Parpaiola Franco - DIE BAUSTELLE

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Eine Affen-Komödie vor dem Siemens Desaster.
Eine der Gründe warum der Siemens Abteilung «Kleine Müllverbrennungsanlagen» zusammenbrach und warum und wie es zustande kam, wird in diesem Buch Geschildert.
Der Schlamassel, welche die Joint Venture Siemens-Wehrle, sich bei dem Bau der Müllverbrennungsanlage des Ital Green Energy in Monopoli-Bari, geleistet hat, ist hierfür, das Beste Beispiel.
Dies ist eine fast chronologische Schilderung wie es geschah und warum. Warum ich es so genau weist?
Ganz einfach: Ich war dabei und ich habe dem Kessel in Betrieb genommen.
Die kriminelle Verantwortungslosigkeit manche Italienischen Industriellen und die korrupten Eigenschaften der Italienische Behörden, hat es so weit gebrach das nun, zehn Jahren nach der Fertigstellung der Anlage, in Monopoli bei Bari in Apulien, die erste Krebs- Erkrankungen durch Umweltverschmutzung gemeldet werde. Obwohl es wirklich, zum Kopfschütteln und zum Heuen wäre, es darf wirklich Lauthals gelacht werden.

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Selten, falls überhaupt, noch nicht mal in den tiefen Slums dieser Welt oder auf dem letzten Seelenverkäufer mit mehreren Nationalitäten an Bord hatte ich so viel Misstrauen, so viel Argwohn, so viele gleichgültige, beiderseitige Missachtung dem anderen gegenüber erlebt.

Es war mehr als das.

Bei manchen der Siemens-Leute konnte man der Hass der Urdarme Ignoranz, auf diese jungen, unbekümmerten und manchmal zu lauten Italiener förmlich spüren.

Es war schlimm, es war beschämend, beschämend für Siemens und beschämend für Deutschland.

Zum Glück für manche der Siemens-Helden merkten die Italiener nichts davon, vielmehr ohne viel nachzudenken katalogisierten sie die armseligen Siemens und Deutschland Repräsentanten einfach als starrsinnig, dumm und blöd.

Das war auch gut so, denn sonst hätte es dort Mord und Totschlag gegeben und Siemens hätte manche seiner Helden in Plastiktüten nach Hause über die Alpen bringen können, was natürlich wirklich Scheiße hoch drei gewesen wäre.

Denn man hätte sie gleich im Kessel verschwinden lassen könne um wenigstens ein paar Watt mit ihren morschen Gehirnen produzieren könne, somit wäre dann ihren Leben, nicht nutzlos gewesen, nicht wahr?

Das erinnerte mich an meine Zeit auf der Werft in Komarno in der Slowakei.

Dort wo ich auf verschiedenen Schiffen für verschiedene deutsche Reedereien als Bauaufsicht tätig war, gab es in mancher Hinsicht zwischen den Einheimischen und einigen deutschen Kümo Kapitänen auch so ein Fall.

Dort gab es dieselbe Indifferenz, denselben Argwohn, das gleiche Misstrauen zwischen den Menschen, das alles wurde aber von den „Argonauten“ aus Deutschland in die Slowakei importiert, denn die Slowaken sind offene und redliche Menschen.

Dort bildeten sich die Herren Kümo Kapitäne aus Germania kraft ihrer germanischen Ärsche ein, namhaften slowakischen Schiffsarchitekten und Schiffsbaumeistern beizubringen, wie man Schiffe bauen sollte.

Mit der Zeit wurden die Slowaken in Komárno aufgrund ihrer Erfahrungen mit den Seefahrt-Haudegen aus Germania etwas zurückhaltend, aber nicht ablehnend.

Sie wurden den überheblichen und allwissenden deutschen Kümo Kapitänen, die dort, als Schiffsbauexperten getarnt, halb besoffen durch die Kneipen der Stadt torkelten, zwar zurückhaltend und misstrauisch gegenüber, aber niemals feindselig eingestellt.

Es waren manche der deutschen Kümo Gondolieri dort, die den Einheimischen gegenüber, weil eben Slowaken und nach ihrer Auffassung aus Bismarcks Erbe auch noch Ur-dumm, feindselig eingestellt waren, nicht umgekehrt.

In Monopoli, da war genau das Gleiche in Grün.

Über den Süditaliener kann man, wenn man weit weg vom Schuss ist, eventuell sagen, was man will, man sollte eben nur weit weg vom Schuss sein.

Dass der Süditaliener sehr zurückhaltend ist, stimmst, das hat mich selbst manchmal geärgert.

Dass aber der Süditaliener Fremden gegenüber feindselig eingestellt ist, nein, das sollte man lieber nicht sagen, denn das stimmt nämlich überhaupt nicht.

In einer der größten Auswanderregionen Italiens befand sich aber auf der Baustelle nur ein einziger italienischer Schweißer, der Deutsch sprach, und das war einfach zu wenig, um die Menschen einander näher zu bringen.

