicht leicht, seinem Stiefvater zu gefallen, der ihn eher als notwendiges Übel betrachtete, denn als seinen Sohn. Auch wenn er seine Familie finanziell gut versorgte, hatte er sonst für seinen Stiefsohn nicht viel übrig. Er regierte mit viel Härte.

Und so gab Melissas Vater das nun auch an sie weiter.

Sie war in Mathematik nicht gerade ein Genie. Ihre Talente lagen auf anderen Gebieten. Das versuchte er ihr durch ewig lange zwanzigstellige Divisionen einzubläuen. Jeden Tag saß sie nach den Schulhausaufgaben danach noch an diesen von ihm eigens erstellten Rechenaufgaben. Und es fiel ihr wirklich sehr schwer, diese richtig zu lösen.

War wieder etwas falsch, stand ihr Vater schon hinter ihr und gab ihr eine Kopfnuss. Der Schmerz, der sie jedes Mal durchfuhr, tat höllisch weh. Warum machte er das? Warum?? Konnte er nicht, ohne ihr wehzutun mit ihr lernen?

Er bestrafte sie auch jedes Mal mit Schlägen, wenn er merkte, dass sie gelogen hatte. Und sie log nur aus einem Grund. Wenn sie wie jeden Tag ihr Schulbrot mitbekam, das jeden einzelnen Tag aus Streichwurstbroten bestand, warf sie es jeden Tag weg. Jeden Tag fragte er sie, ob sie es gegessen hätte, und sie antwortete mit Ja. Ihr blieb ja nichts anderes übrig, da sie diese Brote hasste und einfach nicht mehr sehen und riechen konnte. Aber zu sagen: „Ich möchte bitte etwas anderes“, kam überhaupt nicht infrage, da der Ärger dann nur noch größer war. Also log sie.

Ab und zu passierte es, dass sie vergaß, sie wegzuwerfen und ihr Vater sie in der Schultasche fand. Dann wurde er immer sehr wütend, weil sie gelogen hatte. Was darauf folgte, war ihr bis heute gut in Erinnerung.

Da Melissa genau wusste, was auf sie zukam, fing sie vor Angst an zu weinen und bat ihren Vater um Verzeihung.

Doch das nützte nichts. Nie.

Er brüllte sie an und verlangte, dass sie ihre Hose selbst herunterzog. Melissa bettelte und bettelte und weinte, aber es half nichts.

Er war erbarmungslos. Bis sie schließlich ihre Hose widerwillig herunterzog und nackt dastand.

Dann schlug er ihr mit aller Härte auf ihren Po, bis das der schon knallrot war. Es tat höllisch weh und Melissa schrie und weinte.

Das ging jedes Mal über Minuten, die nie zu enden schienen.

Danach konnte sie kaum sitzen vor Schmerz und flüchtete in ihr Kinderzimmer aus Angst vor noch mehr Schlägen. Sie weinte stundenlang und fühlte sich so alleine auf dieser Welt, wie man es nur sein konnte. Keine Liebe und keine Unterstützung von ihrer Mutter, da war niemand, der ihr geholfen hätte. Ihrer Mutter war das völlig egal, sie sah es als gerecht an und pflichtete ihrem Vater noch bei.

Nie kam von ihr ein liebes Wort, eine Umarmung oder gar ein zärtliches über den Kopf streicheln. So etwas kannte Melissa nicht, es war für sie fremd. Sie liebte trotz allem ihre Eltern, weil sie gar nicht anders konnte, sie war ein kleines Kind und sie hatte nie etwas anderes kennengelernt. Sie bemühte sich, ihren Eltern immer alles recht zu machen. Doch so sehr sie sich auch bemühte, kam nie ein Wort des Lobes.

Als Melissa neun Jahre alt war, verbrachte sie die Osterferien wie so oft alleine bei ihren Großeltern. Die Zugfahrt war für sie längst Gewohnheit und sie kannte die Strecke gut. Sie dauerte knappe drei Stunden.

Sie liebte ihre Großmutter von mütterlicher Seite, die die einzige zu dieser Zeit war, die sehr lieb zu ihr war. Sie bekam von ihr die Zuneigung, die sie so sehr brauchte. Deshalb liebte Melissa es, in den Ferien bei ihr zu sein. So sehr, dass sie gar nicht mehr nach Hause zurückwollte.

