Daniel Beuthner - Der magische Met

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Krötenzwerg – so nannten ihn seine Mitschüler, weil Jens ein kleiner und zurückhaltender Junge war. Aber keiner von ihnen hatte den Mut, den düsteren Wald am Dorfrand zu betreten, nur Jens traute sich das. Und was er dort erlebte, reicht für viele Erzählabende.
Hinter den dunklen Bäumen verbergen sich geheime Ländereien, Fabelwesen treiben ihr Unwesen, sogar die Götter bekriegen einander. Und es gibt nur einen, der diese Welt in Ordnung und zum Frieden bringen kann. Ungeahnte Kräfte entwickelt Jens, neue Freunde gewinnt er und sogar das eigene Familienleben krempelt er völlig um. Aber wird es ihm tatsächlich gelingen, das Wundergetränk, den MET, aus Helheim zu entführen?
Dieses Buch handelt von den verborgenen Schätzen, die sich hinter den Äußerlichkeiten seiner Protagonisten verbergen. Es zeigt, wohin die Sehnsucht nach Unbekanntem und die Überwindung der Angst, der Mut aufzubrechen und Neues zu versuchen, führen können. Es ist ein Gleichnis für die inneren Werte, aber auch zugleich ein Beispiel für die Großartigkeit und den Mut der menschlichen Forschernatur.
Die Reise führt in eine Traumwelt, in der nicht nur der Starke gewinnt, sondern der, der seinen Verstand, sein Herz und seinen Willen für Gerechtigkeit, Frieden und ein menschliches Miteinander einsetzt.
Spannend zu lesen, mit zahllosen überraschenden Wendungen versehen, ist es nicht nur für Jugendliche empfehlenswert.

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Er humpelte einige Schritte und lehnte sich dann an einen Baum. „Mist“, fluchte er „tut das weh!“ Er zog seinen Schuh aus und betrachtete den schmerzenden Knöchel. Wie er wieder aufblickte, blieb ihm fast das Herz stehen. Vor ihm stand der riesige Alte und blitzte ihn mit seinen funkelnden Augen an.

„Warte!“, befahl die kräftige Stimme. Jens wusste nicht, wie ihm geschah. Der Förster hob ihn hoch und trug ihn ins Haus. Die Stube war dunkel und voller alter Möbel. Es roch nach nassem Holz und Leder. Mit dem Fuß schlug der Alte die Türe hinter sich zu und setzte Jens auf einen Holzstuhl an den Tisch. „Warte!“, wurde Jens wieder ermahnt. Der Förster verschwand im Nebenzimmer und Jens hörte, wie er mit irgendetwas klapperte. Jens blickte sich noch halb im Schock um. Über der Haustür hing ein riesiges Hirschgeweih und mehrere kleine waren über die Wände verteilt neben allerlei Spiegeln, Fotos und Gemälden in antiken Rahmen. Alles hing quer durcheinander und schief an den Wänden. Man hatte den Eindruck, dass im nächsten Augenblick alles in sich zusammenstürzen müsse. Nur ein Foto schien besonders herausgehoben, weil sich im näheren Umkreis nichts anderes befand. Es hing gerade. Es war ein sehr, sehr altes Hochzeitsfoto. Als Jens es näher betrachten wollte, betrat der Förster wieder den Raum. Er hielt eine weiße, mit Wasser gefüllte Emailleschüssel in den Händen und stellte sie auf dem Esstisch ab. Dann zog er einen Hocker hervor, setzte sich Jens gegenüber und nahm die arg verbeulte Schüssel auf seine Knie. „Zeig mal her“, raunzte er, nahm Jens’ Fuß hoch und reinigte ihn. Dann betrachtete er den Knöchel genauer und drückte an verschiedenen Stellen herum. „Tut das weh?“, fragte er.

„Etwas“, antwortete Jens.