Es ist traurig, zusehen zu müssen, dass, wenn Menschen, die sich viel zu erzählen und viel übereinander lernen könnten, nicht miteinander kommunizieren können - oder wollen.

Dazu bedarf es nicht nur, eine gemeinsame Sprache zu haben, nein, das wäre einfach zu wenig und vor allem nicht alles.

Um einen konstruktiven Dialog mit anderen Mitmenschen anfangen zu können, muss man an erster Stelle Respekt vor anderen Völkern und Kulturen haben.

Vor allem aber den Willen, etwas Neues kennen und lernen zu wollen, der muss natürlich auch an erster Stelle vorhanden sein.

Die Bereitschaft, einen anderen zu verstehen, verlangt als allerersten Selbstrespekt und Selbstachtung und erst danach Verständnis und Rücksicht für das Anliegen anderer Menschen. Nur so geht das - einen anderen Weg, den gibt es nicht.

Natürlich gab es dort auch sehr viele anständige Deutsche, leider sprachen die aber alle nur Deutsch und die Italiener, die sprachen leider nur Italienisch.

Nur ein paar meiner Arbeitskollegen aus Deutschland versuchten nach dem langen und anstrengenden Arbeitstag, mit denen zu kommunizieren.

Es lag aber immer die Sprachbarriere dazwischen und daran, die Sprache des anderen zu lernen, dachte keiner der Beteiligten.

Es war nicht schön, was da in Monopoli an zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Deutschen und den Italiener vor sich ging, und das tat mir unheimlich leid.

Das war aber die Lage, die ich vor Ort fand, und da war nichts daran zu rütteln.

Für mich persönlich als Italiener war das schlimm, und es war beschämend.

Denn als Seemann, der praktisch fast nur auf deutschen Schiffen als leitender Maschinist mit mehreren Nationalitäten an Bord gefahren war, kannte ich so was nicht.

Mir war das nicht bekannt, es war mir nicht bekannt, weil es so etwas bei uns auf den Meeren, an Bord unserer Schiffe einfach nicht gibt.

Bei uns auf See ist ein Mann, ein Mann, und jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen und alle zusammen machen wir das Schiff sicher und effizient.

Gerade deswegen stand ich auf einmal zwischen den Fronten und begriff nicht, was wirklich los war, ich kannte das nicht.

Beide Mentalitäten waren mir bestens bekannt.

So groß sind die Unterschiede zwischen den beiden Völkern nun auch wieder nicht und wenn es welche gibt, dann eben nur minimal.

Es ist so, auch wenn einige Knallköpfe dies- und jenseits des Brennerpasses es nicht wahrhaben wollen, weil die sich für etwas Besseres halten, trotz ihrer überheblichen Einstellung dem anderen gegenüber, trotz all dem ist das so!

Mir kam es so vor, dass sowohl in Komárno auf der Werft des SLK, genauso wie auf die Baustelle in Monopoli, einige deutsche Eigenschaften an Werk waren, die sich gegenseitig fast zerstörerisch zu ein anderen standen, das Gute und das böse in die deutsche Seele, also.

Die konnten sich aber nicht zerstören, denn die Kräfte waren gleich, daher sich selbst neutralisierend.

Das Resultat dieser Symbiose war, dass einem bajuwarischen Elektriker, der, halbbesoffen, teils auf Deutsch, teils auf Spanisch, den Menschen aus Apulien, seine Vorhaben erklären wollte.

Manchmal hatte ich sogar das Gefühl gehabt, dass viele Deutsche ihre Ablehnung Ausländern gegenüber nur spielten.

Dass sie nur in Gesellschaft anderer Deutscher ihr „nur und über alles deutsch sein“ vortäuschten, weil es eben angeblich deutsch war, sich Ausländern gegenüber, als erkorener tugendhafter Menschen erhaben über den anderen, zu zeigen.

So ein Verhalten ist für mich, schlicht und ergreifend reine hochprozentige Urdummheit hoch drei, mehr nichts.

Dieser Zustand in Monopoli in Italien ebenso wie in Komárno in der Slowakei, den hatten aber die Vollidioten aus Germania importiert, nicht dort vorgefunden.

Daher fand ich solche Einstellungen höchst fragwürdig und nicht nur sehr gefährlich, sondern auch in höchstem Maße menschenunwürdig.

Das konnte ich natürlich nicht ändern.

Gleichzeitig aber bot sich da für mich die einmalige Gelegenheit zu beobachten, was daraus geworden wäre und gleichzeitig versuchen zu begreifen, warum es so war, wie es war.

Auf einmal, nach so vielen Jahren in Deutschland und um die ganze Welt, nach all dem Scheiß, den ich über Italien in Deutschland von der Presse, aus dem Radio und Fernsehen, aus Talkshows und in den Kneipen, von Journalisten, von Politiker und vom einfachen Volk gehört hatte, bat sich da eine Möglichkeit.

Da bat sich auf einmal die einmalige Gelegenheit, vor Ort in Italien, den Deutschen und den Italienern gemeinsam bei der Arbeit auszuspähen.

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