Daniel Beuthner - Der magische Met

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Krötenzwerg – so nannten ihn seine Mitschüler, weil Jens ein kleiner und zurückhaltender Junge war. Aber keiner von ihnen hatte den Mut, den düsteren Wald am Dorfrand zu betreten, nur Jens traute sich das. Und was er dort erlebte, reicht für viele Erzählabende.
Hinter den dunklen Bäumen verbergen sich geheime Ländereien, Fabelwesen treiben ihr Unwesen, sogar die Götter bekriegen einander. Und es gibt nur einen, der diese Welt in Ordnung und zum Frieden bringen kann. Ungeahnte Kräfte entwickelt Jens, neue Freunde gewinnt er und sogar das eigene Familienleben krempelt er völlig um. Aber wird es ihm tatsächlich gelingen, das Wundergetränk, den MET, aus Helheim zu entführen?
Dieses Buch handelt von den verborgenen Schätzen, die sich hinter den Äußerlichkeiten seiner Protagonisten verbergen. Es zeigt, wohin die Sehnsucht nach Unbekanntem und die Überwindung der Angst, der Mut aufzubrechen und Neues zu versuchen, führen können. Es ist ein Gleichnis für die inneren Werte, aber auch zugleich ein Beispiel für die Großartigkeit und den Mut der menschlichen Forschernatur.
Die Reise führt in eine Traumwelt, in der nicht nur der Starke gewinnt, sondern der, der seinen Verstand, sein Herz und seinen Willen für Gerechtigkeit, Frieden und ein menschliches Miteinander einsetzt.
Spannend zu lesen, mit zahllosen überraschenden Wendungen versehen, ist es nicht nur für Jugendliche empfehlenswert.

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Jens beobachtete die Szene vom Bürgersteig. Er verstand nicht, was da los war. Doch dann sah er im Näherkommen, dass Monika einen fürchterlichen Ausschlag auf der Lippe hatte. Dicke gelbe Blasen. Natürlich fragte er nach und nach langem Zögern berichtete sie ihm schluchzend, sie habe im Glauben an einen reichen Märchenprinzen einen Frosch geküsst und müsse nun wenigstens eine Woche mit diesem Ekelherpes leben. Jens gab sich Mühe nicht zu lachen und versuchte sie zu trösten. Er musste schwören, es niemals jemandem zu verraten, wenn er mit ihr befreundet sein wolle. Und tatsächlich hatte er bis heute nie ein Wort darüber verloren und wollte es auch in Zukunft nicht tun.

Die beiden hatten einen weiten Schulweg, da sie außerhalb wohnten und kein Schulbus fuhr. Sie hätten die Strecke zwar abkürzen können, aber dafür blieb nur der Weg durch den gruseligen Wald. Also standen sie lieber jeden Morgen eine halbe Stunde früher auf und nahmen die Umgehungsstraße am Grechmer Busch entlang.

Jens teilte seit der fünften Klasse den Schulweg mit Monika und wenn es nach ihm ginge, würde er wohl auch neben ihr in der Klasse sitzen. Aber sobald sie den Schulhof erreichten, endete die Gemeinsamkeit. Rasch verschwand Monika dann in ihrer Mädchenriege, wohl aus Angst, man würde das schöne Mädchen als die Geliebte des Krötenzwergs beschimpfen. Wie gern hätte Jens einmal mit ihr gemeinsam die Schule betreten. Was würde es ihn innerlich wachsen lassen, wenn er nur einmal Seite an Seite mit ihr über den Pausenhof gehen könnte. Aber es war wie eine schweigsame Abmachung, dass sie sich an der letzten Ecke vor dem Schulgebäude trennten und nacheinander den Schulhof betraten.

Der Schulweg

Wie Granaten schlugen die dicken Hagelkörner auf die schutzsuchenden Menschen nieder. Eine alte Frau lag verletzt am Boden. Sie blutete. Niemand eilte ihr zur Hilfe. Alle flohen panikartig in Hauseingänge, Autos oder unter Bushaltestellen. Seit einer halben Stunde heulte unaufhörlich das Martinshorn. Dann endlich war es vorbei. Zögerlich, misstrauisch wagte man sich vor, die Verletzte zu bergen. Hämisch lachte der Himmel die Szene aus, so als wäre nichts gewesen.

An diesem Freitag waren die Schüler aufgerufen, ein Referat zum Thema „Tierverhalten und Klimaveränderung“ zu halten. Jeder hatte am Tag zuvor im Losverfahren einen Stichwortzettel gezogen. „Erdbeben“ war Jens‘ Aufgabe. Seine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Den ganzen Donnerstag saß er da und überlegte, was er wohl schreiben könnte. Das Erdkundebuch lieferte nur eine magere Ausbeute an allgemeinen Informationen, z. B. über die Verschiebung der Erdplatten usw. Doch das interessierte Jens nicht. Nein, er fragte sich, warum im letzten Monat hier, nur fünfzig Kilometer entfernt im Örtchen Beikirch, die Erde gebebt hatte. Noch nie - jedenfalls solange es Menschen in dieser Gegend gab - hatte es hier Beben gegeben.