„Nur leicht verstaucht“, murmelte der Alte, „ruh dich etwas aus und halt das hier drauf“, fuhr er fort, indem er ein nasses Handtuch um den Fuß wickelte. Dann stand er auf, stellte die Schüssel wieder auf den Tisch und zog seinen dunklen Mantel aus. Er hängte ihn an das Hirschgeweih über der Tür und kramte in den Taschen. Schließlich zog er ein schwarzgrünes Holzkistchen hervor, öffnete es und entnahm eine dunkle kleine Zigarre. Dann packte er das Kistchen zurück und durchwühlte von neuem die Manteltasche. Als er die Streichhölzer gefunden hatte, zog so etwas wie ein Lächeln über sein zerfurchtes Gesicht.

Unter leisem genüsslichen Ächzen bewegte er sich in die andere Ecke des Zimmers und ließ sich in einem alten ausgefransten Ohrensessel nieder. Mit einem Holzhebel an der Seite klappte er eine Fußstütze hervor und brachte sich in eine leicht liegende Position. Dann zündete er seine Zigarre an. Er drehte sie immer wieder über der Flammenspitze und machte viele kleine Züge bis eine helle Glut entstand und die Flamme schließlich übersprang. Mit der linken Hand schlug er das Streichholz aus und mit der rechten hielt er die Zigarre vor seine Augen und beobachtete, wie die kleine Flamme noch ein Weilchen auf dem Zigarrenende tanzte, bis sie schließlich erlosch. Jetzt nahm er einen langen Zug und unter einem tiefen wohligen Seufzer blies er den Rauch in Richtung Zimmerdecke.

Eine Weile verging in Stille. Dann begann der Alte: „Du bist der Jens nicht war, - Jens Kroll, oder?!“

„Woher wissen Sie dass?“

„Du bist Deiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten.“

Jens stutze. Diese Antwort hatte er nun überhaupt nicht erwartet. Schließlich sagte er: „Sie können meine Mutter gar nicht kennen. Ich kenne sie ja selber nicht. Sie ist vor vielen Jahren gestorben.“

„Oh doch, ich kannte sie“, entgegnete der Förster in einem warmen und schwärmerischen Ton, „sie war ein wunderschönes junges Mädchen. Ihre helle Haut glich fast dem Weiß der Birken in der Schonung hinterm Haus, ihr Haar war glänzend braun, wie das der Kastanien, die zur Reifezeit durch meinen Kamin fallen. Ja, ihre dunkelgrünen Augen hatten ganz die Farbe meines Waldes nach einem warmen Sommerregen. Wirklich, wenn ich durch den Wald gehe, meine ich sie überall wiederzusehen ... und doch - hier hab ich sie verloren.“ Er wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und nahm einen tiefen Zug von der Zigarre.

Jens fuhr auf. „Das stimmt nicht, das stimmt nicht!“, brüllte er weinerlich, „meine Mutter ist tot und nicht verloren! Sie kannten sie nicht! Sie sind ein Lügner!“

„Ich verstehe Deinen Schmerz“, suchte der Alte ihn zu beruhigen. „Ich selbst habe meine Frau verloren wegen dem, was damals geschehen ist. Deine Mutter kam wirklich oft zu mir und ließ sich den Wald und seine Geheimnisse von mir erklären. Ja, im Sommer gingen wir täglich die verschlungensten Wege.“ Er lachte laut auf im Erinnern. „Sie meinte dann überall Gnome und andere Fabelwesen zu erkennen und lief ihren Phantasiegestalten nach. Und dann“, er wurde ernst und seine Stimme klang bedrückt, „und dann eines Tages, es war in ihrem 20sten Lebensjahr und du warst gerade wenige Wochen alt, verlor ich sie an ihrem Lieblingsplatz für immer aus den Augen. Sie war einfach weg“, er schluckte traurig „tagelang haben wir nach ihr gesucht. Doch nicht das kleinste Zeichen war zu sehn. Meine Frau gab mir die Schuld am Verschwinden des Mädchens und verließ mich nach kurzer Zeit. Ich hätte besser Acht geben müssen. Sie konnte mir die Schuld nicht vergeben. Man sagte, die junge Mutter sei entführt worden, ein Triebtäter hätte ihr aufgelauert im Wald und schließlich ging das Gerücht, ich hätte sie ermordet“. Unendlicher Schmerz mischte sich in seine Stimme. Nichts mehr war von ihrer bedrohlichen Kraft geblieben, vielmehr klangen die Worte jetzt gebrochen, als wäre er der Sprache nicht mächtig. „Vielleicht stimmt es ja in gewissem Sinne. Wo waren nur meine Augen. Einfach weg ... sie war einfach plötzlich weg.“