Der Abschied fiel ihr jedes Mal sehr schwer und auch ihre Großmutter weinte jedes Mal. Ihr Großvater brachte sie zum Zug und sie fuhr nach Hause. Ihr Verhältnis zu ihm war eher sehr zurückhaltend, sie wusste nie, ob sie auch ihm willkommen war.

Als sie daheim ankam, war sie gerade beim Auspacken ihres Koffers,

da stand schon ihr Vater in der Türe ihres Kinderzimmers und sagte:

„Du kannst dann gleich anfangen mit den Rechnungen, die ich dir auf den Tisch gelegt habe, und danach putzt du das Bad und wäschst das Geschirr ab!“ Er drehte sich um und ging zurück ins Wohnzimmer.

Kein „Hallo, mein Kind“, kein Wort der Begrüßung. Nichts.

Keine Wiedersehensfreude, gar nichts. So als wäre sie nur eine ungeliebte Person, die gerade nach Hause zurückgekehrt ist. War sie das?

Melissa verstand mit ihren neun Jahren nur eines. Nämlich, dass es ein großer Unterschied war, ob sie daheim oder bei ihrer Großmutter war.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Nachdem ihr Vater gegangen war, saß sie wie vor den Kopf geschlagen auf dem Boden vor ihrem Koffer.

Sie wollte weg. Einfach nur noch weg aus dieser Hölle. Zurück zu ihrer Großmutter, der sie eben nicht egal war. Die für sie immer ein liebes Wort und Zärtlichkeit hatte. Und vor allem keine Schläge.

In diesem Moment fasste sie einen Entschluss.

Sie packte ihren Koffer wieder ein, und versteckte ihn unter dem Bett.

Ihre Eltern bemerkten es nicht, da sie sich sowieso nicht um sie kümmerten und nur selten in ihr Zimmer kamen.

Sie ging am Abend zu Bett wie immer und wartete am nächsten Morgen, dass ihre Eltern zur Arbeit fuhren und sie allein war. Sie hatte in ihrem Märchenbuch noch Geld versteckt, das sie von ihrer Großmutter bekommen hatte. Sie musste es verstecken, weil ihre Mutter ihr sonst alles weggenommen hätte.

Also nahm sie ihren Koffer und schleppte ihn tapfer zum nächsten Bus, der sie zum Bahnhof brachte. Der Busfahrer sah sie zwar etwas verwundert an, dass sie alleine so einen schweren Koffer schleppte, sagte aber nichts. Am Bahnhof angekommen, kaufte sie sich ein Bahnticket und ging auf den Bahnsteig, den sie ja schon kannte, da es immer derselbe war. Mit ihren neun Jahren war sie fast ein kleines Bisschen stolz auf sich selbst, dass sie schon so groß war, und ganz alleine mit dem Zug fahren konnte. Niemand, der sie fragte, warum sie denn alleine sei. Darüber war sie sehr froh, denn sie hätte nicht gewusst, was sie darauf sagen sollte. Sie hätte lügen müssen und das wollte sie nicht.

Sie setzte sich in den Zug und ein Glücksgefühl überkam sie.

Sie saß die drei Stunden im Zug und genoss die Aussicht auf die Landschaft.

Am Bahnhof angekommen, ging sie zum nächsten Münzfernsprecher und wählte die Telefonnummer ihrer Großeltern. Die wusste sie auswendig. Ihre Großmutter nahm den Hörer ab und war hörbar geschockt über das, was Melissa getan hatte. Etwa zwanzig Minuten später, kam ihr Großvater, um sie abzuholen. Er sagte kein Wort und sein Blick war finster. Melissa ahnte schon, dass es nach ihrem Gespräch am Telefon zu einer Auseinandersetzung wegen ihr zwischen ihren Großeltern gekommen war.

Im Haus ihrer Großeltern angekommen, empfing sie ihre Großmutter mit Tränen in den Augen und umarmte sie.

Ihr Großvater trug ihren Koffer ins Haus, in ihr Zimmer, in dem sie immer wohnte, wenn sie bei ihnen war.

Als sie in der Küche beim Abendessen saßen, fing Melissa das erste Mal an zu erzählen, was sich bei ihr zu Hause abspielte seit Jahren.

Ihre Großmutter weinte und sagte lange nichts. Ihr Blick fiel auf den Großvater, der sie ernst ansah.

Dann sagte sie: „Mein Gott Kind, was soll ich denn tun?

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