Jens wollte den großen Zusammenhang der Naturgewalten ergründen. Er suchte die Ursachen für die vielen außergewöhnlichen Naturphänomene der letzten Jahre. Wenn das Wetter so wie überall gewesen wäre, dann hätte er sich tiefergehende Gedanken sparen können. Er hätte sich der allgemeinen Meinung angeschlossen. Aber Jens wusste es besser. Er hatte seit drei Jahren alles aufgeschrieben. Damals im August schneite es stundenlang dicke Flocken vom Himmel. Aber nur in Grechem. Nirgends sonst. Dann im Winter des gleichen Jahres: am Heiligen Abend 25 Grad über Null! Er hatte auch aufgeschrieben, als der kleine Hügel am anderen Stadtrand im Frühjahr abrutschte und die Fahrbahn für Tage blockierte. Erst zu Anfang dieses Jahres knickte ein Sturm zahlreiche Bäume und Straßenlaternen wie Strohhalme um. Zwei Autos wurden begraben und wieder hatten die Nachrichten nichts aus anderen Städten gemeldet. Nein, hier in diesem Ort musste etwas Besonderes vorliegen. Vielleicht, dachte er sich, hatte Grechem ein eigenes Mikroklima. Er wusste nicht, was er schreiben sollte. Er glaubte nicht, dass daran allein der Wald schuld war.

Oma Ilse war in diesem Falle keine große Hilfe. Sie hatte ihre ganz eigene Erklärung für diese Phänomene. Als Jens sie fragte, was sie von der Entwicklung in Grechem und dem Beben in Beikirch halte, nahm sie ihn bei den Schultern, blickte ihm tief in die Augen und seufzte: „Die Götter führen wieder Krieg, mein Junge. Wenn das so weitergeht, wird alles zerstört!“ Sie sagte das so unheimlich, so ernst, dass es Jens kalt den Rücken hinunter lief. Oma Ilse drehte sich um, bekreuzigte sich und ging zu Bett. Sie pflegte nachmittags eine, manchmal auch zwei Stunden zu schlafen. Jens stand noch ein paar Sekunden wie betäubt im Wohnzimmer, dann schüttelte er sich, lachte kurz und lief in sein Zimmer.

Irgendwie hatte er dann doch bis heute morgen etwas zusammengeschrieben und wartete nun vor dem Nachbarhof auf Monika.

Die Tür ging auf und sie kam ihm entgegen. „Morgen“, sagte Jens, „und, alles klar?!“

„Geht so“, antwortete sie und hatte dabei diesen schmollenden Ausdruck im Gesicht, der sich jedes Mal einstellte, wenn Monika mit etwas nicht zufrieden war.

„Wieso, was ist denn?“, fragte er.

„Mein Referat - ich hab keins geschrieben. Ich hab keine Ahnung von dem Thema. Hoffentlich komm ich heut nicht dran.“

„Sie wird’s eh einsammeln. Was ist denn dein Stichwort?“

Monika wollte antworten. Dann stockte sie. Sie wollte ihn nicht verletzen.

„Sag schon“, forderte er.

Sie stotterte: „Kr- Kr- Krötenwanderung.“

Jens zuckte zusammen. Er blickte auf den Boden. Wurde rot. Dann fasste er sich.

„Macht doch nichts. Da kenn ich mich aus. Komm ich helfe dir. Das schreiben wir noch schnell.“

„Supi“, rief sie – sie rief immer supi, das war so eine Art Markenzeichen, wie das Schmollgesicht, nur umgekehrt - „Supi, komm wir gehen in die Scheune, da ist ein Tisch!“

Die beiden rannten, um nicht von Monikas Eltern entdeckt zu werden, um den Hof herum zur Scheune und setzten sich an den schäbigen Tisch. Monika packte ihre Sachen aus.

„Also. Überschrift und Datum hab ich schon“, kicherte sie, „diktier einfach. Aber langsam, so dass ich mitkomme.“

Jens überlegte einen Moment, suchte erst nach ein paar Formulierungen, so dass der Einstieg etwas holprig klang, aber nach etwa fünf Minuten war er ganz in seinem Element. Er diktierte das perfekte Referat über mehr als zwei Seiten.

„Mann, was du alles weißt“, sagte Monika als sie ihre Sachen wieder einpackte. Dann schaute sie auf die Uhr: „Mein Gott schon so spät! Das schaffen wir nicht mehr!“

„Wir können doch durch den Wald laufen“ schlug Jens vor, „dann schaffen wir’s vielleicht doch noch.“

„Bist du verrückt! – Mann, das ist doch Selbstmord!“

„Komm, Monika, du fürchtest dich doch nicht wirklich vor alten Bäumen - oder? Die spinnen doch alle!“

„Aber der Förster! Du weißt doch, was man sagt.“

„Quatsch“, entgegnete Jens „das sagen die Leute nur, weil man ihn nie sieht. Weil er nie in die Stadt kommt. Ich frag mich, wie der sich ernährt. Vielleicht lebt er ja gar nicht mehr. Du brauchst keine Angst zu haben, Monika, wenn der wirklich ein Mörder wäre, säße der längst im Gefängnis! - Und außerdem, wir können ja ganz schnell am Forsthaus vorbeirennen, der alte Knacker würde uns sowieso nicht kriegen.“

Schließlich ließ Monika sich überreden. Und die beiden liefen los.

Als sie die ersten Schritte im Wald gegangen waren, zog sich der Himmel plötzlich zu. Ein lautes Krachen kündigte den Platzregen an. Das Wasser fiel in Mengen auf das Laubdach und verursachte eine unheimliche Geräuschkulisse.

„Wenigstens sind wir hier etwas geschützter als auf der Straße“, sagte Jens.

„Aber es ist so dunkel“, entgegnete Monika.

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