Der Alte tat Jens Leid und dennoch musste er fragen: „Wo war das, ihr Lieblingsplatz? Ich würde ihn gern sehen.“

„Oh nein“, antwortete der Förster, „ich werde dich nicht hinführen.“

„Bitte, bitte“, bettelte Jens „ich möchte sehen, wo meine Mutter verschwunden ist – habe ich nicht ein Recht darauf?“ Er wickelte das Tuch von seinem Fuß, biss die Zähne zusammen und ging mühsam lächelnd im Zimmer auf und ab. „Sehen Sie, ich kann schon wieder laufen. Es tut gar nicht mehr weh. Bitte führen Sie mich hin. Ich laufe auch bestimmt nicht weg und es kann gar nichts passieren.“

Unruhig wippte der Alte in seinem Sessel hin und her.

„Na gut“, sagte er schließlich „komm!“

Er stand auf, nahm Hut und Mantel und öffnete die Tür. Jens ging hindurch und bevor der Förster die Türe hinter sich zuzog, nahm er noch sein Gewehr von der Wand und schulterte es. Für einen kurzen Moment dachte Jens daran, was sich die Leute erzählten, doch dann schüttelte er sich, wie als wolle er den Gedanken von sich abwerfen und blickte fragend auf seinen Führer. „Da lang“, brummte dieser und deutete auf einen schmalen Pfad, der ins dichte Grün des Waldes führte.

Etwa eine Viertelstunde gingen die beiden zwischen Nadelbäumen her, die einander so ähnelten, dass sich jeder Fremde hätte unweigerlich verirren müssen. Dann auf einmal tat sich vor ihnen eine lichte Stelle auf, die von den urwüchsigsten Bäumen bewohnt war, die Jens je gesehen hatte.

Alles hatte eine sehr melancholische Ausstrahlung. Der lockende Duft des Waldes war hier konzentriert. Wie Räucherstäbchen benebelte er die Sinne. Bewegten sich die Bäume etwa? Da waren große Kiefern zu sehen, um die sich mächtige Eichen wie Efeu wanden. Überhaupt waren viele Stämme zu einer Art Symbiose verwachsen, so dass man gar nicht erkennen konnte, um welche Sorte es sich ursprünglich handelte. Breite graue Buchen standen dabei, deren Wurzeln hier und da völlig verbogen aus der Erde ragten, so dass man in ihnen tatsächlich allerlei Gnome hätte sehen können. Ein Baum aber, er stand etwa in der Mitte des Gebietes, war am sonderbarsten. Sein mächtiger Stamm ging ungefähr anderthalb Meter in die Höhe. Hier teilte er sich in zwei gleichstarke Stämme auf, von denen der eine links- und der andere rechtsherum im Bogen nach oben wuchs, bis sie sich wieder trafen und zum Hauptstamm vereinigten. Der Baum sah aus wie ein riesiges verbogenes Nadelöhr. Jens war begeistert. Da wollte er unbedingt hinauf. Die Schmerzen in seinem Fuß waren nun völlig vergessen. Schon kletterte er ins Nadelöhr. Er saß in der Öffnung wie auf einer Schaukel. Mit beiden Armen hielt er sich rechts und links an den Stämmen fest und ließ seine Füße baumeln. „Sei vorsichtig!“, ermahnte ihn sein Begleiter, doch Jens war übermütig. Er stellte sich nun aufrecht in den Baum und ließ die Hände los. Er winkte dem Alten zu, als wolle er sagen: Siehst Du, es kann ja gar nichts passieren! In diesem Moment musste er den angestauchten Fuß unglücklich belastet haben. Er geriet ins Straucheln, versuchte sich noch festzuhalten, aber es war zu spät. Rückwärts stürzte er durch das Nadelöhr zu Boden. Als er aufschlug, verlor er das Bewusstsein.

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